Entscheidend ist die Lieferkette | Polarstern

Entscheidend ist die Lieferkette

Große Unterschiede in den CO2-Bilanzen bei Ökostrom und Ökogas

München, 10.12.2015

Der Großteil der CO2-Emissionen wird nicht dort verursacht, wo Energie verbraucht, sondern dort wo sie erzeugt wird. Dabei ist die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen gemessen an ihrer CO2-Bilanz um den Faktor 5 bis 180 klimaschonender als beispielsweise Steinkohlekraftwerke. Die Spannbreite zeigt deutlich, dass nicht jeder Ökostrom und jedes Ökogas die gleichen CO2-Emissionen verursacht. Strom aus Laufwasserkraftwerken und Ökogas aus erneuerbaren Energien haben laut Analysen die besten CO2-Bilanzen. Allerdings kommt es für Nachhaltigkeitsexperten beim Ökogas mit Blick auf die Rohstoffbilanz auch auf die eingesetzten Substrate an. Sie bevorzugen Gas aus organischen Rest- und Abfallstoffen, weil es nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht und keine Monokulturen fördert.

Ein Ökoenergieversorger, der auf eine nachhaltige Energieerzeugung achtet, ist Polarstern: Der Ökostrom stammt hier ausschließlich aus einem Laufwasserkraftwerk in Bayern und das Ökogas wird im Rahmen der Zuckerproduktion aus den als Abfall anfallenden Zuckerrübenschnitzeln gewonnen. Das nachhaltige Engagement schätzen viele Experten, unter anderem die Verbraucherplattform EcoTopTen des Öko-Instituts, die Umweltorganisation Robin Wood und das ÖkoTest Magazin. Es bewertet Polarstern's Ökostrom mit "sehr gut".

Blinder Fleck in der Lieferkette

Nicht nur private Haushalte können mit der bewussten Wahl ihres Energieversorgers und -tarifs schnell und wirkungsvoll ihren CO2-Fußabdruck reduzieren. Rund ein Viertel weniger CO2-Emissionen bringt der Wechsel zu Ökostrom und/oder Ökogas – im Vergleich zu anderen Einzelmaßnahmen ist das die größte CO2-Ersparnis. „Auch bei Unternehmen ist diese Maßnahme sehr wirkungsvoll, wenn sie ihre gesamten CO2-Emissionen schnell und einfach spürbar senken wollen“, sagt Florian Henle, Mitgründer des Ökoenergieversorgers Polarstern. Er sieht eine kontinuierlich steigende Zahl an Unternehmen, die „ehrlichen“ Ökostrom suchten. Zudem würden die Anfragen immer professioneller. „Neben dem preislichen Vergleich seien für die Unternehmen zunehmend Herkunft und Zertifizierung ausschlaggebend.“ Das hänge sicherlich auch mit dem zunehmenden CSR-Reporting und den hierin gemachten CO2-Bilanzangaben zusammen.**

„Unternehmen müssen bei ihrem Nachhaltigkeitsengagement vor allem ihre Lieferanten der zweiten und dritten Stufe berücksichtigen“, betont Melanie Wilneder von der Non-Profit-Organisation CDP.*** Hier fällt der Großteil der CO2-Emissionen an. Das gilt insbesondere für die Energiegewinnung. Entsprechend sollten Unternehmen hinsichtlich ihrer CO2-Gesamtemissionen nicht nur auf einen grünen Strom- oder Gastarif achten, sondern die Energieerzeugung schauen, also woher die Energie kommt und von welchen Unternehmen sie angeboten wird. So bewertet das Magazin ÖkoTest beispielsweise nur Stromversorger mit „sehr gut“, die unter anderem nicht mit Atom- und Kohlekraftwerken verflochten sind und außerdem in die Energiewende investieren.

 

* Die außerhalb der Haushalte bei der Herstellung, Transport und der Entsorgung von Produkten und der Energiegewinnung anfallenden Emissionen sind rund 1,5-mal höher als die Emissionen, die ein privater Haushalte direkt selbst verursacht etwa durch seinen Stromverbrauch.

** KPMG Survey of Corporate Responsibility Reporting 2015

*** Die Organisation CDP hat das Ziel, weltweit die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen und den Wasserverbrauch von Unternehmen zu reduzieren.

Quellen:

_ Umweltbundesamt, Studie „Entwicklung der spezifischen Kohlendioxid- Emissionen des deutschen Strommix in den Jahren 1990 bis 2014“, veröffentlicht 2015

_ Öko-Institut und IINAS - Internationales Institut für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien, „Aktualisierung von Ökobilanzdaten für Erneuerbare Energien im Bereich Treibhausgase und Luftschadstoffe“, erschienen 2012

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Anna Zipse
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