Steigender Beitrag zum Klimaschutz durch Mieterstrom

Kombinierte Strom-, Wärmeversorgung mit integrierten Mobilitätsangeboten lohnt sich gleich mehrfach

München, 05.03.2020

Mieterstromprojekte allein zur Stromversorgung der Bewohner sind bald Vergangenheit, ist sich Florian Henle, Geschäftsführer des Ökoenergieversorgers und Mieterstrom-Dienstleisters Polarstern, sicher. Zu groß sind die Vorteile kombinierter Energiekonzepte, bei denen vor Ort erzeugte Energie in der Strom- und Wärmeversorgung und für Mobilitätslösungen genutzt wird. „Ein sektorenübergreifendes Energiekonzept bietet einfach viele Vorteile: Es erleichtert den Zugang zu Förderungen, senkt den Primärenergiebedarf der Gebäude, unterstützt eine effiziente Energienutzung, verkürzt die Amortisationszeit der Anlagentechnik, senkt in mehreren Bereichen den CO2-Ausstoß und so die Energiekosten für die Bewohner und verbessert schließlich Image und Attraktivität der Immobilie.“

Unabhängig von Solarförderungen.

Die aktuelle Posse um die EEG-Einspeisevergütung unterstreicht, dass mit einem modernen Energiekonzept stets ein größtmöglicher Direktverbrauch anzustreben ist. „Sich im Mieterstrom auf Förderungen zu verlassen, war in den letzten Jahren leider von großer Unsicherheit geprägt“, sagt Florian Henle. Gerade durch die vielfältigen Versorgungsmöglichkeiten mit vor Ort erzeugtem Solarstrom, kann die Netzeinspeisung jedoch immer leichter auf ein Minimum reduziert werden. Das verbessert die Rentabilität der Anlagentechnik und die Effizienz in der Energieversorgung.

Trend zu Wärmepumpen statt BHKWs.

Bei der Kombination von Photovoltaikanlage und Wärmepumpe wird der erzeugte PV-Strom automatisch dort verbraucht, wo er am effizientesten genutzt wird. Gleichzeitig wird der Direktverbrauch des erzeugten Stroms gesteigert, da die Wärmepumpe zeitversetzt zu ihrem Bedarf Strom aufnehmen und im Wärmespeicher puffern kann. Der Einsatz von PV-Strom zur Wärmeversorgung soll mit dem Gebäudeenergiegesetz auch auf den Primärenergiebedarf stärker angerechnet werden. Zusätzlich wird der Einsatz erneuerbarer Energien mit Blick auf die CO2-Bepreisung immer günstiger.

Auch die Umsetzung kombinierter Strom- und Wärmeversorgung inklusive der Genehmigung von Messkonzepten ist deutlich einfacher geworden. Energiekonzepte etwa mit PV-Anlage und Wärmepumpe in der Kundenanlage sowie die Reststromversorgung über einen speziellen Wärmepumpentarif auf Basis eines unterbrechbaren Zählers werden von Netzbetreibern zunehmend anerkannt.

Integration von Ladestationen.

In Zukunft werden Ladestationen im Neubau Pflicht sein. Die EU-Gebäuderichtlinie 2018/844 wurde jüngst in deutsches Recht gegossen und sieht bei Wohngebäuden mit mehr als zehn Stellplätzen das Legen von Schutzrohren für die Ladeinfrastruktur vor. Bei Nichtwohngebäuden gilt dies für jeden fünften Stellplatz. Zusätzlich muss dort mindestens einen Ladepunkt vorhanden sein. Ladestationen sind eine wichtige Anlagentechnik zur nachhaltigen Wertsteigerung von Immobilien, betont Florian Henle von Polarstern. „Besitzer eines Elektroautos wollen ihr Fahrzeug zuhause laden und dazu braucht es Ladestationen im Gebäude.“ Dies habe bald für Mieter und Käufer den gleichen Stellenwert wie ein Stellplatz vor Ort. „Nachrüstungen sind aufwändig und teuer. Es ist Quatsch, Ladestationen nicht gleich mitzuplanen“, sagt er. „Die Elektromobilität kommt. Sie wird inzwischen stark von der deutschen Automobilindustrie unterstützt. Wer das nicht bei der Gebäudeplanung berücksichtigt, hat bald schon große Nachteile.“

Ähnlich wie Wärmepumpen können auch Ladestationen in die Kundenanlage zur Mieterstromversorgung integriert werden und zusätzlich gemäß des Paragraphen 14a EnWG mit speziellen Autostromtarifen versorgt werden. Das ist eine preislich und ökologisch attraktive Lösung zur Sektorenkopplung.

Einfluss von Smart Meter Gateways.

Anfang 2020 ist der Smart Meter Rollout offiziell gestartet. Als erstes müssen Stromkunden mit einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh Smart Meter einbauen. Die Installation bei EEG- und KWKG-Anlagen wird vorerst bis zur nächsten Aktualisierung der BSI Marktanalyse im Herbst verschoben.

Der Einsatz von Smart Metern unterstützt – perspektivisch – sektorenübergreifende Energiekonzepte. Schließlich erleichtern sie mit ihrer Kommunikationseinheit, den Smart Meter Gateways, die effiziente Steuerung der Energieversorgung im Gebäude. „Ist die nötige Messtechnik zur Sektorenkopplung künftig im Gebäude bereits vorhanden, fehlt nur noch die Installation der benötigten Hardware durch den Immobilienbesitzer.“ Die Abstimmung von sektorenübergreifenden Messkonzepten mit den Verteilnetzbetreibern kann das beschleunigen.

Der Ökoenergieversorger und Mieterstrom-Dienstleister Polarstern übernimmt die Planung, teilweise auch die Finanzierung, die Anlageninstallation und die Versorgung mit Mieterstrom – von Haushalten, Heiztechnik und Ladestationen. Ein Fullservice-Angebot für Immobilienbesitzer, um ihre Immobilie für die Zukunft zu rüsten.

Pressekontakt

Polarstern GmbH
Anna Zipse
Lindwurmstr. 88
80337 München
T: 089 309 042 911
presse@polarstern-energie.de
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