Smart Home hilft Verbrauchern beim Energie sparen | Polarstern

"Smart Home hilft energiesparmüden Verbrauchern"

Bis maximal rund die Hälfte der Energiekosten sparen

München, 30.06.2015

Maximal rund die Hälfte der Energiekosten im Haushalt sparen, das ermöglicht der Einsatz heute schon verfügbarer Smart Home-Lösungen. Lästige Routinetätigkeiten wie zum Beispiel regelmäßig kurzes Lüften und die Heizung Runterdrehen oder auch Rasenmähen sowie konsequentes Lichtausschalten, werden automatisch abgenommen. „Das ist nicht nur wahnsinnig komfortabel und bequem, es spart auch nebenbei Energie“, weiß Florian Henle, Mitgründer des Ökoenergieversorgers Polarstern. Seiner Erfahrung nach ist genau das enorm wichtig, um den Energieverbrauch zu senken. „Die Menschen werden immer ‚energiesparmüder’. Gleichzeitig nimmt der Energieverbrauch privater Haushalte in Deutschland zu.“ Laut Umweltbundesamt sank unter anderem das Interesse der Deutschen am bewussten Kauf energieeffizienter Geräte von 65 Prozent im Jahr 2010 auf 46 Prozent im Jahr 2014. Einen Grund für das ins Stocken geratene Energiesparbemühen sieht der Energie-Experte darin, dass die Spareffekte einzelner Maßnahmen meist erst am Ende des Jahres auf der Jahresabschlussrechnung sichtbar sind. Hier setzen Smart Meter und Smart Home-Lösungen an, die oftmals den Einspareffekt direkt anzeigen und durch einen spielerischen Umgang das Energiebewusstsein stärken.

„Es muss günstiger werden und spannend bleiben“

Umweltpsychologin Dr. Birgit Mack, Universität Stuttgart: „Die Automatisierung verschiedener Alltagshandgriffe ist sicherlich ein Vorteil, weil sie Arbeit abnimmt. Denn neue Routinen zum Energiesparen zu entwickeln, zum Beispiel strikt das Licht auszuschalten, bedarf einiger Mühe.“ Aber der Umgang muss spielerisch sein. „Nur wenn die direkte Einzelwirkung auf den Strom- oder Wärmeenergieverbrauch erkennbar ist, quasi ein gerätespezifisches Feedback gegeben wird, verstärkt das die Motivation, die Potenziale der Smart Home-Lösungen zu entdecken und zu nutzen.“ Wie wichtig das Nutzungserlebnis für die Verbreitung von Smart Home ist, weiß auch Tobias Schwartz vom Fraunhofer Institute for Applied Information Technology. Er hat eine Langzeitstudie zum Einsatz von Smart Energy Systemen in Privathaushalten betreut. „Das größte Problem aktuell ist, dass die ad-hoc möglichen Einsparpotenziale mit Smart Home im Stromverbrauch – anders als beim Heizen – meist nicht die erforderlichen Investitionen decken.“ Um diesen Unterschied auszugleichen, seien Ansätze gefragt, die den Verbrauchern in der Anwendung deutliche Vorteile böten, etwa ungeliebte Arbeiten abnehmen und einen spielerischen Charakter haben. Künftig werde auch die preisliche Hürde sinken, ist sich Tobias Schwartz sicher: „Vor rund fünf Jahren war die funkbasierte Sensorik um ein Vielfaches teurer als heute. Seitdem sinken die Kosten und es ist nur eine Frage der Zeit, bis preislich attraktive Lösungen für die breite Masse verfügbar sind.“ Erst wenn Aufwand und Nutzen für die Verbraucher im Einklang stehen und sie den Sinn hinter den Geräten und ihrer Anwendung verstehen und die Wirkung direkt sehen und spüren, werde der Durchbruch gelingen. Dabei müsse die Lernkurve der Geräte über die Nutzungsdauer mit der Lernkurve der Nutzer mitwachsen. Das heißt, das Aufgabenfeld, das sie übernehmen und was sie dem Nutzer mitteilen, muss sich erweitern. „Nur so bleibt Smart Home spannend.“

Unsichtbare Wohlfühlhelfer

Mit einer intelligenten Heizungssteuerung lassen sich aktuell im Schnitt bis zu 30 Prozent der Heizkosten sparen. Gepaart mit einer automatischen Rollladensteuerung sind weitere Einsparungen von bis zu rund zehn Prozent möglich. Dazu werden im Sommer die Rollläden bei angekündigter Sonneneinstrahlung automatisch heruntergefahren, um die Zimmer kühl zu halten. Umgekehrt wird im Winter die Sonneneinstrahlung zum Erwärmen der Zimmer genutzt. Dafür werden die Rollläden beispielsweise bei Dämmerung rechtzeitig runtergefahren, so dass die Wärme in den Räumen bleibt. Auch eine intelligente Wohnraumlüftung hilft gegenüber stetiger Kipplüftung, Heizkosten zu sparen und erhöht den Wohnkomfort durch die permanente Frischluftzufuhr. Je nach System lassen sich hier bis zu 50 Prozent der Heizkosten senken. Noch besser schneiden Wohnungslüftungssysteme mit eingebautem Wärmetauscher ab. Bei ihnen wird zusätzlich unnötig verlorene Wärmeenergie vermieden, indem rund 80 bis 90 Prozent der Abluftwärme zurück gewonnen wird.

Mit einer automatischen Lichtsteuerung können immerhin mehr als ein Viertel der hier erzeugten Licht-Kosten reduziert werden, heißt es bei der Initiative ELEKTRO+. Mit Hilfe von Präsenz- oder Bewegungsmeldern wird Licht abhängig von der An- und Anwesenheit von Personen ein- beziehungsweise ausgeschaltet. „Hier spielt eine LED-Beleuchtung ihre Vorteile klar aus, weil sie sich beliebig oft ein- und ausschalten lässt, ohne dass sich die Lebensdauer verringert.“

Lösung für lästige Alltagsroutinen

Ob smarte Technik auch im Garten und in der Küche hilft, das hängt vom Einzelnen ab. Nicht jeder will hier die Arbeit aus der Hand geben. „Vernetzte Geräte, die per SMS mitteilen, ob etwas fertig ist beziehungsweise wie ihr Status ist, sind Spielereien. Beim Energiesparen bringen sie kaum etwas“, erklärt Florian Henle von Polarstern. Meldet beispielsweise der Backofen, dass ein Gericht fertig ist, ist das ganz praktisch, weil die Nachricht auf das Handy gesendet wird – egal wo man sich befindet. Ob das ein Komfortgewinn sei, müsse jeder Einzelne für sich beurteilen. Energie zu sparen helfe es jedenfalls kaum, schließlich habe man auch vorher das Essen nicht im Backofen verbrennen lassen. Einsparpotenzial bei Smart Home-Anwendungen sieht Florian Henle aktuell am ehesten bei der Kombination von Elektrogeräten mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage). Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Wäschetrockner, die über eine Smart Home-Plattform mit der eigenen PV-Anlage vernetzt sind, laufen bevorzugt dann, wenn die Sonne ausreichend Energie liefert. Die Bewohner geben dazu bei der Smart Home-Zentrale einen Zeitraum vor, wann die Geräte eingeschaltet werden können. Der genaue Startzeitpunkt entscheidet sich dann abhängig von der Sonneneinstrahlung.

Pressekontakt

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Anna Zipse
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T: 089 309 042 911
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