Weltretten geht heute anders | Polarstern

Weltretten geht heute anders

Fünf einfache Wege sich zu engagieren – zusammengetragen von Polarstern

München, 07.08.2013

Keine Zeit die Welt zu retten? Zeitmangel ist nach wie vor mit Abstand der Hauptgrund dafür, sich nicht gesellschaftlich zu engagieren. Und diese Hürde wird immer größer – insbesondere für junge Menschen. Dabei können es sich laut Studien insgesamt mehr als ein Drittel derjenigen, die sich noch nicht engagieren (64 Prozent), prinzipiell vorstellen etwas zu tun.* Was ihnen fehlt, ist der richtige Zugang, sagen Experten wie zum Beispiel Hannes Jähnert, Freiwilligenmanager und Engagementblogger, im Gespräch mit dem unabhängigen Ökoenergieversorger Polarstern. „Ein klassisches Ehrenamt oder eine freiwillige Tätigkeit im Verein passt heute immer seltener zum persönlichen Lebensstil“, sagt er. Die Angebote müssten viel stärker der aktuellen Lebenssituation entsprechen. Und es muss ihnen situativ und sporadisch nachgegangen werden können, zum Beispiel dann, wenn es einem gerade zeitlich am besten passe.

Gutes tun 2.0

Weil sie durch ihre geringe Verpflichtung die Einstiegsbarrieren senken, sind die neuen privaten und digitalen Engagement-Möglichkeiten ideal, um den Einstieg in soziales und ökologisches Engagement zu fördern. Aber sie seien kein Allheilmittel, betont Hannes Jähnert. Vielmehr erleichterten sie den Anschluss an engagierte Netzwerke. Man wachse so oft in Organisationen, Verbände und Vereine herein und baue dort sein Engagement aus. Polarstern hat nachstehend Beispiele für das moderne Engagement zusammengetragen:

Bewusster Konsum 

Verbraucher sehen im bewussten Konsum eine gute Möglichkeit, ihnen wichtige soziale und ökologische Themen zu unterstützen. Ein Bereich, indem man mit seiner Verbraucherentscheidung beispielsweise sehr viel CO2 einsparen, Ressourcen schonen und so Klima und Umwelt schützen kann, ist der Energiebezug und -verbrauch. Ein typischer Dreipersonenhaushalt spart beim Wechsel zu Ökostrom zum Beispiel des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern 1.509 Kilogramm CO2 und beim Gas sind es 2.530 Kilogramm CO2. Den zunehmend bewussteren Konsum spürt unter anderem der deutsche Biomarkt. Inzwischen übersteigt hier die Nachfrage sogar das inländische Angebot. Auch Fairtrade-Waren sind immer beliebter. Ihr Umsatz hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verzehnfacht. 

Online-Volunteering und Micro-Volunteering

Online-Volunteering ist im Grunde „freiwilliges Engagement, das teilweise oder komplett vom eigenen Rechner daheim, von der Arbeit oder von unterwegs aus über das Internet geleistet wird“, so beschreibt es Hannes Jähnert. Mögliche Aufgabenfelder liegen in der kostenfreien, digitalen Produktion von Texten, Bildern, Videos für NGOs, Verbände und ähnlich sowie in beratenden oder begleitenden Tätigkeiten. Auch die Planung und die Organisation von Events gehören dazu. Mit Blick auf die Entwicklung des Online-Volunteering sagt Jähnert: „Wir sind den USA zehn bis 15 Jahre hinterher. Die Möglichkeiten und die Kapazität des Online-Volunteerings sind hierzu-lande noch lange nicht ausgeschöpft. Ich bin mir sicher, dass dieser Bereich als Einstieg in das freiwillige Engagement auch bei uns immer wichtiger wird.“ 

Micro-Volunteering ist eine Spielart des Online-Volunteering. Es bezieht sich primär auf kurzfristiges Engagement vor Ort oder über das Internet. Das einmalige und sehr sporadische Element ist dabei kennzeichnend.

Online-Spenden

Einer Studie von betterplace lab zufolge sammeln Nichtregierungsorganisationen (NGO) vor allem über ihre Website Spenden. 73 Prozent geben dort ihre Kontodaten an und etwa die Hälfte verwendet ein integriertes Spendenformular. 56 Prozent der NGOs nutzen Spendenplattformen wie zum Beispiel betterplace oder helpdirect. Künftig möchten die meisten NGOs mehr Spenden über das Internet sammeln. Spenden ist eine sehr beliebte und verbreitete Form des Engagements: Insgesamt spendete im Jahr 2012 rund ein Drittel der Deutschen im Alter von über zehn Jahren unter anderem an Hilfsorganisationen und gemeinnützige Organisationen. 

Crowdsourcing und Crowdfunding

Beim Crowdsourcing werden Projekte und einzelne Aufgaben an die Masse der Internetnutzer ausgelagert. Es ist eine Art webbasierte Form der Arbeitsteilung. Zur Teilnahme an einem Crowdsourcing-Projekt wird in der Regel auf einer Internetplattform aufgerufen. Die Teilnehmer stellen hier ihre Leistung freiwillig und oft auch kostenlos zur Verfügung. Inzwischen wird Crowdsourcing auch in der Berufswelt immer etablierter und damit immer öfter bezahlt. Meist sind die Plattformen auf Themen spezialisiert, zum Beispiel RankSider auf den Bereich Marketing oder 12Designer auf den Bereich Design.

Eine spezielle Form des Crowdsourcing ist das Crowdfunding: Hier finanziert die Community gemeinsam ein Projekt. Die Plattformen sind ebenfalls oft auf Themen oder Branchen fokussiert: Beispiele sind Startnext als Crowdfunding-Community für Kreative und Erfinder oder Seedmatch für Start-ups.

Digitale Unterschriftenlisten und Online-Petition

Online-Petitionen sind digitale Unterschriftenlisten. Ihr Ziel ist es, an die Entscheidungsträger heranzutreten und sie durch eine bestimmte Anzahl von Stimmen zum Handeln in einer konkreten Sache zu bringen. Online-Petitionen haben den Vorteil, dass man durch die Angabe seiner E-Mailadresse auf dem Laufenden bleibt, was in der unterzeichneten Sache weiterhin passiert. Außerdem verbreiten sich Online-Petitionen über das Internet und besonders über soziale Netzwerke sehr schnell. Bekannt ist vielen die ePetition des Deutschen Bundestages. Hier werden laut Petitionsausschuss jährlich 5.000 ePetitionen eingereicht.

 

Quelle:

* Engagementmonitor 2012, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jug

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Anna Zipse
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T: 089 309 042 911
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