Im weltweiten Klimaschutz liegt im Kleinen oft die größte Wirkung. | Polarstern

Im weltweiten Klimaschutz liegt im Kleinen oft die größte Wirkung.

Kleine Projekte und kleinere Akteure kommen beim Klimaschutz groß raus, weil sie direkt wirken, sagen Entwicklungsökonomen und Entrepreneurship-Experten.

München, 08.12.2014

Klein denken und handeln ist bei der weltweiten Energiewende angesagt. Projekte, die an der Basis anfangen, sind die wahren und langfristigen Stützen für den Ausbau erneuerbarer Energien sagen Experten. Sie überzeugen die Menschen, die letztlich der Rückhalt und Treiber für jegliches Engagement in Politik und Wirtschaft sind. In Entwicklungs- und Schwellenländer liegen genau wie in den meisten Industrieländern derzeit die großen Treiber meist im Kleinen. In Europa wird die weltweite Energiewende stark von unten getrieben. Während die Politik mit ihren Anstrengungen um Klimafonds und Co. nur sehr langsam vorwärts zu kommen scheint, setzen Bürgerbewegungen und zunehmend kleinere und soziale Unternehmen die weltweite Energiewende um und Politik und Konzerne „unter Druck“. 

 

„Projekte müssen die Bedürfnisse der Menschen stillen“

Der Transfer von Technologie im Großen und im Kleinen ist eine riesige Herausforderung. Oftmals fehlten die Voraussetzungen, damit die in die Entwicklungslänger gebrachte Technologie absorbiert werden kann. Bildung ist hier ein zentrales Stichwort. Ähnliche Erfahrungen wurden in den Sektoren Landwirtschaft und Gesundheit gemacht. Von ihnen zu lernen, sei essenziell für eine Energiewende in Entwicklungsländern, ist Jann Lay, Entwicklungsökonom am GIGA Institut Hamburg, überzeugt. „Arme Menschen haben andere Sorgen als den Klimaschutz“, sagt er. „Um sie für ihren Beitrag zur Energiewende zu motivieren, muss an ihren Bedürfnissen angeknüpft werden.“ Es gehe ihnen um ein besseres Leben, mehr Lebensqualität und mehr Wohlstand. Grüne Projekte würden von den Menschen angenommen, wenn es Entwicklungsprojekte mit „grünem Nebeneffekt“ sind und nicht umgekehrt. Bis eine echte Entwicklungszusammenarbeit mit dem primären Ziel der weltweiten Energiewende funktioniert, brauche es kontinuierlich Investitionen, die schrittweise die wirtschaftliche und soziale Transformation der Gesellschaft begleiten.

Das Verständnis für die Energiewende müsse bei den Bürgern ankommen, ist auch Florian Henle von Polarstern überzeugt. Sie müsse von ihnen aus Überzeugung getragen werden, sonst hätten die internationalen Initiativen vor Ort langfristig keinen Erfolg.

 

Soziale Unternehmen: Stärke durch Authentizität und Leidenschaft

„Sie reißen die Leute mit, weil sie authentisch sind“, dass ist für Andy Goldstein, Executive Director LMU Entrepreneurship Center und Mitgründer der Social Entrepreneurship Akademie, die größte Bedeutung sozialer Unternehmen. „Ihre Stärke ist ihre Leidenschaft.“ Im Unterschied zu typischen Unternehmungen vermittele ein soziales Unternehmen den Konsumenten das Gefühl, involviert zu sein. „Das bringt eine ganz andere Dynamik in das Thema.“ Es stärkt das Engagement von innen heraus, aus Überzeugung und Verbundenheit. Zwar würden auch einzelne Bürger und Bürgerbewegungen aus Überzeugung handeln, aber ihre Wirkung sei begrenzter, erklärt Andy Goldstein. „Um einen spürbaren Effekt auf die Energiewende zu haben, muss die Unternehmung nachhaltig angelegt sein – unabhängig von einzelnen Personen und zeitlich unbegrenzt.“ Kommt die globale Energiewende ins Rollen, seien Partnerschaften auch mit größeren Unternehmen wichtig, um die Interessen der Social Entrepreneure in die Breite zu tragen. „Ihr Ziel ist und bleibt, eine größtmögliche Wirkung zu erzielen.“

 

Polarstern unterstützt die weltweite Energiewende

Ein soziales Unternehmen im Energiemarkt ist der unabhängige Ökoenergieversorger Polarstern. Die drei Gründer Florian Henle, Jakob Assmann und Simon Stadler verbinden das gesellschaftliche Ziel der Energiewende mit unternehmerischem Handeln; angetrieben von ihrer Vision, mit Energie die Welt zu verändern. Dabei fangen sie bewusst „unten“ an. „Wir setzen dort an, wo wir konkret etwas bewirken können und die Veränderung spürbar ist“, sagt Florian Henle von Polarstern. Für jeden Kunden unterstützt Polarstern konkrete Energieprojekte hierzulande, beispielsweise in Sachen Energieeffizienz und gleichzeitig hilft das Unternehmen für jeden Kunden pro Jahr einer Familie in einem Entwicklungsland, beim Bau ihrer eigenen Mikro-Biogasanlage. Der Wechsel zu erneuerbaren Energien geht dort so mit einem höheren Lebensstandard einher. Neben der Biogasanlage werden sanitäre Anlagen, ein Gasherd und Gaslampen installiert und die bei der Biogaserzeugung verbleibenden organischen Reststoffe dienen als natürlicher Dünger für die Felder. Das steigert den Ertrag auf den Feldern. „Um zu wirken, muss das Engagement glaubwürdig sein“, sagt Florian Henle. Dass er es damit ernst meint, zeigt, dass Polarstern in Deutschland der erste und bisher einzige Energieversorger ist, der beim Ökostrom als auch beim Ökogas ausschließlich auf 100 Prozent erneuerbare Energien setzt.

 

Pressekontakt

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T: 089 309 042 911
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