Fahrrad im Schnee

Im Corona-Jahr geht die Radl-Saison erst recht in die Winterverlängerung. Wir erklären, wie du damit das Klima und deine Gesundheit stärkst – und was du beim Winterradeln beachten musst.

von Michael

Dass im Corona-Jahr alles anders ist, sieht man auch auf den Fahrradwegen. Was sich sonst nur im Sommer auf der Fahrbahn tummelt, ist immer noch da. Es ist keine gefühlte Wahrheit. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Umsätze der Fahrradbranche in der ersten Jahreshälfte 2020 saisonbereinigt um 6,8 %. Der Absatz von E-Bikes machte laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) sogar einen Satz von 15,8 % nach oben. Gut so! Wir sollten uns über jeden einzelnen Radler freuen. Gemeinsam stärken wir unsere Gesundheit und das Klima gleich dazu. Mit E-Bikes können wir zusätzlich noch größere Strecken schaffen. Und da gibt es immer nachhaltigere Konzepte, zum Beispiel von Rebike. Aber gerade bei ungünstigen Wetterbedingungen müssen wir jetzt besonders rücksichtsvoll miteinander umgehen. Mit diesen Tipps kommen wir gemeinsam gut durch den Winter.

 

Was du beim Winterradeln beachten musst.

1. Check die Bremsen.

Im Herbst verwandelt sich der Fahrradweg in einen Hindernisparcours aus Laub, Eis und Nässe. Überprüf also unbedingt deine Bremsen und lass sie bei Bedarf nachziehen. Trete oder bremse nie in den Kurven, sondern immer davor, die Räder rutschen schnell weg. Zum Bremsen gehört auch die richtige Balance. Dabei sind Sattel- und Lenkerhöhe ausschlaggebend. Wenn man zu tief sitzt, spürt man das schnell an den Knien. Wenn du aber etwas Spielraum hast, kannst du den Sattel ab Herbst eine Idee tiefer stellen. Dann bist du mit den Füßen schneller am Boden, sollte es mal hart auf hart kommen. 

 

2. Prüf die Reifen. 

Im Herbst sind die Reifen manchmal vom Sommer längst abgefahren. Behandle dein Fahrrad wie dein Auto: Wechsle die Reifen. Winterreifen bieten eine bessere Haftung und sind resistenter gegen Split. Deine Fahrradwerkstatt kann dich hier gut beraten, welche Reifen zu deinem Rad passen. Wenn du aus Erfahrung weißt, dass deine Wegstrecke im Winter oftmals vereist ist, kannst du dir zusätzlich den Kauf von Spikes überlegen. Außerdem ist es hilfreich, die Reifen nicht auf Vollanschlag aufzupumpen. Denn damit verlierst du Auflagefläche, die dir im Winter den entscheidenden Halt bieten kann. Lass bei Bedarf ein bisschen Luft raus, das erhöht die Haft und verringert die Rutschgefahr. 

 

3. Schütz dein Rad vor den Elementen.  

Schütze dein Fahrrad vor Streusalz, Schnee und Dreck. Mit Schutzblechen schaufelst du dir weniger Schmutz auf Rahmen, Kette und deine eigene Hinterseite. Reinige dein Rad regelmäßig und behandle die Lager mit Kettenfett. Es wirkt wasserabweisend und schützt vor Rost. E-Bike-Fahrer sollten vor allem den Akku vor Kälte schützen. Kühlt dieser aus, verliert er Leistung, und das Bike an Reichweite. Nimm deshalb den Akku immer mit ins Warme, egal ob du zu Hause oder am Arbeitsplatz bist. Ist der Akku im E-Bike integriert, solltest du dem Rad ein warmes Plätzchen suchen. Ein Treppenhaus oder eine Garage. Sprich mit deinem Arbeitgeber, ob du dein Bike mit ins Büro nehmen darfst. Wenn das E-Bike trotzdem draußen bleiben muss: Für Akkus gibt es Schutzhüllen, die vor Kälte, Streusalz und Nässe schützen.

 

4. Reparieren: Mach’s selbst, aber bitte nicht alles.

Für viele Reparaturen braucht man Profis, gerade wenn es um die Sicherheit geht. Dass Fahrräder eine komplexere Angelegenheit sind als allgemein angenommen, sieht man schon daran, dass viele Werkstätten verzweifelt gute Mechaniker suchen. Trotzdem kannst du auch einiges selbst richten. Bei YouTube gibt es unzählige Tutorials. Und für die Zeit nach Corona: Der ADFC bietet Selbsthilfewerkstätten, und in den Städten findet man immer häufiger Repair-Cafés. Hier ist es ehrenamtlichen Helfern wirklich eine Herzensangelegenheit, dass ihre Mitstadtbewohner ihre Räder nicht vergammeln lassen oder sich immer wieder neue zulegen. 

>>> Artikel: Reparieren, weiterverwenden und recyceln – deine Geräte verdienen eine zweite Chance.  

5. Sei sichtbar.  

Die Polizei liebt es, Radler ohne Licht aufzuhalten – und sie hat recht. Vielleicht hast du die Nachtvision einer Eule, für deine Unversehrtheit ist aber entscheidend, dass dich die anderen gut sehen. Dein Vorder- und Rücklicht muss funktionieren, eh klar. Aber auch für die Reflektoren gibt es Vorschriften. Vorne brauchst du einen großen weißen Frontreflektor, hinten einen großen roten Reflektor. An den Pedalen müssen ebenso nach vorne und nach hinten Reflektoren angebracht sein. Bei den Rädern kannst du entweder einen durchgehenden Reflexstreifen auf der Flanke anbringen oder du nutzt zwei gelbe Speichenreflektoren pro Rad. Tarnradeln ohne Licht kostet derzeit ein Bußgeld von 20 Euro. Wenn du andere dabei gefährdest, sind es 25 Euro, wenn du etwas kaputtmachst 35 Euro. 

 

Der richtige Dynamo.

Nutze einen Dynamo, der auch bei Schnee und Regen funktioniert. Die klassischen Seitenläufer-Dynamos rutschen bei Nässe oftmals durch. Bis sich der Dynamo warm gerieben hat und das Licht endlich anspringt, bist du längst zu Hause. Das Dynamorad muss daher immer schön griffig sein. Zur Not gibt es Aufsätze, die für einen besseren Halt sorgen, zum Beispiel Gummikappen. Ein Nabendynamo macht bei Schnee und Regen den besseren Job. Der Nabendynamo ist zwar etwas teurer, als der Seitenläufer, dafür wartungsärmer. Kompakte LED-Lichter fürs spontane Anbringen sind gute Begleiter in der Dunkelheit. Nachteil: Man vergisst sie schon mal, wenn es noch hell ist. Apropos hell: Stell die Leuchten so ein, dass du etwas siehst, aber andere Verkehrsteilnehmer nicht blendest.

 

6. Die richtige Fahrradkleidung. 

Fahr ich jetzt mit dem Rad oder nicht? Viel zu oft nimmt der Regen einem die Entscheidung ab. Manchmal betrügen wir uns auch damit, dass die Wolken schon viel zu tief am Himmel hängen. Mit einer atmungsaktiven Regenkleidung oder gleich einem kompletten Regenanzug zum Drüberziehen kann dir selbst der November Rain nichts anhaben. Überschuhe sorgen dafür, dass das Pfützenwasser nicht in die Socken kommt. Such dir helle Farben aus und pepp sie in der Dunkelheit mit Reflektoren auf. Denn je schlechter das Wetter, desto länger werden die Bremswege der Autos. Je früher sie dich sehen, umso sicherer bist du. Ach ja: Helme. Setz einen auf! Alternativ kannst du dir den Kauf eines Fahrrad-Airbags überlegen.

 

Warum jetzt die Zeit ist, ein E-Bike zu testen.

Auch E-Bikes sind ideal, sich im Winter nicht von einer längeren Wegstrecke abschrecken zu lassen. Das ist vor allem für Pendler ideal. Von denen gibt es in Deutschland laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung mehr als 19 Millionen. Stiegen mehr aufs E-Bike könnten sie wirklich den Verkehr und damit das Klima entlasten. Ohnehin interessieren sich gerade viele Städter und Ballungsraumbewohner immer weniger dafür, wer das geilste Auto baut, sondern wer das beste Mobilitätskonzept zu bieten hat.

 

E-Bike-Kauf-Tipp: Rebike1.de von Rebike Mobility.

Eine tolle Lösung bietet Rebike. Hier kannst du Top-Marken „Jahres-E-Bikes“ kaufen. Die E-Bikes stammen aus dem eigenen Verleihangebot aus der 2020 Saison. Der Second-Life-Ansatz schont Ressourcen und verlängert den Lebenszyklus der E-Räder. Die Bedeutung von gebraucht ist ohnehin relativ, im Fall von Rebike bedeutet das Wort: praktisch neu. Die E-Bikes sind bei Verkauf in Top-Zustand hergerichtet, und es gibt alle beliebten Marken. Von KTM bis Ghost, von Flyer bis Hercules. Preislich liegen die Räder bis zu 30% unter dem Neupreis und auf Akku und Motor gibt es eine Garantie von zwei Jahren.

 

eBike Abo von Rebike Mobility. 

Ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeit ist, dass man nicht immer alles besitzen muss. Deshalb kann man bei ebikeabo.de, ebenso ein Angebot von Rebike, E-Bikes mieten. Vom City bis zum Fully-Mountainbike, hier gibt es für jeden Bedarf das richtige E-Bike. Das hat den Vorteil, dass man das Radeln mit elektrischer Unterstützung auch erst mal für sich ausprobieren kann. Hinzu kommt, dass im Abo Versicherung, Reparatur- und Wartungskosten sowie ein Fahrradschloss im Mietpreis inklusive sind. 

Und hier gibt es den richtigen Ökostrom dazu

 

So gut ist das Radeln fürs Klima.

1. So gut ist das Radeln fürs Klima.  

Egal ob man nun auf dem E-Bike, Rennrad, Mountainbike, Trekking- oder City-Rad unterwegs ist: Sehen wir zu, dass wir auch nach Corona im Sattel bleiben. Man soll vorausschauend fahren, heißt es. Wer sich aufs Fahrrad setzt, tut es. Mehrfach. Für die eigene Gesundheit, die Umwelt und natürlich auch das Klima. Denn die Mobilität macht einen großen Anteil unseres ökologischen Fußabdrucks aus. 2,08 Tonnen CO2 fallen hier pro Kopf und Jahr laut Umweltbundesamt an. Dieses Klimagewicht kann jeder mühelos runterradeln. Auf der Website des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, dem ADFC, kannst du sogar mit einem CO2-Rechner berechnen, wie viel.

 

So berechnest du, wie viel CO2 du mit Radfahren sparst. 

Trag deine zurückgelegten Fahrradkilometer sowie den Durchschnittsverbrauch deines Autos ein, falls du eins hast. Klick auf berechnen, und du erfährst, wie viel CO2 und Fahrtkosten du sparst. Beispiel: Bei einem Verbrauch von 7,8 Litern Benzin auf 100 Kilometern und einer Wegstrecke von 12 Kilometern sparst du 2,17 Kilo CO2 und 4,32 Euro Fahrkosten. Da kommt im Jahr ordentlich was zusammen. Gut an dem Tool ist, dass es ebenso die ersparten Umwelt-, Unfall- und Staukosten berücksichtigt.

 

Wirklich Ökostrom. Die richtige Energie.

Fahrradfahren ist kinderleicht. Und damit auch die Möglichkeit, seinen CO2-Fußabdruck ein gutes Stück runterzuradeln.Mit Ökostrom im Akku fahren auch E-Bikes wirklich klimafreundlich. Hol ihn dir nach Hause. Mit dem Wechsel zu Wirklich Ökostrom von Polarstern förderst du außerdem den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit und förderst eine gemeinwohlorientierte Wirtschaft. Berechne, was du mit Polarstern alles veränderst. Mit einem Klick auf den Button.

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