Wie funktioniert Ökostrom – und welcher Strom kommt aus der Steckdose? | Polarstern
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Wie funktioniert Ökostrom?

Kommt aus deiner Steckdose wirklich Ökostrom? Nein: physikalisch fließt bei dir Strom aus dem Stromsee, unabhängig davon, wo du Strom beziehst. Lese hier nach, was es damit auf sich hat.

Sauberer Ökostrom: Klicken & Tarif ausrechnen

Inhalt

Es gibt ein paar Dinge auf der Welt, die sexy sind: der 1977-Filter auf Instagram, ein schicker Blog, ein schlauer Satz. Und dann gibt es eine Sache auf der Welt, die leider nicht so sexy ist: Stromerzeugung. Eine Sache, die schon beim Drüberlesen abtörnt. Da bekommt man Sekundenschlaf auf der Tastatur. Und stolpert über Wortmonster wie „Elektrizitätsbinnenmarktsrichtlinie“, was wirklich das Gegenteil von Sex ist. Schlimmer: Man versteht kein Wort.

 

Welcher Strom kommt aus der Steckdose?

Es gibt da dieses Gerücht, das man ab und zu hört: Dass der Strom, den man bezahlt (zum Beispiel Atomstrom) dann auch (als Atomstrom) aus der Steckdose kommt. Dass, wenn man Ökostrom von einem Ökostromanbieter bezieht, der Strom aus der Küchensteckdose absolut sauber produziert wurde. Nun, das ist nicht ganz richtig und physikalisch auch unmöglich, weil Strom ja meist vom nächstgelegensten Kraftwerk kommt.

Ökostrom und schmutziger Strom mischen sich

Wie das funktioniert? Hier kommt der "Stromsee" ins Spiel. Stellt euch das Stromnetz wie einen See vor, in den Strom fließt. Strom, der aus allen möglichen Ecken und Erzeugungsanlagen des Landes kommt. Kohlestrom aus dem Westen, Windenergie aus dem Norden, Atomstrom aus dem Süden und ein bisschen Solarenergie aus dem Osten. Diese verschieden produzierten Stromarten vermischen sich im Stromsee zu einem Strommix. Und der fließt dann in unseren Steckdosen.

Anteil von Ökostrom in Deutschland

Im deutschen Stromnetz befindet sich der Mix des in Deutschland erzeugten Stroms und auch Strom aus dem Ausland. Erneuerbare Energien nehmen zwar kontinuierlich zu, aber der Weg bis hin zur vollbrachten Energiewende ist noch weit. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen gibt die Stromerzeugung in Deutschland 2016 wie folgt ein: Erneuerbare Energien, also Ökostrom aus Wind 12%, Biomasse 7%, Wasser 3%, Solar 6%, "weitere erneuerbare Quellen" 1%, Braunkohle 23%, Steinkohle 17%, Kernenergie 13%, Erdgas 12% und sonstige auf 5% (Werte gerundet). Der gesamte Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch lag 2016 bei fast 32 Prozent.

Stromsee: Ökostrom aus der Steckdose?
Der Stromsee mit Strom aus unterschiedlichen Quellen und Anlagen

 

Gibt es dann überhaupt 100% sauberen Ökostrom?

Natürlich gibt es 100% sauberen Ökostrom aus erneuerbaren Quellen, aber du kannst ihn dir schlecht nach Hause in deine Steckdose holen. Es sei denn, du hast ein Wasserrad im Bach neben an oder eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach oder ein Blockheizkraftwerk im Keller. Das kannst du zum Beispiel mit Wirklich Mieterstrom haben. Für Otto Normal-Stromverbraucher zählt der Anteil an sauberem Ökostrom aus grünen Energiequellen im Stromsee! Je mehr Ökostrom in umweltfreundlichen Kraftwerken aus erzeugt wird, desto mehr fließt in den Strommix. Desto sauberer und nachhaltiger wird der Stromsee also dauerhaft. Das Ziel ist, dass irgendwann ausschließlich wirklich sauberer Strom durch unser Stromnetz und in unseren Stromsee fließt. Wer an der Umsetzbarkeit zweifelt: Es gibt auch Energiewende Beispiele aus Europa.

Stromsee: Ökostrom aus der Steckdose?
Der Stromsee von Polarstern: Wirklich sauber

 

So verhinderst du, dass der Stromsee kippt

Wie jeder normale See auch, darf ein gesunder See nicht verschmutzt werden. Sonst „kippt“ er. Oder sonst sterben die Tiere und Fische und Vögel und das ganze Ökosystem geht den Bach runter. Der Stromsee war jetzt lange genug durch Strom aus fossilen Energieträgern, wie z.B. Kohle und Atomenergie dreckig und verschmutzt. In ihm liegen verrostete Tonnen mit nuklearem Abfall herum. Ein regenbogenfarbener Ölfilm auf der Oberfläche. Er ist ganz braun von der ganzen (Braun-)Kohle, die wir neuerdings wieder verbrennen. Tiere hat man schon lange keine mehr gesehen. Und da das Klima sich erwärmt, wird auch der Strommix im Stromsee ein immer heißeres Thema.

Mit Polarstern sorgst du für ein sauberes Stromnetz – zu Wirklich Ökostrom wechseln dauert keine 5 Minuten.

Aber nur weil wir jetzt Jahrzehnte gelebt haben, als gäbe es kein Morgen, heißt das nicht, dass alles verloren ist! Denn es gibt einen wirklich nachhaltigen Weg: Unser Wirklich Ökostrom aus 100 % deutscher Wasserkraft sorgt dafür, dass der Stromsee wieder sauber wird. Mit jedem von euch, der zu uns wechselt und sich von uns mit wirklich nachhaltiger Energie versorgen lässt, wird der Stromsee ein Stück grüner. Und damit kommt auch bald aus deiner Steckdose ein größerer Anteil Ökostrom.

Mach' den Stromsee mit Ökostrom sauber...

 

Und den Gassee nicht vergessen!

Da wir auch Gas brauchen und es als fossilen Brennstoff und Energiequelle nutzen, funktioniert die Metapher auch für das Gasleitungs-Netz. Sie ist sogar greifbarer, weil Gas im Gegensatz zu Strom anfassbar ist. Leider ist der Gassee aktuell noch schmutziger als der Stromsee. Aber auch hier ist die Lösung: Weg von fossilen Energieträgern, hin zu Ökogas. Nicht vermeintliches „Biogas“, das in Deutschland trotz 95% fossilem Inhalt als „Biogas“ verkauft wird, sondern ein richtiges, wie unser wirklich nachhaltiges Ökogas. Wir bieten euch nämlich deutschlandweit das erste Wirklich Ökogas – und das aus 100% organischen Reststoffen, die in einer Zuckerrübenfabrik als Abfallprodukt anfallen. Kein CO2, keine politischen Abhängigkeiten, kein Dreck.

... und den Gassee mit Ökogas!

Mit jedem Stromanbieterwechsel zu Polarstern kommt ein bisschen mehr Ökostrom aus deiner Steckdose oder Ökogas aus deiner Gasleitung und du putzt den Strom und Gassee, bis sie irgendwann wieder sauber sind. Und sauber ist ja irgendwie auch sexy, oder?

Wirklich saubere Energie: zu echtem Ökostrom von Polarstern wechseln!

 


Wie funktioniert Ökostrom?

Ökostrom funktioniert zusammengefasst so:

Das Stromnetz enthält einen Strommix aus dem Strom verschiedener Anlagen und Kraftwerke. Alle Verbraucher beziehen Strom aus diesem Mix, der metaphorisch auch als Stromsee bezeichnet wird. In der Höhe des Stromverbrauchs von Ökostromkunden wird Strom aus nachwachsenden Ressourcen wie Biomasse und regenerativen Quellen wie Windenergie ins allgemeine Netz eingespeist. Je mehr Leute echten Ökostrom beziehen, desto mehr Biostrom fließt ins Stromnetz, desto mehr Anlagen für umweltfreundliche Energieproduktion werden gebaut und desto schneller verschwinden klimaschädliche Kohle und riskante Atomkraft als Energieträger. Ökostrom funktioniert also nach dem Prinzip, dass für jeden Biostromkunden die gesamte Strommischung im Netz ein bisschen grüner wird.


So funktioniert Ökostrom
Ökostrom ist Strom aus Ressourcen, die nach menschlichem Ermessen unendlich vorhandenen sind, wie Wasserkraft oder die Energie der Sonne.

Deshalb macht Ökostrom Sinn – Erklärung & Vorteile:

  • Physikalisch ist Strom gleich Strom. Im allgemeinen Stromnetz befindet sich Strom aus verschiedenen Energiequellen und Kraftwerken: Strom aus nachwachsenden, natürlichen Ressourcen wie Biomasse, Sonnenenergie, Wasserkraft und Windenergie, aus fossilen Energieträgern wie Kohle und Gas und aus Atomkraft vermischt sich – sozusagen zu einem Stromsee.
  • Strom aus Erneuerbaren Rohstoffen macht 2017 in Deutschland 38% dieser Mischung aus. Jeder Stromkunde bezieht seine Energie aus diesem Stromsee, denn es gibt keine separaten Leitungen für Naturstrom. 
  • Durch die Entscheidung für echten Biostrom steigern Verbraucher den Anteil regenerativer Energien im Strommix und bringen den Ausbau natürlicher Energie voran: für mehr Kunden und eine größere Nachfrage müssen neue Anlagen entstehen. Jeder Ökostromkunde trägt so zu mehr Tempo beim Klimaschutz und bei der Energiewende bei.
  • Verbraucher können auf Zertifikate wie das Grüner Strom Label, das OK-Power Label oder die Testergebnisse bei ÖkoTest vertrauen, wenn sie echten Ökostrom beziehen wollen. Tarife ohne diese Zertifizierungen tragen oft lediglich ein grünes Etikett.
  • Grünstrom zu beziehen, sendet ein politisches Signal und ist als Push für den Ausbau der Erneuerbaren besonders wichtig, denn die Energiewende gerät ins Stocken. Nach Fukushima wurde der Atomausstieg beschlossen – nun muss Deutschland weg von der klima- und umweltschädlichen Kohle. Die Bunderepublik ist aktuell stark abhängig von Kohle zur Stromerzeugung. Auch Industrie und Verkehr setzen auf fossile Energieträger, die zu klimaschädlichen CO2-Emissionen führen: Deutschland verfehlt vermutlich sein eigenes Klimaschutzziel, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.
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