Ökostromqualität sinkt trotz Klimaschutz-Hype

Immer weniger Tarife sind zertifizierte Ökostromangebote

München, 12.11.2019

Die aktuellen CO2-Diskussionen erwecken den Anschein, es werde immer grüner. Doch der Schein trügt: Zwar wächst das Ökostrom-Interesse, doch eine Analyse der angebotenen Stromtarife in den 15 größten deutschen Städten zeigt, dass die Ökostromqualität sinkt. Hatten 2016 noch knapp 70 Prozent der Ökostromangebote ein Gütesiegel, waren es 2019 nur noch 48 Prozent. „Der Anteil Ökostromtarife ohne jegliches Gütesiegel steigt“, stellt Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern, fest. Dabei komme es gerade auf die Qualität des Ökostroms und auch der Anbieter an, um einen echten Klimavorteil zu bieten.

Ökostrom unterstützt nur dann langfristig und wirkungsvoll die Energiewende und den Klimaschutz, wenn er deutlich den Ausbau erneuerbarer Energien fördert, Stichwort Zusätzlichkeit. „Der Ausbau muss schneller erfolgen als bisher, schließlich kommen immer mehr Technologien, Geräte und Anlagen auf den Markt, die viel Strom verbrauchen.“ Die Zulassung von Elektroautos beispielsweise sei im letzten Halbjahr um 80 Prozent gewachsen verglichen zum Vorjahreszeitraum. „Da braucht es auch mehr Ökostrom. Ansonsten sind die Technologien doch wieder dreckiger.“

Analysen von Polarstern haben ergeben, dass nur wenige Energieversorger spezielle Angebote für grüne Elektromobilität und Wärmepumpen haben. „Dabei werden hier gerade aufgrund des hohen Energiebedarfs echte Ökostromangebote zu preislich attraktiven Konditionen benötigt.“

Die Anbieterqualität rückt in den Fokus.

Wie die Diskussionen zur CO2-Bepreisung unterstreichen, muss Klimaschutz ganzheitlicher angegangen werden. „Da reicht es nicht, ein einzelnes grünes Produkt anzubieten“, betont Florian Henle. „Das Wirtschaften an sich muss sich ändern.“

Unternehmen wie der Öko-Energieversorger Polarstern sind hier Vorreiter. Polarstern ist ein Sozialunternehmen und Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie. Als solches steht ein ganzheitlich nachhaltiges Wirtschaften im Fokus, das bedeutet, dass nicht nur das Produktangebot konsequent nach seinem Klimaschutzbeitrag bewertet und weiterentwickelt wird, sondern auch die Art und Weise wie Polarstern selbst handelt. Auskunft darüber gibt die regelmäßig erstellte Gemeinwohlbilanz, welche von externen Prüfern bewertet wird. „Neben neuen Angeboten, die den Klimaschutz auch im Gebäudebereich und in der Elektromobilität voranbringen, achten wir selbst im Büro, bei Veranstaltungen und in unserer Lieferkette – vom Kaffee bis zum Ökostrom – auf klimafreundliche Erzeugung“, sagt Florian Henle.

Neue Geschäftsfelder voranbringen.

Während der klassische Stromverbrauch im Haushalt sinkt, steigt der Strombedarf für neue Geräte wie Wärmepumpen und Elektroautos. Hier müssen Energieversorger neue Spezialangebote auf den Markt bringen, welche die grüne Stromversorgung unterstützen.

Ein großes Klimaschutzpotenzial besteht im Mieterstrom und im Eigenstrom. Durch die Sektorenkopplung fördert die dezentrale Stromversorgung von Gebäuden auch die Energiewende in der Wärmeversorgung und in der Mobilität. Allerdings darf die lokale Stromerzeugung nicht zum Stromverschwenden verführen. „Der Strombedarf wächst und es wird immer wichtiger, die erzeugte Energie effizient zu nutzen“, sagt Florian Henle. Beispielsweise förderten Flatrate-Tarife keinen energiebewussten Umgang, sondern unterstützten ein verschwenderisches Energieverhalten. „Energie ist kostbar und so sollten wir sie auch behandeln.“

 

*1 Analyse der angebotenen Stromtarife in den 15 größten Städten Deutschlands, durchgeführt von Polarstern im Herbst 2019

*2 Nur rund ein Fünftel (21 Prozent) der Haushalte in Deutschland bezieht nach eigenen Angaben Ökostrom, Umfrage von YouGov im Auftrag von CHECK24 im Sommer 2019. Aber das Interesse steigt, wie eine Analyse von Verivox ebenfalls im Sommer 2019 zeigt. 

Pressekontakt

Polarstern GmbH
Anna Zipse
Lindwurmstr. 88
80337 München
T: 089 309 042 911
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