

Stromkosten sparen mit Wärmepumpe: Mit diesen Tipps klappt's.
Deine Wärmepumpe verbraucht zu viel Strom und du fragst dich, wie du den Verbrauch und die Kosten senken kannst? Mit den richtigen Stromspartipps für die Wärmepumpe, einer PV-Anlage mit Speicher und weiteren Kniffen lassen sich die Kosten gezielt senken. 11 Tipps, um die Stromkosten runterzubekommen.
Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?
Die Wärmepumpe ist eine echte Gewinner-Technologie. In den letzten zehn Jahren hat sich ihr Absatz in Europa laut KfW-Bank etwa vervierfacht. 2025 war sie in Deutschland sogar die beliebteste Heizung: Laut Bundesverband Wärmepumpe war jede zweite neu verkaufte Heizung eine Wärmepumpe – und das nicht nur im Neubau. Rund 80 % der Geräte werden inzwischen in Bestandsgebäuden installiert.
Warum? Weil Wärmepumpen sehr effizient arbeiten. Gleichzeitig steigt durch sie der Strombedarf aber deutlich an: Eine Verdopplung des Stromverbrauchs in einem Einfamilienhaus ist nach der Installation keine Seltenheit. Das ist jedoch kein Grund zur Sorge – schließlich fallen im Gegenzug Gas- oder Heizölkosten weg. Und du kannst einiges tun, um den Stromverbrauch deiner Wärmepumpe zu reduzieren.
Einfachster Tipp, um Kosten zu sparen: Wärmepumpen-Vorteilstarif.
Ein Vorteilstarif für die Wärmepumpe ist ein einfacher Weg, um die Stromkosten deiner Wärmepumpe zu senken. Dafür gibt es zwei Vergütungsmodelle.
Modul 1:
Beim Vergütungsmodell Modul 1 erhältst du eine feste jährliche Vergütung, deren Höhe je nach Netzbetreiber und Netzgebiet variiert und in der Regel zwischen 110 und 190 Euro liegt. Für dieses Modul benötigst du keinen separaten Stromzähler für die Wärmepumpe. Er muss aber beim Netzbetreiber als steuerbare Verbrauchseinheit nach §14a EnWG gemeldet sein.
Modul 2:
Beim Modul 2 wird das Netzentgelt im Arbeitspreis um rund 60 % reduziert – dadurch sinkt dein Strompreis insgesamt. Voraussetzung ist ein separater steuerbarer Stromzähler für die Wärmepumpe, der beim Netzbetreiber als steuerbare Verbrauchseinrichtung mach §14a Energiewirtschaftsgesetz gemeldet ist.
Vergünstigter Strompreis: Umlagen-Befreiung für Wärmepumpen.
Noch mehr Kostenersparnis hast du dank der Umlagen-Entlastung für Wärmepumpen. Ab 2026 entfallen für Wärmepumpenstrom die KWKG-Umlage sowie die Offshore-Netzumlage. Diese Ermäßigungen gemäß §22 EnFG konnten bereits in den Vorjahren geltend gemacht werden, standen allerdings unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission – dieser Vorbehalt ist nun weggefallen. Dadurch sinkt der Wärmepumpenstrompreis 2026 nochmal um rund 1,65 Cent pro Kilowattstunde.
Wie viel Ersparnis ist mit der Umlagen-Entlastung drin?
Bei einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh entspricht die Umlagen-Entlastung einer Ersparnis von ungefähr 100 Euro pro Jahr.
Welche Voraussetzungen sind nötig?
Die Umlage-Befreiung gilt für alle Wärmepumpen. Dennoch musst du ein paar wenige Voraussetzungen erfüllen, damit du beim Strompreis nach § 22 EnFG entlastet wirst:
- Die Wärmepumpe muss elektrisch angetrieben werden.
- Die Wärmepumpe muss über einen separaten Stromzähler laufen.
- Die Privilegierung muss fristgerecht beim Netzbetreiber geltend gemacht werden.
Gut zu wissen: Bei den meisten Stromanbietern musst du die Befreiung von den Umlagen selbst beantragen. Beim Bundesverband Wärmepumpe (BWP) findest du dazu ein Musteranschreiben. Wir bei Polarstern geben dir die Umlagen-Entlastung eins zu eins weiter.
Stromverbrauch senken: 11 Spartipps für deine Wärmepumpe.

1. Vorlauftemperatur deiner Wärmepumpe senken.
Um Stromverbrauch und Stromkosten der Wärmepumpe zu senken, ist die Vorlauftemperatur zentral. Je geringer die Vorlauftemperatur deiner Wärmepumpe ist, desto effizienter wird die Wärmepumpe – und desto geringer fallen deine Heizkosten aus. Effizient laufen Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen zwischen 30 °C und 55 °C. Zum Vergleich: die Vorlauftemperaturen von Öl- und Gasheizungen liegen bei etwa 60 °C bis 75 °C. Nach einer Faustformel ergeben sich mit jedem Grad weniger Vorlauftemperatur Stromeinsparungen von bis zu 2,5 %.
Die Vorlauftemperatur bei Wärmepumpen.
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Wasser aus dem Heizkessel rauskommt und in die Heizkörper reinfließt. Die Temperatur, mit der das Wasser wieder aus dem Heizkörper rausfließt und in den Heizkessel reinfließt, ist die Rücklauftemperatur. Je höher die Vorlauftemperatur ist, desto mehr Wärme können Heizkörper an den Raum abgeben. Bei der Vorlauftemperatur muss man immer eine Balance finden: Sie sollte möglichst niedrig sein und gleichzeitig hoch genug, dass die Wärmepumpe die gewünschte Wärme bereitstellt. Die Vorlauftemperatur stellt der Fachbetrieb ein.
2. Thermostate mit Bedacht bedienen.
Sind viele Heizkörper eingebaut, empfehlen einige Expert:innen, nicht ständig an den Thermostaten rumzudrehen und lieber in einer Standardeinstellung stehen zu lassen. Die Raumtemperatur solle stattdessen besser direkt über die Wärmepumpe, das heißt die Vorlauftemperatur reguliert werden. Denn die Wärmepumpe berechnet anhand der Außentemperatur, wie viel Wärme sie dem Haus hinzufügen muss. Sie läuft am effizientesten, wenn sie einfach nur die eingestellte Vorlauftemperatur halten muss. Soll die Wärmepumpe die Temperatur kurzfristig wieder anheben, verbraucht sie manchmal mehr Energie, als man mit der Absenkung der Temperatur am Thermostat gespart hat. Falls es einem zu warm wird, darf man natürlich trotzdem das Thermostat bedienen. Das gilt vor allem für Räume, in denen man es generell etwas kühler haben möchte.
Wichtig bei Wärmepumpen.
Die bekannte Faustregel „1 °C weniger spart 6 % Heizenergie“ ist bei Wärmepumpen nicht automatisch in dieser Größenordnung spürbar – weil sie im Normalfall schon effizient arbeiten, und Regelung und Heizkurve meistens den größeren Hebel haben.
Spezialfall smarte Thermostate.
Richtig effizient wird’s, wenn smarte Thermostate nach Zeitplänen, Wetterdaten oder Anwesenheit steuern. Mit Geofencing kann die Heizung z. B. rechtzeitig hochfahren, wenn du dich auf dem Heimweg befindest – ohne dass du dauerhaft auf „zu warm“ heizen musst.
3. Zimmer nicht auskühlen lassen.
Ein bestimmtes Zimmer gar nicht mehr zu heizen, ist nicht ratsam. Wenn du dir eine Wärmepumpe einbauen lässt, wird für jeden Raum die Heizlast berechnet. Darunter versteht man die Leistung, die die Heizung aufbringen muss, um die gewünschte Temperatur in deinem Haus zu halten. Die Heizlast wird allerdings unter der Annahme berechnet, dass die Heizkörper auch arbeiten, also dass jedes Zimmer beheizt wird. Drehst du in einem Zimmer die Temperatur komplett ab, weil sich kaum jemand darin aufhält, ist dadurch nicht immer etwas gespart, weil die anliegenden Zimmer nachheizen müssen, um die berechnete Heizlast aufrechtzuerhalten.
4. Nachtabsenkung nicht immer sinnvoll.
Bei Gasheizungen und Ölheizungen sind Nachtabsenkungen der Temperaturen üblich. Bei Wärmepumpen ist die Praxis nicht immer sinnvoll und nachhaltig, vor allem wenn das Haus eine gute Dämmung hat. Die Leistung, die du dir durch die Nachtabsenkung sparst, musst du beim Nachheizen wieder erbringen. So kann es sein, dass du mehr Leistung aufbringen musst, um wieder aufs richtige Heizlevel zu kommen.Wärmepumpen sollten zwar mit wenig Leistung arbeiten, die aber konstant aufrechterhalten.
5. Smarte Steuerungen nutzen.
Beim Heizen ist die smarte Technik sinnvoll. Deshalb werden Wärmepumpen in Einfamilienhäusern oftmals mit Smart-Home-Zubehör kombiniert. Die Technik sorgt dafür, dass man sich um die optimale Steuerung der Heizung nicht selbst kümmern muss; die Technik steuert die Heizung automatisch – immer so, dass auch Stromkosten gespart werden. Mit smarter Technik lässt sich zum Beispiel der Energieverbrauch auch aus der Ferne steuern – oder die Vorlauftemperaturen automatisch justieren.
Energiemanagement-Systeme.
Noch smarter sind Energiemanagement-Systeme. Gerade in Kombination mit PV-Anlage und Speicher kann ein Energiemanager den Betrieb so optimieren, dass mehr eigener Solarstrom in Wärmepumpe und Warmwasser fließt – und weniger teurer Netzstrom eingekauft werden muss. Viele Systeme liefern dir außerdem ein Energie- und Kostenmonitoring. Wer regelmäßig auf Verbrauchskurven schaut, findet schneller die Stellschrauben, die wirklich etwas bringen – zum Beispiel die Heizkurve, Zeitprogramme oder Warmwasser-Temperaturen.
6. Hydraulischen Abgleich durchführen.
Wenn du schon länger eine Wärmepumpe nutzt, ist vielleicht mal wieder ein hydraulischer Abgleich fällig. Die Maßnahme sorgt für einen optimalen Fluss des Heizwassers. Ohne hydraulischen Abgleich bekommen manche Heizkörper mehr Heizwasser ab als andere, weil sich das Heizwasser immer den Weg des geringsten Widerstands sucht. Im Ergebnis werden manche Heizkörper viel zu heiß, andere bleiben kalt.
Bei einem hydraulischen Abgleich wird das Ventil von jedem Heizkörper so eingestellt, dass alle Heizkörper die optimale Heizwassermenge abbekommen. Ohne hydraulischen Abgleich verschwendest du Strom, weil du die Vorlauftemperatur anheben musst, damit die Heizkörper, die wenig Heizwasser abbekommen, noch genügend Wärme abgeben. Durchführen sollten diesen Abgleich immer Fachleute eines Heizungsbetriebs.
7. Heizkurve der Wärmepumpe anpassen.
Wie alle Heizungen heizt die Wärmepumpe stärker, je kälter die Außentemperatur ist. Wie warm es je nach Außentemperatur im Haus wird, bestimmt die Heizkurve. Sie definiert, wie die Vorlauftemperatur je nach Außentemperatur angehoben oder gesenkt wird. Eingestellt wird die Heizkurve nach der geschätzten Heizlast des Gebäudes. Wie niedrig du die Heizkurve einstellen musst, kannst du testen, indem du die Thermostate auf die Wunschtemperatur einstellst und gleichzeitig die Heizkurve an der Wärmepumpe absenkst. Erreicht die Heizung nach wie vor die Wohlfühltemperatur, kann die Heizkurve auf niedriger Stufe beibehalten – und eventuell noch ein Stück abgesenkt werden. Werden die Räume nicht ausreichend warm, musst du die Heizkurve wieder hochstellen. Bei der optimalen Einstellung der Heizkurve gibt es kein Patentrezept, man muss tatsächlich etwas rumprobieren. Dabei sollte man allerdings nicht zu ungeduldig sein. Ein paar Tage muss man sich schon Zeit lassen, um herauszufinden, ob man mit der eingestellten Heizkurve gut arbeiten kann.
8. Eco-Modus nutzen, aber Wärmepumpe nachts nicht ausschalten.
Bei Wärmepumpen gibt es bestimmte Betriebsprogramme, die das Energiesparen erleichtern. Der Eco‑Modus ist ideal, wenn du in den Urlaub fährst: Er hält dein Haus auf Temperatur, ohne unnötig Strom zu verbrauchen. In Niedrigenergiehäusern kommt die Wärmepumpe gut mit einem Komfort-Modus aus, während die Warmwasserbereitung mit einem Zeitprogramm gemanagt wird. Ein Zeitprogramm ist sinnvoll und ermöglicht es, die Wärmepumpe nur dann zu betreiben, wenn tatsächlich Warmwasser oder Wärme benötigt wird.
Ganz ausschalten nicht sinnvoll.
Generell ist es nicht zu empfehlen, die Wärmepumpe nachts komplett auszuschalten, um den Stromverbrauch zu senken. Sinnvoller ist eine minimale Nachtabsenkung. Wärmepumpen werden oft in Kombination mit Fußbodenheizungen installiert. Obwohl die Fußbodenheizung Wärme aufgrund ihrer Fläche gut speichert, ist es nicht sinnvoll, sie nachts abzuschalten, da in dem Fall auch der Boden erst wieder erhitzt werden muss.
Förderung für Wärmepumpen.
Ja, eine Wärmepumpe benötigt viel Strom und ist in der Anschaffung teuer. Dabei wird aber ausgeblendet, dass es andere Heizungen, etwa Gasheizungen, natürlich nicht umsonst gibt, und dass diese im Betrieb immer teurer werden, etwa wegen der CO₂-Abgabe. Heizt du mit einer Wärmepumpe, fällt kein CO₂-Preis an. Außerdem gibt’s für die Anschaffung einer Wärmepumpe eine Förderung, in Summe sind bis zu 70 % an Zuschuss drin. Diese maximale Förderhöhe ergibt sich aus der Kombination von 30 % Basisförderung plus verschiedenen Zusatzboni wie den Geschwindigkeits‑, Effizienz‑ und Einkommensbonus. Schnell sein ist allerdings sinnvoll, denn Förderprogramme können stets auslaufen.
So gehts weiter mit der Förderung9. Sanierungsmaßnahmen am Haus durchführen.
Geringe Vorlauftemperaturen und damit die Chance zum Strom sparen, erreichst du auch durch Dämmmaßnahmen. Wohnst du in einem neuen Haus, hat es vermutlich ohnehin schon einen hohen Effizienzstandard. Wenn dein Haus eine Sanierung nötig hat, kannst du nach diesen Baumaßnahmen die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe senken:
👉 Fassadendämmung
👉 Dämmung von Dach und Geschossdecken
👉 Austausch von Fenstern
Welche Maßnahmen in deinem Haus möglich und im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) nötig sind, weiß ein:e Energie-Effizienz-Expert:in. Das Gute dabei: Die Energieberatung wird zum Teil gefördert. Mehr dazu erfährst du auf der Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
10. Neue Heizkörper.
Mit einer Fußbodenheizung können Wärmepumpen besonders effizient betrieben werden, weil sie dann mit Vorlauftemperaturen unter 35 °C auskommen. Als Alternative bieten sich großflächige Heizkörper an, die ebenso mit geringen Vorlauftemperaturen arbeiten. Ob sich der Austausch von Heizkörpern nachträglich wirklich lohnt, kann allerdings nur von einem Fachbetrieb geklärt werden. Manchmal muss es das auch gar nicht. Oftmals sind Heizkörper im Altbau, die vor 40 bis 50 Jahren eingebaut wurden, großflächig genug, weil man sie einfach an die Fensterbreite angepasst hat.
Extra-Tipp für Fußbodenheizung.
+Achte bei Teppichen und Bodenaufbauten auf einen niedrigen Wärmedurchlasswiderstand. Häufig empfohlen wird maximal 0,15 m²K/W. Je höher der Widerstand, desto mehr „isoliert“ der Belag – und die Wärmepumpe muss mit höheren Temperaturen arbeiten.
11. Nutze klassische Heizspartipps.
Deine Wärmepumpe kann noch so effizient sein, dein Gebäude noch so gedämmt: Wenn du selbst nicht verantwortungsvoll heizt, kannst du auch keine Energie sparen. Vor allem bei der Warmwasseraufbereitung kannst du bei einer Wärmepumpe Strom sparen. Duschen ist dabei stromsparender als Baden. Andererseits ist die Dusche auch nicht besser, wenn man ewig bei hohem Wasserdruck heiß duscht. Man sollte es kürzer machen und die Temperatur etwas zurückschrauben. Beim Händewaschen gewöhnt man sich kaltes Wasser auch schnell an. Außerdem gibt es jede Menge Energiespartipps für den Haushalt, die du sofort anwenden kannst. Ein paar Beispiele:
- Stelle Heizkörper nicht mit Möbeln zu oder lege Gegenstände auf ihnen ab.
- Achte bei einer Fußbodenheizung auf den "richtigen" Teppich, wenn es nicht ohne geht.
- Überprüfe Fenster auf Zugluft und undichte Stellen.
- Rollladen runter, Vorhänge zu: So bleibt die Wärme nachts im Haus.
- Lüfte richtig: Ganz geöffnete Fenster zum kurzen Stoßlüften statt stundenlanges Kippen.
- Der ultimative Heizspartipp: Senk die Temperatur um 1 °C und spare 6 % Heizenergie.
Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage und Speicher kombinieren.
Neben der optimalen Vorlauftemperatur gibt es natürlich noch andere Wege, die Stromkosten für den Betrieb einer Wärmepumpe zu senken. So lassen sich die Stromkosten deutlich senken, wenn man die Wärmepumpe mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage betreibt. Laut Strom-Report lag der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom im Februar 2026 für Bestandskund:innen bei 31,1 Cent. Dagegen produzieren kleine PV-Dachanlagen Strom zu 6 bis 14 Cent pro Kilowattstunde.
Mit Stromspeicher Eigenverbrauch erhöhen.
Am besten ist es, die Betriebszeiten der Wärmepumpe in die Sonnenstunden zu legen. Ist das nicht möglich, hilft ein Stromspeicher. Denn die PV-Anlage produziert am meisten Strom untertags, wenn der Heiz- und Warmwasserbedarf in einem typischen Haushalt gering ist oder niemand zu Hause ist. Das heißt: Gegebenenfalls musst du tagsüber überschüssigen Strom einspeisen, der immer geringer vergütet wird – und abends vergleichsweise teuer Strom hinzukaufen. Mit einem Batteriespeicher und mithilfe eines Energie-Management-Systems kannst du den am Tag erzeugten, günstigen PV-Strom in der Nacht für die Wärmepumpe nutzen, wenn es für dein Heizverhalten am besten ist.
Pufferspeicher: Wärmespeicher statt Stromspeicher.
Ein Pufferspeicher ist zwar nicht zwingend nötig, kann aber die Effizienz erhöhen, weil die Wärmepumpe so gleichmäßiger laufen kann und seltener taktet (weniger Ein- und Ausschalten). Das schont die Technik, macht den Betrieb oft stabiler und kann dabei helfen, Energie gezielter zwischenzuspeichern, zum Beispiel für Warmwasser oder Heizung. Gerade mit PV kann das sinnvoll sein: Überschüsse nutzt du dann indirekt, indem du Wärme speicherst, statt Strom billig einzuspeisen und später teuer zurückzukaufen.
Autarkie steigern mit SpeicherWärmepumpenstrom von Polarstern.
Damit deine Wärmepumpe auch klimafreundlicher ist als andere Heizsysteme, ist Ökostrom ein Muss. Mit Wärmepumpenstrom von Polarstern heizt du nicht nur günstiger, sondern auch sauber. Er wird zu 100 % aus erneuerbaren Energien in Deutschland erzeugt und fördert den Ausbau der Energiewende. Mit jeder Kilowattstunde. Wirklich.
Noch mehr sparen: Solarstrom und Spezialtarif.
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