Smart Home: Sparpotenzial beim Stromverbrauch und Heizen | Polarstern

Smart Home: Sparpotenzial beim Stromverbrauch und Heizen

Das Stromsparen wird überschätzt

München, 27.05.2015

Wer mit Smart Home seine Stromkosten senken will, der wird enttäuscht. „Beim Strom lässt sich heute kaum mehr etwas sparen, weil der Geräte-Energieverbrauch ohnehin schon sehr niedrig ist“, sagt Günther Ohland, Geschäftsführer der Smart Home Initiative Deutschland. „Man bekommt heute fast ausschließlich Geräte mit Energieeffizienzklasse A oder besser. Wenn hier jemand noch mehr Strom sparen will, dann geht das auf Kosten der Lebensqualität.“ Auch für Florian Henle, Mitgründer des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern, liegen die Vorteile von Smart Home bei elektrischen Geräten darin, dass sie Routinetätigkeiten abnehmen, beispielsweise abhängig vom Niederschlag den Garten bewässern oder dass der Staubsauger-Roboter nur dann seine Kreise zieht, wenn keiner zuhause ist. „Der Energiekunde will es bequem haben. Er will nicht mehr Technik im Haus haben, sondern mehr Komfort“, sagt er. „Smart Home muss so gestaltet sein, dass der Kunde keinen Aufwand damit hat.“

Und wer mit Smart Home vor allem Energiesparen will, der muss beim Heizen ansetzen. Hier lassen sich im privaten Haushalt bis zu rund 30 Prozent sparen. „Bei einer 100 Quadratmeter großen Wohnung, die mit Erdgas beheizt wird, kommt man da schnell auf 250 Euro pro Jahr“, rechnet Florian Henle vor. Während sich Smart Home Investitionen im Heizungsbereich meist in drei bis vier Jahren amortisiert haben, würden sich Maßnahmen zur Isolation und Dämmung von Häusern und Wohnungen erst nach 15 bis 20 Jahren rechnen, erklärt Günther Ohland. 

„Smart Home wird in 20 Jahren Standard sein“

Zwar wird der Begriff Smart Home oft überstrapaziert und auch einfache funkgesteuerte oder miteinander vernetzte Geräte damit bezeichnet, aber auch wenn man sich nur auf die „echten“* Smart Home Anwendungen konzentriert, rechnet Günther Ohland mit einer jährlichen Verdopplung der Smart Home-Haushalte. „Schon in 20 Jahren wird Smart Home keine Option mehr sein, sondern zum Gebäude dazu gehören wie der Airbag heute beim Auto“, prognostiziert er. Gerade der Fertigbau sei hier schon weit. Weil das aber bei einer Neubauquote von ein bis zwei Prozent pro Jahr nicht reiche, seien Nachrüstungsangebote enorm wichtig. Das sieht auch Florian Henle. Zusammen mit Partnern wie tado, einem Hersteller intelligenter Heizungs- und Klimaanlagensteuerungen, bietet Polarstern seinen Kunden attraktive Smart Home-Anwendungen. „Als Energieversorger wissen wir, wo und mit welchen Smart Home-Lösungen sinnvoll Energie gespart werden kann. Dem Kunden hier beratend zur Seite zu stehen, das wird künftig immer stärker die Aufgabe von Energieversorgern sein. Energieversorger werden zu Dienstleistungsunternehmen mit verschiedenen Serviceangeboten“, sagt Florian Henle.

Bis Smart Home im Gesamtmarkt etabliert ist, brauche es laut Günther Ohland noch 15 bis 20 Jahre. Schließlich laufe Smart Home der heutigen Mentalität des separaten Handwerks grundsätzlich zuwider. Um eine Heizung „smart“ zu machen, müssen verschiedene Gewerke zusammenarbeiten, vom Heizungsbauer, über den Elektriker bis zum Fensterbauer. Bisher hat jeder sein eigenes Süppchen gekocht.

 

Hinweis: Das Gespräch mit Günther Ohland wurde Ende April 2015 geführt.

* Definition von Smart Home: Ein Smart Home ist ein Gebäude, in dem automatisierte Abläufe, dem Bewohner das Leben vereinfachen. Individuelles Verhalten wird erkannt und Routinearbeiten abgenommen, weil das gelernt oder beigebracht wurde. Es ist eine intelligente, sinnvolle Steuerung täglicher Aufgaben, die automatisch übernommen und sich an festgelegte, durchaus variable Werte und Situationen anpasst.

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