Unverantwortlich Unkonventionell | Polarstern
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Unverantwortlich Unkonventionell

Oh Mann. Unglaublich. Jetzt habe ich schon mit ganz normalem Erdgas meine Probleme – aber schlimmer geht’s ja bekanntlich immer. Leider. Gerade wenn richtig viel Geld im Spiel ist.  Stichwort: Unkonventionelles Erdgas. Schon mal gehört? Weil konventionelles Erdgas zur Neige geht, hat die Jagd auf unkonventionelles Gas begonnen. Aber jetzt nicht falsch verstehen: Ich spreche nicht von Wirklich Ökogas. Da bietet Polarstern ja eine wirkliche Alternative. Nein, unkonventionelles Gas ist auch Erdgas. Nur schlimmer.

Fracking Erdgas

Erdgas, auf die unkonventionelle Methode

Erdgasförderung war bisher eigentlich sehr einfach: Man bohre ein tiefes, tiefes Loch und schon strömt das Gas aus dem Erdinneren an die Erdoberfläche. Nun gibt es aber auch Erdgas, das sich nicht so einfach anzapfen lässt. Gas, das in kleinsten Poren und Bruchzonen im Gestein lagert. Die größten Vorkommen finden sich in Schiefergestein, aber auch in Tonschichten und Tundraböden. In den USA wird seit Jahren erfolgreich unkonventionelles Erdgas gefördert. Gesucht und gebohrt wird aber nicht nur in den USA – sondern genauso hier bei uns in Deutschland. Bisher in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Laut internationaler Energieagentur gibt es weltweit Reservoirs mit 921 Billionen Kubikmeter unkonventionelles Erdgas. Das ist fünfmal so viel Gas wie in konventionellen Erdgasvorkommen.

Fracking - eine Gefahr fürs Wasser

Unkonventionelle Gasförderung lohnt sich für die großen Energiekonzerne. Doch geht sie auf Kosten der Umwelt. „Beeinträchtigungen der Umwelt sind in jeder Phase des Förderprozesses denkbar.“ sagt das BMU in einem Gutachten zum „Hydraulic Fracturing“, kurz: Fracking. Denn so wird unkonventionelles Erdgas gefördert: Die gashaltigen Gesteinsschichten werden beim Fracking mit riesigen Bohrern erst von oben und schließlich horizontal durchbohrt. Über mehrere Kilometer wird dann in das Gestein eine Mischung aus Wasser, Chemikalien und Quarzkügelchen gepresst. Dieses Gemisch zersprengt den Stein in kleinste Kiesel, sodass das Gas entweichen kann. Dazu sind mehrere Millionen Litern Wasser nötig. Zugesetzt werden in etwa ein Prozent Chemikalien. Nur? Bei mehreren Millionen Liter Wasser ist das viel. Es ist ein tödliches Gemisch, mit ungewissen Folgen für unsere Böden. Auf keinen Fall sollten die Fracking Chemikalien ins Trinkwasser geraten: Tetramethylammoniumchlorid ist bei Verzehr ab einer bestimmten Dosis tödlich. Octylphenol Ethoxylate wird schon von seinen Herstellern als gewässerschädigend eingestuft. Genauso wie die restlichen Chemikalien, zahlreiche Biozide und ein Petroleumgemisch. Aber genau dieses Risiko auf Trinkwasserkontakt besteht – sowohl während des Bohrens als auch Jahre danach. Die wirklichen Umweltrisiken des Frackings, die möglicherweise noch viel größer sind als vermutet, wurden bisher kaum untersucht.

Fracking - OHNE MICH

Seit in den USA unkonventionelles Erdgas bereits in großem Stil abgebaut wird, hat das Fracking den gesamten Energiemarkt umgekrempelt. Den Folgen auf die Anwohner der entsprechenden Gebiete Josh Fox in seinem Dokumentarfilm „Gasland“ (2010) nach. Für Europa habe ich mehr Hoffnungen auf Einsicht. In Frankreich wurde Fracking kürzlich verboten. Warum nicht hier? Was passiert, solange wir darauf warten, dass unsere Politiker endlich aufwachen? Gutachten gibt es. Empfehlung. Aber Vorschriften? Verbote? Während diskutiert wird, schaffen Exxon, BNK & Co. weiter Tatsachen. Die Bohrungen nach Schiefergas finden statt und mitten in Deutschland werden beim Fracking unberechenbare Gifte in unseren Boden gepumpt. Da sag ich doch erschrocken, erschüttert, entsetzt: Wo kann ich protestieren? Ich möchte nicht durch meinen Gasverbrauch zum Fracking beitragen. Ein Verbrechen an unserer Nachwelt – OHNE MICH. Ein Symbol dagegen habe ich schon gesetzt. Ich bin so froh, dass ich Polarsternkunde bin. Mit dem Biogas von Polarstern ist man nämlich auf der sicheren Seite.

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