Vertrauen weg – Wechsler weg - Energiewende weg? | Polarstern

Vertrauen weg – Wechsler weg - Energiewende weg?

Energiemarkt-Experten: Es fehlen transparente, glaubwürdige Produkte und ein gutes Bauchgefühl

München, 21.01.2014

Mit der Glaubwürdigkeit ist es im Energiemarkt oft nicht weit her. Kein Wunder, dass das Verbrauchervertrauen in die Energiedienstleister auf dem Tiefstand ist. Laut Vertrauensindex von GPRA und TNS-Emnid traut ihnen nur knapp jeder Vierte ein gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln zu. Auch das Wechselinteresse hat stark nachgelassen. Nur 14 Prozent der Deutschen erwägen einen Wechsel ihres Energieversorgers.* Schuld daran, sind nicht nur die Insolvenzen von Billiganbietern wie beispielsweise Teldafax und Flexstrom, die Misstrauen und Ängste geschürt haben. Viele glaubten selbst den Ökoenergieversorgern immer weniger, weiß Dominik Seebach vom Öko-Institut. Oft werde mehr versprochen als dann gehalten werde. „Die Produktentwicklung hinkt häufig den vollmundigen Marketingversprechungen hinterher .“ Ein Zustand, der letzten Endes die Energiewende verzögert.

Das Magazin Öko-Test und die Umweltorganisation Robin Wood gingen in ihren Untersuchungen zuletzt der Glaubwürdigkeit im Strommarkt auf den Grund. Das Ergebnis: Nur eine Minderheit der getesteten Energieversorger ist in seinem „grünen“ Angebot glaubwürdig. Laut Energieexperten sieht das im Ökogasmarkt ähnlich aus. Einer der glaubwürdigsten Energieversorger ist laut aktueller Tests der unabhängige Ökoenergieversorger Polarstern. Er bietet Haushalten als erster im Markt bundesweit ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen; ohne mit Atom- und Kohlekraftwerken verbunden zu sein.

 

Ökostrom: Viele Angebote – wenig Glaubwürdigkeit

Ökostromtarife werden mittlerweile fast von allen Energieversorgern angeboten. Auf der Strecke geblieben ist die Qualität der Angebote, wenn man ihren glaubwürdigen Beitrag zur Energiewende betrachtet, sagen die Experten. Viele Energieversorger sind direkt oder indirekt mit Atom- und Kohlekraftwerken vernetzt. Das Magazin Öko-Test hat zuletzt nur zwölf bundesweit tätige Energieversorger gefunden, die mit ihrem Ökostromangebot als glaubwürdig einzustufen sind. Einer davon ist Polarstern – ausgezeichnet mit dem Prädikat „sehr gut“. Die Umweltorganisation Robin Wood bewertet sogar nur sechs Anbieter als glaubwürdig. Immer wichtiger würden solche Tests. In sie und in andere zwischengelagerte Instanzen wie zum Beispiel Label und unabhängige Beobachtungsstellen hätten die Verbraucher Vertrauen, erklärt Dominik Seebach vom Öko-Institut.

Das Beispiel Polarstern zeigt, wie Ökostrom und Ökogas auch einfach und transparent kommuniziert werden können. Florian Henle, Mitgründer von Polarstern, legt großen Wert auf einen offenen und direkten Dialog: „Unsere Kunden sollen wissen, von wem sie ihre Energie beziehen.“ Ob auf Facebook, über das Telefon oder per E-Mail, die Polarstern-Gründer stehen regelmäßig in direktem Kontakt zu ihren Kunden. „Nur so bleiben wir dran, kennen unsere Kunden und ihre Bedürfnisse wirklich. Und umgekehrt sehen sie, dass wir mit voller Überzeugung hinter Polarstern und unserem Engagement stehen.“

 

Ökogas: Echtes Grün wird nicht erkannt

Auch im Ökogasmarkt steht es um das Verbrauchervertrauen mehr schlecht als recht. Gefördert werde dies durch die ganzen Diskussionen rund um nachwachsende Rohstoffe und durch die oftmals einseitige, negative Medienberichterstattung. Sie verunsichere die Verbraucher, weiß Frank Scholwin, Professor am Institut für Biogas, Kreislaufwirtschaft und Energie. Ob die Gasversorger glaubwürdiger seien als die Stromversorger, das bezweifelt der Energieexperte. Zudem sei die Qualität der grünen Gastarife für die Haushalte oftmals nur schwer erkennbar. Es fehlten nicht nur einheitliche, glaubwürdige und unabhängige Label. Auch würden fossile Erdgasprodukte seit langem als grün vermarktet, weil sie im Vergleich zu anderen fossilen Rohstoffen weniger CO2 entweicht. „Dennoch ist der Ausstoß von CO2 deutlich höher als bei erneuerbaren Quellen und Erdgas ist und bleibt ein fossiler und irgendwann endlicher Rohstoff.“ Der CO2-Ausstoß wird bei „grünen“ Erdgastarifen oft durch Zertifikate klimaneutral gestellt. „Ein Vorgehen, das ganz klar keinen Beitrag zur Energiewende leistet.“

Als wichtigstes Kriterium eines glaubwürdig grünen Gastarifes, das heißt, eines Tarifs mit einem Biogasanteil von mindestens 30 Prozent Biogas**, nennt Frank Scholwin die Transparenz der Herkunftsquelle. Es müsse klar ersichtlich sein, woher das eingesetzte Biogas komme. Nur so könne man beurteilen, ob es sich um eine „gute“ Quelle handele, das heißt, ob es nicht aus nachwachsenden Rohstoffen, sondern beispielsweise besser aus Abfallprodukten und Reststoffen stamme. Auch sei eine ehrliche Transparenz wichtig, um die Tarife vergleichen zu können. Es sollte ersichtlich sein, wie hoch der Klimaschutzbeitrag im Vergleich zu Erdgas ist. Und am Ende zähle natürlich der Preis des Biogastarifs: „Nur wenn das Produkt preislich attraktiv ist und im Vergleich zu reinen Erdgas-Tarifen einigermaßen mithalten kann, ist der Mehrpreis für die interessierten Verbraucher vertretbar“, weiß Frank Scholwin. Das Wirklich Ökogasangebot aus 100 Prozent organischen Reststoffen von Polarstern ist beispielsweise im Schnitt nur vier Prozent teurer als der örtliche fossile Grundversorgertarif. Und im Vergleich zu anderen 100 Prozenttarifen ist es sogar um rund 30 Prozent preiswerter. Das ist ein wichtiger Meilenstein im Gasmarkt, da Biogastarife aufgrund der Kosten häufig nur sogenannte Mischprodukte sind mit einem Anteil von fünf bis 20 Prozent Biogas.***

 

Anmerkungen: 

* GfK-Umfrage im Auftrag des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern, November 2013

** Frank Scholwin: „Erst ab 30 Prozent Biogasanteil handelt ist sich, auch mit Blick auf die Ziele der Bundesregierung, um einen spruchreifen Beitrag zur Energiewende.“

*** Nur knapp zehn Prozent der Angebote basieren komplett auf nachwachsenden Rohstoffen. Rund ein Drittel der angebotenen Ökogastarife sind so genannte Beimischprodukte mit einem Anteil von fünf bis 20 Prozent Biogas. Der Rest kommt hier aus fossilen Energiequellen. Insgesamt sind fast die Hälfte der Angebote Klimatarife. Das heißt, sie fördern nicht den Ausbau der erneuerbaren Energien, sondern kompensieren lediglich den CO2-Ausstoß von Erdgas beispielsweise durch die Unterstützung von Regenwaldschutz-Projekten. – Stand Q4/2012

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T: 089 309 042 911
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