Social Entrepreneurship: Infos und Beispiele von Social Enterprises | Polarstern
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Social Entrepreneurship: Alternativen schaffen für eine bessere Welt.
Social Entrepreneurship: Alternativen schaffen für eine bessere Welt.

Social Entrepreneurship: Geschäftsideen, die die Welt verändern

Die Welt mit klugem Wirtschaften verbessern, das ist die Motivation von Sozialunternehmern. Der gesellschaftliche Mehrwert steht vor dem Profit: Das gelingt vielen Gründern und social Startups sehr gut.

Inhalt

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Die Zeiten, wo die Grünen noch im Bundestag gestrickt haben, sind vorüber. Doch die Motivation, die Gesellschaft durch das eigene Verhalten zu verbessern, bleibt zum Glück bestehen und wächst sogar – bei findigen Sozialunternehmern, bei motivierten Mitarbeitern in Social Enterprises und auch bei kritischen Konsumenten. Nach einer Umfrage im Auftrag der Otto Group kauften im Jahr 2013 schon 56 % der Deutschen häufig ethisch korrekte Produkte, Tendenz steigend. 59% sind sich sicher, dass ethisch korrektes Einkaufen auch in Zukunft eine große Rolle spielen wird. Wer solche Produkte anbietet? Das sind häufig junge Social Enterprises, denn immer mehr Gründer wollen aus Überzeugung ein Unternehmen mit tieferem Sinn gründen.

 

Social Entrepreneurship: Was ist das überhaupt?

"Entrepreneurship" bedeutet Unternehmertum und wird als Begriff häufig für das Gründen von Unternehmen verwendet. Ein "Social Entreprise" ist demnach per Definition ein Sozialunternehmen (nicht zu verwechseln mit Unternehmen im sozialen Sektor). Social Entrepreneurship bezeichnet eine unternehmerische Tätigkeit, die einen positiven Wandel in der Gesellschaft zum Ziel hat.

Grundidee von Social Enterprises

Der Grundgedanke von Social Enterprises ist, ein gesellschaftliches Problem durch unternehmerische Ideen, Produkte und Dienstleistungen, zu lösen. Trotzdem oder gerade deswegen machen Social Enterprises natürlich Umsatz, wirtschaften effizient und profitabel: Die schönste Idee muss eben auch umgesetzt werden können. Dafür braucht man Geld und dauerhaft motivierte Leute, kann alles verbinden und trotzdem der Gesellschaft Gutes tun. In Industrienationen wie Deutschland sind Sozialunternehmen oft in den Bereichen Bildung, Migration oder Umweltschutz aktiv oder handeln mit fair produzierten (Bio-) Lebensmitteln wie Kaffee und stylischer, nachhaltiger Kleidung aus ökologischen oder recycelten Stoffen. Auch Dienstleistungen, zum Beispiel Apps zum Teilen von Lebensmitteln oder Gegenständen, oder eher abstrakte Produkte wie Ökostrom können Konzept eines Social Business sein.

Social Business Polarstern

Ein Beispiel gefällig? Der Ökostrom- und Ökogasanbieter Polarstern bietet eine sichere, langfristig-nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung an. Das funktioniert, weil die Gründer und Mitarbeiter wirklich hinter der Idee stehen und sie konsequent leben. Wir sind unseren Kunden gegenüber wirklich ehrlich und fair. Wir bieten ihnen hochwertigen, sauberen Ökostrom und sauberes Ökogas aus klar ausgewiesenen Quellen. Verschenken können wir Strom und Gas natürlich nicht. Im Mittelpunkt steht aber, dass weder Umwelt noch Menschen geschadet wird. Dieses Konzept überzeugt und funktioniert: Polarsterns Umsatz betrug schon 2014 2,4 Millionen Euro, seit 2016 ist das 2011 gegründete Start Up in der Gewinnzone. Weitere Zahlen findest du in unserer Gemeinwohlbilanz.

Welche Ziele haben Social Enterprises?

Geld verdienen und dabei Gutes bewirken: Sozialunternehmen wollen nicht den Kapitalismus schlecht reden, sondern ihn zum Guten nutzen.

  • Wege finden, den Kapitalismus zum Wohl aller zu verbessern
  • Menschen (Konsum-) Alternativen bieten
  • Mit schlauen Geschäftsideen die Welt positiv verändern
  • Vorreiter mit Innovationen sein
  • Langfristig und nachhaltig denken und handeln

In Social Enterprises findest du Good Jobs mit Sinn: Nicht die Gewinnmaximierung steht an erster Stelle, sondern gesamtgesellschaftliche Verbesserungen. Das stiftet einen tieferen (ethischen) Sinn bei der Arbeit. Daher kommt auch der Begriff Sinnökonomie (Definition unten).

Beim Social Entrepreneurship steht gesellschaftlicher Mehrwert vor dem eigenen Profit.

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Das unterscheidet Social Entrepreneurship von konventionellem Unternehmertum

Wie genau heben sich Sozialunternehmen von anderen ab? Sind die anderen alle "asozial"? Natürlich nicht, sie wirtschaften einfach nach einer anderen Logik. Bei klassischem Unternehmertum steht der finanzielle Gewinn klar an erster Stelle, auch wenn beispielsweise Kultur- oder Umweltprojekte gesponsert oder Stiftungen betrieben werden. Dieses gesellschaftliche Engagement, insbesondere großer Unternehmen, mag im gesamten Umfang wertvoll sein. Innerhalb des Unternehmens ist es aber ein Teilaspekt: Die Ronald McDonald Stiftung von McDonalds beispielsweise setzt sich für kranke Kinder und deren Familien ein. Hauptziel der Burgerkette ist aber durch den Verkauf von Fast Food Gewinn zu machen. Social Enterprises hingegen möchten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. Trotzdem wollen und müssen sie Gewinne erwirtschaften. Aber nie auf Kosten der Gesellschaft, nicht unter Ausnutzung armer Länder und knapper Ressourcen. 

Beispiele: Ziele und Produkte von Social Enterprises

Fair Phone ist ein gutes Beispiel für ein ethisch korrektes Produkt mit großem Bekanntheitsgrad. Das Sozialunternehmen richtet sich gegen die Ressourcenausbeutung und damit verbundene Probleme (Kriege, katastrophale Arbeitsbedingungen) in der dritten Welt für das Herstellen kurzlebiger Mobiltelefone. Das klappt nur, wenn Fair Phone skeptische Kunden mit einem stylischen und gut funktionierenden Smartphone und Transparenz überzeugt - sonst würde das Produkt niemand kaufen. Auch bei Polarstern ist das Anbieten von Ökostrom und die Unterstützung für Energieprojekte in Kambodscha kein Greenwashing einer Corporate Responsibility-Abteilung. Die Social Entrepreneurs Simon, Florian und Jakob, die Polarstern Gründer, unterstützen von Anfang an für jeden Kunden eine Familie in Kambodscha beim Bau einer kleinen Biogasanlage mit 20 Euro im Jahr. Auch zu Zeiten, als sie sich selber noch kein Gehalt zahlen konnten – einfach, weil die weltweite Energiewende die Grundidee des Unternehmens ist.

Social Entrepreneurship: ein neues Konzept für soziales Wirtschaften.

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Beispiele für Social Start-ups und Social Business in Deutschland

Ein Beispiel für ein Sozialunternehmen aus München ist Kuchentratsch. Das junge Team bieten Senioren „die Möglichkeit zu kommunikativen Austausch beim gemeinsamen Kuchenbacken und verstärkter gesellschaftlicher Inklusion", wie es die zwei Gründerinnen Katharina und Katrin auf ihrer Website erklären. Dabei werden die Senioren für ihre Backwerke vergütet.

Social Enterprises in DeutschlandName des SozialunternehmensProdukt oder Dienstleistung
Augsburgmanomamaökologische, regional produzierte Kleidung
BerlinSoulbottlesKlimaneutrale, plastikfreie Trinkflaschen
BochumGLS BankSozial-ökologische Bank
FrankfurtMoogooHandgefertigte Möbel aus Burkina Faso
HamburgLemon AidFair Trade Limonade
MünchenPolarsternWirklich Ökostrom & Wirklich Ökogas

 

Die Welt des Social Business kurz erklärt

Social Business, Social Entrepreneurship, Sinnökonomie... alles das Gleiche? Tatsächlich ist eine klare Abgrenzung schwierig: Definitionen gibt es wie Sand am Meer. Wir haben dennoch eine Kategorisierung versucht:

1. Social Business

  • Grundidee von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus
  • Der Wirtschaftswissenschaftler aus Bangladesch gründete die Grameen Bank, die seit den 1980er Jahren Armen Mikrokredite gibt
  • Weites Feld: Non-Profit-Organisation, gemeinnützige Vereine, GmbHs
  • Überbegriff für Unternehmen, die soziale und gesellschaftliche Probleme lösen
  • Ökologische, ökonomische, soziale Aspekte in der Unternehmens-DNA verankert
  • Konzept, das Kapitalismus zukunftsfähig macht
  • Unternehmerische Vorgehensweise

2. Social Entrepreneurship

  • Gründung profitorientierter Sozialunternehmen
  • Die Lösung gesellschaftlicher Probleme steht im Mittelpunkt
  • Sinnvolle Reinvestition der Gewinne in die Ziele des Unternehmens
  • Innovative, langfristige Lösungsansätze

3. Sinnökonomie (Purpose Economy)

  • Was du tun würdest, wenn Geld keine Rolle spielen würde
  • dem Wirtschaften und der eigenen Arbeit einen Sinn geben
  • Reinvestition von Gewinnen in den Sinn des Unternehmens

4. Gemeinwohlökonomie

  • Wertewandel in der Gesellschaft
  • Gutes Leben für alle, kein reines "Kapital anhäufen"
  • Menschenwürde, Menschenrechte, ökologische Verantwortung als Gemeinwohlwerte
  • Reinvestition der Gewinne
  • Umgang mit Mitarbeitern: wertschätzend, fair

 

Wunsch junger Menschen nach Jobs mit Sinn

Die LOHAS sind schuld! Wer wo was? LOHAS bedeutet Lifestyle of Health and Sustainability und geht auf den amerikanischen Soziologen Paul Ray zurück. Mit dem Begriff beschrieb er 2000 einen gesundheits- und nachhaltigkeitsbewussten Lebens- und Konsumstil. Und genau der ist vielen jungen Menschen und Universitätsabsolventen wichtig. Sie streben eine Karriere mit Sinn an und wollen in einem Social Business die Gesellschaft gestalten.

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Die Studenten von heute suchen nach Arbeit mit Sinn.
Gute Arbeitsatmosphäre im Social Business Polarstern
Good Job mit Sinn: Blick ins Büro vom GWÖ zertifizierten Social Business Polarstern.
Setze mit deinem Konsum ein Zeichen: Berechne, wieviel CO2 du mit Wirklich Ökogas sparst

 

Social Entrepreneurship ist gefragt

Das Interesse um Social Entrepreneurship war in den letzten Jahren groß und steigt mit der Anzahl an neuen Sozialunternehmen in Europa weitergehend an. Jedes vierte gegründete Unternehmen in der EU ist ein Social Entrepreneurship. Oft finden sich engagierte Gründer von Social Businesses in Impact Hubs zusammen: Orten, um gemeinsam zu arbeiten und Ideen auszutauschen. Doch es gibt auch Nachteile. Erfolg und Profit bei Sozialunternehmen machen suspekt: Wie kann ein Unternehmen wirklich sozial sein, wenn es Gewinn macht?

Solange der finanzielle Erfolg nicht auf Kosten von Gesellschaft und Umwelt passiert, bringt er viele Vorteile! Andere soziale Institutionen basieren ihr gesamtes Geschäftsmodell auf ehrenamtlicher Mitarbeit, Spenden und staatliche Förderungen. Doch Spenden variieren von Jahr zu Jahr und staatliche Gelder können mit neuen Gesetzgebungen schnell wegfallen. Daher hat ein Unternehmen mit finanziellem Erfolg eine stabilere Struktur und kann sich auf seinem Profit stützen.

Social Entrepreneurs erkennen ein Problem. Anstatt zu jammern, suchen sie eine konkrete Lösung, kalkulieren betriebswirtschaftlich, gründen (mit Gleichgesinnten) ein StratUp und kämpfen sich mit ihrer Unternehmensgründung durch. Sie beschreiten einen nachhaltigen Weg zu einer besseren Welt. Zum Beispiel bei Polarstern mit Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas. 100 % nachhaltig erzeugte Energie.

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