

Wird die Gasheizung zur Kostenfalle und muss ich sie jetzt austauschen?
Ein Klimaproblem hatte die Gasheizung schon immer, jetzt bekommt sie auch ein Kostenproblem. Ein Verbot für Gasheizungen gibt es zwar nicht, aber strengere Regeln für den Einbau neuer Heizungen. Dennoch gibt's gute Gründe, bei einem Heizungsaustausch nicht nochmal auf Gas zu setzen. Schon 2028 könnten die Kosten beim Heizen mit Gas explodieren – und das ist erst der Anfang. Wir geben Orientierung für Eigenheimbesitzer und Mieter.
Heizen mit Gas ist deutlich teurer geworden.
Die Energiepreiskrise von 2022 hat die Gaspreise nachhaltig durcheinander gewirbelt. Zwar hat sich die Lage inzwischen beruhigt, doch so günstig wie vor der Energiepreiskrise wird Erdgas wohl nicht mehr. 2025 lag der durchschnittliche Gaspreis für Einfamilienhäuser laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bei 12 Cent pro Kilowattstunde. Haushalte im Mehrparteiengebäude zahlten 11,5 Cent. Gegenüber dem Vorjahr ist das in beiden Fällen ein Anstieg von rund 9 %. Der Grund für den Anstieg sind höhere Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte.
Gaspreisentwicklung: So viel zahlen Haushalte fürs Heizen mit Gas.
| ø Gaspreis (ct/kWh) für Haushalte im Einfamilienhaus | ø Gaspreis (ct/kWh) für Haushalte im Mehrparteiengebäude | |
|---|---|---|
| 2025 | 12,07 | 11,56 |
| 2024 | 11,22 | 10,78 |
| 2023 | 14,35 | 14,25 |
| 2022 | 13,01 | 13,07 |
| 2021 | 6,84 | 6,28 |
| 2020 | 6,49 | 5,96 |
| 2019 | 6,62 | 6,08 |
| 2018 | 6,22 | 5,59 |
| 2017 | 6,25 | 5,72 |
| 2016 | 6,54 | 6,02 |
| 2015 | 6,81 | 6,31 |
*Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Stand: Oktober 2025.
**Jahresverbrauch von 20.000 kWh im Einfamilienhaushalt, Jahresverbrauch von 80.000 kWh im Mehrparteiengebäude.
Einen großen Anteil von rund 30 % machen Steuern, Abgaben und Umlagen beim Gaspreis aus. Diese Kosten sind zuletzt deutlich gestiegen, wie die Grafik unten zeigt. Im Vergleich zum Niveau von 2020 haben sie sich mehr als verdoppelt – und die Tendenz ist weiter steigend. Die Entwicklung geht laut BDEW zurück auf die stetige Erhöhung von CO2-Preis, Gasspeicherumlage und der Auswirkung des höheren Preisniveaus auf die Mehrwertsteuerbelastung. Allerdings: Zum 1. Januar 2026 wurde die Gasspeicherumlage als Entlastungsmaßnahme von der Bundesregierung abgeschafft.
Warum Heizen mit Gas schon 2028 noch teurer wird.
Hauptverantwortlich für den Preishammer der kommenden Jahre sind zwei Gründe:
1. Steigender CO2-Preis für Erdgas.
Der CO2-Preis ist zum Januar 2026 erneut gestiegen und verteuert somit neben Sprit auch das Heizen mit Erdgas. Ab 2026 gilt erstmals ein fixer Preisrahmen beim CO2-Preis, der aktuell bei 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2 liegt.
Bewohner:innen eines Einfamilienhauses zahlen allein in den drei Jahren (2024–2026) eine CO2-Steuer von mehreren hundert Euro. Das verteuert das Heizen mit Gas spürbar. Ab 2028 verteuert sich das Heizen mit Erdgas einmal stärker. Dann startet der EU-Emissionshandel für Gebäude und Verkehr, der sogenannte ETS 2, d.h. der CO2-Preis wird bestimmt über Angebot und Nachfrage und es gilt kein Fixpreis mehr.
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2. Wegen Gasnetzentgelten droht drastische Kostenfalle.
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein. Ab dann ist das Heizen mit fossilem Erdgas (und Heizöl) endgültig verboten. Brisant wird es aber schon deutlich früher, wenn immer weniger Haushalte mit Gas heizen. Die teuren Netzentgelte für das Gasnetz müssen dann die immer weniger werdenden Gas nutzenden Haushalte und Unternehmen schultern, so dass eine regelrechte Kostenspirale nach oben droht. Je mehr Haushalte auf Wärmepumpen umsteigen, auf desto weniger Gas-Abnehmern lasten die Kosten für die Netzentgelte.
Laut dem Thinktank Agora Energiewende droht Verbrauchern eine Kostenexplosion bei den Netzentgelten. Selbst unter Berücksichtigung einer Umrüstung auf ein Wasserstoffnetz sinke der Gasnetzbedarf bis 2045 um über 90 %, heißt es in ihrer Analyse. Ohne eine Anpassung des Ordnungsrahmens drohe bis 2044 eine 16-fachung der Netzentgelte für Haushalte.
Darf ich noch eine Gasheizung einbauen – und wie lange darf ich sie betreiben?
Ja. Auch, wenn es die Diskussion rund ums Gebäudeenergiegesetz (GEG) anders vermuten lässt, man darf nach wie vor eine Gasheizung in seinem Haus einbauen. Selbst im Neubau ist der Einbau einer Gasheizung erlaubt, einige machen das auch. Bestehende Gasheizungen dürfen nach aktuellem Stand sogar noch bis Ende 2044 mit fossilem Erdgas betrieben werden.
Die Regel des Gebäudeenergiegesetzes, dass jede neue Heizung mit mindestens 65 % erneuerbaren Energien betrieben werden muss, gilt aktuell für Neubauten in Neubaugebieten oder, wenn es in der Kommune bereits eine Wärmeplanung gibt. Spätestens ab 30. Juni 2026 gilt die 65-%-Regel für alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Für kleinere Kommunen gilt die Deadline 30. Juni 2028.
Die Regelungen für Heizungen im Bestand:
- Der Betrieb von Erdgasheizungen in Bestandsgebäuden bleibt bis Ende Dezember 2044 erlaubt.
- Auch eine Reparatur bei einem Defekt an deiner Gasheizung ist erlaubt (nur im Fall einer Totalhavarie der Gasheizung besteht eine Austauschpflicht, es gibt Übergangsfristen).
- Ausgenommen von der Austauschpflicht nach 30 Jahren sind Niedertemperatur- und Brennwertkessel sowie Anlagen mit einer Heizleistung von weniger als vier Kilowatt.
Quellen: Bundesregierung, GEG; Stand: 8. Januar 2026.
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Gasheizung erneuern: Noch sinnvoll oder Kostenfalle? Das solltest du tun.
1. Ich habe eine Gasheizung und möchte sie nicht oder erst in einigen Jahren austauschen.
Grundsätzlich sind alte Gasheizungen weniger effizient als neue Gaskessel. Wenn deine Heizung mit Gas oder Öl betrieben wird und älter als 30 Jahre ist, musst du sie ggf. sogar verpflichtend austauschen; das gilt insbesondere auch im Falle eines Totalschadens. Zudem solltest du dir bei der Frage bzgl. einer neuen Gasheizung genau anschauen, wie sich der CO2-Preis und die Gas-Netzentgelte in den nächsten Jahren entwickeln, um keine böse Überraschung bei den Heizkosten zu erleben.
Fazit: Jetzt noch eine neue Gasheizung einzubauen, ist erlaubt, birgt aber ein erhebliches Kostenrisiko für dich – vor allem, weil es eine Anschaffung für knapp zwei Jahrzehnte ist und wie aufgezeigt die Betriebskosten deutlich steigen. Fachleute raten daher vom Einbau neuer Gasheizungen ab.
Studie zeigt erstmals drohende Mehrkosten für Gas-Haushalte.
Wer noch länger mit Gas heizt, muss sich auf eine Kostenspirale einstellen. Nicht nur die Analyse von Agora Energiewende auch eine vom Umweltinstitut beauftragte Studie des Fraunhofer Instituts (IFAM) kommt zum Ergebnis stark steigender Netzentgelte. Demnach werden sich 2045 die Netzentgelte verzehnfachen – etwas weniger als von Agora Energiewende geschätzt. Aber auch das hieße: Während heute ein typischer Drei-Personen-Haushalt ca. 300 bis 400 Euro pro Jahr an Netzgebühren zahlt, werden es bis zum Ende der Gasversorgung (spätestens 2045) bis zu 4.300 Euro pro Jahr sein.
2. Ich habe eine Gasheizung und möchte sie durch eine klimafreundliche Heizung ersetzen.
Die große Mehrheit der Fachleute rät bei dieser Entscheidung zum Umstieg auf eine Wärmepumpe. Im Neubau dominiert sie schon lange. Je nach Wohnsituation solltest du prüfen, welcher Wärmepumpen-Typ für dich in Frage kommt (mehr dazu liest du in unserem großen Wärmepumpen-Ratgeber). So oder so ist die Wärmepumpe die effizienteste Art zu heizen. Alternativ ist eine Pelletheizung eine mögliche Alternative zu einer alten Gasheizung. Und: Stellt deine Kommune oder Stadt ihr Wärmenetz mittelfristig auf erneuerbare Energien um, kann auch Fernwärme eine Option sein.
3. Ich wohne zur Miete und habe keine Möglichkeit, meine Gasheizung auszutauschen oder zu erneuern.
In dem Fall rechnen sich in jedem Fall die klassischen Heiz-Spartipps. Daneben kannst du – am besten gemeinsam mit anderen Mietenden im Haus – die Hausverwaltung bzw. Eigentümer davon überzeugen, in eine moderne, effiziente und klimafreundliche Heizung zu investieren. Noch eine Option ist es, dass die Heizung statt mit Erdgas mit Ökogas versorgt wird. Das reduziert zumindest die CO2-Emissionen stark. Auch hier musst du auf die Hauseigentümer zugehen.
Steigender Gaspreis: Was Mieter:innen tun können.
Zunächst mal kannst du durch einfache Energiesparmaßnahmen Heizkosten sparen, zum Beispiel indem du die Heizung um 1 Grad runterdrehst (spürt man kaum). Auf Energiesparen zu setzen, klingt jetzt vielleicht banal, ist aber tatsächlich ein großer Hebel. Laut Heizspiegel können nahezu 90 % aller Haushalte so ihre Heizkosten senken.
Mit Blick auf die gewählte Heizung sind dir als Mieter:in die Hände gebunden. Einen Heizungstausch kann ausschließlich der Eigentümer und/oder die Hausverwaltung in Absprache mit der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) in die Wege leiten und vornehmen. Trotzdem gibt es ein, zwei Rettungsanker für dich, wenn du zur Miete wohnst und mit Erdgas heizen musst. Die steigenden CO2-Kosten für das Heizen mit Gas müssen sich Mieter:innen und Vermieter:innen nämlich aufteilen. Die gute Nachricht: Hier gilt, je schlechter der energetische Standard deines Gebäudes, desto mehr muss dein Vermieter anteilig bei den CO2-Kosten fürs Heizen übernehmen. So sieht die Verteilung aus:
Tabelle: So teilen sich Mieter & Vermieter die Kosten der CO2-Abgabe auf.
| CO2 pro Quadratmeter + Jahr | Kostenanteil Mieter | Kostenanteil Vermieter |
|---|---|---|
| weniger als 12 kg | 100 % | 0 % |
| 12 bis < 17 kg | 90 % | 10 % |
| 17 bis < 22 kg | 80 % | 20 % |
| 22 bis < 27 kg | 70 % | 30 % |
| 27 bis < 32 kg | 60 % | 40 % |
| 32 bis < 37 kg | 50 % | 50 % |
| 37 bis < 42 kg | 40 % | 60 % |
| 42 bis < 47 kg | 30 % | 70 % |
| 47 bis < 52 kg | 20 % | 80 % |
| mehr als 52 kg | 5 % | 95 % |
Quelle: CO2KostAufG, Stand: Januar 2026.
Tipp: Beim Bundeswirtschaftsministerium gibt's ein Online-Tool zur Berechnung der CO2-Kosten und zur Aufteilung.
Mehr zur CO2-KostenaufteilungEs gibt einen Sonderfall: In den Fällen, in denen ein Mieter sich selbst mit Wärme und Warmwasser versorgt, also etwa Wärme aus einer Gasetagenheizung und das Gas direkt vom Anbieter bezieht, ist der Mieter für die Anwendung des Stufenmodells selbst zuständig. Der Mieter berechnet in diesen Fällen nicht den spezifischen Kohlendioxidausstoß des Gebäudes, sondern den seiner Wohnung (mehr Details hier).
Berechne hier deinen TarifCO2-Preis und Gasheizung: Alles Wichtige für Mieter.
- Wenn du mit Gas, Öl oder Fernwärme heizt, werden die CO2-Kosten zwischen Vermietenden und Mietenden aufgeteilt.
- Je schlechter dein Gebäude energetisch gedämmt ist, desto mehr muss dein Vermieter anteilig an den CO2-Kosten übernehmen.
- Wohnst du zur Miete und hast einen eigenen Gasvertrag? Dann kannst du das Geld vom Vermieter zurückfordern.
Raus mit der Gasheizung? So effizient heizen Wärmepumpen.
Klar, am Anfang ist die Anschaffung einer Wärmepumpe erstmal teurer, dafür gibt es aber hohe Fördergelder vom Staat. Wichtig für dich ist, beim Kauf einer neuen Heizung neben den Investitionskosten auch auf die langfristigen Betriebskosten zu schauen. Schließlich hat man eine Heizung schnell mindestens 20 Jahre.
Hier schlagen die klaren Effizienzvorteile von Wärmepumpen durch. Laut einer aktuellen Analyse des Fraunhofer ISE heizen Wärmepumpen auch im Bestand sehr effizient. In einer Langzeitstudie, in der das Forscherteam Messungen an 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern machte, erreichten die untersuchten Wärmepumpen in den Altbauten gute Jahresarbeitszahlen (JAZ) von 2,6 bis 5,4. Die oft gewählten Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichten in der Langzeitstudie im Schnitt eine Jahresarbeitszahl von 3,4. Sie erzeugen also aus einer Einheit Strom 3,4 Einheiten Wärme. Zum Hintergrund: Je höher die JAZ ist, desto effizienter arbeitet ein Gerät.
Der Kostenvorteil einer Wärmepump gegenüber einer Gasheizung ist also schon allein durch ihre Effizienz sichergestellt. Kannst du deine Wärmepumpe dann noch mit einer Solaranlage zuhause kombinieren, steigt die Ersparnis weiter. Auch fällt beim Heizen mit Strom keine CO2-Steuer an, die in den nächsten Jahren deutlich steigt.
Wärmepumpe: Weitere Kostenvorteile durch Stromzähler und Netzanschluss.
Beim Vergleich der Betriebskosten einer Wärmepumpe mit denen einer Gasheizung gibt es auch klare Tarifvorteile. Denn Wärmepumpen mit einer Netzanschlussleistung von mehr als 4,2 kW müssen als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber gemeldet werden.
Die große Frage ist dann, läuft die Wärmepumpe über einen separaten Stromzähler oder über denselben Zähler wie der restliche Haushaltsstrom. Warum das wichtig ist, weil du dadurch von Nachlässen auf deine Heizkosten profitierst.
340 Euro weniger Heizkosten im Jahr.
Eine Wärmepumpe heizt günstiger, vor allem mit zwei Zählern, also einem separaten Zähler für die Wärmepumpe. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Fachportals TGA Fachplaner. Laut Wärmepumpenstrom-/Gaspreis-Barometer von Dezember 2025 liegen die aktuellen gemittelten Kostenvorteile mit einer Wärmepumpe bei rund 340 Euro im Jahr (bestes Szenario mit zwei Stromzählern im Haushalt) im Vergleich zu einer Gasheizung. Nur bei einer älteren Wärmepumpe, die mit einem einzigen Stromzähler im Haushalt betrieben wird, wäre die Gasheizung einen Tick günstiger. In allen anderen Szenarien, das zeigt die Analyse für 12 Standorte, heizt du mit einer Wärmepumpe günstiger als mit einer Gasheizung. Alle Daten des Preisbarometers und Referenzwerte findest du hier.
Wärmepumpe vs. Erdgas: Am meisten Kostenvorteile mit zwei Zählern.
| Zählersituation Wärmepumpe | Kosten pro Jahr | Kostenvorteil pro Jahr ggü. Gasheizung |
|---|---|---|
| 1 Zähler 2023 | 1.663 Euro | -95 Euro |
| 2 Zähler 2023 | 1.225 Euro | 344 Euro |
| 1 Zähler 2024 | 1.567 Euro | 2 Euro |
| 2 Zähler 2024 | 1.222 Euro | 347 Euro |
| Erdgas | 1.569 Euro |
Quelle: TGA Fachplaner, Stand: 15. Dezember 2025.
Wann amortisiert sich eine Wärmepumpe?
Eine Wärmepumpe amortisiert sich meist nach 7 bis 15 Jahren, abhängig von Investitionskosten, staatlichen Förderungen, Energiepreisen und Effizienz des Hauses. Gut gedämmte Altbauten, hohe Förderungen (bis zu 70 % mit Bonus) und die Kombination mit Photovoltaik verkürzen die Zeit deutlich.
So erfüllst du 2026 mit Gasheizung die Anforderungen des GEG.
Falls du doch bei einer Gasheizung bleiben möchtest: Auch mit einer Gasheizung kannst du die Anforderungen an das Gebäudeenergiegesetz erfüllen, indem du Ökogas aus 100 % erneuerbaren Energien bestellst. Wirklich Ökogas GEG von Polarstern erfüllt die Anforderungen und fördert mit jeder Kilowattstunde den Ausbau der erneuerbaren Energien. Sieh es dir gleich an und heize sauber und nachhaltig mit Ökogas.
Berechne deinen Tarif für Wirklich Ökogas GEG.
So sparst du mit Gasheizung Kosten und Emissionen.
Auch wenn auf Nutzer:innen von Gasheizungen weitere Kostentreiber zukommen, gibt es natürlich Möglichkeiten, seinen Gasverbrauch zu reduzieren. Dein eigenes Sparpotenzial identifizierst du, indem du deinen eigenen Gasverbrauch (steht auf deiner letzten Gasrechnung) mit dem Heizspiegel vergleichst. Die Tabelle gibt an, wie viel Heizenergie ein Haushalt deiner Größe typischerweise verbraucht. Zum Vergleich der Heizkosten pro m2: Im Abrechnungsjahr 2024 verbrauchten Haushalte in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung mit einer Gasheizung durchschnittlich 7.980 kWh und zahlten ca. 1.030 Euro. Laut Heizspiegel können 90 % der Haushalte in Deutschland rund 400 Euro im Jahr sparen. Zum Beispiel mit klassischen Heiztipps sowie kleineren Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen.











