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PV-Anlage auf dem Dach des Olympiastadion Berlin

Solarstrom vom Dach des Olympiastadion Berlin.

Ein PV-Projekt mit weltweiter Strahlkraft für die Energiewende und den Klimaschutz.

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Das Olympiastadion Berlin ist eines der Gebäude, das Menschen weltweit kennen. Was dort passiert fällt auf, regt zu Diskussionen an und inspiriert – wie in diesem Fall – hoffentlich überall auf der Welt. Mit der Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach hat es die Kraft, ein wirkungsvoller Botschafter für die städtische Energiewende und mehr Klimaschutz zu sein.

Investor und Betreiber der Photovoltaikanlage ist der Ökoenergieversorger Polarstern, der auch die Olympiastadion Berlin Solarstromversorgung mittels Power-Purchase-Agreement (PPA) aus der lokalen PV-Anlage verantwortet. Das Projekt auf den Weg gebracht hat die Olympiastadion Berlin GmbH als Pächter des Stadions, initiiert in seiner jetzigen Umsetzungsform durch Ludger Bottermann, Vorstand der KOCO Energy AG, welche hier Projektierer und Anlagenerrichter ist. Die Solarmodule der Photovoltaikanlage stammen vom deutschen Systemanbieter Solarwatt.

News vom Stadiondach.

Installation der PV-Anlage auf dem Olympiastadion Berlin

Installation der PV-Module: Januar bis Februar.

Die Inbetriebnahme erfolgte im Frühjahr 2022.

PV-Anlage wird installiert

Investition von rund 625.000 Euro.

Der Ökoenergieversorger und Mieterstrom-Dienstleister Polarstern finanziert und betreibt die PV-Anlage.

Dachmembran des Olymppiastadion Berlin

Erfahrung mit dem Stadiondach.

Klaus-Michael Koch, Geschäftsführer der KOCO Energy AG, war zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bereits für Fertigung und Montage des lichtdurchlässigen Olympiastadion-Membrandaches zuständig.

PV-Module von Solarwatt

Leistungsstarke PV-Module von Solarwatt.

Angebracht werden die 1.614 PV-Module auf dem äußeren Betonring des Stadiondachs.

Die Leistung der Photovoltaikanlage liegt bei 605,25 Kilowatt Peak, erzeugt von 1.614 PV-Modulen auf dem äußeren Betonring des Stadiondachs. Sie erzeugen nach aktuellen Prognosen knapp 615.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Versorgt werden damit unter anderem Lüftung, Kühlung und Beleuchtung des Stadions. Aufgrund des hohen Grundstrombedarfs wird nahezu der ganze erzeugte Strom direkt vor Ort auch genutzt. Das entspricht rund 12 % des lokalen Strombedarfs und bedeutet eine Ersparnis von 225 Tonnen CO2 pro Jahr. Der Autarkiegrad, sprich die Unabhängigkeit von der öffentlichen Stromversorgung, wird mittelfristig durch den Einsatz von Batteriespeichern mit Second-Life Batterien gesteigert werden.

Olympischen Ringe beim Olympiastadion Berlin
PV-Installation

Das Olympiastadion Berlin wird mittels Power-Purchase-Agreement (PPA) aus der lokalen PV-Anlage mit Strom versorgt. Unternehmen und Kommunen als Immobilienbesitzer reduzieren durch PPA-Partnerschaften ihre CO2-Emissionen und stabilisieren ihre Energiekosten, ohne einen Mehraufwand zu haben, und ohne durch die Versorgung von Mieter:innen die Pflichten eines Energieversorgers übernehmen zu müssen.

Statements der beteiligten Partner.

    Florian Henle, Geschäftsführer Polarstern.

    „Die lokale Solarstromversorgung großer Event- und Sportanlagen leistet mit ihrem Imageeffekt und den hier möglichen CO2-Spareffekten gesellschaftlich wie klimatisch einen wichtigen Beitrag für unsere Zukunft."

    Timo Rohwedder, Geschäftsführer Olympiastadion Berlin.

    „Für uns ist die PV-Anlage auf dem Dach ein weiterer Schritt Richtung CO2-Neutralität der gesamten Immobilie. Das Land Berlin als Eigentümer oder wir als Betreiber müssen in diesem Fall nicht selbst in die Anlage investieren, Finanzierung und Betrieb über mindestens zehn Jahre sind gesichert.“

    Detlef Neuhaus, Geschäftsführer Solarwatt.

    „Die Erzeugung und Nutzung von Solarstrom ist nicht nur aus ökologischer Sicht absolut sinnvoll. Solarenergie ist mit Abstand die wirtschaftlichste Energiequelle, die es gibt. Unsere Solarmodule liefern über mehrere Jahrzehnte zuverlässig sauberen Sonnenstrom und machen die Olympiastadion Berlin GmbH damit zumindest in Teilen unabhängig von immer weiter steigenden Energiepreisen."

    Daniel Kruse, Projektkoordinator KOCO Energy.

    „Die bei zahlreichen Projekten routinierte Zusammenarbeit mit Solarwatt einerseits und unsere jahrelange Kenntnis der baulichen und architektonischen Anforderungen dieses denkmalgeschützten Stadions ermöglichten uns erst die qualitätsvolle Planung dieser extrem komplexen Solaranlage."

Fragen? Her damit.

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