In der Küche haben Singles den größten Energiehunger | Polarstern

In der Küche haben Singles den größten Energiehunger

Analyse des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern und Rezepte zum bewussten Energieverbrauch durch die Energieberatung der Verbraucherzentrale Bundesverband

München, 27.02.2014

Rezepte zum Energiesparen gibt es viele. Nicht jedes ist aber für jeden Haushalt gleich gut geeignet. Vor allem die steigende Anzahl an Single-Haushalten weist in einigen Aspekten einen besonderen Energieverbrauch auf. Das unterstreicht die aktuelle Analyse des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern. Basierend auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zu Ausstattungsgrad und -bestand sowie dem Durchschnittsverbrauch typischer Küchengeräte hat Polarstern den Energieverbrauch der Haushalte miteinander verglichen.

Das Ergebnis: Singles haben in der Küche den größten Stromverbrauch. Er ist fast doppelt so hoch wie bei jemandem, der in einem Dreipersonenhaushalt lebt. Allein für den Betrieb typischer größerer Küchengeräte, das heißt Kühlschrank, Elektroherd und Co., verbraucht eine Single-Haushalt bis zu rund 1.000 Kilowattstunden im Jahr. Das sind umgerechnet rund 290 Euro. Das Problem sei, dass kleinere Haushalte selten auch kleinere Geräte kaufen beziehungsweise kaufen können, weiß Birgit Holfert, Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bundesverband. In einigen Bereichen wie beispielsweise bei Geschirrspülern würden kaum noch kleine Geräte angeboten. Ein Zustand, der sich letzten Endes auf der Stromrechnung bemerkbar macht, wie Florian Henle, Mitgründer des unabhängigen Ökoenergieversorgers Polarstern bestätigt: „Auf Kochen, Kühlen, Spülen und Gefrieren entfallen in privaten Haushalten im Schnitt ein Drittel ihres gesamten Energieverbrauchs. Bei Single-Haushalten ist der Anteil sogar noch etwas höher.“ Kein anderer Raum in der Wohnung verbrauche soviel Strom wie die Küche, betont er.  Im privaten Büro seien es zum Vergleich nur rund zwölf bis 15 Prozent.

 

Die größten Energiefresser in der Küche

Mit Abstand den größten Energieverbrauch haben in Single-Küchen der Elektroherd, gefolgt von Kühl-Gefrier-Kombinationen und Kühlschränken. Auf Platz drei kommt der Geschirrspüler. 

Gerade Elektroherd und Backofen würden oft ineffizient genutzt, sagt Birgit Holfert. Sie empfiehlt zum Aufbacken von Brötchen lieber den Toaster zu nutzen und für das Erwärmen kleiner Speisen die Mikrowelle in Betrieb zu nehmen. Auch das Stand-by-Zapfen von Strom durch Kaffeemaschinen und Kaffee-Vollautomaten wird oft unterschätzt. Das ist bei älteren Geräten auf der Stromrechnung deutlich spürbar. Pro Jahr kann das bei einem Vollautomaten bis zu 200 Kilowattstunden ausmachen. Das sind immerhin fast 60 Euro.

Insgesamt nimmt der Energieverbrauch in der Küche kaum ab, trotz der Einführung von Energiesparlabel und strenger Energieeffizienz-Kriterien, die Neugeräte erfüllen müssen. Vielmehr hat laut BDEW der Anteil, den Waschen, Trocknen und Spülen am Energieverbrauch haben, leicht zugenommen. Das liegt laut Verband an der Marktsättigung von Wäschetrocknern und Geschirrspülern. Sie überkompensieren aktuell die Effizienzgewinne der Einzelgeräte. Auch Birgit Holfert weiß, „der Stromverbrauch in der Küche sinkt nicht, er stagniert lediglich.“ Mittelfristig erwartet sie hier keine Veränderung. Die Verbraucher fordert sie auf, bewusster Strom zu verbrauchen und sie fragt: „Müssen die ganzen elektrischen Küchengeräte wirklich sein? Ein Brot kann man prima mit einem normalen Messer schneiden. Es muss nicht elektrisch sein.“

 

Die Stromnascher

Auch das Naschen vieler kleiner Küchengeräte am Strom macht die Rechnung immer fetter. Insgesamt steigt seit Jahren die Anzahl an Küchengeräten pro Haushalt. Das bestätigt Birgit Holfert aus ihrer Erfahrung in der Energieberatung: „Die Küchen funktionieren heute elektronisch: Vom Brotmesser, über den Milchaufschäumer bis zum Kaffeeautomaten läuft hier alles immer öfter mit Strom.“ Der größte Mangel in der Küche seien inzwischen vor allem freie Steckdosen. Die Zahlen vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie belegen, dass beispielsweise der Markt für Espresso- und Küchenmaschinen überdurchschnittlich wächst.

 

Energie-Rezepte für Singles

Was genau können Singles nun tun, um ihre Stromrechnung zu reduzieren?

1) S statt XXL: Lieber kleine Geschirrspüler, Kühlschränke und Backöfen kaufen. Ihr Energieverbrauch hängt vom Volumen ab.

2) Kleine Geräte für kleine Portionen: Kleine Portionen oder Wasser lieber in der Mikrowelle beziehungsweise im Wasserkocher erwärmen anstatt auf dem Elektroherd.

3) Gut gedeckelt: Wer beim Kochen von Gemüse, Eiern, Nudeln und Co. einen Topf mit Deckel nutzt, der spart viel Energie.

 

Polarstern’s Tipps zum gemeinsamen Energiesparen

In seinem aktuellen Blog gibt Polarstern Tipps, wie man gemeinsam mit Lust und Laune Energiesparen kann: https://www.polarstern-energie.de/magazin/bist-du-auch-ein-energie-shlingle/ .

 

Quelle: Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013 des Statistisches Bundesamts, BDEW-Studie „Stromverbrauch im Haushalt“ 2013

Pressekontakt

Polarstern GmbH
Anna Zipse
Lindwurmstr. 88
80337 München
T: 089 309 042 911
presse@polarstern-energie.de
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