Mehrstöckiges Wohnhaus

Absurd, dass man so viel Geld fürs Wohnen zahlt. Im Mittel sind es 26 % des Haushaltseinkommens. Und die Energiekosten haben einen großen Anteil daran. Gut, dass es Spezialtarife mit günstigeren Strompreisen gibt, die unterschiedliche Lebenssituationen und Haushaltsausstattungen berücksichtigen. Für wen genau gibt es solche Spezialtarife? Was bringen sie? Und auf was musst du dabei achten?

von Michael

Inhalt: 

1. Echter Ökostrom-Tarif für jeden: bis zu 6 % Stromkosten sparen.

2. Tarife für Wohnungen mit Stromheizung. 

3. Tarife für Häuser mit Photovoltaikanlage

4. Tarife für Häuser mit Elektroauto. 

5. Tarife für Häuser mit Wärmepumpe.

6. Strombedarf älterer Einfamilienhäuser senken.

7. Der wichtigste gemeinsame Nenner ist Ökostrom.

Keine Frage, die Wohnkosten in Deutschland sind hoch. Das ist nicht nur ein Gefühl, sondern zeigt sich auch in einem EU-Vergleich des Statistischen Bundesamtes:

„Rund 14 % der Bevölkerung in Deutschland lebten 2019 in Haushalten, die durch Wohnkosten überbelastet waren, das heißt, sie mussten mehr als 40 % ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen ausgeben.“ – Statistisches Bundesamt.

Damit liegen wir auf Platz 4 und ein ganzes Stück über dem EU-Durchschnitt von 9 %. Zum Wohnen gehören natürlich auch die Kosten für unsere Energie. Bei steigenden Strompreisen ist es also kein Wunder, dass sich immer mehr Haushalte für günstigere Stromtarife interessieren. Wie gut, dass Ökostromtarife inzwischen günstiger sind als die meisten Grundversorgungstarife.

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In einigen Situationen geht’s sogar noch günstiger. Einfach weil aufgrund gewisser Geräte und Anlagen im Haushalt Ökostrom-Spezialtarife gewählt werden können, welche die Stromkosten weiter zu senken. Wir stellen dir vor, welche Möglichkeiten du in deinem Haushalt hast.

Preis für Wirklich Ökostrom berechnen

 

1. Echter Ökostrom-Tarif für jeden: bis zu 6 % Stromkosten sparen.

Fangen wir mit den Ottonormalstromverbrauchern an: Laut Deutschland.de, einem Portal des Auswärtigen Amtes, leben die meisten Deutschen in Mehrfamilienhäusern mit bis zu zehn Wohnungen. Während die Wärmeversorgung in der Regel Sache des Vermieters ist, können Haushalte egal ob im Ein- oder im Mehrfamilienhaus, ob zur Miete oder im Eigentum, ihren Stromtarif frei wählen.

Mit dem Wechsel zu Ökostrom sparen.

Laut Angaben der Bundesnetzagentur beziehen erst 24 % der Haushaltskunden Ökostrom. Dabei muss heute keine:r in der teuren und schmutzigen Strom-Grundversorgung bleiben. Zumal Ökostrom tatsächlich günstiger ist, auch wenn es sich um echten, zertifizierten Ökostrom handelt. Wie viel du mit Ökostrom von unabhängigen Anbietern wie Polarstern sparen kannst, hat das Deutsche Institut für Service und Qualität (DISQ) in Auftrag von n-tv berechnet (Stand: April 2020):

“Für klimabewusste Verbraucher sind besonders unabhängige Anbieter interessant: Diese beziehen Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen. Und gegenüber der Grundversorgung können diese Tarife sogar ein Preistipp sein: Durch einen Wechsel lassen sich die Kosten im Schnitt um fast 6 % senken.” – DISQ

Das Tolle daran ist: Du sparst nicht nur Kosten, sondern senkst mit Ökostrom auch deine CO2-Emissionen um viele Hundert Kilogramm pro Jahr.

VerbrauchCO2-Ersparnis
1 Person/1.300 kWh/Jahr457 kg CO2
2 Personen/2.400 kWh/Jahr844 kg CO2
3 Personen/3.000 kWh/Jahr1.056 kg CO2
4 Personen/3.500 kWh/Jahr1.232 kg CO2
5 Personen/4.000 kWh/Jahr1.408 kg CO2

Quelle: Tarifrechner von Polarstern.

Nicht unterschätzen: Stromkosten durch das eigene Verhalten senken.

In der Regel sind es die klassischen Haushaltsgeräte wie Kühlschrank und Co. und dein Verhalten, die deine Stromkosten beeinflussen. Der Stromspiegel, der jedes Jahr von der Energieberatung co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums veröffentlicht wird, zeigt, wie viel Strom Haushalte im Mehrfamilienhaus verbrauchen gestaffelt nach niedriger verbrauch, mittlerer Verbrauch und hoher Verbrauch. So kannst du sehen,wie viel Ersparnis im Vergleich zu anderen bei dir möglich ist. Im Stromspiegel 2021 sah der Durchschnitt so aus: 

Haushaltsgrößeniedriger Verbrauchmittlerer Verbrauchhoher Verbrauch
1 Person800 bis 1.000 kWh1.200 bis 1.500 kWhab 1.600 kWh
2 Personen1.200 bis 1.500 kWh1.800 bis 2.100 kWhab 2.500 kWh
3 Personen1.500 bis 1.900 kWh2.200 bis 2.600 kWhab 3.000 kWh
4 Personen1.700 bis 2.000 kWh2.500 bis 2.900 kWhab 3.500 kWh
5 Personen1.700 bis 2.300 kWh2.800 bis 3.500 kWhab 4.200 kWh

Quelle: Stromspiegel 2021, Mehrfamilienhaus ohne elektrische Warmwasseraufbereitung

So viel Strom könntest du sparen.

Wo stehst du? Such deine letzte Stromrechnung raus, check die Kilowattstundenzahl und vergleiche sie mit den Verbräuchen, die der Stromspiegel als hoch, mittel und niedrig einstuft. Das durchschnittliche Stromsparpotenzial eines Drei-Personen-Haushalts liegt etwa bei rund 1.000 Kilowattstunden und rund 300 Euro im Jahr. Die klassischen Stromspartipps helfen, diese Verbrauchswerte zu erreichen:

>>> Zu unseren super einfachen Stromspartipps.

Daneben gibt es jede Menge kleinere Investitionen, die ebenso beim Strom sparen helfen. Empfehlenswert sind zum Beispiel Smarte Stecker. Sie sparen Strom und sind eine gute erste Bekanntschaft mit der Welt des Smart Homes. 

 

2. Tarife für Wohnungen mit Stromheizung.

Irgendwelche Besonderheiten in der Wohnung? Für 1,2 Millionen Haushalte dürfte es die Nachtspeicherheizung sein. Laut co2online verdoppelt sie den Stromverbrauch eines Haushalts. Doppelte CO2-Emissionen inklusive – wenn kein Ökostrom genutzt wird. 

Laut co2online kommst du bei einem durchschnittlichen Haus mit 110 qm Wohnfläche und einer Nachtspeicherheizung auf Kosten von rund 2.770 Euro. Das ist im Vergleich zu anderen Brennstoffen mehr als das Doppelte. Deshalb lohnen sich Spezialtarife auch finanziell.

Diese Tarife passen: HT/NT-Tarif und Nachtspeicherstrom.

Mit einer Nachtspeicherheizung gilt es also einmal mehr, die Stromspartipps drauf zu haben wie das Alphabet. Für Elektroheizungen gibt es Extra-Stromspartipps. Außerdem solltest du überprüfen, ob die Voraussetzungen für einen Spezialtarif gegeben sind; entweder für einen HT/NT-Tarif – oder einen Nachtspeichertarif.

Voraussetzung und Ersparnis für einen HT/NT-Tarif.

Für den HT/NT-Tarif muss ein sogenannter HT/NT-Stromzähler oder ein intelligentes Messsystem eingebaut sein. Das Kürzel HT/NT steht für Haupttarif/Niedertarif und bedeutet, dass der Strom z.B. für die Nachtspeicherheizung im Niedertarif bezogen werden kann. Den Niedertarif gibt es nur zur sogenannten Nebenzeit, in der Regel ist dies zwischen 22 Uhr und 6 Uhr. Der Niedertarif ist etwas günstiger und liegt im Schnitt etwa 7 % unter dem HT-Arbeitspreis. Damit sich der Tarif aber garantiert lohnt, müssen nach einer Faustformel mindestens 60 % des Strombedarfs zwischen 22 Uhr und 6 Uhr anfallen. 

HT/NT-Tarif berechnen

Voraussetzungen für Nachtspeicherstrom-Tarif.

Neben dem HT/NT-Tarif gibt es die Möglichkeit, einen speziellen Tarif für eine Nachtspeicherheizung zu bestellen. Das klappt, wenn der Strom für die Stromheizung über einen separaten, steuerbaren („unterbrechbaren“) Stromzähler gemessen wird. Diese Zähler sind mit einem Rundsteuerempfänger ausgerüstet, der es deinem Netzbetreiber ermöglicht, die Stromversorgung zu einem Stromverbraucher zu festgelegten Uhrzeiten zu unterbrechen. Er macht dies nicht, um dich zu ärgern, sondern um für eine bessere Auslastung der Stromnetze zu sorgen. In der Regel erfolgt dies zu Uhrzeiten, in denen du sowieso nichts davon mitbekommst.

Im Gegenzug bedankt sich der Netzbetreiber für die Unterbrechung mit einem Nachlass bei gewissen Entgelten. Energieversorger wie Polarstern geben dies in Form von günstigeren Spezialtarifen an dich weiter. Wichtig: Durch den eigenen Stromzähler für die Nachtspeicherheizung ist die restliche Stromversorgung deines Haushalts nicht (!) von möglichen Unterbrechungen betroffen. Dein Kühlschrank, deine Waschmaschine, dein Laptop werden ganz normal weiter mit Strom versorgt.

Jetzt Nachtspeicherstrom berechnen.

 

3. Tarife für Häuser mit Photovoltaikanlage. 

Eigentümer haben gegenüber Mietern einen klaren Vorteil: ein eigenes Dach über dem Kopf, auf dem sie selbst Strom erzeugen können. Die Photovoltaik-People der ersten Stunde sind diesen Schritt noch für den Nebenverdienst gegangen: Für den selbst gemachten Strom bekam man eine hübsche Einspeisevergütung. Doch mit zunehmendem Ausbau der Photovoltaik fällt diese immer mickriger aus. Der Tag der Inbetriebnahme entscheidet, wie hoch die Vergütung für die nächsten 20 Jahre ausfällt. Erhielten Besitzer von Photovoltaikanlagen bis 10-kWp-Leistung Mitte der 2000er für jede eingespeiste Kilowattstunde rund 55 Cent, waren es im Juni 2020 nur 9,17 Cent.  Die Folge: Wer sich heute eine Photovoltaikanlage auf’s Dach baut, der will den Strom selbst nutzen und so seine Stromkosten senken.

>>> Warum sich Eigenverbrauch immer mehr lohnt.

Dieser Tarif passt dazu: Wirklich Eigenstrom.

Bei der Nutzung einer PV-Anlage geht es heute also weniger ums Nebengeschäft als vielmehr um die eigene Nutzung des erzeugten Solarstroms. Schon ohne ergänzenden Stromspeicher kann eine Familie im Eigenheim rund 30 % ihres Strombedarfs mit einer Photovoltaikanlage selbst erzeugen. In Kombination mit einem Speicher sind es mindestens 60 %. Und auch wenn man das Geld für die Anlage nicht mal ebenso hinblättert, zahlt sich die Investition auf Dauer aus. Schon heute ist eine Kilowattstunde (kWh) aus eigener Erzeugung rund 60 % günstiger als eine kWh aus dem öffentlichen Stromnetz.

>>> In diesem Artikel zeigen wir, wie du die Wirtschaftlichkeit für deine eigene Stromversorgung berechnest.

Reststrom: Wirklich Eigenstrom. 

Auch wenn viele Haushalte mit einer PV-Anlage und ausreichend Platz für einen Stromspeicher an einzelnen sonnigen Tagen des Jahres rein rechnerisch 100 % ihres Bedarfs decken könnten: Ganz unabhängig vom Netz werden sie nicht. Sie benötigen Strom aus dem öffentlichen Stromnetz; für Geräte, die auch nach Sonnenuntergang Strom brauchen oder wenn die Sonne nicht stark genug scheint.

Wie gut, dass es Wirklich Eigenstrom gibt. Die Stromversorgung im Eigenheim 24/7 ist damit immer aus wirklich guten erneuerbaren Stromquellen. Und preislich gibt es im Gegensatz zu vielen Stromtarifen bei Wirklich Eigenstrom keine Grundgebühr. Abgerechnet wird nur, was du auch wirklich verbrauchst. So hast du deine Stromkosten selbst in der Hand. Ein hoher Eigenverbrauch wird damit klar unterstützt.

>>> Mehr über Wirklich Eigenstrom.

Kombiniere! PV-Anlage plus Wärmepumpe oder Elektroauto.

Eine PV-Anlage ist die Basis für noch höhere Kostenersparnis, wenn sie mit großen Stromverbrauchern wie Wärmepumpen und Elektroautos genutzt wird. Zwar knackt ein Einfamilienhaus schon mit einem von beiden schnell beim Stromverbrauch die 10.000 Kilowattstunden-Marke, doch gleichzeitig steigt der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms. Und, sie sparen so auch Kosten bei der Wärme oder in der Mobilität.

Heißer Tipp: Haushalte mit PV-Anlage und Wärmepumpe oder Elektroauto können mit dem speziellen Messkonzept der Kaskadenschaltung nicht nur den eigenen Solarstrom für die Geräte oder ihr Elektroauto nutzen, sondern auch zusätzlich einen Spezialtarif für ihre Wärmepumpe oder das Elektroauto beziehen. Also günstiger Solarstrom plus günstiger Spezialtarif. Besser geht’s kaum.

>>> Kontaktiere uns, um mehr zu erfahren.

 

4. Tarife für Häuser mit Elektroauto.

Wer ein Elektroauto, aber keine PV-Anlage hat, kann auf spezielle Autostromtarife zurückgreifen. Für Alltagsfahrer, die hauptsächlich in der Stadt oder im Umkreis unterwegs sind, gibt es Wirklich Autostrom mit einer europaweit gültigen Ladekarte inklusive Startguthaben sowie einem Gutschein für Ladezubehör.

Wer einen separaten, unterbrechbaren Zähler hat und viel mit dem E-Auto fährt oder gar mehrere Elektroautos hat, bekommt mit Wirklich Autostrom Plus nicht nur die gleichen Goodies, sondern hat auch einen Spezialtarif für große Verbräuche.

  

Jetzt Autostrom-Tarif berechnen

 

5. Tarife für Häuser mit Wärmepumpe.

Laut dem Bundesverband Wärmepumpe e.V. (BWP) wurden im Jahr 2020 120.000 Heizungswärmepumpen installiert. Insbesondere im Neubau ist die Nachfrage groß: In fast der Hälfte aller Neubauprojekte sind Wärmepumpen installiert. Damit ist die Wärmepumpe das am häufigsten eingebaute Heizsystem in neuen Gebäuden.

Je effizienter ein Gebäude ist, desto mehr lohnt sich der Einbau einer Wärmepumpe. Sie werden wie Nachtspeicherheizungen mit Strom betrieben. Aber im Gegensatz zu ihren eher ineffizienten Verwandten, arbeiten Wärmepumpen wirklich energiesparend. Laut Heizspiegel, der ebenfalls von co2online veröffentlicht wird, können Wärmepumpen mit einer Kilowattstunde Strom 2,5 bis 3,5 Kilowattstunden Wärme erzeugen. Dass Wärmepumpen vor allem zu effizienten oder gut gedämmten Gebäuden passen, liegt an ihrer Funktionsweise. Sie machen sich die Temperatur der Luft oder des Bodens zunutze und „pumpen“ diese auf Heiz-Niveau. In schlecht gedämmten Gebäuden hätten Wärmepumpen mehr zu tun – und würden dementsprechend ineffizient arbeiten.

Wärmepumpentarif berechnen

Dieser Tarif passt: Wärmepumpenstrom.

Wärmepumpen verdoppeln easy den Stromverbrauch eines Haushalts. Jedoch lassen sich die Kosten mit einem Wärmepumpentarif deutlich senken. Preislich liegt er rund 20 % unter der herkömmlichen Grundversorgung. Ob du den Tarif auch beziehen kannst, hängt wie bei der Nachtspeicherheizung von deiner Zählerausstattung ab. Auch hier muss der Haushalt mit einem steuerbaren, unterbrechbaren Zähler ausgerüstet sein. 

Außerdem gibt es Stromspartipps, die speziell auf die Nutzung von Wärmepumpen abgestimmt sind und mit denen du nochmal mehr Stromkosten sparst.

Wärmepumpen auch für Mehrparteienhäuser.

Natürlich sind Wärmepumpen auch in gedämmten Mehrparteienhäusern eine effiziente Heiztechnik. Im Bestand dominieren noch Öl- und Gasheizung. Bevor hier eine effizientere Technik genutzt werden kann, muss erst mal das Haus gut gedämmt sein. Mieter haben eher wenig Einfluss auf solche Effizienzmaßnahmen. Aber bei der Hausverwaltung nachfragen, wie es um die effiziente Zukunft des Hauses steht, geht natürlich immer. 

 

6. Strombedarf älterer Einfamilienhäuser senken.

Ein Drittel der Deutschen lebt in einem Einfamilienhaus. Hier ist der Stromverbrauch pro Kopf immer ein bisschen höher als in Mehrparteienhäusern. Auch für Einfamilienhäuser veröffentlicht der Stromspiegel Verbrauchszahlen. So sah beim Stromspiegel 2021 der durchschnittliche Stromverbrauch aus:

Durchschnittlicher Stromverbrauch in Einfamilienhäusern.

Haushaltsgrößeniedriger Verbrauchmittlerer Verbrauchhoher Verbrauch
1 Person1.300 bis 1.600 kWh2.000 bis 2.500 kWhab 3.200 kWh
2 Personen2.000 bis 2.400 kWh2.800 bis 3.000 kWhab 3.500 kWh
3 Personen2.500 bis 3.000 kWh3.400 bis 3.700 kWhab 4.200 kWh
4 Personen2.700 bis 3.300kWh3.700 bis 4.000 kWhab 4.700 kWh
5 Personen3.200 bis 4.000kWh4.500 bis 5.000 kWhab 6.000 kWh

Quelle: Stromspiegel 2021, Einfamilienhaus ohne elektrische Warmwasseraufbereitung.

Ob du zum Durchschnitt gehörst, darüber oder darunter liegst, findest du mit deiner Stromrechnung heraus. Vergleiche einfach deinen Jahresverbrauch in Kilowattstunden mit den Angaben des Stromspiegels.

Wenn das Haus alt ist: Erneuern!

Häuser, an denen nie etwas gemacht wurde, verbrauchen sehr viel Energie. In Deutschland ist das eine Menge. Laut Umweltbundesamt gibt es rund 18 Millionen Wohngebäude, aber 70 % sind bislang kaum oder gar nicht energetisch saniert worden. Hier liegen Besitzer von Einfamilienhäusern klar im Vorteil. Mit den nötigen Förderungen – und davon gibt es viele – gibt es kaum noch Gründe, nicht direktmit der Modernisierung loszulegen.

>>> Mehr zu den Förderungen für eine energetische Sanierung erfahren.

Laut co2online spart eine Sanierung beim folgenden Beispiel ganze 57 % Heizenergie:

MaßnahmeJährliche Energieersparnis
Fassadendämmung22%
Dämmung Dach15%
Dämmung Kellerdecke10%
Erneuerung Fenster6%
Austausch der Heizungsanlage17%

Basis ist ein Einfamilienhaus, Baujahr 1923, mit einer Wohnfläche von 155 Quadratmetern, in dem Erdgas genutzt wird und das vor der Sanierung etwa 28.500 kWh Heizenergie pro Jahr verbraucht, Quelle: co2online.

 

7. Der wichtigste gemeinsame Nenner ist Ökostrom.

Spezialtarife gibt es vor allem für besonders große Stromverbraucher. Umso wichtiger ist, dass diese auf echtem Ökostrom basieren – so wie bei Polarstern.

Weil Ökostrom kein geschützter Begriff ist, musst du bei Stromvergleichen genauer hinschauen, um die wirklich grünen Angebote zu erkennen. Auf diese drei Dinge solltest du deshalb achten:

1. Förderung der Energiewende über das EEG hinaus.

Ökostrom, der allein gemäß EEG die Energiewende fördert, reicht definitiv nicht: Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) geht beispielsweise davon aus, dass bis zum Jahr 2030 jährlich eine Leistung von 16.600 MW durch Erneuerbare hinzukommen muss, um die Klimaziele zu erreichen. Es muss also zusätzlich in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert werden – am besten weltweit. Schließlich können Energiewende und Klimaschutz nur gemeinsam gelingen. Deshalb testet beispielsweise Öko-Test neuerdings auch genau diesen Aspekt in der Bewertung von Ökostromangeboten. Polarstern wurde hier wiederholt mit “sehr gut” ausgezeichnet.

>>> Polarstern macht´s vor: Bei uns wird in die weltweite Energiewende investiert.

2. Verlässliche Siegel für echten Ökostrom.

Guter Ökostrom ist getestet und zertifiziert, u.a. durchRobinWood und das Grüner Strom-Label. Sie stellen die derzeit strengsten Kriterien an echten Ökostrom. So dürfen zertifizierte Stromanbieter beispielsweise neben dem Ökostromprodukt keine fossilen Stromtarife anbieten. Eigentlich logisch, oder?

>>> Mehr über Polarsterns Awards & Siegel.

3. Wirklich unabhängiger Anbieter.

Wie ehrlich die Energiewende vorangetrieben wird, ist zunehmend vom Anbieter abhängig. Ökostrom von einem Anbieter, der auch von der schmutzigen Seite der Energiebranche profitiert, hat einen bitteren Beigeschmack. Denn mit dem Wechsel möchte man ja bewusst nachhaltiges Handeln unterstützen und nicht etwa hintenrum doch wieder einen Konzern, der sich mit Ökostrom “grünwäscht”.

>>> Polarstern ist und bleibt unabhängig: Warum wir uns nicht kaufen lassen.

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Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

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