Polarstern veröffentlicht als erster Energieversorger eine Gemeinwohlbilanz | Polarstern

Polarstern veröffentlicht als erster Energieversorger eine Gemeinwohlbilanz

Der Ökoenergieversorger engagiert sich für mehr Transparenz und ein soziales Wirtschaften im Energiemarkt

München, 24.02.2016

Der Ökoenergieversorger Polarstern setzt erneut einen Impuls für nachhaltiges und transparentes Wirtschaften im Energiemarkt. Als erster Energieversorger in Deutschland hat das Unternehmen jetzt seine Gemeinwohlbilanz erstellt. Es ist ein wichtiges Signal in einer Branche, die allgemein nicht für Transparenz und Gemeinwohl bekannt ist.

Sozial Wirtschaften im Energiemarkt

Polarstern ist der erste Energieversorger in Deutschland, der ausschließlich bundesweit 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas aus erneuerbaren Energien anbietet. Zusätzlich treibt das Unternehmen für jeden Kunden die weltweite Energiewende voran, indem es Projekte zur nachhaltigen Energiegewinnung und -verbrauch unterstützt. Seit der Gründung 2011 wird bei Polarstern ein großer Wert auf glaubwürdig grünes, soziales und transparentes Handeln gelegt. „Der Energiemarkt liefert mit der Bereitstellung von Strom und Gas die Grundlage unseres Wohlstands. Auch gemessen an der Beschäftigtenzahl ist es ein wachsender Wirtschaftszweig und gleichzeitig derjenige, der für rund 85 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich ist“, sagt Dr. Jakob Assmann, Mitgründer und Geschäftsführer von Polarstern. Angesichts dieses gesellschaftlichen und ökologischen Einflusses sieht er eine große Verantwortung in der Energiebranche, ‚gemeinwohlorientiert’ zu wirtschaften.

Mitten in der Hochphase der Veröffentlichung von Jahresbilanzen setzt Polarstern mit seiner Gemeinwohlbilanz daher bewusst ein Zeichen, nicht nur auf die Finanzkennzahlen der Unternehmen zu schauen, sondern genauso auf ihr ökologisches und soziales Handeln. Bei der Prüfung von Polarstern’s Gemeinwohlbilanz wurden besonders positiv die gesellschaftliche Wirkung der Energieprodukte und ihre ökologische Gestaltung bewertet. Viel Anerkennung fanden auch die Beiträge von Polarstern zum Gemeinwesen wie zum Beispiel das Engagement in den Entwicklungsländern, die zusätzlichen Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen und den Ausbau von Ökokraftwerken oder die eigenen Aktionen zu Stärkung des Umwelt- und Energiebewusstseins wie etwa die jährliche Reinigung des Isarufers. „Wir wollen mit der ersten Gemeinwohlbilanz im Energiemarkt zu einem kritischen Dialog über das wirtschaftliche Handeln sowie zu verstärkten Maßnahmen im Sinne der Energiewende anregen“, erklärt Jakob Assmann.

Was eine Gemeinwohlbilanz kennzeichnet

Im Unterschied zu klassischen Jahresbilanzen der Unternehmen, werden in der Gemeinwohlbilanz neben ökonomischen vor allem ökologische und soziale Faktoren bewertet. Geprüft wird die Bilanz durch ein sogenanntes „Peer Review“-Verfahren: Mehrere Unternehmen, die alle eine Gemeinwohlbilanz erstellen, prüfen sich gegenseitig, moderiert von einem externen Berater, der den Prozess lenkt und ebenfalls die Unternehmen zertifiziert. Im Fall von Polarstern gehörten zu dieser Gruppe drei Unternehmen, die in ihrer Branche jeweils als Vorreiter des nachhaltigen Wirtschaftens gelten: die Münchner Erntegemeinschaft Kartoffelkombinat, Impact HUB München, ein Co-Working-Anbieter im Bereich Social Entrepreneurship und Talents4good, der ersten spezialisierten Personalberatung für soziale, ökologische und nachhaltige Arbeitgeber. Bisher haben über 250 Unternehmen eine Gemeinwohlbilanz erstellt, unter anderem der Outdoor-Ausrüster VAUDE und die Sparda Bank.

Geprüft werden bei der Gemeinwohlbilanz alle Funktionsbereiche und die Struktur des Unternehmens.* Ziel ist es, durch die Analyse und die Beurteilung anhand konkreter Indikatoren und Werte, ein klares Bild und eine verbesserte Vergleichbarkeit der Unternehmen hinsichtlich ihres am Gemeinwohl orientierten Handelns zu ermöglichen und entsprechend gezielt Maßnahmen im Unternehmen und im Produktangebot und der Produktgestaltung anzuregen. „Die Gemeinwohlbilanz ist eine gute Inspirationsquelle, um sich weiterzuentwickeln“, erklärt Jakob Assmann. Entwickelt und ausgearbeitet wurde der Gedanke der Gemeinwohl-Ökonomie, bei der nicht die Vermehrung von Geldkapital, sondern das Wohl von Mensch und Umwelt im Vordergrund stehen, 2010 von einem Team rund um den Wirtschaftspublizisten Christian Felber.

Neben der Gemeinwohlbilanzierung gibt es noch eine Reihe anderer deutscher und internationaler Richtlinien im Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen. Von ihnen unterscheidet sich die Gemeinwohlbilanz durch klare Prüfkriterien, deren quantifizierbarer Bewertung und im Vergleich niedrigere Auditierungs- und Lizenzierungskosten.

Hinweis*:

Die Gemeinwohl-Matrix untersucht, inwieweit das Unternehmen mehrheitsfähige Grundwerte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung bei den Berührungsgruppen und Stakeholdern wahrt also z. B. bei Beschäftigten, Zulieferern, Kunden, Geldgebern, aber auch den zukünftigen Generationen oder der Natur. Die dazu formulierten Gemeinwohlkriterien sind klar messbar und mit Gemeinwohlpunkten versehen, deren Addition am Ende eine grobe Aussage zur Gemeinwohlorientierung des Unternehmens im Vergleich zu anderen Unternehmen ergibt. Weitere Informationen zur Gemeinwohlbilanz finden unter www.ecogood.org.

Pressekontakt

Polarstern GmbH
Anna Zipse
Lindwurmstr. 88
80337 München
T: 089 309 042 911
presse@polarstern-energie.de
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