Vegane Lebensweise

Vegane Energie: Wann Strom und Gas tierfreundlich sind.

Vegane Lebensweise
Viele Produkte, von denen man das nie vermutet hätte, können tierische Zusätze enthalten. Bier, Fruchtsäfte, Brezen oder Gemüsebrühe etwa. Besonders Veganer wissen: Man muss wirklich immer bei jedem Produkt auf die Zutatenliste gucken. Das gilt auch für Energie.

von Nora - Lesezeit: 3 Minuten

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Wer sich für eine vegane Ernährung entschieden hat, will auch in anderen Lebensbereichen auf tierische Stoffe verzichten, das ist klar. Das merken auch wir beim Ökoenergieversorger Polarstern. Immer öfter fragen Anrufer, wo unsere Energie herkommt – vor allem: ob sie vegan ist. In diesem Artikel erklären wir, warum Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas tierfreundlich beziehungsweise vegan sind, und wieso Energie viel zu oft nicht-vegan gewonnen wird.

Welche Energie Veganer empfehlen.

Die vegane YouTuberin Sofia alias 'isshappy' hat sich verschiedene Produkte angeschaut, die nicht vegan sind – und nach Alternativen gesucht. Ab Minute 10:20 spricht sie über veganen Ökostrom und Ökogas und gleich danach auch über Polarstern :)

Veganes Gas: Wie du vegan heizen kannst.

Biogas entsteht aus der Vergärung organischer Stoffe. Erdgas, mit dem die meisten Menschen heizen, besteht hingegen aus fossilen Ressourcen. Erdgas ist ein Klimakiller, denn es wird CO2 freigesetzt, das seit Millionen Jahren in der Erde gebunden war. Umweltbewusste Menschen – darunter viele Vegetarier und Veganer – entscheiden sich deshalb immer öfter für die umweltfreundliche Alternative Biogas. Auch Biogas aus organischen Reststoffen führt zum Ausstoß von CO2. Jedoch nur so viel, wie die Biomasse, die zur Biogaserzeugung genutzt wird, zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Das macht Biogas zu einer klimaneutralen Sache.

Wirklich Ökogas von Polarstern ist vegan.

Das Biogas von Polarstern zum Beispiel wird zu 100 % aus pflanzlichen Rest- und Abfallstoffen gewonnen. Wirklich Ökogas ist somit Teil eines Kreislaufs und fördert keine neuen Treibhausgase.

Warum Biogasangebote oft nicht vegan sind.

Biogas wird häufig aus Gülle gewonnen, die aus der Massentierhaltung stammt. Denn dort entsteht Gülle in „Hülle und Fülle“: Rund 140 Milliarden Liter pro Jahr alleine in Deutschland! Als Konsument von Biogas aus Gülle unterstützt man also letztendlich die Massentierhaltung, da diese durch den zusätzlichen Erlös profitabler wird. Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was Veganer:innen und Vegetarier:innen üblicherweise wollen: eine tierfreundliche und umweltfreundliche Lösung – wie sie Polarstern anbietet. Denn unser Gas ist wirklich vegan.

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Gibt es Strom in vegan?

Auch bei Polarstern haben viele Mitarbeiter tierischen Produkten schon lange den Rücken gekehrt. Wie man Strom tierfreundlich bis vegan erzeugen kann, ist bei uns auch ein großes Thema. Aber wann ist Strom vegan?

Atom- und Kohlekraft: Volldesaster.

Dass Atom- und Kohlestrom schon mal flachfallen, sollte klar sein. Atomkraft hat das Zeug, in einem Schlag alle Lebewesen vom Planeten zu pusten. Der Kohletagebau verursacht unter den fossilen Brennstoffen das meiste CO2 und die größten Umweltkosten. Allein in Deutschland hat der Kohleabbau 2017 laut Umweltbundesamt täglich eine Fläche von 2,1 Hektar vernichtet. Kohlekraft kontaminiert das Grundwasser und verseucht die Luft. Einer Untersuchung der Uni Stuttgart im Auftrag von Greenpeace zufolge, sterben jährlich etwa 22.000 Europäer an den Folgen der Emissionen der 300 größten Kohlekraftwerke Europas. Kohle- und Atomkraft da nur in die Nähe des Wortes Tierfreundlichkeit zu rücken, ist absurd.

Strom aus Gülle: nicht vegan.

Auch Strom aus Biomasse kann nicht vegan sein, wenn es sich um Gülle handelt. Die Menge, die zur Stromerzeugung gebraucht wird, kann nur die Massentierhaltung zur Verfügung stellen. Da ist es wie beim Gas: Nur Reststoffe aus Pflanzen sind vegan. Und nur dann wirklich ökologisch, wenn für diese Reststoffe keine neuen monokulturellen Anbauflächen entstehen, sondern wenn sie irgendwo als Nebenprodukt anfallen.

Vegane Ökostrom-Angebote.

Im Ökostrommarkt gibt es Ökostrom-Angebote, die als vegan deklariert werden. Das gefällt uns, ist es doch ein Zeichen, dass sich im Energiemarkt auch was zum Schutz der Tiere bewegt. Welche erneuerbaren Energie nun am besten für die Tiere ist, lässt sich nicht verallgemeinern, auch wenn man intuitiv an die Photovoltaik denken würde. Denn wie tierfreundlich die Stromerzeugung ist, hängt ganz vom Engagement der Kraftwerksbetreiber und Energieversorger ab.

So wird Wirklich Ökostrom erzeugt.

Und genau deshalb lassen wir unseren Wirklich Ökostrom bei unserem Partner, dem Innkraftwerk Feldkirchen erzeugen. Denn beim Tier- und Umweltschutz hat es uns unter den Ökokraftwerken überzeugt. Vor allem das 5,3 Kilometer lange Umgehungsgerinne, das Fische um das Kraftwerk führt. Oder die vielen neuen Biotope und Vogelschutzgebiete, die ebenso wie die Fischwanderhilfen mit lokalen Umweltschutzvereinen abgestimmt wurden. Das Kraftwerk ist daher mit dem EKOenergie-Label ausgezeichnet, und unser Wirklich Ökostrom mit dem Grüner Strom Label. Das Siegel kennzeichnet Ökostromprodukte mit besonderem Energiewendenutzen. So investieren wir für jede Kilowattstunde Ökostrom, die unsere Kunden verbrauchen, 1 Cent zusätzlich in neue Energiewende-Projekte. Außerdem ermöglicht jede Bestellung den Bau von Biogasanlagen für Familien in Kambodscha und Mali.

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Nachhaltige Stromerzeugung erleben.

Mit den Maßnahmen geht es natürlich weiter, am Kraftwerk. Regelmäßig sehen wir uns gemeinsam mit unseren Kunden die Fortschritte vor Ort an. Publikumsliebling sind die Biber, denn auch die sind zurückgekehrt. Für die wirklich nachhaltige Erzeugung werden wir auch von der Umweltschutzorganisation Robin Wood sowie von Öko-Test empfohlen.

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