

Gastarife: So findest du den richtigen und tappst nicht in die Falle.
Wer einen Gastarif sucht, entscheidet oft basierend auf einem reinen Preisvergleich. Den größten Unterschied zwischen den Gastarifen gibt es jedoch bei der Klimawirkung. Wir zeigen dir deshalb, zwischen welchen Arten von Gastarifen du dich entscheiden musst. Aber auch, wie sich der Gaspreis in den letzten Jahren entwickelt hat und wie er sich zusammensetzt. Genauso erfährst du, warum Vergleichsportale bei deiner Wahl nicht immer die beste Anlaufstelle sind und auf was du bei Boni achten solltest.
Im Energiemarkt gibt es viele Anbieter, rund 625 Gaslieferanten nennt die Bundesnetzagentur (Stand Ende Januar 2026). Hier einen Gastarif zu finden, ist im Tarif-Dschungel gar nicht so leicht. Ein schneller Preisvergleich bei den üblichen Portalen liefert zwar Ergebnisse, aber das hat auch Schattenseiten. Denn wer nur auf den aktuellen Preis schaut, wird oft später überrascht. Lies hier weiter, um dich bewusst für einen guten Gastarif zu entscheiden.
Welche Gastarife es gibt, wie sie sich unterscheiden und wo Fallstricke lauern.
Sich um seinen Gasanbieter zu kümmern und einen Tarif zu finden, ist für viele Menschen so nervig wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Aber keine Sorge, wir machen’s kurz. Los geht’s mit den verschiedenen Arten an Gastarifen:
1) Erdgastarife und “klimaneutrales Erdgas”.
Wie der Name schon sagt, basieren Erdgastarife ausschließlich auf fossilem Erdgas. Sie sind meist etwas günstiger als Biogastarife, schaden aber mit ihren CO2-Emissionen dem Klima. Diese Umweltschäden und -folgen sind im Preis bei Erdgastarifen nicht einkalkuliert.
Daneben existieren bei einigen Anbietern Tarife, die sich klimaneutral nennen. Bei solchen Gastarifen ist meist trotzdem bis zu 100 % Erdgas im Spiel, welches die Gasanbieter mit Emissionszertifikaten kompensieren. Die Klimawirkung dieser sogenannten „klimaneutralen Gastarifen“ ist insgesamt schlecht. Experten zufolge ist diese Kompensationspraxis vielmehr ein Freifahrtschein für umweltschädliches Verhalten.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert „klimaneutrale“ Erdgastarife und hat 2024 Verfahren gegen 15 Gasversorger eingeleitet, die ihre Erdgas-Tarife als „klimaneutral“ oder „CO2-kompensiert“ bewarben. Die DUH kritisierte, dass viele dieser Tarife Verbraucher:innen durch irreführende Werbung täuschen, da die Kompensation (z.B. durch Klima- und Waldschutzprojekte) oft nicht den tatsächlichen Emissionen entspreche. Hintergrund der Abmahnungen durch die DUH war eine große Correctiv-Recherche zur Ökogas-Lüge, die gezeigt hatte, wie wenig klimafreundlich solche „klimaneutralen“ Gastarife sind.
2) Gas-Mischtarife und sogenannte Klimatarife.
Liest du bei einem Anbieter etwas von Ökogas oder „Klimatarif“, lohnt es sich genauer hinzusehen. Denn der Begriff ist dehnbar wie Kaugummi. Viele Energieversorger bieten Tarife an, die aus Erdgas und zu einem geringen Anteil aus Biogas bestehen. Das sind sogenannte Mischtarife. Oft handelt es sich um weniger als 20 % umweltfreundliches Biogas, während die restlichen 80 % klimaschädliches Erdgas sind. Nach außen verkaufen Anbieter solche Mischtarife oft als grün und nachhaltig, doch am Ende grenzt es an Greenwashing. Schließlich erwarten Haushalte, dass wie bei Ökostrom auch hinter Ökogas 100 % erneuerbare Ressourcen stecken.
Tipp: Gute und klimafreundliche Ökogastarife findest du in der Utopia-Bestenliste.
3) Gastarife mit 100 % Biogasanteil.
Schließlich gibt es noch Gastarife, die zu 100 % aus Biogas oder Biomethan bestehen. Solche Tarife sind aktuell eine Seltenheit im Markt. Nur bei wenigen Anbietern wie EWS Schönau, Bürgerwerke oder Polarstern findest du 100 % Biogastarife.
Selbst bei Vergleichsportalen werden dir mit der Filteroption „Biogas“ noch jede Menge Gastarife angezeigt, die nur einen kleinen Biogasanteil enthalten. Mit Blick auf die GEG-Novelle und das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG), das im Sommer 2026 in Kraft treten soll, dürfte jedoch die Bedeutung von echten Biogas-Tarifen zunehmen.
Und wem die Zukunft wichtig ist, dem sei noch gesagt: Nur mit 100 % Biogas ist dein Gastarif wirklich klimafreundlich. Denn nur so sparst du in einem Dreipersonenhaushalt tonnenweise CO2 pro Jahr.
Ökogas-Barometer: So selten sind echte Biogastarife.
Anders als im Ökostrommarkt, ist Ökogas noch eine Seltenheit. Beim Wechselportal Check24 basieren nur 3 % der gelisteten Gastarife auf 100 % Biogas oder Biomethan, wie das Ökogas-Barometer 2026 von Polarstern zeigt.
Wenn man gezielt nach Ökogas sucht, haben Haushalte in den 15 größten deutschen Städten im Mittel 78 Tarife zur Auswahl. 56 % dieser sogenannten Ökogastarife sind laut Polarstern Ökogas-Barometer Klimatarife, das heißt, sie kompensieren die verursachten Emissionen lediglich, beinhalten aber kein Biogas oder Biomethan. Und bei knapp 38 % der gelisteten Ökogastarife stammt nur ein Teil des Tarifs aus Biogas, der meist größere Rest ist Erdgas.
Hinweis: Quelle sind alle Gastarife bei Check24, gelistet am 20.02.2026.
Jetzt 100 % Ökogastarif berechnenGaspreisentwicklung 2026: So viel kostet Gas aktuell.
Die Energiepreise unterliegen Schwankungen, die zum einen saisonal und zum anderen politisch bedingt sind. Geopolitische Gründe wie Krisen wie der Ukraine-Krieg oder der Krieg im Iran beeinflussen die Weltmarktpreise bei Gas und Flüssiggas – und somit auch die Gaspreisentwicklung.
Wie sieht die Gaspreisentwicklung aktuell aus? Im März 2026 ist der Gaspreis im weltweiten Großhandel als Folge des Iran-Kriegs stark gestiegen. Mit etwas Verzögerung kommen diese Preise in der Regel dann bei Privathaushalten an. Bei Neukund:innen oft schneller als bei Bestandskund:innen. Schließlich beschaffen Energieversorger die benötigte Energie in Teilen schon Monate im Voraus.
- Im Januar 2026 lag der Gaspreis eines Durchschnittshaushalts im Schnitt bei 11,10 Cent pro Kilowattstunde, im Mehrfamilienhaus lag er bei 10,56 Cent/kWh (Quelle: BDEW-Gaspreisanalyse). Der BDEW gibt diesen Preis für einen jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden an. Somit ergeben sich Gesamtkosten von 2.220 Euro im Jahr für Gas im Einfamilienhaushalt.
- Mitte März 2026 kletterte der aktuelle Gaspreis für Neukund:innen laut Verivox um 21 Prozent (Stand: 17.03.2026). Wie sich der Gaspreis im laufenden Jahr weiter entwickelt, hängt auch stark von der Dauer des Iran-Kriegs ab.
Berechne deinen Ökogastarif.
Abschaffung der Gasspeicherumlage soll Entlastung bringen.
Seit Beginn des Ukrainekriegs liegt der Gaspreis über dem Niveau von vor 2022. Um die Kosten etwas zu reduzieren, wurde zum 1. Januar 2026 die Gasspeicherumlage abgeschafft. In der folgenden Tabelle siehst du, wie sich der Gaspreis in den letzten zehn Jahren entwickelt hat. Die jüngsten Entwicklungen seit dem Iran-Krieg sind dort noch nicht abgebildet.
So hat sich der Gaspreis in den letzten 10 Jahren entwickelt.
Tabelle: Durchschnittlicher Gaspreis 2016 – 2025 (Verbrauch 80.000 kWh pro Jahr).
| Jahr | Durchschntl. Gaspreis pro kWh |
|---|---|
| 2016 | 6,09 Cent |
| 2017 | 5,79 Cent |
| 2018 | 5,69 Cent |
| 2019 | 6,08 Cent |
| 2020 | 5,96 Cent |
| 2021 | 6,28 Cent |
| 2022 | 13,07 Cent |
| 2023 | 14,25 Cent |
| 2024 | 10,78 Cent |
| 2025 | 11,43 Cent |
Hinweis: Durchschnittlicher Erdgaspreis für einen Haushalt in ct/kWh, Mehr-Familienhaus (6-Parteien), Quelle: BDEW-Gaspreisanalyse.
Entwicklung der Flüssiggas-Preise.
Um die Gasversorgung sicherzustellen, kommt seit dem Ukrainekrieg immer mehr Flüssiggas nach Deutschland. Entsprechend beeinflusst dies neben Erdgas ebenfalls die Preise am Gasmarkt.
Nur ein ganz kleiner Bruchteil der Haushalte in Deutschland hat direkt eine Flüssiggasheizung. In den letzten Jahren war auch hier der durchschnittliche Flüssiggaspreis Schwankungen unterworfen. Unten siehst du den Verlauf der durchschnittlichen Preise für Flüssiggas pro Quartal seit 2023.
So hat sich der Flüssiggaspreis in den letzten Jahren entwickelt.
Hinweis: Preise für 100 Liter Flüssiggas bei Abnahmemenge von 3.000 Litern. Berechnung und Quelle: flüssiggas.de
100 % Ökogas von Polarstern: Faire Preise und mehr Klimaschutz.
Die Gaspreise schwanken regelmäßig, Tarife zu vergleichen lohnt sich also. Schau also direkt mal bei Polarstern vorbei. Da gibt es Ökogastarife aus 100 % europäischem Biogas. Auch hast du die Wahl zwischen Ökogastarifen mit oder ohne Mindestlaufzeit sowie dem ersten flexiblen Ökogastarif Deutschlands. Nebenbei investieren wir für dich mit jeder verbrauchten Kilowattstunde in die Energiewende. Berechne gleich hier deinen Ökogastarif von Polarstern.
Jetzt Ökogastarif berechnen.
Gaspreis wird laut Prognosen auch langfristig steigen.
Fachleuten und Studien rechnen in den nächsten Jahre mit steigenden Preisen. das liegt an der steigenden CO2-Abgabe sowie daran, dass die Zahl der Haushalte mit einer Gasheizung abnimmt und Gasnetz für die Netzbetreiber immer unattraktiver werden. Einige Stadtwerke haben bereits angekündigt, ihre Gasnetze in ein paar Jahren stillzulegen.
1) Steigende CO2-Abgabe führt zu Mehrkosten.
Die CO2-Bepreisung verteuert das Tanken mit Benzin und Diesel sowie das Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Gas und Heizöl. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, auf erneuerbare und klimafreundliche Technologien wie Wärmepumpen und E-Autos umzusteigen. 2026 liegt der CO2-Preis bei 55 bis 65 Euro pro Tonne (vom Staat festgelegter Preiskorridor). Das verteuert das Heizen mit Gas also schon heute verglichen zum Heizen mit einer Wärmepumpe.
Künftig soll sich der CO2-Preis über den freien Handel mit Emissionszertifikaten bilden. Der Start des sogenannten europäischen Emissionshandel ETS 2 wurde auf 2028 verschoben. Dann wird der Gaspreis vermutlich nochmals deutlich teurer.
2) Steigende Netzentgelte.
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein. Ab dann ist das Heizen mit fossilem Erdgas (und Heizöl) endgültig verboten. Brisant wird es aber schon früher, wenn immer weniger Haushalte mit Gas heizen. Die teuren Netzentgelte für das Gasnetz müssen dann immer weniger mit Gas heizende Haushalte und Unternehmen schultern. Denn je mehr Haushalte auf Wärmepumpen umsteigen, auf desto weniger Gas-Abnehmer gibt es.
Laut dem Thinktank Agora Energiewende droht Verbraucher:innen somit eine Kostenexplosion bei den Netzentgelten. Selbst mit der Umrüstung auf ein wasserstofffähiges Gasnetz, würde der Gasnetzbedarf bis 2045 um gut 90 % sinken, heißt es in der Analyse. Ohne eine Anpassung des Ordnungsrahmens drohe bis 2044 eine 16-fachung dieser Netzentgelte für die verbleibenden Gas-Haushalte.
Fazit: Wer kann, sollte sich den Umstieg auf eine effiziente Wärmepumpe überlegen. Sie ist im laufenden Betrieb auf lange Sicht günstiger als eine Gasheizung.

Wie du Gastarife online richtig vergleichst – und welche Fallstricke lauern.
Wer einen neuen Gasanbieter sucht und Gastarife vergleicht, der geht vermutlich direkt auf die Webseiten der großen Vergleichsportale. Das ist nachvollziehbar, denn dort kannst du mit nur wenigen Klicks und Angaben schnell Preise und Tarife vergleichen. Für eine Erstrecherche sind Check24, Verivox, Finanztip und Co. definitiv gut. Du solltest bei der Tarif-Suche aber einige Fallstricke im Hinterkopf haben und nicht nur auf den Preis schauen.
Checkliste: Was beim Gastarif-Vergleich wichtig ist.
1. Auf Vergleichsportalen sind nie alle Anbieter zu finden. Um bei Vergleichsportalen als Anbieter gelistet zu sein, muss man für Kund:innen, die darüber kommen, Prämien zahlen. Aus diesem und anderen Gründen sind längst nicht alle Gasversorger und auch nicht alle Tarife auf Vergleichsportalen zu finden.
Was kannst du tun? Recherchiere auf verschiedenen Portalen (Check24, Verivox, Utopia & Finanztip) und suche gezielt nach Öko-Energieversorgern, wenn dir das wichtig ist.
2. Wenig Aussagekraft über den Gasanbieter selbst. Du bekommst bei Check24, Verivox und Co. eine Menge Infos zu den Tarifen. Du siehst Informationen zur Laufzeit eines Gastarifs, zum Biogasanteil oder zu Boni. Was fehlt, sind Details zum Anbieter selbst. Etwa, ob er ausschließlich Ökoenergie im Portfolio hat oder auch Erdgastarife anbietet. Das spielt vor allem eine Rolle, um zu verstehen, wie ehrlich der Anbieter ist mit seinem Ökogasangebot.
Was kannst du tun? Hast du dich für einen Anbieter entschieden, checke seine Webseite und achte darauf, ob oder welche Zertifizierungen er hat. Label, die für ein nachhaltiges Wirtschaften stehen, sind unter anderem Gemeinwohl-Ökonomie und B Corp.
3. Prämien und Neukunden-Boni vernebeln Blick auf wahre Kosten. Neukundenbonus, Sofortbonus und mehr: Viele Anbieter werfen mit Boni und Prämien um sich. Dabei sind die hohen Bonuszahlungen oder Prämien wie etwa Tablets vor allem eins: ein kurzfristiges Lockmittel, das man oft mit einer langen Vertragslaufzeit oder einem Mindestverbrauch bezahlt. Manchmal sind Wechselboni auch nur auf bestimmte Postleitzahlengebiete beschränkt. So kann es am Ende sein, dass ein Bonus entgegen der blumigen Versprechen viel geringer ausfällt. Fair geht anders, finden wir. Auch bei Polarstern gibt es manchmal Boni, dann aber für alle, die dieses Angebot wählen.
Was kannst du tun? Schau beim Gasvergleich lieber auf die durchschnittlichen Kosten pro Monat und nutze auch die Filteroption „ohne Boni“, um ein ausgewogenes Bild zu bekommen.
Tipps im Umgang mit Wechselboni4. Fragwürdige Öko-Kriterien bei Gastarifen auf Vergleichsportalen. Bei Vergleichsportalen kannst du Suchfilter für Öko-Kriterien setzen. So werden dir vermeintlich grüne und nachhaltigere Gastarife angezeigt. Doch beim Blick auf die Suchergebnisse sind Zweifel angebracht, wie streng diese eigenen Öko-Filter der Portale wirklich sind. Probier’s am besten selbst mal aus, und achte in der Ergebnisliste darauf, wie viele Anbieter auf den Portalen tatsächlich Tarife mit 100 % Biogas haben – und wie viele nicht.
Was kannst du tun? Checke am besten die Utopia-Bestenliste für Ökogas oder die LifeVerde-Bestenliste für Ökogasanbieter, um einen nachhaltigen Gastarif und Anbieter zu finden. Und schau vor allem selbst auf die Seite des Anbieters, um mehr über sein Gasangebot zu erfahren.
Finde deinen Ökogastarif bei Polarstern.
Tipp für Unternehmen: Bei Polarstern gibt es auch TÜV-geprüftes, nachhaltiges Gewerbegas für Geschäftskunden.
Preisbestandteile: Wie setzen sich Gastarife und Preise zusammen?
Nach dem Gastarifvergleich kennst du deinen monatlichen Abschlag. Aber wie kommen dieser Tarif und der Gaspreis eigentlich zustande, den du auf deiner Rechnung siehst?
Gastarife bestehen immer aus zwei Preisbestandteilen:
- dem Grundpreis und
- dem Arbeitspreis bzw. Energiepreis.
Der Grundpreis ist jeden Monat fix. Er deckt zum Beispiel die Kosten für den Messstellenbetrieb oder für verbrauchsunabhängige Netzgebühren. Der Arbeitspreis bzw. Energiepreis hängt hingegen von deinem Verbrauch ab. Eine Kilowattstunde Gas enthält die folgenden Bestandteile:
1) Beschaffung und Vertrieb (ca. 45 bis 50 %).
Dies sind die Kosten, die der Gasanbieter für den Einkauf des Gases an der Börse (Termin- oder Spotmarkt) sowie für Verwaltung, Marketing und Vertrieb aufwendet. Dieser Teil ist im freien Wettbewerb beeinflussbar.
2) Netzentgelte und Messstellenbetrieb (ca. 20 bis 25 %).
Diese Gebühren zahlen Anbieter an die Netzbetreiber für den Transport des Gases durch die Leitungen, sowie für Zählerablesung und Wartung. Die Entgelte sind staatlich reguliert und zuletzt sehr gestiegen. Netzentgelte schwanken stark regional, was zu unterschiedlichen Gaspreisen führt.
3) Steuern, Abgaben und Umlagen (ca. 25 bis 30 %).
- Mehrwertsteuer: Der größte Anteil in diesem Block.
- Erdgassteuer: Gesetzlich festgelegte, fixe Abgabe.
- CO2-Preis: Kosten für Emissionszertifikate, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu fördern.
- Konzessionsabgabe: Entgelt an Kommunen für die Nutzung des öffentlichen Raums für Leitungen.
- Gasspeicherumlage: Sie wurde zum 1. Januar 2026 als Entlastungsmaßnahme für Haushalte von der Bundesregierung abgeschafft.

Die CO2-Abgabe ist ein Preistreiber beim Erdgas. © Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)









