Gärten unter Strom | Polarstern

Gärten unter Strom

Spaß statt Schweiß treibt den Absatz elektrischer Gartenwerkzeuge – die Folgen für den Stromverbrauch sind gering

München, 19.03.2015

Die Deutschen lieben ihren Garten. 85 Prozent derjenigen, die einen eigenen Garten haben, halten sich darin täglich oder mehrmals wöchentlich auf. Wenn nur nicht die lästige Gartenarbeit wäre. Während das Einpflanzen meist noch gerne gemacht wird, stoßen Unkraut jäten, Rasen mähen und Laub rechen laut Umfragen auf große Ablehnung. Um sich die lästige Arbeit zu erleichtern, greifen immer mehr Deutsche zu elektrischen – netz- und akkubetriebenen – Helfern. Hubert Behner vom Industrieverband Garten (IVG) schätzt, dass sie derzeit rund 45 Prozent des Marktes in Deutschland ausmachen. In den vergangenen fünf Jahren legten sie um 25 Prozent zu.

Angst vor einem steigenden Stromverbrauch daheim müsse trotzdem niemand haben, sagt Florian Henle, Mitgründer des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern. „Die einzelnen Elektrogeräte im privaten Garten fallen beim jährlichen Stromverbrauch gar nicht so stark ins Gewicht.“ Ein sparsamer Rasenroboter verbrauche zum Beispiel im Schnitt 24 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das ist weniger als der jährliche Standby-Betrieb eines Kaffeevollautomaten verursache. Florian Henle weist jedoch daraufhin, dass nicht alle Gartenscheren und Co. elektrisch betrieben sein müssen. „Auch im Garten kommt es am Ende auf die Masse der Geräte an. Wenn alles Strom betrieben ist, steigt natürlich der jährliche Stromverbrauch spürbarer.“ Prinzipiell gehe es nicht um einen Verzicht auf elektrisch betriebene Geräte, sondern um ihren bewussten Einsatz, bilanziert er. 

Auch für Wolfgang Groß vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) überwiegen die Vorteile der elektrischen Gartenwerkzeuge: „Die Geräte werden immer leiser und leistungsstärker, was sich bei Akkugeräten beispielsweise auch positiv auf ihre Betriebszeit auswirkt.“ Zwar werde die Gartenarbeit mit den elektrischen Geräten leichter, aber sie falle nicht weg. Die Angst, dass Hobby-Gärtner jetzt Pflanzen und Rasen überpflegen, weil die Gartenwerkzeuge leichter zu nutzen sind, hält der Experte für unbegründet. „Die gewonnene Zeit wird vielmehr genutzt, um sich im Garten zu entspannen, ein Buch zu lesen, zu grillen oder Freunde einzuladen.“

Die Zukunft des Gartens ist elektrisch

Heute haben Elektrorasenmäher, elektrische Heckenscheren und elektrische Rasentrimmer einen Marktanteil von 40 bis 75 Prozent je nach Sortiment. Bei den neu verkauften Rasenmähern liegen die elektrisch betriebenen sogar fast gleichauf mit den Benzinrasenmähern, sagt Hubert Behner. Bei den Heckenscheren liegt der Elektroanteil bei über 70 Prozent. Immer beliebter werden auch elektrisch betriebene Kettensägen, Laubsauger und Häcksler. Während etablierte Produkte wie die elektrischen Rasenmäher langsamer, aber mit rund 1 bis 2 Prozent stetig wachsen, verzeichnen neue elektrische Gartenwerkzeuge wie zum Beispiel Rasenroboter jährliche Steigerungen von bis zu 150 Prozent.

Künftig wird der Anteil elektrischer Gartengeräte weiter steigen, heißt es auch beim Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB). Das liege stark am demografischen Wandel. Die Altersgruppe 55Plus habe heute mit 54 Prozent einen deutlichen Anteil unter den Käufern. 2030 werde er auf bis zu 66 Prozent wachsen. In diesem Zuge stiegen auch die Ansprüche an eine komfortable Bedienung. Zudem spielten ökologische Aspekte wie beispielsweise Abgase – politisch getrieben – eine immer größere Rolle, erklärt Hubert Behner vom IVG. „Die Hobby-Gärtner werden älter und bequemer.“ Gartenarbeit soll ihnen vor allem Spaß machen und nicht schweißtreibend sein. „Der Garten ist für sie ein Ort der Entspannung.“ Mit der fortschreitenden Akku-Technologie, die den Garten- und Landschaftsbau immer stärker beeinflusst, werden Gartenwerkzeuge handlicher und kleiner. Ein Trend, welcher der abnehmenden durchschnittlichen Gartengröße Rechnung trägt. 

Smarte Gartenarbeit

Noch muss im Garten bei den meisten Aktivitäten selbst Hand angelegt werden. Aber die Anzahl elektronisch steuerbarer Gartengeräte steigt. Automatische Beregnungssysteme oder Mähroboter, die über ein Smartphone oder ein Tablet PC jederzeit und von überall aus gesteuert werden können, unterstützen den effizienten Umgang mit den natürlichen Ressourcen und helfen bei der Gartenpflege. „Ihre Bedeutung wird weiter zunehmen und Gartenbau und -pflege verändern“, ist sich Wolfgang Groß vom BGL sicher.

Großes Potenzial sieht Florian Henle von Polarstern im Trend der Sharing Economy für den Gartenbereich. Viele Werkzeuge wie beispielsweise Heckenscheren oder Vertikutierer werden oft nur zweimal im Jahr gebraucht. Diese Geräte könne man sich gut leihen und mit anderen teilen.

* Quellen: Die Expertengespräche wurden im März 2015 geführt.

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