Stromspar-App auf einem Smartphone

Der Energieverbrauch lässt sich nicht so leicht einschätzen wie – sagen wir – der Kalorienverbrauch. Strom, Wasser oder Wärme liegen nicht im Magen wie die zehnte Scheibe Brot, und deshalb stimmt auch das Bauchgefühl oft nicht. Zum Beispiel sparen viele Haushalte penibel am Licht, obwohl die Unterhaltungselektronik eher das Problemkind ist. Energiespar-Apps helfen uns, Sparpotenziale aufzudecken und wirklich weniger zu verbrauchen. Das Gute: viele Apps gibt es kostenlos. Mit einer simplen Variante protokollierst du einfach deinen Verbrauch. Die umfangreichen Versionen geben dir auch Energiespar-Tipps oder halten dich in Sachen Klimaschutz auf dem Laufenden. Das Polarstern-Team hat ein paar ausprobiert. 

von Polarstern Team

Eine kleine Quizfrage zu Beginn: Weißt du, wie hoch dein Energiebedarf pro Jahr, Monat oder Tag in etwa ist? Also wie viele Kilowattstunden Strom oder Gas du zuhause brauchst? Vermutlich musst du jetzt etwas überlegen, oder? Dass die Energie immer fließt, ist für uns selbstverständlich. Und die Tatsache, dass die Rechnungen nur einmal pro Jahr in den Briefkasten flattern, macht es natürlich auch nicht einfacher, den monatlichen Verbrauch im Blick zu behalten. Zeit, das zu ändern: Wir haben keine Mühen gescheut und bekannte Stromspar-Apps für dich getestet und zusammengestellt. 

Per App den Stromspar-Überblick behalten. 

Mit den steigenden Kosten aufgrund der Energiepreiskrise entsteht gerade auch ein neues Bewusstsein fürs Strom- bzw. Gassparen. Und das kommt am Ende auch dem noch größeren Zukunftsthema Klimaschutz zugute. 

Wir stellen dir einige nützliche Apps vor, mit denen du dir ein genaueres Bild über deinen tatsächlichen Verbrauch zuhause machen kannst und Sparpotentiale erkennst. Für dich heißt es dann nur noch: downloaden und dranbleiben.

Vor- und Nachteile von Energiespar-Apps. 

Nützlich, aber nicht ganz genau: Verbrauch von einzelnen Geräten ermitteln. 

Grundsätzlich kannst du dir mit Apps einen kompakten Überblick über den Stromverbrauch deiner Geräte verschaffen. Dabei handelt es sich allerdings um theoretische Verbräuche, weil du in den Apps die Verbrauchsangaben des Herstellers eingibst und nicht, was tatsächlich bei dir anfällt. Die Herstellerangaben werden unter genormten Bedingungen ermittelt. Wie viel Strom dein Elektrogerät tatsächlich verbraucht, hängt stark von der Nutzung ab. Bei einer Waschmaschine haben zum Beispiel Waschprogramm, Wassertemperatur, Wasserhärte und Waschmittel Einfluss auf den Strombedarf. Das heißt, eigentlich müsste das Gerät mit der App verbunden sein und den echten Strombedarf in die App übertragen. Auch der Standby-Strombedarf wird durch diese Angabe nicht berücksichtigt. Dennoch kannst du mit den meisten Apps deine größten Stromfresser entlarven.   

Fleißig ablesen: Mithilfe des Stromzählers den gesamten Stromverbrauch ermitteln. 

Mit einigen Apps kannst du den gesamten Stromverbrauch in deinem Haushalt erfassen und ihn so auch im Verlauf darstellen. In der Regel musst du dann aber selbst den Stromzähler aufsuchen und ablesen. Und das immer wieder. Wer seinen Zähler im Keller hat, muss schon diszipliniert sein. Außerdem wird daraus nicht ersichtlich, wieviel einzelne Geräte verbrauchen.

Leichter machen es dir Smart-Meter. Klicken und mehr erfahren.

Nach der Analyse folgt das Handeln. 

Stromfresser zu erkennen, ist der erste Schritt. Um zu sparen, musst du mit den Zahlen etwas anfangen, sie einordnen können – und das ist nicht immer leicht. Wie viel Kilowattstunden Strom darf nun ein Fernseher oder eine Waschmaschine im Jahr verbrauchen? Wann sollten die Alarmglocken schellen? Je besser die Stromspar-App, umso mehr Informationen und Vergleiche gibt sie dir hierzu. Und wenn nichts davon drinsteht und du Spartipps suchst? 

Erfahre mehr in unseren 99 Stromspartipps

Das solltest du vor Installation und Nutzung von Stromspar-Apps beachten. 

Schau dir an, welche Genehmigungen auf dem Smartphone erforderlich sind, um die App nutzen zu können. Will die App neben der Kamera zum Beispiel auch Zugriff auf dein Mikro oder die Telefonkontakte haben, ist Vorsicht geboten. Weitere kritische Aspekte betreffen den Datenschutz. Das ist in der Regel schwer zu erkennen, daher einfach der schlichte Rat, einmal gezielt danach zu googeln. Noch ein kleiner Nachteil ist, dass Apps oft viel Speicherplatz am Smartphone benötigen. Daher schau am besten schon beim Download auf die Größe. 

So, genug Theorie. Wir von Polarstern haben vielfach genutzte Apps zum Messen des Stromverbrauchs getestet. In der getesteten Basisversion sind alle Apps gratis, für zusätzliche Premium-Funktionen fallen aber manchmal Kosten an. 

Geht immer: CO2 sparen mit unseren Tarifen.

Für euch getestet: Fünf Apps zum Energieverbrauch messen und reduzieren.

Das Polarstern-Team hat getestet und bewertet. Besonders weit oben haben wir Apps platziert, die nicht nur den bloßen Verbrauch erfassen, sondern die Ergebnisse auch analysieren und im besten Fall nützliche Tipps zum Energiesparen und Klimaschützen geben.  

Platz 1: EnergieCheck-App.

Passt zu dir, wenn:  

Du nicht nur deinen Energieverbrauch erfassen, sondern dich intensiver mit Energiesparen und Klimaschutz beschäftigen willst. Hier geht's zum Download von EnergieCheck. 

• Energiespar-Potential: *****

• Bewertung im Store: 4,1 (iOS, 09/22) 

• System: Apple (zuletzt aktualisiert: 2019), Android (zuletzt aktualisiert: 2021) 

• Hersteller: CO2online gGmbh 

Features: 

• Energieverbrauch erfassen: Strom, Wasser, Wärme, Mobilität. 

• Verbrauchsdarstellung zur Bewertung der Ergebnisse. 

• Persönliches Energiesparkonto. 

• Klimaschutz-News, Energiespartipps und Infos zu Fördermitteln für Energieeffizienz. 

• Integrierte Taschenlampe.

• Erinnerungsfunktion für das Eintragen der Zählerstände. 

• Kann mit Smartmeter verbunden werden. 

Das sagen wir dazu:  

Mit der EnergieCheck App von CO2online lässt sich super Energie sparen. Im persönlichen Energiesparkonto lassen sich die Verbräuche für Strom, Wärme, Wasser und Mobilität erfassen. Sie werden für einen bestimmten Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr) als Diagramm, Tabelle und Verlauf angezeigt. Wer die Verbräuche vergangener Stromrechnungen einträgt, erkennt auch, wie sich der Stromverbrauch über die Jahre entwickelt hat. Interessant wird das zum Beispiel, wenn du dir in der Zwischenzeit neue Haushaltsgeräte zugelegt hast.  

Auf der Startseite gibt es News rund um den Klimaschutz, das macht schon mal Bock aufs Energiesparen. Die App hilft mit Energiespartipps und Informationen rund um Fördermittel für Energieeffizienz. Wer immer den aktuellen Energieverbrauch in der App sehen möchte, kann das Energiesparkonto sogar mit einem Smart Meter verbinden. Laut CO2online sparen Besitzer einer Energiesparkontos mehr als doppelt so viel Energie als der Bundesdurchschnitt.  

Minus: 

• Anforderung von vielen Berechtigungen auf dem Smartphone. 

Energiecheck App
Mit EnergieCheck lassen sich Zählerstände erfassen und Sparpotenziale finden.

Platz 2: Energy Tracker.

Von Ludwig getestet 

• Energiespar-Potential: ****

• Bewertung im Store: 4,7 (App Store, Stand 09/22). 

• System: Apple (zuletzt aktualisiert: 2021).

• Entwickler: Stefan Nebel.

Passt zu dir, wenn:  

Du verschiedene Verbräuche erfassen willst, also neben Strom zum Beispiel auch Wasser und Gas. Hier geht's zum Download von Energy Tracker

Features: 

  • Energieverbrauch erfassen: Strom, Wasser, Gas und Wärme inklusive Unterschied von Warm- und Kaltwasser.
  • Ältere Zählerstände eintragen und neue Zählerstände erfassen.
  • Zählerstand schnell und einfach via Kamera abscannen und in die App übertragen. 
  • CSV-Import-Funktion, mit der man Datensätze in die App importieren kann.

Das sagt Ludwig dazu:  

Das große Plus dieser App ist, dass ältere Zählerstände eingetragen und neue erfasst werden können. Und zwar für alle Verbräuche, von Strom bis Warmwasser. Aus den Daten werden tolle Verbrauchsdiagramme pro Tag, Woche, Monat und Jahr erstellt. So kann man zum Beispiel einen Vergleich mit dem Vorjahresmonat und einen 3-Jahres-Vergleich erstellen. 

Minus: 

  • Überladene Optik.
  • Vielen Funktionen, die leicht überfordern.
     
Strom sparen mit Energy Tracker
Energy Tracker ist eine insgesamt sehr gute App, auch wenn sie etwas überladen wirkt.

Platz 3: Energieverbrauchs-Analysator.

Von Michael getestet 

• Energiespar-Potential: ****

• Bewertung im Store: 4,3 (Google Play, Stand 09/22). 

• System: Android (zuletzt aktualisiert: 2017).

• Entwickler: Christoph Zens. 

Passt zu dir, wenn:  

Du deinen kompletten Energieverbrauch analysieren willst – und es aufgeräumt und schlicht magst. über einen längeren Zeitraum hinweg analysieren willst. Hier geht's zum Download vom Energieverbrauchs-Analysator

Features: 

  • Energieverbrauch erfassen: Strom, Wasser und Gas  
  • Verbrauchsdarstellung zur Bewertung der Ergebnisse 
  • Integrierte Taschenlampe zum Ablesen des Zählers im meist dunklen Zählerraum. 

Das sagt Michael dazu: 

Durch die Eingabe von Strompreis und Zählerständen, visualisiert die App den Stromverbrauch und die Stromkosten innerhalb eines gewissen Zeitraums (Tag, Woche, Monat, Jahr) als Kurven- oder Balkendiagramm. 

Ich habe für den Test meinen Stromverbrauch analysiert. Die große Herausforderung war es, die Zählerstände regelmäßig zu erfassen. An den ersten Tagen hat es Spaß gemacht, zum Ablesen in den Keller zu gehen, am vierten Tag habe ich es komplett vergessen und erst wieder am fünften daran gedacht. Das Ablesen ist für Eigenheimbesitzer:innen vermutlich leichter als für Mieter:innen in einem Mehrparteiengebäude. Um rauszufinden, ob der Stromverbrauch steigt oder sinkt, sollte die App in jedem Fall über einen längeren Zeitraum verwendet werden. 

Allein die Tatsache, dass ich die App zumindest gelegentlich öffne oder auf dem Display sehe, ist für mich eine gute Erinnerung, Energie bewusster zu verbrauchen. 

Minus: 

• Die häufige Eingabe der Zählerstände ist aufwändig.
• Es können keine Stromverbräuche einzelner Geräte erfasst werden. 

Energieverbrauchs-Analysator App
Zählerstand erfassen, Stromverbrauch checken: Das geht mit dem Energieverbrauchs-Analysator.

Platz 4: Energiekosten-Rechner.

Von Anna getestet 

• Energiespar-Potential: **

• Bewertung im Store: 4,7 (App Store, Stand 09/22) 

• System: Apple (zuletzt aktualisiert: 2022) 

• Entwickler: Bjoern Bartels 

Passt zu dir, wenn:  

Du einen simplen Energiekosten-Rechner suchst – ohne Analyse oder Infos. Hier geht's zum Download vom Energiekosten-Rechner

Features: 

• Stromverbrauch von Geräten erfassen.

• Stromkosten von Geräten ermitteln.

Das sagt Anna dazu: 

Die App besteht nur aus einer Seite und ist sehr einfach zu nutzen. Nachdem der Verbrauch des Gerätes, die Nutzungsdauer pro Tag, der Zeitraum der Nutzung und der Strompreis eingegeben wurden, ermittelt die App Verbrauchsdaten und Kosten. 

Eine Hilfestellung bei der Eingabe gibt es allerdings nicht – und vor allem beim Energieverbrauch hatte ich Fragezeichen, weil ich auf Geräten wie Föhn oder Laptop-Ladekabel keine Angaben gefunden habe. Da musste ich erstmal im Internet recherchieren. Und dann wusste ich nicht, was ich mit dem Ergebnis nun anfangen, wie ich es bewerten soll. Ist das gut oder schlecht? Viel oder wenig? 

Minus:  

  • Es fehlen Erklärungen und Tipps um Eingabe und Ergebnisse zu verstehen. 
  • Design und Nutzung sind stark reduziert und langweilig. 

Platz 5: Stromkostenrechner.

Von Jacob getestet 

• Energiespar-Potential:  **  

• Bewertung im Store: 4,5 (Google Play, Stand 09/22). 

• System: Android (zuletzt aktualisiert: 2019). 

• Anbieter: Dear Apps Corner. 

Passt zu dir, wenn:  

Du es simpel magst und nur wissen willst, wieviel einzelne Geräte in der Stunde verbrauchen und was dich das kostet. Hier geht's zum Download vom Stromkostenrechner

Features:

• Stromverbrauch von Geräten erfassen.  

• Stromkosten von Geräten ermitteln. 

Das sagt Jacob dazu:  

Die App ist einfach zu bedienen: sie besteht aus einer Seite, auf der ein Rechner integriert ist. Ich habe Kaffeemaschine, Wasserkocher, Fernseher, Glühbirne damit getestet, mich aber schwergetan, die Ergebnisse zu bewerten. Aus der Angabe, wie viel Stunden ich für 1 € bekomme, kann ich beispielsweise keine echte Handlung ableiten, zumal die Zahlen sehr hoch waren, bspw. 555 Stunden. 

Die Angabe, wie viel Euro das Gerät pro Stunde, Monat oder Jahr verbraucht, ist für Geräte, die sich nur kurzfristig in Betrieb befinden (z.B. Kaffeemaschine oder Wasserkocher) unsinnig. Das ist nur für Geräte wie Router oder Kühlschrank relevant, die tatsächlich 24/7 an 365 Tagen im Jahr laufen. Der Strombedarf wird also hier überschätzt. 

Minus: 

• Wirkt oldschool und die Nutzung macht wenig Spaß. 

• Wenig Beschreibungen und Tipps. 

• Kaum Ableitungen für den Alltag möglich.

Strom sparen mit Stromkostenrechner
Strom sparen mit dem Stromkostenrechner.

Noch mehr Apps zum Stromverbrauch messen. 

Neben den von uns getesteten Apps gibt es noch eine Reihe weiterer Anwendungen, mit denen man den Stromverbrauch messen und so Stromkosten sparen kann. Nicht alle von ihnen sind empfehlenswert bzw. beliebt bei den Nutzer:innen. Oft haben sie nur wenige Bewertungen und Downloads und sind daher nicht so bekannt (was nicht unbedingt für schlechte Apps sprechen muss). Trotzdem wollen wir dir quasi zur Inspiration hier noch einige Apps nennen. 

Android: 

  • HB-Verbrauchszähler (keine validen Bewertungen) 
  • Earnest (keine validen Bewertungen) 
  • EHW+ | Zählerstände, Verbrauch (keine validen Bewertungen*) 
  • Energy Buddy - CO2 Rechner & Stromzähler (keine validen Bewertungen*) 
  • Energieverbrauchs-Analysator (4,3 bei 2520 Bewertungen) 
  • Zählerstatistik (keine validen Bewertungen*) 
  • Zähler- & Verbrauchsverwaltung (keine validen Bewertungen*) 
  • *für die App gibt es Bewertungen, aber keinen Gesamtscore nach Sternen 

 Apple: 

  • HB-Verbrauchszähler (4,6 bei 490 Bewertungen) 
  • EHW+ (4,5 bei 21 Bewertungen) 
  • Energy Buddy (4,7 bei 62 Bewertungen) 
  • Earnest – Nachhaltig leben (4,5 bei 287 Bewertungen) 
  • Pixometer (3,6 bei 18 Bewertungen) 
  • Stromkostenrechner (4,4 bei 9 Bewertungen) 

Spezialfall: Stromverbrauch mit Smart Meter erfassen. 

Smart Meter werden mithilfe des Kommunikationsmoduls, dem Smart-Meter-Gateway, ans Internet angeschlossen und übertragen die Verbrauchswerte in Echtzeit verschlüsselt an berechtigte Partner wie Energieversorger. Außerdem lassen sich aufwendige Diagramme und Statistiken erstellen, die den Stromverbrauch visualisieren.  

Was können Smart Meter? 

Smart Meter können eine exakte Abrechnung des tatsächlichen Stromverbrauchs ermöglichen. Die Stromrechnung kommt dann nicht mehr jährlich, sondern monatlich. Große Nach- oder Rückzahlungen sind damit passé. Um selbst den Überblick zu behalten, kannst du dir die Daten ganz einfach auf deinen Computer oder per App auf dein Smartphone übertragen.  

Für alle Haushalte, die mehr als 6.000 kWh pro Jahr verbrauchen, sind Smart Meter inzwischen verpflichtend. Auch Haushalte mit Photovoltaikanlagen einer Leistung über 7 kW oder Haushalte mit speziellen Tarifen, brauchen Smart Meter. Das Ziel, dass jeder Zähler bis 2032 modern und intelligent sein muss, wurde im Frühjahr 2022 gekippt. Erst wenn eine neue rechtssichere Markterklärung erfolgt, geht's weiter. Wann dein neuer Stromzähler genau dann kommt, bestimmt in der Regel der Netzbetreiber. Aktuell haben laut einer europäischen Studie, durchgeführt im Herbst 2021 von der britischen Association for Renewable Energy and Clean Technology (REA), rund 17 % der Bevölkerung in Deutschland einen Smart Meter.  

Die große Mehrheit der Verbraucher:innen, die Smart Meter schon nutzt oder sich dafür interessiert, möchte vor allem Stromkosten sparen (77 %). Weitere 72 % wollen Geräte mit hohem Stromverbrauch in ihrem Haushalt identifizieren. Und rund zwei Drittel wünschen sich eine verbrauchsgenaue Stromabrechnung. 

Studie zeigt, dass Stromverbrauch sinkt. 

Dass der Stromverbrauch dank Smart-Meter-Technologie wirklich sinkt, zeigt eine andere Untersuchung. In einer Studie in Österreich sank der Energieverbrauch in Haushalten mit Smart Meter und Verbrauchsfeedback über ein In-Home-Display und ein Webportal im Schnitt um 3,9 % - bei einer Vergleichsgruppe dagegen nur um 1,1 %. 

Das ist ein Smart Meter. 

Vorab: er wird oft verwechselt mit einem digitalen Stromzähler. Doch dieser zeigt den Zählerstand lediglich digital an und er kann deinen Energieverbrauch detaillierter darstellen, zum Beispiel zeitlich aufgeschlüsselt. Der Jahresverbrauch muss jedoch wie gewohnt einmal jährlich vor Ort abgelesen werden. 

Um aus einem digitalen Stromzähler einen intelligenten Smart Meter zu machen, braucht es nur ein Kommunikationsmodul, ein sogenanntes Gateway. So bekommen Stromversorger und Netzbetreiber automatisch die Verbrauchswerte eines Haushalts gesendet. Bei Smart Meter werden die gleichen Daten wie bisher an den Netzbetreiber übermittelt – zum Beispiel Zählerstand, Zählpunktnummer, Lastprofil. Persönliche Daten wie deine Adresse werden nicht gesendet. 

Apps sind gut, CO2 sparen ist besser. Wirklich.

Schade ist, dass die meisten Stromverbrauch-Apps – mit Ausnahme von CO2online – den Umweltgedanken komplett ausklammern. Dabei sollte CO2 senken mindestens so wichtig sein wie Geld sparen. Denn noch immer nutzen viele Menschen zuhause Strom aus schmutzigen fossilen Energieträgern. 

Ein klassischer 3-Personen-Haushalt spart mit einem Wechsel zu Wirklich Ökostrom bereits 1,5 Tonnen CO2 pro Jahr – und bei uns leistest du einen Extrabeitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Du hast schon einen Tarif für Wirklich Ökostrom oder Ökogas?  

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