48 % der Deutschen heizen mit Erdgas. Im Zuge des Kohleausstiegs soll Erdgas auch die Stromversorgung sichern. Warum Wissenschaftler vor der Entwicklung warnen – und was die Energiewende wirklich braucht.

von Michael

 

Wie Erdgas der Energiewende zuspielen soll.  

Ausgerechnet ein fossiler Brennstoff soll die Energiewende unterstützen: Erdgas. Unter den fossilen Brennstoffen ist es der emissionsärmste und soll in Deutschland die Stromlücke schließen, wenn bis 2038 die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Denn Erdgas eignet sich nicht nur zur Wärmebereitstellung, sondern auch zur Stromerzeugung, emittiert dabei aber rund 40 % weniger CO2 pro Energieeinheit als Kohle, wie es das Global Carbon Projekt angibt. Eine Umstellung auf 100 % erneuerbare Energien wird bis 2038 nicht drin sein, so gesehen ist Erdgas eine nachvollziehbare Notlösung. Außerdem sind erneuerbare Energien vom Wetter abhängig. Spielt es nicht mit, ist die Stromausbeute geringer. Auch dieses Loch soll Erdgas stopfen. 

 

Wie Erdgas der Energiewende zuspielen soll.  

Ausgerechnet ein fossiler Brennstoff soll die Energiewende unterstützen: Erdgas. Unter den fossilen Brennstoffen ist es der emissionsärmste und soll in Deutschland die Stromlücke schließen, wenn bis 2038 die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Denn Erdgas eignet sich nicht nur zur Wärmebereitstellung, sondern auch zur Stromerzeugung, emittiert dabei aber rund 40 % weniger CO2 pro Energieeinheit als Kohle, wie es das Global Carbon Projekt angibt. Eine Umstellung auf 100 % erneuerbare Energien wird bis 2038 nicht drin sein, so gesehen ist Erdgas eine nachvollziehbare Notlösung. Außerdem sind erneuerbare Energien vom Wetter abhängig. Spielt es nicht mit, ist die Stromausbeute geringer. Auch dieses Loch soll Erdgas stopfen. 

 

CO2-Ausstoß der Energieträger im Vergleich*.

EnergieträgerErdgasHeizölFernwärmeBraunkohleSteinkohleStrommixHolz
CO2: g/kWh24631730444242755010 - 27

* Gemeint sind CO2-Äquivalente inklusive Vorketten der Energieerzeugung.

Quelle: Umweltbundesamt, 2019.

 

CO2-Ausstoß der Energieträger im Vergleich*.

EnergieträgerErdgasHeizölFernwärmeBraunkohleSteinkohleStrommixHolz
CO2: g/kWh24631730444242755010 - 27

* Gemeint sind CO2-Äquivalente inklusive Vorketten der Energieerzeugung.

Quelle: Umweltbundesamt, 2019.

 

Warum Erdgas trotzdem nicht klimafreundlich ist.

Erdgas könnte den Treibhauseffekt des Energiesektors um 40 % erhöhen. 

Erdgas erweist der Energiewende einen Dienst, zur grünen Energie sollte man es aber nicht verklären. Im Gegenteil. Seine Klimabilanz ist nur besser, wenn man auf die CO2-Emissionen sieht. Hauptbestandteil von Erdgas ist jedoch Methan. Und dieses erwärmt die Luft noch stärker als CO2. Laut Energy Watch Group (EWG) kann der Treibhauseffekt von Methan je nach Zeithorizont 34- bis 86-mal größer sein als der von CO2. Die Befürchtung der Energy Watch Group: Würde man den Strom- und Wärmesektor von Kohle und Öl lediglich auf Erdgas umstellen, könnte sich der Treibhauseffekt des Energiesektors um bis zu 40 % erhöhen. Andersrum ließe sich mit einer Reduzierung des Methanausstoßes die Erderwärmung verlangsamen. 

 

Warum Erdgas trotzdem nicht klimafreundlich ist.

Erdgas könnte den Treibhauseffekt des Energiesektors um 40 % erhöhen. 

Erdgas erweist der Energiewende einen Dienst, zur grünen Energie sollte man es aber nicht verklären. Im Gegenteil. Seine Klimabilanz ist nur besser, wenn man auf die CO2-Emissionen sieht. Hauptbestandteil von Erdgas ist jedoch Methan. Und dieses erwärmt die Luft noch stärker als CO2. Laut Energy Watch Group (EWG) kann der Treibhauseffekt von Methan je nach Zeithorizont 34- bis 86-mal größer sein als der von CO2. Die Befürchtung der Energy Watch Group: Würde man den Strom- und Wärmesektor von Kohle und Öl lediglich auf Erdgas umstellen, könnte sich der Treibhauseffekt des Energiesektors um bis zu 40 % erhöhen. Andersrum ließe sich mit einer Reduzierung des Methanausstoßes die Erderwärmung verlangsamen. 

 

Warum der Erdgasverbrauch zunehmen könnte.

Deutschland investiert in neue fossile Strukturen.

Zumindest in Deutschland rechnet das Umweltbundesamt nicht mit einem zunehmenden Verbrauch von Erdgas, auch wenn es als Übergang verstärkt zum Einsatz kommt. Nach einer Modellrechnung des Amts wird der Gasverbrauch in Deutschland bis 2050 deutlich zurückgehen. Schafft Deutschland sein ambitioniertestes Klimaschutzziel, die Treibhausgase bis 2050 um 95 % gegenüber 1990 zu senken, könnten sogar ein Drittel der Gasverteilnetze stillgelegt werden – um 20 %, wenn die Treibhausgasemissionen um 80 % gegenüber 1990 reduziert werden. 

Gleichzeitig investiert das Land in neue fossile Gasinfrastrukturen. So sollen in Brunsbüttel, Wilhelmshafen und Stade LNG-Terminals entstehen. Das Kürzel steht für Liquefied Natural Gas, also Flüssiggas. Bisher bezieht Deutschland Gas vor allem aus Russland und Norwegen über Pipelines. Der Bau der neuen Terminals würde den Markt für Flüssiggas öffnen. Daran haben vor allem die USA ein Interesse, die ihre Gasüberschüsse aus der Fracking-Förderung nach Europa verkaufen wollen. 

 

IEA: Weltweiter Erdgasverbrauch könnte bis 2030 um 35 % steigen.

Die Internationale Energie Agentur IEA sieht in dem Überschuss auch einen Grund für wachsende Verbräuche und Emissionen. Bereits 2018 waren die CO2-Emissionen durch Erdgas im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % angestiegen, und bis 2030 rechnet die IEA mit einem Anstieg des Erdgasverbrauchs um 35 %. Die Fördermethode ist besonders umstritten. Hier wird sehr viel Methan freigesetzt, Grundwasser kontaminiert und Land vernichtet, außerdem steigt das Risiko für Krebserkrankungen und Erdbeben. In Deutschland ist Fracking seit 2016 deshalb außer zu wissenschaftlichen Zwecken mehr oder minder verboten. Auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse will die Bundesregierung 2021 eine Entscheidung treffen, wie es hierzulande mit der Schiefergasförderung weitergeht. Mit den geplanten LNG-Terminals sieht es zumindest so aus, dass sie ein Interesse hat, es zu importieren. 

 

Europa sitzt auf Erdgas.

Zu einem Erdgas-Boom könnte auch Europa beitragen. Seit 2015 ein italienische Energiekonzern vermutlich ein Drittel des weltweiten Erdgasvorkommens im östlichen Mittelmeer entdeckt hat, herrscht bei den Anrainerstaaten Goldgräberstimmung. Zypern, Griechenland, Italien, Ägypten, Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete haben sich zur Eastern Mediterranean Gas Forum zusammengeschlossen, um gemeinsam den „Schatz“ zu heben. Eine spannende Konstellation. Wirtschaftsminister Peter Altmeier schwärmt bereits vom friedensstiftenden Potenzial der Unternehmung. Wie der Deutschlandfunk berichtet, zeichnen sich aber jetzt schon Spannungen ab. Zum Beispiel zwischen Zypern und der Türkei, das dem Forum nicht beigetreten ist. 

 

Warum der Erdgasverbrauch zunehmen könnte.

Deutschland investiert in neue fossile Strukturen.

Zumindest in Deutschland rechnet das Umweltbundesamt nicht mit einem zunehmenden Verbrauch von Erdgas, auch wenn es als Übergang verstärkt zum Einsatz kommt. Nach einer Modellrechnung des Amts wird der Gasverbrauch in Deutschland bis 2050 deutlich zurückgehen. Schafft Deutschland sein ambitioniertestes Klimaschutzziel, die Treibhausgase bis 2050 um 95 % gegenüber 1990 zu senken, könnten sogar ein Drittel der Gasverteilnetze stillgelegt werden – um 20 %, wenn die Treibhausgasemissionen um 80 % gegenüber 1990 reduziert werden. 

Gleichzeitig investiert das Land in neue fossile Gasinfrastrukturen. So sollen in Brunsbüttel, Wilhelmshafen und Stade LNG-Terminals entstehen. Das Kürzel steht für Liquefied Natural Gas, also Flüssiggas. Bisher bezieht Deutschland Gas vor allem aus Russland und Norwegen über Pipelines. Der Bau der neuen Terminals würde den Markt für Flüssiggas öffnen. Daran haben vor allem die USA ein Interesse, die ihre Gasüberschüsse aus der Fracking-Förderung nach Europa verkaufen wollen. 

 

IEA: Weltweiter Erdgasverbrauch könnte bis 2030 um 35 % steigen.

Die Internationale Energie Agentur IEA sieht in dem Überschuss auch einen Grund für wachsende Verbräuche und Emissionen. Bereits 2018 waren die CO2-Emissionen durch Erdgas im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 % angestiegen, und bis 2030 rechnet die IEA mit einem Anstieg des Erdgasverbrauchs um 35 %. Die Fördermethode ist besonders umstritten. Hier wird sehr viel Methan freigesetzt, Grundwasser kontaminiert und Land vernichtet, außerdem steigt das Risiko für Krebserkrankungen und Erdbeben. In Deutschland ist Fracking seit 2016 deshalb außer zu wissenschaftlichen Zwecken mehr oder minder verboten. Auf Basis der wissenschaftlichen Erkenntnisse will die Bundesregierung 2021 eine Entscheidung treffen, wie es hierzulande mit der Schiefergasförderung weitergeht. Mit den geplanten LNG-Terminals sieht es zumindest so aus, dass sie ein Interesse hat, es zu importieren. 

 

Europa sitzt auf Erdgas.

Zu einem Erdgas-Boom könnte auch Europa beitragen. Seit 2015 ein italienische Energiekonzern vermutlich ein Drittel des weltweiten Erdgasvorkommens im östlichen Mittelmeer entdeckt hat, herrscht bei den Anrainerstaaten Goldgräberstimmung. Zypern, Griechenland, Italien, Ägypten, Jordanien, Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete haben sich zur Eastern Mediterranean Gas Forum zusammengeschlossen, um gemeinsam den „Schatz“ zu heben. Eine spannende Konstellation. Wirtschaftsminister Peter Altmeier schwärmt bereits vom friedensstiftenden Potenzial der Unternehmung. Wie der Deutschlandfunk berichtet, zeichnen sich aber jetzt schon Spannungen ab. Zum Beispiel zwischen Zypern und der Türkei, das dem Forum nicht beigetreten ist. 

 

Warum die Verfügbarkeit von Erdgas ein Problem ist.

Noch mehr Erdgas wäre vor allem ein Problem für die Energiewende im Wärmemarkt. Denn was der Markt wirklich braucht, ist ein Ausbau von erneuerbaren Energien. Ihr Anteil lag 2018 laut Umweltbundesamt gerade mal bei 14,4 %. Und die Deutschen können sich ohnehin schon so schwer von ihrem Erdgas trennen. Laut einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW möchte jeder zweite Eigenheimbesitzer (weiterhin) mit Erdgas heizen. Im Moment heizen laut Heizspiegel 2019 derzeit rund 48 % der Deutschen mit Gas. 

 

Nur 3 % der Ökogasangebote aus erneuerbaren Energien. 

Eine wachsende Verfügbarkeit von fossilem Erdgas könnte sich auch auf das Angebot von guten Ökogasprodukten auswirken. Es ist ohnehin schon mager. Aktuell sind zwar 36 % der Gastarife in Deutschland Öko- oder Biogastarife, aber nur 3 % der Angebote sind wirklich zu 100 % aus erneuerbaren Energien. 20 % sind Mischprodukte aus fossilem Erdgas und einem kleinen Biogasanteil, was so ungefähr so sinnvoll ist wie eine Eierschachtel, in der nur ein Ei bio ist. 77 % der Ökogasangebote sind Klimatarife und zu 100 % nicht sinnvoll. Denn hinter diesem Biogas steckt einfach nur: Erdgas. Es darf als Biogas verkauft werden, weil sich Energieversorger dazu verpflichten, das ausgestoßene CO2 mit Klimaschutzprojekten zu kompensieren. Aber so unterstützt man als Privatkunde nur die weitere Förderung von fossilem Erdgas, nicht die Energiewende. 

 

Warum die Verfügbarkeit von Erdgas ein Problem ist.

Noch mehr Erdgas wäre vor allem ein Problem für die Energiewende im Wärmemarkt. Denn was der Markt wirklich braucht, ist ein Ausbau von erneuerbaren Energien. Ihr Anteil lag 2018 laut Umweltbundesamt gerade mal bei 14,4 %. Und die Deutschen können sich ohnehin schon so schwer von ihrem Erdgas trennen. Laut einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW möchte jeder zweite Eigenheimbesitzer (weiterhin) mit Erdgas heizen. Im Moment heizen laut Heizspiegel 2019 derzeit rund 48 % der Deutschen mit Gas. 

 

Nur 3 % der Ökogasangebote aus erneuerbaren Energien. 

Eine wachsende Verfügbarkeit von fossilem Erdgas könnte sich auch auf das Angebot von guten Ökogasprodukten auswirken. Es ist ohnehin schon mager. Aktuell sind zwar 36 % der Gastarife in Deutschland Öko- oder Biogastarife, aber nur 3 % der Angebote sind wirklich zu 100 % aus erneuerbaren Energien. 20 % sind Mischprodukte aus fossilem Erdgas und einem kleinen Biogasanteil, was so ungefähr so sinnvoll ist wie eine Eierschachtel, in der nur ein Ei bio ist. 77 % der Ökogasangebote sind Klimatarife und zu 100 % nicht sinnvoll. Denn hinter diesem Biogas steckt einfach nur: Erdgas. Es darf als Biogas verkauft werden, weil sich Energieversorger dazu verpflichten, das ausgestoßene CO2 mit Klimaschutzprojekten zu kompensieren. Aber so unterstützt man als Privatkunde nur die weitere Förderung von fossilem Erdgas, nicht die Energiewende. 

 

Wie du die echtes Ökogas förderst.

Zwei Dinge kann man als Privatperson gegen die Entwicklung unternehmen. Erstens, Ökogas aus erneuerbaren Energien beziehen. Zweitens, sich für den Austausch des Heizsystems stark machen. 

 

1. Zu echtem Ökogas wechseln. 

Der Wechsel zu Ökogas ist einfach und sicher, und erspart beispielsweise einem 120-m2-Haushalt bereits ca. 3,5 Tonnen CO2 im Jahr. Bei Polarstern findest du eines der wenigen Ökogasprodukte, das zu 100 % aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Unser Wirklich Ökogas wird aus den Reststoffen erzeugt, die bei der Zuckerproduktion anfallen. 

 

Wie du die echtes Ökogas förderst.

Zwei Dinge kann man als Privatperson gegen die Entwicklung unternehmen. Erstens, Ökogas aus erneuerbaren Energien beziehen. Zweitens, sich für den Austausch des Heizsystems stark machen. 

 

1. Zu echtem Ökogas wechseln. 

Der Wechsel zu Ökogas ist einfach und sicher, und erspart beispielsweise einem 120-m2-Haushalt bereits ca. 3,5 Tonnen CO2 im Jahr. Bei Polarstern findest du eines der wenigen Ökogasprodukte, das zu 100 % aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Unser Wirklich Ökogas wird aus den Reststoffen erzeugt, die bei der Zuckerproduktion anfallen. 

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2. Sich für bessere Heizsysteme stark machen.

12 Millionen Heizungen in Deutschland sind laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie älter als 20 Jahre, also völlig ineffizient. Bei einem Austausch wählen die meisten Immobilienbesitzer trotzdem wieder eine Gasheizung. 2018 betraf dies 85 % der neu installierten Heizungen. Selbst im Neubau, der ohnehin aktuellen Effizienzstandards entspricht, sind zu einem Drittel Gasheizungen eingebaut. Wer einen Einfluss darauf hat, wie im Haus geheizt wird und sich für eine effizientere Lösung wie eine Wärmepumpte interessiert: Von der BAFA und der KfW gibt es jede Menge Förderungen. Wenn es nicht geht, und die Heizungen die alten bleiben, dann sollte wenigstens der Brennstoff stimmen, das heißt: hundertprozentiges Ökogas zum Einsatz kommen.

>>> Gibt's bei uns. 

 

2. Sich für bessere Heizsysteme stark machen.

12 Millionen Heizungen in Deutschland sind laut Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie älter als 20 Jahre, also völlig ineffizient. Bei einem Austausch wählen die meisten Immobilienbesitzer trotzdem wieder eine Gasheizung. 2018 betraf dies 85 % der neu installierten Heizungen. Selbst im Neubau, der ohnehin aktuellen Effizienzstandards entspricht, sind zu einem Drittel Gasheizungen eingebaut. Wer einen Einfluss darauf hat, wie im Haus geheizt wird und sich für eine effizientere Lösung wie eine Wärmepumpte interessiert: Von der BAFA und der KfW gibt es jede Menge Förderungen. Wenn es nicht geht, und die Heizungen die alten bleiben, dann sollte wenigstens der Brennstoff stimmen, das heißt: hundertprozentiges Ökogas zum Einsatz kommen.

>>> Gibt's bei uns. 

 

Billiges Erdgas? Falsche Rechnung.

Laut Energieberatung co2online zahlten Mieter 2018 im Durchschnitt für eine Kilowattstunde Erdgas 5,9 Cent und damit weniger als für Heizöl (6,8 Cent) und Fernwärme (8,9 Cent). Aber bei den Preisen für fossile Energie muss wie bei ihren Treibhauseffekten zweimal hinsehen. Die Erdgasförderung ist eine aufwändige und umweltschädliche Geschichte. Die Kosten dafür trägt die Allgemeinheit in Form von Umweltkosten. Das Umweltbundesamt hat berechnet, dass Erdgas Umweltkosten von 8,59 Cent pro Kilowattstunde verursacht. Zum Vergleich: Für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom aus Wasserkraft rechnet das Umweltbundesamt mit Umweltkosten von lediglich 0,30 Cent.

Dagegen ist der Einfluss von Wirklich Ökogas auf die Umwelt minimalst. Es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen zuvor der Atmosphäre entzogen haben. Die Reste werden direkt aus der Zuckerfabrik über ein Förderband in die Biogasanlage befördert. So fällt noch nicht einmal CO2 für den Transport der Biomasse an. Da es sich um Reststoffe handelt, werden auch keine Monokulturen angebaut oder gefördert. Gülle kommt auch nicht zum Einsatz, was unser Produkt sogar zu einer veganen Sache macht. Und was den Preis des monatlichen Abschlags angeht, ist wirklich bessere Energie viel günstiger, als du denkst. 

 

Billiges Erdgas? Falsche Rechnung.

Laut Energieberatung co2online zahlten Mieter 2018 im Durchschnitt für eine Kilowattstunde Erdgas 5,9 Cent und damit weniger als für Heizöl (6,8 Cent) und Fernwärme (8,9 Cent). Aber bei den Preisen für fossile Energie muss wie bei ihren Treibhauseffekten zweimal hinsehen. Die Erdgasförderung ist eine aufwändige und umweltschädliche Geschichte. Die Kosten dafür trägt die Allgemeinheit in Form von Umweltkosten. Das Umweltbundesamt hat berechnet, dass Erdgas Umweltkosten von 8,59 Cent pro Kilowattstunde verursacht. Zum Vergleich: Für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom aus Wasserkraft rechnet das Umweltbundesamt mit Umweltkosten von lediglich 0,30 Cent.

Dagegen ist der Einfluss von Wirklich Ökogas auf die Umwelt minimalst. Es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen zuvor der Atmosphäre entzogen haben. Die Reste werden direkt aus der Zuckerfabrik über ein Förderband in die Biogasanlage befördert. So fällt noch nicht einmal CO2 für den Transport der Biomasse an. Da es sich um Reststoffe handelt, werden auch keine Monokulturen angebaut oder gefördert. Gülle kommt auch nicht zum Einsatz, was unser Produkt sogar zu einer veganen Sache macht. Und was den Preis des monatlichen Abschlags angeht, ist wirklich bessere Energie viel günstiger, als du denkst. 

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