So einfach wechselst du zu Ökogas | Polarstern
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Ökogas: Produktion aus Reststoffen.
Ökogas: Produktion aus Reststoffen der Zuckerrübenverarbeitung.

Ökogaswechsel: Deshalb ist er so wichtig.

Umwelt schonen, Geld sparen, Kriege verhindern. Und das nur indem man zu Ökogas wechselt? Wir zeigen dir, wie der Ökogaswechsel schnell und einfach funktioniert.

Du willst sofort wechseln?

Als Kind war es immer mein Traum, Millionär zu werden. Nur wusste ich nicht, dass man das nicht einfach so wird, sondern dafür arbeiten muss. Inzwischen habe ich das eingesehen. Ich bin aber nach wie vor ein Fan von „Nichts tun, aber viel schaffen“. Deshalb ist auch Ökogas so großartig. Denn nach dem Ökogaswechsel muss man nichts mehr machen und kann zusehen, wie der Ökogasverbrauch viel in der Welt bewirkt.

Inhalt

 

Wie wechselt man zu Ökogas?

Der Ökogaswechsel ist einfacher, als man denkt. Du brauchst dafür nur 3 Dinge:

1. deine Postleitzahl.

2. deinen bisherigen Gasverbrauch.

3. deine Kontaktdaten.

Ökogaswechsel 3 Schritte Anleitung.
Die Anleitung zum Ökogaswechsel, in 3 Schritten am Ziel.

Du kennst deinen genauen Gasverbrauch nicht auswendig? Kein Problem. Schau einfach auf deiner letzten Jahresabrechnung nach oder schätze deinen Verbrauch anhand der Größe deines Haushalts. Wenn du Gastarife vergleichst, kannst du normalerweise direkt im Gastarif-Rechner deinen Verbrauch mit einem ungefähren Wert ausrechnen. Folgende Werte dienen dir dabei als Referenzwerte:

Quadratmetergröße Jahresbedarf in Kilowattstunden
30m2 3.800 kWh/Jahr
50m2 5.000 kWh/Jahr
100m2 12.000 kWh/Jahr
150m2 18.000 kWh/Jahr
180m2 20.000 kWh/Jahr

 

 

Beide Daten gibst du dann in den Gasrechner ein und dir wird dein persönlicher Gastarif angezeigt.

Jetzt braucht Polarstern nur noch deine Kontaktdaten und schon bist du mit dem Ökogaswechsel fertig. Mach dir dabei keine Sorgen, dass die Gasversorgung während dem Wechsel von deinem bisherigen Gastarif hin zu Ökogas unterbrochen wird. Deine Versorgung ist gesetzlich garantiert. Sollte sich dein Gasverbrauch im Laufe der Zeit ändern, dann kannst du deinen neuen Gasverbrauch nach ein paar Monaten einfach nochmal an Polarstern weitergeben. Du zahlst garantiert immer nur für das Gas, das du auch wirklich verbrauchst. Nicht mehr und nicht weniger. Das zeichnet einen fairen Gastarif aus.

 

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Welche Gastarife sind beim Ökogaswechsel sinnvoll?

Es gibt viele Ökogastarife in Deutschland, doch nur wenige, die zu 100 % aus nachhaltiger Energie bestehen. Die meisten bestehen zu 90 % Erdgas und 10 % Biogas. Würdest du eine Bio-Eierschachtel kaufen, in der nur ein Ei bio ist? Höchstwahrscheinlich nicht. Deshalb machen beim Ökogaswechsel nur Ökogastarife Sinn, die zu 100 % aus Biogas bestehen. Wie zum Beispiel Wirklich Ökogas von Polarstern. Das ist 100 % Biogas aus Reststoffen.

Je nach Gasanbieter wird Biogas aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen (Gülle, nachwachsende Rohstoffe oder organischen Abfallstoffen) produziert. Die Herstellung von Biogas aus Abfallstoffen ist viel umweltfreundlicher, als die Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen. Es werden keine zusätzlichen Monokulturen angelegt oder wertvolle Anbauflächen für Nahrungsmittel belegt. Deshalb sollte man sich für Biogas aus Abfallstoffen entscheiden.

 

 

 

Auf welche Zertifizierungen sollte man beim Ökogaswechsel achten?

Für Ökogas gibt es noch nicht so viele Label wie für Ökostrom. Häufig suchen Verbraucher nach Gastarifen, die von Stiftung Warentest zertifiziert wurden, allerdings gibt es noch keinen umfassenden Stiftung Warentest Test von Ökogas. Doch folgenden zwei Labeln, die Ökogas bewerten, kann man vertrauen:

  • "TÜV Nord" zertifiziert Ökogas von Ökogasanbietern.
  • "Naturemade" zertifiziert Biogasanlagen.

Gute Nachricht: Wirklich Ökogas von Polarstern ist vom TÜV Nord zertifiziert und die Biogasanlage von naturemade. Und was hält das Handelsblatt davon?

„Die Verkäufer von Ökogas nutzen ihre Chance, sich als Hoffnungsträger bei der Energiewende zu präsentieren.“ - Handelsblatt

 

Welche Fallen gibt es bei Gastarifen und dem Gastarif Vergleich?

Während du Gastarife vergleichst, werden manche Gastarife unheimlich attraktiv scheinen, vor allem wegen ihrem Preis. Doch es ist Vorsicht geboten, denn einige Gasanbieter locken ihre Kunden mit falschen Versprechen: ein Sofortbonus oder Neukundenbonus, der nie ausgezahlt wird, niedrige Preise, aber keine Preisgarantie, eine lange Kündigungsfrist oder eine ewige Vertragslaufzeit. Lass dich beim Gastarife vergleichen nicht von solchen Angeboten täuschen. Gibt es einen Sofortbonus oder Neukundenbonus, solltest du dich informieren unter welchen Bedingungen er ausgezahlt wird, die Kündigungsfrist sollte nie über einen Monat gehen und prinzipiell sollte es keine Vertragslaufzeit geben.

Vermeide große Vergleichsportale, dort werden die wahren Monatsbeiträge meist verschleiert und die Gasanbieter zahlen dafür, dass ihre Gastarife im Vergleich aufgelistet werden. Auch die Stiftung Warentest rät davon ab, entsprechende Vergleichsportale bei der Suche nach dem passenden Gasangebot zu nutzen. Wenn du deinen Gastarif ermittelt hast, kannst du diesen ganz leicht mit einem anderen Ökogastarif vergleichen, den du auch wieder auf der Website des Gasanbieters ausrechnest. Um dabei die Gasanbieter zu vergleichen, die Ökogas anbieten, kannst du dich an der Auflistung von Utopia orientieren. Du solltest jedoch nicht nur auf den Preis achten: Die Qualität der Gastarife ist mindestens genauso wichtig. Mehr dazu in unserem Artikel über Biogas Vergleich.

Schau nach: Soviel kostet dich 100 % Biogas.

 

Umetikettierung von Erdgas in Ökogas?

"Ökogas" ist kein rechtlich geschützter Begriff, "Biogas" schon. Unter Biogas versteht man Gas, welches zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wurde. Ob dein Ökogas aus 100% Biogas besteht, kannst du auf der Webseite des Anbieters überprüfen. Ist das Ökogas nicht zu 100% aus Biogas, dann investiert der Ökogasanbieter in umweltschonende Projekte, um die CO2-Emissionen auszugleichen. Das sind sogenannte Klimatarife. Deren Nutzen ist stark umstritten. Sie sind relativ sinnlos, weil du - meist für den gleichen Preis - 100% Biogas beziehen kannst. 

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Beim Ökogaswechsel macht nur 100 % Biogas Sinn.

 

Wie setzen sich Gastarife zusammen?

Jetzt kennst du deinen monatlichen Abschlag. Aber wie kommt dieser Tarif zustande? Gastarife bestehen immer aus zwei Komponenten.

  • Dem Grundpreis: der ist jeden Monat fix und deckt beispielsweise Kosten für Verwaltung oder verbrauchsunabhängige Netzgebühren.
  • dem Arbeitspreis/ Verbrauchspreis: der Preis für eine Kilowattstunde Gas.

Aber wie setzt sich der Preis für eine Kilowattstunde zusammen? Eine Kilowattstunde Gas besteht aus verschiedenen Komponenten.

Die Zusammensetzung des Gaspreises 2017
Die verschiedenen Komponenten, aus denen sich der Gaspreis 2017 zusammensetzt

1. Beschaffungskosten der Gastarife

Die Gasbeschaffungskosten decken die Kosten für die Gaserzeugung, Gaslieferung, Abrechnung und internen Kosten von deinem Gasversorger für eine Kilowattstunde Strom. Die Gasbeschaffungskosten variieren je nach Produkt und Gasanbieter. 

2. Netznutzungsgebühr der Gastarife

Das Gas muss vom Kraftwerk bis zu dir nach Hause. Dazu nutzt es Gasnetze und für diese zahlst du Netzgebühren. Diese sind regional unterschiedlich hoch und werden von der Bundesnetzagentur festgelegt. In Berlin liegt die Netznutzungsgebühr zum Beispiel derzeit bei 0,93 Cent je Kilowattstunde.

3. Konzessionsabgabe der Gastarife

Deine Stadt oder Gemeinde erhebt eine Gebühr dafür, dass der Gasnetzbetreiber Leitungen in deiner Stadt legen und betreiben darf. Die Kosten dafür liegen in Berlin aktuell bei 0,03 Cent je kWh. 

4. Gassteuer der Gastarife

Die Gassteuer beträgt 0,55 Cent je kWh. 

5. Förderung von neuen Ökogasanlagen

Bei manchen Ökostromanbietern investierst du mit deinem Gasverbrauch in neue Ökogasanlagen. Warum das gut ist, findest du unter Ökogas heraus. Bei Polarstern gehen zum Beispiel 0,21 Cent pro kWh in die Förderung von neuen Ökogasanlagen.

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Ökogas teurer als Erdgas?

Gastarife für Ökogas sind nicht unbedingt teurer als Erdgas. Ökogastarife sind meistens sogar günstiger als die Grundversorgung. Du befindest dich in der Grundversorgung, wenn du noch nie den Ökogaswechsel gemacht hast. Somit schonst du nicht nur die Umwelt, sondern auch noch deinen Geldbeutel.

 

 

Überzeug dich selbst und mach den Preisvergleich.

Der Ökogaswechsel ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Noch besser ist es, auch beim Gasverbrauch zu sparen. Wie du das schaffst, findest du in unserem Artikel Gasverbrauch Am Ende meines Lebens werde ich zwar wahrscheinlich nicht sagen können, dass ich Millionär war. Aber dass ich Ökogaskunde bin. Und das reicht mir vollkommen aus.

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