PV-Anlage und Speicher: Ab wann rechnet sich's?

So viel Strom musst du erzeugen, einspeisen und selbst verbrauchen, damit sich die Investition in eine Solaranlage und einen Stromspeicher lohnt. Eine Beispielrechnung – zur Orientierung und als Inspiration für deine eigene Stromversorgung.

Inhaltsverzeichnis:


Jeden Besitzer eines Eigenheims wird früher oder später die Frage beschäftigen, ob eine Solaranlage und Stromspeicher nicht doch sinnvoll ist. Wenn man schon ein eigenes Dach überm Kopf hat, bietet es sich einfach an, Strom für sich und seine Familie selbst zu erzeugen, unabhängiger vom Stromnetz und seinen Preisen zu werden oder vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt sein Auto mit Strom vom Dach zu laden. Wie im Video.

Jetzt kann man sagen: Werbung halt. Tatsächlich produzieren bereits über 1 Million Haushalte in Deutschland ihren eigenen Strom mit einer Solaranlage. Jeder zweite bestellt einen Stromspeicher dazu, um den eigenen Ökostrom auch noch zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Und es werden immer mehr Eigenerzeuger. Denn leistungsstarke PV-Anlagen und Speicher gibt es inzwischen für alle Budgets und Situationen, während gleichzeitig die Preise für die Komponenten weiter fallen. Und wie. Allein Lithium-Ionen-Batteriespeicher kosten heute nur noch halb so viel wie vor fünf Jahren. Zwar verdient man sich jetzt mit einer eigenen Stromversorgung noch keine goldene Nase. Aber eine kleine Nase dann doch: Verglichen mit dem Strombezug aus dem Netz, spart man langfristig im vierstelligen Bereich. Unabhängigkeit vom Stromnetz und das Gefühl, selber Treiber der dezentralen Energiewende zu sein, gibt es gratis dazu. Und den restlichen Strom gibt's von Polarstern mit Wirklich Eigenstrom - herstellerunabhängig, rein verbrauchsabhängig abgerechnet, ohne Grundgebühr.

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Faustformel: So berechnest du die Wirtschaftlichkeit deiner Anlage.

Um herauszufinden, wie sehr du von einer eigenen Stromversorgung profitierst, nimmst du zunächst eine einfache Faustformel.

Investition in die Anlage + deine Stromkosten für die Reststromversorgung - deine Einnahmen aus der EEG-Einspeisevergütung

Das Ergebnis vergleichst du mit dem Betrag, den du nur für Strom aus dem öffentlichen Netz beziehst:

Dein Jahresstrombedarf * 0,3 Euro/kWh*

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Diese Faktoren beeinflussen deine Wirtschaftlichkeit.

Wie gravierend der Unterschied zwischen beiden Rechnungen auf 20 Jahre ausfallen kann, erfährst du im Beispiel weiter unten. Vor allem, wenn man Faktoren mit einbezieht, die direkt einen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit nehmen. Zum Beispiel die Anzahl von Personen im Haushalt, große Stromverbraucher wie Wärmepumpen oder die Größe und Ausrichtung des Daches. Die wichtigsten Größen für deine Wirtschaftlichkeitsberechnung sind allerdings deine Autarkie, dein Eigenverbrauch und deine EEG-Einspeisevergütung. Mit diesen Faktoren kannst du die Wirtschaftlichkeit deiner eigenen Stromversorgung konkret erhöhen. Aber wie? Und: Was ist was?

 

Deine Autarkie.

Die Autarkie beschreibt deine Unabhängigkeit vom Stromnetz, also den Anteil am gesamten Strombedarf, den du aus eigener Erzeugung decken kannst. Angenommen, du bist zu 73 % unabhängig vom Netz und hast einen jährlichen Stromverbrauch von 3.700 kWh, dann beziehst du nur noch 999 kWh Strom aus dem öffentlichen Netz. Beim durchschnittlichen Preis für eine Kilowattstunde Strom von 0,30 Euro zahlst du dann für den Reststrom 299,70 Euro im Jahr. Vergleich: Wärst du nur zu 55 % Prozent autark, bräuchtest du beim gleichen Jahresstrombedarf von 3.700 kWh bereits 1.665 kWh aus dem Netz und würdest 499,50 Euro im Jahr bezahlen. Das ist ein Preisunterschied von 199,80 Euro.

Berechnung: 100 % Jahresstrombedarf - Autarkie = Reststrombedarf | Jährliche Kosten für Strom aus dem öffentlichen Netz: Reststrombedarf * Preis für eine Kilowattstunde.

Auf der Homepage der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin kannst du übrigens ausrechnen, welche Leistung deine Solaranlage und dein Stromspeicher haben müssen, um eine hohe Autarkie zu erreichen. 

 

Deine EEG-Vergütung.

Für deinen selbst produzierten Ökostrom, den du ins Netz einspeist, bekommst du Geld. Die EEG-Vergütung sinkt zwar stetig – alleine von Januar bis September um 0,25 Cent – allerdings ist sie für Anlagenbesitzer ab dem Stichtag der Inbetriebnahme für die nächsten 20 Jahre fix. Angenommen du produzierst mit deiner Anlage 6.520 Kilowattstunden Strom im Jahr und speist 59 %, also 3846,8 kWh ins Netz ein, dann erhältst du bei einer Vergütung zum Stichtag der Inbetriebnahme der Anlage von 12,24 Cent pro Kilowattstunde 470,84 Euro im Jahr.

Berechnung: (100 % - Eigenverbrauchsanteil in Prozent) * EEG-Einspeisevergütung von aktuell 12,24 Cent/kWh. 

 

Dein Eigenverbrauch.

Der Eigenverbrauch ist der Anteil deines selbst erzeugten Stromes, den du direkt nutzt und nicht ins Netz einspeist. Je höher dein Eigenverbrauch ist, desto rentabler ist deine Anlage. Schließlich kostet eine selbst erzeugte und genutzte Kilowattstunde nur die Hälfte bis zu einem Drittel des durchschnittlichen Preises für eine Kilowattstunde Strom von 30,48 Cent. So sparst du am Ende deutlich mehr, wenn du eine selbst erzeugte Kilowattstunde nutzt, als wenn du sie ins öffentliche Netz einspeist und dafür die EEG-Vergütung bekommst.  

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Ab wann rechnen sich nun Solaranlage und Speicher?

Gehen wir von einer Gesamtinvestition von 16.000 Euro aus, kostet die Anlage auf zehn Jahre gerechnet jährlich 1.600 Euro. Den tatsächlichen Preis pro Jahr erfährst du, indem du die Kosten für den Reststrom aus dem öffentlichen Netz addierst und die Einnamen aus der EEG-Vergütung wieder abziehst – wie anfangs in der Formel beschrieben. In unserem Fall wären dies: 1.600 Euro jährliche Investitionskosten + 299,70 Euro Stromkosten aus dem öffentlichen Netz - 470,84 Euro Einspeisevergütung. Das wäre ein jährlicher Preis von 1.417,16 Euro. Bei einem jährlichen Strombedarf von 3.700 kWh hättest du bei einem reinen Netzbezug jährlich nur 1.100 Euro bezahlt, also ca. 307,16 Euro weniger – die jährliche Stromkostensteigerung von 3 % nicht eingerechnet. Im elften Jahr kann dir das allerdings schon egal sein. Denn dann ist die Anlage abbezahlt. Für deinen eigenen Strom musst du nichts mehr zahlen – vielmehr bekommst du für weitere 10 Jahre deine fixe EEG-Vergütung! Auf 20 Jahre gerechnet hättest du

  • bei einem Jahresverbrauch von 3.700 kWh
  • einem Anlagen-Setup aus einer 7-Kilowatt-Peak-Solaranlage (kWp) und einem Batteriespeicher mit 6 kWh
  • einer jährlichen Stromerzeugung von 6.520 kWh im Jahr
  • einer Autarkie von 73 %
  • einem Eigenverbrauch von 41 %
  • und einer Einspeisung von 59 %

rund 10.000 Euro im Vergleich zum reinen Netzbezug gespart!

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So geht dein Einstieg in die Unabhängigkeit vom Stromnetz.

Es ist immer schwierig, sich vorzustellen, was in 10, 20 Jahren ist. Einfacher ist es zurückzublicken, wie schnell die letzten 10 vergangen sind und wie sowieso alles beim Alten geblieben ist. Zum Glück. So gesehen, lohnt es sich einfach, die dezentrale Energiewende aktiv mitzugestalten und jetzt loszulegen.

Zusammen mit dem Installateur deines Vertrauens kannst du die leistungstärkste und rentabelste Kombination aus Solaranlage und Stromspeicher für dein Haus finden. Und für den restlichen Strombedarf - falls du mal nicht ausreichend Strom erzeugst - gibt es Wirklich Eigenstrom von Polarstern. Ein herstellerunabhängiger Reststromtarif, bei dem du nur das bezahlst, was du tatsächlich verbrauchst. Keine Flatrate, kein Komplettangebot, sondern komplett unabhängig und flexibel. So ist deine Energie zu jedem Zeitpunkt sauber. Denn bei Polarstern gibt es keine Mindestvertragslaufzeiten. Aber vorher: Lern uns kennen!

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