Energiewende: Eltern sind ein wichtiger Erfolgsfaktor | Polarstern

Energiewende: Eltern sind ein wichtiger Erfolgsfaktor

Nachhaltige Entwicklung beginnt im frühen Kindesalter, 86 Prozent der Familien sagen, es braucht Vorbilder – Umfrage von GfK und Polarstern

München, 23.02.2012

Die Zukunft wird heute bestimmt, in den Familien. Sie erziehen die Generation von morgen. Diejenigen, die stärker als je zuvor von der Rohstoffknappheit und den Folgen des Klimawandels betroffen sein werden, sind unsere Kinder. Es sind auch diejenigen, von deren Verhalten es letztlich abhängt, ob die Energiewende zum Erfolg geführt wird. Die Grundsteine dafür legt die heutige Elterngeneration. Was wir im Kindesalter erlernen und verinnerlichen, bestimmt unser Verhalten bis ins hohe Erwachsenenalter. „Die zentrale Prägung erfolgt sowohl durch die Eltern als auch das soziale Umfeld. Hier werden die Grundlagen des kindlichen Wertesystems gelegt”, sagt Heike Müller vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen. Erziehungswissenschaftler sehen beim nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt die Erziehenden in der Verantwortung. „Sie sind es, die die Kinder durch verantwortliches Handeln motivieren, eine zukunftsfähige Welt zu gestalten.“ Im Sinne der Nachhaltigkeitsbildung bezeichnet man das als Gestaltungskompetenz*. Das heißt, dass unsere Kinder Werthaltungen, Kompetenzen und Kenntnisse erlernen sollen, die sie für die Zukunft rüsten und mit denen sie diese aktiv mitgestalten.

 

Das Konzept der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, kurz BNE genannt, soll im Rahmen der gleichnamigen UN-Dekade von den Mitgliedsstaaten verstärkt in den Bildungskon- zepten verankert werden. Dabei spielen direktes Erleben durch die Kinder und ein aktives Vorleben seitens der Erwachsenen eine wichtige Rolle. „Partizipation und Teilhabe sind bei Bildung für eine nachhaltige Entwicklung von zentraler Bedeutung”, erklärt Meike Wunderlich, Leiterin der Bildungsinitiative KITA21. „Denn wenn Kinder ihre Umwelt mit- gestalten, erfahren sie, dass ihr Handeln von Bedeutung ist und Konsequenzen hat – im Positiven wie im Negativen. Je vielfältiger dabei die Methodik, umso ausgeprägter die Gestaltungskompetenz.“ Aber auch Vorbilder sind wichtig bei der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen wie zum Beispiel der Energiewende. Das hat eine Umfrage der GfK und des Ökoenergieversorgers Polarstern bestätigt. 86 Prozent der Familien sagen, das Vorbilder wichtig oder sehr wichtig sind. Und sie sind sich bewusst, dass sie selbst ein Vorbild sein können und müssen. So sagen 74 Prozent, dass jeder Beitrag zählt.

 

Auf dem Weg zum Zukunftsgestalter

Ab drei Jahren sind wir reif. Reif für unseren aktiven Part in dieser Welt. Ermutigt und befähigt werden wir dazu vor allem durch unsere Eltern. „Sie haben den größten Einfluss auf die Entwicklung der kindlichen Werthaltung. Aber auch  Kita und Schule können Einfluss nehmen. Hier können Themen nachhaltiger Entwicklung angeregt werden, die das Elternhaus nicht behandelt. Je stärker sie im Elternhaus jedoch vertieft werden, umso stärker können die Kinder sie verinnerlichen”, weiß Heike Müller. Heute werden in Kindertageseinrichtungen immer häufiger Projekte und Maßnahmen umgesetzt, die ein nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. Das Interesse an den Angeboten steigt jährlich, wie Meike Wunderlich vom Bildungsprojekt KITA21 berichtet. Heute werden in Kindertageseinrichtungen immer häufiger Projekte und Maßnahmen umgesetzt, die ein nachhaltiges Denken und Handeln vermitteln. Das Interesse an den Angeboten steigt jährlich, wie Meike Wunderlich von der Bildungsinitiative KITA21 berichtet. Seit 2009 wurden in diesem Rahmen 250 Erzieherinnen und Erzieher aus Hamburg und Schleswig-Holstein in Sachen BNE fortgebildet und über 80 Kitas für ihre Bildungsarbeit im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ausgezeichnet.

In den schulischen Lehrplänen muss hingegen das BNE-Konzept stärker integriert werden. Professorin Ulrike Unterbruner, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften an der Universität Salzburg, sieht hier Defizite. In Deutschland ist das von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung initiierte Programm „Transfer 21“ bereits 2008 ausgelaufen. Sein Ziel war es, die schulische Bildung am Konzept der Nachhaltigkeit zu orientieren. Die Integration in die Lehrpläne steckt bis heute in den Kinderschuhen. Es liegt vor allem an den einzelnen Schulen, die Themen im Unterricht weiter zu forcieren. Eine wichtige Aufgabe laut Professorin Unterbruner, schließlich orientieren sich Jugendliche in der Pubertät weniger an den Eltern, sondern mehr an Gleichaltrigen. „Die Lehrer und Lehrerinnen müssen den Jugendlichen in dieser Zeit die ‚Lust an der Zukunft’ vermitteln.“ Aber sie fordert gleichzeitig die Eltern, sich in dieser Phase nicht aus der Verantwortung zu ziehen. „Es gibt Bereiche wie zum Beispiel das Konsumverhalten, die sich außerhalb der Schule abspielen. Hier haben die Eltern durch ein bewusstes Vorleben – ohne Zeigefinger, aber mit Einfühlungsvermögen durchaus Möglichkeiten, Interesse an einem nachhaltigen Handeln zu vermitteln.“

 

Der Ökoenergieversorger Polarstern macht Lust aufs Vorbildsein

Der junge Ökoenergieversorger Polarstern fällt auf unter den Energieversorgern. Modern und mit einer direkten Ansprache machen die Gründer, Jakob Assmann, Florian Henle und Simon Stadler die weltweite Energiewende zu einem aktiven und persönlichen Engagement von ihnen selbst, ihren Kunden, Partnern und Unterstützern. In ihrem Internetauftritt https://www.polarstern-energie.de/ geht es um die Personen, die sich für den Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen, nicht primär um Zahlen. Szene-Botschafter wie der Extrembergsteiger Hans Kammerlander oder Jonas Imbery, der Gründer des Musiklabels GOMMA erklären ihre persönliche Motivation, sich für die weltweite Energiewende einzusetzen. Auf der Facebook-Seite kommen die Kunden zu Wort. Und der Firmenblog thematisiert Alltagsfragen rund um die erneuerbaren Energien und fordert zum Nachdenken und Nachmachen auf. „Wir wollen zeigen, dass es Spaß und Sinn macht, sich für die eigene Zukunft und die unserer Kinder, Enkel und Urenkel zu engagieren“, erklärt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern.

Polarstern bietet bundesweit ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Biogas aus Reststoffen an. Für jeden Kunden fördert das Unternehmen den Ausbau der erneuerbaren Energien hier in Deutschland und in Entwicklungsländern. Dort erhalten Familien Hilfe beim Bau eigener Mikro-Biogasanlagen. Das fördert die Energiewende und reduziert gleichzeitig Schmutz, Gestank und Krankheiten.

* Definition: „Mit Gestaltungskompetenz wird die Fähigkeit bezeichnet, Wissen über nachhaltige Entwicklung anwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können. Das heißt, aus Gegenwartsanalysen und Zukunftsstudien Schlussfolgerungen über ökologische, ökonomische und soziale Entwicklungen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit ziehen und darauf basierende Entscheidungen treffen, verstehen und individuell, gemeinschaftlich und politisch umsetzen zu können, mit denen sich nachhaltige Entwicklungsprozesse verwirklichen lassen.“, Prof. Dr. Gerhard de Haan, Freie Universität Berlin, Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung

** Repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag von Polarstern, Spätsommer 2011

 

 

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