Mieterstrom Vorteile für Stiftungen | Polarstern

Vorteile von Mieterstrom für Stiftungen

Gemeinnütziger Stiftungszweck und energieeffiziente Gebäudekonzepte machen die dezentrale Energieversorgung zu neuen Investitionsfeldern

München, 14.05.2019

Die Vermögensanlage von Stiftungen ist eine große Herausforderung, zumal sich die Niedrigzinsphase der letzten Jahre voll auf ihre Rendite auswirkt. In den Ergebnissen seiner jüngsten Umfrage erkennt der Bundesverband Deutscher Stiftungen jedoch, dass die Stiftungen ihre Lehren gezogen haben: „Sie sind von passiven Sparern zu aktiven Investoren geworden.“ Allerdings wird auch beklagt, dass es zu wenig maßgeschneiderte Angebote gebe.

Ein neues Tätigkeitsfeld liegt für Stiftungen in der Mieterstromversorgung. Mit ihrem Gebäudebesitz und ihrem gemeinnützigen Zweck bietet sie ihnen attraktive Investitionsmöglichkeiten und erweitert den Beitrag der Stiftung für Gesellschaft und Umwelt. „Die Investitionen dienen der Stiftung direkt und der Zweck ist eng verbunden mit ihrem Kerngeschäft. So wird nicht nur Geld vermehrt, sondern auch der Gebäudebestand aufgewertet und dabei die Umwelt entlastet“, fasst es Florian Henle, Geschäftsführer des Energieversorgers und Mieterstromdienstleisters Polarstern zusammen.

„Mieterstrom ist für uns eine Säule der Zukunftssicherung. Mieterstrom ist nachhaltig, sozial und ökologisch“, sagt Monika Betz, Geschäftsführerin der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb.

Und Wolfgang Lieb, Leitung Immobilien der Hoffnungsträger Stiftung, betont den Stiftungsfokus auf Nachhaltigkeit und langfristige Investitionen: „Wir investieren in Immobilien, um unsere inhaltliche Arbeit langfristig zu finanzieren. Hier fügt sich hauseigener Solarstrom geradezu perfekt in das Gesamtbild ein. Wir verbessern unsere CO2-Bilanz weiter, erhöhen zusätzlich die Rentabilität der Immobilie und bieten den Bewohnern günstigen Strom an.“ Das nachhaltige Engagement der Hoffnungsträger Stiftung zeige sich auch in den Programmen wie dem internationalen Patenprogramm, das nach dem Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ funktioniert, oder bei den Hoffnungshäusern, die unter anderem komplett aus Holz gebaut werden.

Beispiel: Mieterstrom für die Stiftung Lebenshilfe Zollernalb

Die Stiftung Lebenshilfe Zollernalb bietet Werkstätten für Menschen mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung oder psychischen Erkrankung. Ziel ist ihre berufliche Qualifizierung und Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch bietet die Stiftung Förder- und Betreuungsangebote in Tagesstätten und zuhause.

Derzeit baut die Stiftung Lebenshilfe Zollernalb ein neues inklusives Wohngebäude mit 16 Wohneinheiten nach Energieeffizienzstandard KfW 40 Plus für Menschen mit und ohne Behinderungen. Um diesen zu erreichen ist Mieterstrom zur dezentralen Energieerzeugung und -versorgung eine zentrale Voraussetzung. Ab April 2019 wird die Einrichtung mit Strom aus einer 29 kWp PV-Anlage und einem BHKW mit einer elektrischen Leistung von 4,7 kW sowie einem Stromspeicher mit lokaler Energie versorgt. Nach aktueller Planung werden aufgrund der Kombination aus BHKW, PV-Anlage und Speicher insgesamt ein Autarkiegrad von rund 88 Prozent erreicht.

Beispiel: Mieterstrom für die Hoffnungsträger Stiftung

Seit 2013 arbeitet die Hoffnungsträger Stiftung für Menschen in Not. Neben der Vermittlung von Patenschaften setzt Hoffnungsträger mit den Hoffnungshäusern ein integratives Wohnkonzept für Geflüchtete und Einheimischen in die Tat um. Das gemeinsame Wohnen unterstützt Geflüchtete, in der neuen Heimat anzukommen und zügig ein eigenständiges Leben zu führen. Heute gibt es in Baden-Württemberg bereits neun solcher Hoffnungshäuser – 30 weitere sind bis Ende 2021 geplant. In den neuen Objekten setzt die Hoffnungsträger Stiftung von Beginn an auf eine dezentrale Energieversorgung. „Neben dem positiven Effekt für unsere Umwelt haben wir mithilfe des Mieterstrommodells von Polarstern die Möglichkeit, unseren Mietern garantiert günstigeren Strom anzubieten. Dies rundet unser Konzept zur Förderung von Geflüchteten und sozial Schwachen langfristig positiv ab“, sagt Wolfgang Lieb von der Hoffnungsträger Stiftung.

Auf sechs Gebäuden in Schwäbisch Gmünd, die Anfang 2020 fertiggestellt werden sollen, sind eine PV-Anlage mit ca. 135 kWp, fünf Ladestationen für Elektroautos, sowie Luftwärmepumpen für Heizung und Warmwasser geplant. Hier wird 100 Prozent der benötigten Wärme durch Ökostrom erzeugt werden.

Unterschiedliche Mieterstrommodelle je nach Stiftungsstruktur

„Je nach Organisationsstruktur ist die Umsetzung von Mieterstrom für Stiftungen als Contractingmodell oder als Enabling-Modell geeignet. Auch Mischformen beider Modelle sind möglich“, erklärt Florian Henle von Polarstern.

Beim Contracting übernimmt ein Mieterstrompartner für die Stiftung nicht nur Planung, Vermarktung und Umsetzung der Energieversorgung, sondern auch Anlagenbetrieb und Finanzierung. Dadurch erweitert die Stiftung mit wenig Aufwand, ihr gemeinnütziges Handlungsfeld und realisiert ein effizientes, nachhaltiges Energieversorgungskonzept.

Beim Modell des Mieterstrom-Enablings, ist die Stiftung selbst der Anlagenbetreiber und übernimmt die Finanzierung der Anlagen. Der Mieterstrompartner wiederum kümmert sich um die Energieversorgung mitsamt aller sich daraus ergebenden Pflichten. Für die Stiftung hat dies den Vorteil, dass sie das Vermögen der Stiftung entsprechend ihres gemeinnützigen Zwecks sicher und gewinnbringend anlegt.

Mit Mieterstrom senkt eine Stiftung nicht nur die laufenden Betriebskosten für ihren Energieverbrauch und den ihrer Mieter, sondern leistet auch einen Beitrag zur Energiewende und zu mehr Klimaschutz. Schließlich entfallen auf Wohn- und Gewerbegebäude über 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland.

Mehr zum Mieterstromangebot von Polarstern.

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80337 München
T: 089 309 042 911
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