Mieterstrommodell & EEG | Polarstern
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Mieterstrommodell und EEG

EEG: Mieterstrommodell – jetzt kommt der Durchbruch!

--- UPDATE 27. April 2017: das Kabinett billigt einen Zuschlag für Mieterstrom: So rentieren sich Mieterstrommodelle für Vermieter und Mieter! Die Förderung für Mieterstrom aus Photovoltaik soll noch 2017 kommen. ---

Infos und Beratung zum Mieterstrom

Update 30. Juni 2017: Das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom wurde Ende Juni 2017 im Bundestag beschlossen. - Update Ende

 

Gesetzesentwurf zur Mieterstromförderung

Am 26. April 2017 hat die Bundesregierung ihren Gesetzentwurf zur Mieterstromförderung veröffentlicht. Das finale Gesetz soll Mitte Juli vom Bundesrat verabschiedet werden und noch vor dem Ende der Legislaturperiode in Kraft treten. Wir haben die wesentlichen vorläufigen Eckpunkte (die sich im Gesetzgebungsverfahren noch ändern können) zusammengefasst:

  • Direktförderung des Anlagenbetreibers für jede gelieferte kWh PV Mieterstrom in Höhe von 2,75 ct/kWh bis 3,8 ct/kWh. Die Förderung ist abhängig von der Anlagengröße und gilt für Neuanlagen bis max. 100kw
  • Deckelung des Mieterstrompreises auf max. 90 Prozent des örtlichen Grundversorgertarifs.
  • Diskriminierungsfreie Wahl des Energieversorgers durch jeden einzelnen Mieter
  • Hier geht’s direkt zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Förderung von Mieterstrom

Hintergrund zum Gesetzentwurf der Bundesregierung

Am Haus erzeugten Strom nutzen: Bisher waren Eigenheimbesitzer und Mieter nicht gleichgestellt

Lange Zeit konnten fast ausschließlich Eigenheimbesitzer vor Ort erzeugten Strom auch selbst nutzen. Das hat sich mit dem Angebot an Mieterstrom geändert. Allerdings wurden Mieter bei der dezentralen Energiewende schlechter gestellt als Einfamilienhausbesitzer: Während letztere auf den vor Ort erzeugten und genutzten Strom nur eine reduzierte EEG-Umlage zahlen, fällt bei Mieterstrom die volle EEG-Umlage an. Das machte viele mögliche Mieterstromprojekte unwirtschaftlich. Mit der geplanten Direktförderung soll diese Ungleichbehandlung behoben werden.

Direktförderung von Mieterstromprojekten ist ein Kompromiss

Anstelle einer echten Gleichstellung von Einfamilienhausbesitzern und Mietern wurde die oben genannte Direktförderung beschlossen. Sie ist ein Kompromiss der verschiedenen Anspruchsgruppen. Eine komplette Gleichstellung von Eigenheimbesitzern und Mietern ist (bislang) politisch nicht durchsetzbar. Inwieweit die Mieter von der Direktförderung profitieren, hängt maßgeblich von den Zielen des Immobilienbesitzers und der Verteilung der Direktförderung ab. Chancen, mit der Direktförderung auch die Mieter an den Vorteilen der Energiewende zu beteiligen, sind vorhanden. Wir sind überzeugt, dass Mieterstrom richtig realisiert ein Gewinn für Mieter, Immobilienbesitzer und uns alle ist.

Auf dem Laufenden bleiben: Schreib unserem Mieterstromexperte Manuel Thielmann an mieterstrom@polarstern-energie.de oder ruf gleich bei Polarstern an 089 309 042 911.
Hier gibt es noch mehr Informationen zur Umsetzung von Mieterstrom.

 

Ab hier: Ursprünglicher Artikel über das EEG und Mieterstrom

 

 

EEG: neue Fassung lässt Mieterstrommodell durchstarten

Mit dem neuen EEG profitieren Mieter wie Immobilienbesitzer: Es gibt eine neue Fassung des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Und sie wird viel verändern. Gut so! Nach Jahren des Zauderns macht der Bundestag den Weg frei Mieterstrom. Bei einem Mieterstromodell erzeugen Mehrparteienhäuser mit Solaranlagen eigenen Ökostrom. Mieter verbrauchen den Strom direkt. Das Mieterstrommodell mit Solaranlagen wird jetzt für Vermieter wie für Mieter richtig attraktiv! Denn für den selbsterzeugten Strom aus hauseigenen Solaranlagen zahlen Mieter bald rund 60 Prozent weniger für die EEG Umlage. Für Anlagenbetreiber und Investoren werden Solaranlagen damit rentabler. Rund 20 Prozent höhere Renditen stehen in Aussicht. Zur Begründung heißt es im EEG 2017:

„Sinn der Regelung ist es, dass auch vermietete Gebäude wie selbst genutzte Gebäude zur Energiewende beitragen und Mieter in vergleichbarer Weise umweltfreundlichen Strom vom eigenen Dach nutzen können.“

Wie das neue EEG Mieterstrom attraktiver macht

Jetzt, wo das neue Ökostrom-Gesetz da ist, geht es für Immobilienbesitzer darum, den Trend nicht zu verschlafen. Mieterstrommodelle sorgen dafür, dass die Nebenkosten für Strom in Mehrparteienhäusern deutlich sinken. Nicht nur einzelne Immobilien werden dadurch attraktiver. Immobilienfirmen, Architekten oder Projektentwickler können sich mit ihrer Unterstützung für Erneuerbare Energien deutlich als innovative Treiber im Markt positionieren – und können nebenbei eine KfW 40 Förderung für ihre Gebäude beantragen. 

Wirklich Mieterstrom: So setzen wir ein Mieterstrommodell um 

Bald tritt das neue EEG in Kraft. Dann können Immobilienbesitzer und Anlagenbetreiber so richtig durchstarten. Mit Wirklich Mieterstrom von Polarstern setzen wir Mieterstromprojekte inklusive Contracting um. Und wenn Mieter den Strom von den Solaranlagen verbraucht haben, versorgen wir sie automatisch mit Wirklich Ökostrom aus 100 % deutscher Wasserkraft. 

So sieht ein Mieterstrommodell von Polarstern aus 

Wie dies konkret aussehen kann, zeigen zwei Projekte, die schon umgesetzt sind: Im historischen Luitpoldblock in Münchens Zentrum (Foto) und in einem Neubau in München-Aubing mit ca. 100 Parteien profitieren Mieter bereits vom Strom aus Solaranlagen. 

Das neue EEG: Eine riesige Chance – nutzen wir sie!

Zukunft erkennt man immer daran, dass alles etwas kleiner wird. Für die ersten Computer brauchte man noch ein Haus, um ihn unterzustellen. Jetzt wird das Haus zum Ökokraftwerk. Das ist eine große Chance für wirkliche Veränderung, von der alle etwas haben. Immobilienbesitzer, Mieter – und natürlich: die Umwelt. Nutzen wir die Chance!

PS: Willst du alle Infos und Grafiken zum Mieterstrom in einem Dokument zur Übersicht haben? Dann schau dir unsere Mieterstrom PDF an.

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