Mieterstrom im Betreuten Wohnen

Institutionelle Gebäude haben oft gute Voraussetzungen zur dezentralen Energieversorgung

Institutionelle Gebäude haben oft gute Voraussetzungen zur dezentralen Energieversorgung

Alters- und Pflegeimmobilien sind bei Investoren, genauso wie bei Mietern sehr beliebt. Die Renditen sind hoch und die demografische Entwicklung sichert eine steigende Nachfrage. Beim Bau spielen nachhaltige Aspekte und eine flexible Nutzung eine große Rolle, um auf die sich wandelnden Ansprüche der Bewohner und künftige Trends in der Betreuung und Versorgung vorbereitet zu sein. Genau hier bietet Mieterstrom die ideale Basis.

Die baulichen Voraussetzungen von institutionellen Gebäuden wie zum Beispiel Anlagen des Betreuten Wohnens sind meist sehr gut für die dezentrale Stromversorgung geeignet. Sie verfügen oft über große Dachflächen, die nicht in Konkurrenz zu Terrassennutzung stehen und der Energiebedarf ist tagsüber konstant hoch. Mit der kombinierten Installation verschiedener Energieerzeugungsanlagen wird dem hybriden Nutzungsprofil besonders gut Rechnung getragen und ein höherer Autarkiegrad erreicht. Gleichzeitig bietet das dazu eingerichtete Smart Grid Schnittstellen für Betreuungskonzepte u. a. des Ambient Assisted Living.

Derzeit plant und realisiert die Domizilium Unternehmensgruppe bundesweit 10 Einrichtungen des Betreuten Wohnens mit angeschlossener Pflegeeinrichtung und Mieterstrom-Versorgung. Das erste Gebäude wird 2018 fertiggestellt. Es hat 81 Wohneinheiten, eine Tagespflege, Praxis- und Therapieräume sowie einen ambulanten Dienst. Für die Stromerzeugung wird ein Solar-Dachanlage errichtet mit insgesamt rund 90 Kilowatt. Ergänzt wird sie durch ein 20 kWel BHKW im Keller und einen Gewerbespeicher mit 20 Kilowattstunden. So können rund drei Viertel des Strombedarfs selbst gedeckt werden. Die Mieter sparen etwa 15 % ihrer Stromkosten verglichen mit dem örtlichen Grundversorgertarif.

Der Immobilienbesitzer Domizilium erhält für das Gebäude inklusive Blockheizkraftwerk eine Förderung nach KfW 40 Plus. Die PV-Anlage, die im Zuge des Mieterstrom-Contractings durch den Mieterstrom-Dienstleister Polarstern installiert und betrieben wird, bekommt die Direktförderung.

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SteckbriefBetreutes Wohnen
Mieterstrom-ModellContracting
GebäudeeigentümerDomizilium Unternehmensgruppe
InvestorDomizilium Unternehmensgruppe
AnlagenbetreiberPolarstern
Mieterstrom-Konzept & -VersorgungPolarstern
WärmeversorgungPolarstern
EffizienzstandardKfW 40 Plus
TechnikPV-Anlage, Batteriespeicher, BHKW
Anzahl Wohn- und Gewerbeeinheiten52 sowie Tagespflege, Praxis- und Therapieräumen sowie Ambulantem Dienst



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