Mieterstrom im denkmalgeschützten Gebäude | Polarstern

Denkmalgeschütztes Gebäude mit Mieterstrom

Aus dem historischen Gasthof Goldener Stern von 1892 mit Ofenheizung wird ein Wohngebäude mit dezentraler Energieversorgung.

München, 05.11.2019

Um die Energieeffizienz denkmalgeschützter Gebäude steht es oftmals schlecht. Ihre Sanierung ist eine Herausforderung bei der die energetischen Anforderungen und der Denkmalschutz zu vereinen sind. „Mit einer geschickten Planung kann nicht nur die Dämmung verbessert, sondern gleichzeitig die Energieversorgung für die Zukunft gerüstet werden“, berichtet Katja May, Bauherrin und Geschäftsführerin der Historicus GbR, aus eigener Erfahrung. Sie hat in Rheinau-Freistett das alte Gasthaus „Goldener Stern“ aus dem Jahr 1892 saniert und in ein Wohngebäude mit 8 Wohnungen umgebaut. Künftig werden so mit einem Blockheizkraftwerk bis zu 67 Prozent des benötigten Strom- und 100 Prozent des Wärmebedarfs lokal erzeugt. Zwar wäre der geforderte Energiestandard auch ohne Mieterstrom erfüllt worden, doch „der Gedanke, selbst Energie zu erzeugen, war verlockend“, erzählt Katja May. „Da die Wohnungen vermietet werden, ist Mieterstrom eine ideale Lösung, unseren Mietern günstigen und sauberen Strom zu bieten. Und die sind auch alle von der Mieterstromversorgung begeistert.“

Finanzielle Unterstützung gibt es für die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude über KfW Denkmalschutz-Förderprogramme. Manchmal vergeben auch Bundesländer und Kommunen Mittel aus der Städtebauförderung, der Denkmalpflege und Dorferneuerung. Im Fall des „Goldenen Sternen“ wurde die Förderung „Sanierung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal“ genutzt. Auch eine Förderung nach dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Bundeslandes Baden-Württemberg wäre theoretisch möglich gewesen. Letztlich müssen sich Bauherren jedoch entscheiden, welche Förderung sie für die Wohnungen in Anspruch nehmen. Für eine Wohnung beide Förderungen zu erhalten, ist nicht zulässig. „Die Wohnungen profitieren in den nächsten 12 Jahren vor allem von den attraktiven steuerlichen Vorteilen der Denkmalabschreibung“, sagt Katja May.

Mieterstrom bei Sanierungen berücksichtigen.

„Neben Dämmmaßnahmen sollten bei einer Sanierung stets auch die Möglichkeiten der lokalen Energieerzeugung geprüft werden“, betont Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers und Mieterstrom-Dienstleisters Polarstern. Über Effizienzmaßnahmen werde so der Energiebedarf reduziert, um dann mit geeigneter Anlagentechnik einen möglichst hohen Anteil aus eigener Energieerzeugung zu decken. „Mieterstrom reduziert die laufenden Energiekosten, wirkt im Falle einer Kopplung von Strom- und Wärmeversorgung durch die neue CO2-Bepreisung auch hier langfristig als Kostenbremse und erleichtert den Zugang zu Förderungen.“

„Der Klassiker im Mieterstrom, eine PV-Dachanlage, ist gerade bei denkmalgeschützten Gebäuden oftmals nicht möglich“, sagt der Mieterstrom-Experte. Es widerspreche schnell den Anforderungen an die Erhaltung des äußeren Erscheinungsbildes. Doch durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken gebe es sinnvolle Alternativen. Auch werde sich mit Blick auf neue PV-Modultechniken künftig eine ganze Menge tun. Mit Solarziegeln oder Fassadenmodule lassen sich dann bestehende Auflagen leichter erfüllen.

Sanierung eines denkmalgeschützten Gasthofs.

Die Herausforderungen im Zuge der Gebäudesanierung in Rheinau-Freistett betrafen nicht nur bauliche Aspekte, sondern auch die Planung der Energieversorgung. Da das Gebäude 45 Jahre leer stand und zuvor anders genutzt wurde, gab es keine Erfahrung mit dem Energiebedarf und auch das Verhalten der Gebäudehülle war schwer zu prognostizieren. Mit neuen isolierverglasten Holzfenstern, einer Dämmung von Kellerdecke und Dachboden sowie einer Dachdämmung wurde der Wärmebedarf extrem gesenkt. Auf dieser Grundlage war eine autarke Wärmeversorgung über ein Blockheizkraftwerk möglich. Es hat eine Leistung von 5,5 kWel und produziert rund 80.000 kWh Heizenergie im Jahr. Gleichzeitig wird der erzeugte Strom, direkt von den Bewohnern des Gebäudes genutzt. „Sie profieren damit nicht nur von niedrigen Heizkosten, sondern auch geringeren Stromkosten“, sagt Florian Henle. Zudem wurden die nötigen Vorarbeiten geleistet, um in Zukunft Ladestationen für Elektrofahrzeuge auf den Parkflächen zu installieren.

 

Mehr zum Mieterstromangebot von Polarstern.

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