Steigende Stromautarkie auch Frühling, Herbst, Winter | Polarstern

Steigende Stromautarkie in Winter, Frühling und Herbst

So erhöhen Haushalte ganzjährig ihre Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz

München, 07.06.2019

Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern rechnen sich nicht nur im Sommer. Eine Analyse von Polarstern zeigt: Auch in Frühling und Herbst erreichte ein typischer Einfamilienhaushalt mit Photovoltaikanlage und Speicher im letzten Jahr Autarkiegrade von 50 bis 70 Prozent – ohne Speicher wäre es etwa die Hälfte gewesen. An einzelnen Wintertagen wurden sogar Autarkiewerte von rund 75 Prozent erzielt.*1 Experten rechnen angesichts der technischen Entwicklung bei PV-Modulen mit weiteren Steigerungen. Bereits in den vergangenen fünf Jahren hat sich ihre Leistung um fast ein Drittel verbessert. Gerade bei bewölktem Himmel und in einem größeren Temperaturspektrum hat sich der Wirkungsgrad verbessert. Die Installation eines Stromspeichers hat damit einen steigenden Einfluss auf die ganzjährige Autarkie.

Zudem fördern die klimatischen Entwicklungen die Stromautarkie der Haushalte: Seit dem Jahr 2000 lag die Sonnenscheindauer im Winter und Frühling in 70 bzw. 60 Prozent der Fälle über dem langjährigen Saisonmittel. Mit etwa 2020 Sonnenstunden registrierte der Deutsche Wetterdienst 2018 das sonnenscheinreichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.

Daneben hat es jeder Haushalt zum gewissen Teil selbst in der Hand, seine Stromerzeugung zu steigern und bewusster Strom zu nutzen – unterstützt durch verbrauchsabhängige Eigenstromtarife.

Solarstrom im Winter nutzen.

Um im Winter möglichst viel Solarstrom zu nutzen, bietet sich die Verknüpfung von Photovoltaikanlage und Wärmeversorgung an, etwa über eine Wärmepumpe. Schließlich ist die Sonneneinstrahlung nur ein paar Stunden mitten am Tag ideal, dann wenn viele Bewohner nicht zuhause sind. „Der Solarstrom kann in dieser Zeit direkt einen Wärmespeicher füllen. Andernfalls decken Haushalte im Winter mit ihrer PV-Anlage nur einen Teil ihrer Grundlast, also den Strombedarf von Geräten, die ständig in Betrieb sind wie Kühlschrank oder Router und Co.“, berichtet Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers Polarstern.

Ein Dreipersonenhaushalt mit Wärmepumpe und PV-Anlage kann rund 30 Prozent seines gesamten Jahresstrombedarfs mit eigenem Solarstrom decken, mit einem zusätzlichen Speicher sogar über 70 Prozent. Das entspricht eingesparten Heizkosten von mehreren hundert Euro – verglichen zu Haushalten mit Wärmepumpe, aber ohne PV-Anlage und Speicher.*2

Höherer Solarertrag der PV-Module.

Die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. „Während die Preise über die Hälfte gefallen sind, hat sich der Wirkungsgrad von PV-Modulen um rund 30 Prozent verbessert“, sagt Daniel Schmitt, Geschäftsführer des PV- und Speicher-Großhändlers Memodo. Neue Anlagen erzeugen heute auch bei leicht bedecktem Himmel – Experten sprechen von Schwachlichtverhalten – und bei sehr hohen Temperaturen deutlich mehr Strom als früher. Das zeigt sich ganzjährig in der Stromerzeugung. „Mit den heutigen Standardmodulen erzeugt ein typischer Haushalt mit einer Dachanlage von nur zehn Solarmodulen rund 3.100 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das deckt bilanziell fast den jährlichen Gesamtstrombedarf eines Dreipersonenhaushalts“, sagt Daniel Schmitt. Im Bereich der Hochleistungsmodule sei noch einmal deutlich mehr möglich. Sie kosten im Schnitt aber auch rund das Doppelte. Mit der Back-Contact-Technologie und Halbzellenmodulen wird die Leistung gerade bei schwacher Sonnenstrahlung durch Bewölkung und Verschattung gesteigert. Bis diese Technologien in Standardmodulen verbaut seien, dauere es aber noch ein paar Jahre, so der PV-Experte.

Darauf zu warten lohnt sich jedoch nicht. „Selbst erzeugter Strom ist heute bereits rund 60 Prozent günstiger als typischer Haushaltsstrom aus dem öffentlichen Netz“, sagt Florian Henle vom Ökoenergieversorger Polarstern. Zudem liege die Unabhängigkeit mit einer neuen Photovoltaikanlage bereits bei rund 30 Prozent und mit einem zusätzlichen Speicher mehr als doppelt so hoch. „Da braucht es nur noch wenig Strom aus dem öffentlichen Netz.“ Hinzukomme die EEG-Einspeisevergütung für zu viel erzeugten Strom. Sie wird nach heutigem Stand mit Erreichen des Zubau-Deckels von 52 Gigawatt in rund zwei Jahren auslaufen.

„Um möglichst viel Strom selbst zu nutzen, sind Speicher eine sinnvolle Ergänzung“, sagt PV- und Speicher-Experte Daniel Schmitt. Ein Speicher koste heute 50 Prozent weniger als noch 2016. Bisher steigerten Speicher vor allem im Sommer die Autarkie der Haushalte. Im Winter war dieser Effekt gering, weil gerade bei etwas älteren Modulen der erzeugte Strom direkt verbraucht wurde. Das ändert sich mit den leistungsstärkeren Modulen und höherer Stromerzeugung.

Mit smarten Geräten den Sonnenschein nutzen.

Mit smarten Steckern, intelligent vernetzten Geräten und Haushaltsrobotern können Haushalte selbst ihren Strombedarf dem Sonnenschein anpassen. Das steigert ihre Autarkie und senkt ihre Stromkosten. Besonders die intelligente Heizungssteuerung soll laut Untersuchungen helfen, ihre Energiekosten zu senken. In verschiedenen Feldstudien haben Testhaushalte 10 bis rund 30 Prozent Heizenergie gespart. Intelligente Heizungsthermostate, berücksichtigen nicht nur die An- und Abwesenheit der Bewohner, sondern beziehen zur Steuerung der Raumtemperatur auch aktuelle Wetterdaten sowie die Gebäudeeigenschaften ein.

Bewusst Strom verbrauchen.

Studien zeigen, dass Haushalte mit Photovoltaikanlage oft mehr Strom verbrauchen als ohne. „Das liege zwar auch daran, dass sie häufiger als andere Haushalte große Stromverbraucher haben wie Wärmepumpen und Elektroautos“, betont Florian Henle von Polarstern. Aber leider werde selbst erzeugter Strom auch schnell „verschwendet“, weil er weniger koste. „Dabei könnten die Haushalte mit einem bewussteren Stromverbrauch ihren Autarkiegrad aus eigener Kraft erhöhen und so noch mehr sparen.“ Unterstützt werde dies durch Eigenstromangebote, die gemäß des tatsächlichen Strombedarfs abrechneten anstelle hoher Strom-Flatrates, die den verschwenderischen Umgang mit Strom sogar noch unterstützten. Das Wirklich Eigenstrom-Angebot von Polarstern beispielsweise lässt sich flexibel mit jeder geplanten oder bereits installierten PV-Anlage und gegebenenfalls Speicher kombinieren. Abgerechnet werden allein die benötigten Kilowattstunden, ohne Grundgebühr. Zusätzlich ermöglichen Smart Meter den Stromverbrauch sekundengenau im Blick zu behalten. Allein das führt zu einem bewussteren Stromverbrauch und in der Folge zu Stromkostenersparnissen von rund 15 Prozent.

 

*1 typischer Einfamilienhaushalt mit PV-Anlage und Stromspeicher

*2 Informationen zu den Vorteilen der Verknüpfung von PV-Anlage, Speicher und Wärmepumpe, www.polarstern-energie.de/presse/mitteilung/pv-anlage-und-waermepumpe/ 

Pressekontakt

Polarstern GmbH
Anna Zipse
Lindwurmstr. 88
80337 München
T: 089 309 042 911
presse@polarstern-energie.de
Wirklich Ökostrom
Franziska Willkommen bei Wirklich Ökostrom

Lass uns gemeinsam deinen Monatsbetrag berechnen.

Lass uns gemeinsam deinen Monatsbetrag berechnen.

1. Meldest du dich privat, als Firma oder als Verein an?
2. Wie lautet deine Postleitzahl?

3. Schätz deinen Stromverbrauch. 3. Schätz deinen Stromverbrauch.

Am einfachsten anhand deiner letzten Gasrechnung. Da steht’s drauf. Wenn du mehr als 100.000 kWh im Jahr verbrauchst, machen wir dir ein persönliches Angebot. Kontakt Am einfachsten anhand deiner letzten Stromrechnung. Da steht’s drauf. Wenn du mehr als 100.000 kWh im Jahr verbrauchst, machen wir dir ein persönliches Angebot. Kontakt

Am einfachsten anhand der Personen, die bei dir zu Hause wohnen:

Am einfachsten anhand deiner ungefähren Wohnungsgröße:

m2

Oder anhand deiner letzten Stromrechnung. Da steht’s drauf.

NT

Abbrechen

Garantie: Du zahlst nur, was du wirklich verbrauchst. Deinen Abschlag passen wir immer entsprechend an.