Stiftung Warentest empfiehlt ok-power Siegel & Grüner Strom Label | Polarstern

Die Krux mit den Ökoversprechen

Nur 15 Prozent aller Ökostromtarife sind zertifiziert für ihren Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien, Beispiel Polarstern

München, 21.03.2013

Nicht einmal jeder sechste so betitelte Ökostromtarif hält nachweislich sein Versprechen, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen.* Tarife, die einen echten Beitrag zur Energiewende leisten – wie zum Beispiel Ökostrom von Polarstern, erkennt man an den von Stiftung Warentest und Verbraucherzentrale Bundesverband empfohlenen Gütesiegeln ok-power oder Grüner Strom Label. 

Ein aktueller Test von Stiftung Warentest zeigt außerdem, dass bei Vergleichsportalen ein Klick auf „Ökostromtarife“ allein oft nicht ausreicht, um eine Liste dieser ehrlichen Angebote zu erhalten. Oft ist ein zusätzlicher Klick notwendig, um ausschließlich entsprechend zertifizierte Tarife angezeigt zu bekommen. Auch sind wechselwillige Verbraucher aufgefordert, sich beim Ökostromwechsel selbst einen Eindruck vom künftigen Energieversorger zu machen und sich nicht allein auf Vergleichsportale zu verlassen. Verbraucherbewertungen im Internet und die Webseite des Anbieters vermitteln dazu einen ersten Eindruck. Birgit Holfert, Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bundesverband, empfiehlt: „Einfach mal die Hotline des Energieversorgers anrufen. Sowohl die Reaktionszeit als auch die Freundlichkeit und die Verständlichkeit bei der Beantwortung der Fragen, vermitteln einem ein erstes Gefühl.“ 

Ein Beispiel für einen zertifizierten Ökoenergieversorger ist Polarstern. Das Unternehmen ist ausgezeichnet mit dem ok-power Label und unterstützt zusätzlich als erster Anbieter die weltweite Energiewende: Für jeden Kunden hilft Polarstern einer Familie in einem Entwicklungsland bei ihrem Wechsel zu alternativen Energiequellen. Wurden die Speisen dort früher auf offenen Feuerstellen zubereitet, wird jetzt mithilfe von eigenen Mikro-Biogasanlagen rußfrei gekocht und geheizt. Das reduziert zudem die Kindersterblichkeit aufgrund von Rauch in geschlossenen Räumen. Laut WHO sterben daran täglich rund 2.000 Kinder weltweit.

Ein Energiewechsel lohnt sich gleich mehrfach

Obwohl jeder Haushalt seit fast 15 Jahren seinen Stromversorger selbst wählen kann, sind noch immer rund 40 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung – das belegen aktuelle Zahlen der Bundesnetzagentur. Sie investieren so nicht nur mehrheitlich in die Vergangenheit: Nach aktuellen Daten zum durchschnittlichen Strommix basieren die Grundversorgertarife zu fast 80 Prozent auf fossilen Energien und Atomkraft. Die Haushalte zahlen auch drauf: Grundversorgertarife gehören nachweislich zu den teuersten Angeboten am Markt. Der Wechsel zu einem Ökostromtarif schont mit jährlich bis zu mehreren hundert Euro weniger Kosten also nicht nur den Geldbeutel, sondern zugleich auch die Umwelt. 

„Man kann nicht nicht wählen“

Was viele Verbraucher verdrängen: Im Unterschied zur politischen Wahl kann man sich bei der Energiewahl nicht enthalten: „Man kann nicht nicht wählen. Jeder Haushalt bezieht Strom“, sagt Florian Henle, Mitgründer des Ökoenergieversorgers Polarstern. Auch zeigt ein Online-Wechsel-Vergleich**, dass der Energiewechsel wesentlich sicherer und schneller ist als beispielsweise ein Wechsel der Kfz-Versicherung. Alles was man dazu braucht, ist die letzte Strom- oder Gas-Abrechnung. Den Rest, wie zum Beispiel die Abmeldung beim bisherigen Energieversorger, übernehmen in der Regel die neuen Energieversorger. Dabei ist die kontinuierliche Energieversorgung gesetzlich zugesichert – eine Unterbrechung durch den Wechsel ist ausgeschlossen.

Eigene Energieversprechen leichter halten

Katastrophen wie zum Beispiel das Reaktorunglück in Fukushima erhöhen das Interesse an Ökostrom und Ökogas. Doch schon wenige Monate nach dem Ereignis ist das „Energie-Selbstversprechen“, zu Ökostrom zu wechseln, schnell in Vergessenheit geraten. Der Berliner Philosoph Norbert Anwander hat ein Buch geschrieben über Versprechen und Verpflichten. Im Gespräch mit Polarstern verrät er, wie man „Selbstversprechen“ besser hält: Von zentraler Bedeutung sei die Einsicht, dass man auch solche Versprechen nicht leichtfertig brechen darf. „Das setzt voraus, dass man mit Selbstversprechen nicht ‚inflationär’ umgeht.“ Um wirklich zur Tat zu schreiten, das heißt beispielsweise zu wechseln, empfiehlt Norbert Anwander „direkt den Motivationsanlass für Maßnahmen zur Umsetzung des Versprechens zu nutzen“. So verhindere man, später Versuchungen, beispielsweise preislichen Lockangeboten, zu erliegen. Auch das schmackhaft Machen der versprochenen Handlung, indem man sie mit anderen positiven Erlebnissen koppele, unterstütze das Selbstversprechen. Und wenn die Selbstbindung nicht ausreicht, solle man eine dritte Instanz einschalten wie zum Beispiel den Partner oder Freunde. Dann nämlich könne man sich nicht mehr selbst vom Versprechen entbinden, sondern brauche die Zustimmung der anderen Person.

Quellen:

* Berechnung basierend auf Analyse der angebotenen Ökostromtarifen bei Verivox und check24.de

** Der Wechsel-Check basiert auf Angaben von toptarif.de, verivox, Artikeln und Tests von Stiftung Warentest und ComputerBILD sowie Informationen der Verbraucherzentralen und eigenen Recherchen

Pressekontakt

Polarstern GmbH
Anna Zipse
Lindwurmstr. 88
80337 München
T: 089 309 042 911
presse@polarstern-energie.de
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