Zum Inhalt
Mieterstrom-Dach

Erbbaurecht und Mieterstrom.

Ein Grundstück vergeben mit der Pflicht zur Schaffung von fairen Wohnkosten.

PV-Dachanlage

Im neuen Stadtteil Freiham, dem mit 350 Hektar größten Neubaugebiet von München, entstehen in den nächsten Jahren 11.000 Wohnungen für über 25.000 Einwohner:innen. Auch Einzelhandel, Büro-, Hotel- und Gastronomieflächen finden dort ihren Platz. Werden die Gebäude mit Mieterstromversorgung realisiert, erfüllen sie einmal mehr den Anspruch des Quartiers an ein gesundes und klimafreundliches Wohnen und orientieren sich dabei an hohen Nachhaltigkeitsstandards. Zudem ist ein Großteil der Wohnungen in München Freiham gefördert, zum Beispiel über das München-Modell mit Einkommensnachweis sowie die Einkommensorientierte Förderung und den Konzeptionellen Mietwohnungsbau. Ziel ist eine breite Streuung verschiedener Einkommensgruppen, welche eben auch durch die unterschiedlichen Förderungen sichergestellt wird.

Polarstern realisiert in Freiham in drei Gebäuden eine Mieterstromversorgung auf einem Erbbaugrundstück. Im Erbbaurechtsvertrag ist festgelegt, dass dort "kostengünstiger Wohnraum für Beschäftigte in Mangelberufen in der öffentlichen Daseinsvorsorge" geschaffen werden soll. Um das Haushaltsbudget zu schonen, spielt Mieterstrom dabei ebenfalls eine tragende Rolle, schließlich haben die Energiekosten einen immer größeren Anteil an den Wohnkosten.

Blick vom Dach
Kran mit Sonne

Die 59 Wohneinheiten im Freihamer Mieterstromprojekt werden mit Strom aus einer 81 kWp PV-Anlage mit Gründach-Unterkonstruktion beliefert, was eine klima- und energiebewusste dezentrale Versorgung unterstützt. PV-Gründächer können einer Studie zufolge die Solarleistung um bis zu 8 % steigern. Zugleich wirkt der vor Ort erzeugte lokale Strom wie eine Stromkostenbremse. Das kommt in der Energiekrise einmal mehr zum Tragen und macht eine hohe lokale Stromerzeugung zum großen Ziel von Immobilienwirtschaft und Bewohner:innen.

Weitere Mieterstrom-Referenzen