Zu Ökostrom wechseln: wie es geht und was es bringt | Polarstern
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Zu Ökostrom wechseln - mit der Natur erzeugte Energie beziehen
Zu Ökostrom wechseln ist schnell erledigt und sinnvoll.

Zu Ökostrom wechseln - ist wirklich einfach & schnell online möglich!

Jeder kann schnell und einfach nachhaltigen und fairen Strom beziehen. Warum zu Ökostrom wechseln sinnvoll ist und wie du wechseln kannst, erfährst du hier.

Inhalt

Hier zu Wirklich Ökostrom wechseln.

Veränderung ist etwas Schönes. In Deutschland passiert sie bereits, seit 2011 ist der Atomausstieg beschlossen. Und jeder einzelner kann etwas verändern, denn je mehr Menschen zu Ökostrom wechseln, umso stärker werden erneuerbare Energien ausgebaut. Zu Ökostrom wechseln verändert auch etwas in dir selbst. Du wirst Teil der Energiewende, bewegst etwas. Zum Beispiel mit dem Ökostromanbieter Polarstern. Dort beziehst du mit der Natur erzeugte Energie, denn wie Gary Snyder so schön sagte: "Nature is not a place to visit. It is home."

Beim Wechsel zum Ökostromanbieter Polarstern beziehst du Ökostrom aus 100 % Wasserkraft.
Zum Ökostromanbieter Polarstern wechseln und damit Ökostrom aus Wasserkraft beziehen.

Warum zu Ökostrom wechseln?

Ökostrom wird aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser und Sonne erzeugt. Diese gehen nicht irgendwann aus, sondern stehen nach menschlichem Ermessen unendlich für die Energieerzeugung zur Verfügung - anders als Kohle und Erdgas. Außerdem werden bei der Erzeugung von Grünstrom keine schädlichen CO2 Emissionen ausgestoßen. Zu Ökostrom wechseln ist damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, denn nur mit einem deutlich reduzierten CO2-Ausstoß können wir die Erderwärmung reduzieren.

Wenn beispielsweise ein Zwei-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch vom Standard-Strommix zu Polarstern Ökostrom aus 100% Wasserkraft wechselt, vermeidet er pro Jahr über eine Tonne CO2, nämlich 1142 kg, und außerdem 0,96 g radioaktiven Abfall: Atommüll, dessen Lagerung noch vielen Generationen Kopfzerbrechen bereiten wird, fällt bei der Produktion von Naturstrom natürlich ebenfalls nicht an. 

Klingt sinnvoll, oder?

Ist Ökostrom gleich Ökostrom?

Nein, der Begriff ist nicht geschützt, genauso wenig wie die Synonyme Grünstrom oder Naturstrom (Naturstrom ist allerdings als Eigenmarke und Anbietername geschützt).

Bei manchen Stromtarifen merkst du aber besonders leicht, dass sie nicht wirklich öko sind:

  • Wenn du in einen Klimatarif wechselst, kompensiert der Stromanbieter lediglich den bei der Stromerzeugung entstandenen CO2-Ausstoß durch Klimaschutzprojekte. bessser als nichts, aber: Klimatarife bestehen zu 100 % aus Graustrom und zu 0 % aus Ökostrom.
  • Zum anderen gibt es Tarife, bei denen nur ein geringer Ökostromanteil enthalten ist. Zum Beispiel ein Strommix, der aus 90 % Atomstrom und nur 10 % Grünstrom besteht. Die Zusammensetzung des Strommixes muss der Stromversorger übrigens genau ausweisen.
Nur mit echtem Ökostrom trägst du aktiv zur Energiewende bei...
... wie aus diesem Wasserkraftwerk mitten in der Natur.

Zu Ökostrom wechseln bedeutet, dass der Anteil von Ökostrom am gesamten Strommix zunimmt und damit die fossilen Energienquellen verdrängt werden. In Deutschland wurden 2014 etwa 26 % des Energiebedarfs durch Ökostrom gedeckt und die Tendenz ist steigend.

Das führt dazu, dass Ökostrom nicht unbedingt teurer ist als herkömmlicher Strom. Oft sind Ökostromtarife sogar günstiger als Graustromtarife. Ökostrom ist im Vergleich vor allem billiger als die Grundversorgung. Diese bezieht man, wenn man nie den Stromlieferant gewechselt hat. Der Ökostromwechsel tut also auch dem Geldbeutel gut.

Der Anteil von Ökostrom an der gesamten Energieerzeugung steigt stetig an.
Deutschland deckte 2014 knapp 26 % des Energiebedarfs mit Ökostrom.

 

Worauf muss ich bei Ökostromanbietern achten?

Generell unterscheidet man auf dem Energiemarkt Grundversorger, Energiegroßkonzerne und unabhängige Stromanbieter. Die meisten Energieversorger bieten Tarife an, die zu unterschiedlichen Anteilen aus einem Mix aus Kohle-, Atom- und Ökostrom bestehen.

Unabhängiger Ökostromversorger

Wenn du wirklich 100 % Ökostrom beziehen willst, solltest du zu einem unabhängigen Anbieter wie Polarstern wechseln. Viele Ökostromlieferanten sind nämlich Tochtergesellschaften großer Energiekonzerne. Damit fließt das Geld der Kunden doch wieder in Atom- und Kohlekraft. Polarstern ist in keiner Weise mit Atom- oder Kohlestrom verflochten und somit unterstützt du mit deinem Monatsbeitrag nur die Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

Investitionen in die Nutzung regenerativer Energie – über gesetzliche Verpflichtungen hinaus

Dein neue Stromanbieter sollte in den Ausbau neuer Ökostrom-Anlagen investieren, so dass immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird.

Transparenter Stromvertrag mit guten Konditionen

Auch bei der Vertragslaufzeit und der Kündigungsfrist für Ökostromtarife unterscheiden sich die Energielieferanten. Transparent aufgebaut, ohne Mindestvertragslaufzeit, mit kurzer Kündigungsfrist und voller Preisgarantie sollte dein Ökostromtarif sein. Polarstern zum Beispiel legt die Preisbestandteile des Ökostromtarifs offen. Wir halten auch nix davon, Kunden an uns zu fesseln. So kannst du mit einer Frist von zwei Wochen zu jedem Monatsende kündigen – der Wechsel zu Polarstern ist für dich deshalb völlig ohne Risiko, du kannst uns einfach testen. Übrigens: Lockangebote mit hohem Bonus für deinen Wechsel, wie du sie oft auf Vergleichsportalen für Ökostrom findest, gibt es bei uns nicht. Als Unternehmen der Gemeinwohl Ökonomie engagieren wir uns lieber in Kambodscha und investieren in die Energiewende.

 

Auf diese Stromzertifikate kannst du dich verlassen

Gute Zertifizierungen und Gütesiegeln helfen beim Vergleich der Stromanbieter und ihrer Angebote. Der Ökostrom Testsieger Wirklich Ökostrom vom Ökostromanbieter Polarstern ist beispielsweise vom TÜV Nord zertifiziert und trägt das Grüner Strom-Label. Das Grüner Strom-Label ist das älteste und wichtigste Gütesiegel für Ökostrom in Deutschland. Um das Label tragen zu dürfen, muss der Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien erzeugt werden und der Stromanbieter muss den zusätzlichen Ausbau von erneuerbaren Energieprojekten fördern.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zu Ökostrom wechseln, der zertifiziert ist.
Zertifizierungen bieten dem Verbraucher Orientierung beim zu Ökostrom wechseln.
Bei der Suche nach einem Ökostromanbieter helfen Zertifizierungen.
Das Grüner-Strom-Label stellt sicher, dass der Verbraucher 100 % Ökostrom bezieht.

Aber nicht alle Zertifikate sind beim Vergleichen hilfreich und transparent. So gibt es etwa am europäischen Strommarkt Handel mit RECS-Zertifikaten. Die Abkürzung steh für Renewable Energy Certificate System und das klingt ja erstmal gut. Energiekonzerne können diese Zertifikate von Kraftwerken, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, erwerben. Dafür können die Energiekonzerne dann einen Teil ihres Stroms als Ökostrom anbieten, obwohl sie weiterhin nur konventionellen Strom aus Atom- und Kohlekraft oder gemischten Graustrom verkaufen – das ist verwirrend für Verbraucher. Wenn der Anbieter hingegen direkte Verträge mit einer Ökoenergie-Erzeugungsanlage hat, ist das ein gutes Zeichen.

 

Wie kann ich zu Ökostrom wechseln?

Ökostromtarif berechnen

Um den passenden Stromtarif zu finden, lohnt sich ein Ökostrom Vergleich. Dafür kannst du den Stromrechner der Ökostromanbieter verwenden. Gebe dort einfach deinen geschätzten Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) und deine Postleitzahl ein. Der Stromrechner berechnet daraus deinen persönlichen Stromtarif. Deinen Jahresverbrauch findest du auf der Rechnung deines alten Stromanbieters oder du schätzt ihn anhand der Referenzwerte vom neuen Energieversorger. Bei Polarstern berechnen wir für einen Singlehaushalt zum Beispiel 1300 Kilowattstunden und für einen 2-Personen-Haushalt 2400 Kilowattstunden. Keine Sorge, diese Schätzung ist nicht bindend. Wenn du zu Ende des Jahres weniger verbraucht hast, wird dies mit deinem monatlichen Abschlag verrechnet beziehungsweise erhältst du eine Gutschrift.

Schätz mal deinen Verbrauch.

Zu Ökostrom wechseln

Wenn du deinen Ökostromtarif gefunden hast, braucht der Ökostromanbieter deinen Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh), deine Postleitzahl deine Zählernummer. Diese findest du auf einer alten Stromrechnung oder direkt auf deinem Stromzähler. So kannst du schnell und einfach zu Ökostrom wechseln. Den Rest übernimmt dein neuer Ökostromanbieter.

Muss ich meinen alten Stromanbieter kündigen?

Nein, darum kümmert sich dein neuer Ökostromanbieter. Außerdem meldet er dich beim zuständigen Netzbetreiber an. Als letzten Schritt wird dich dein bisheriger Energieversorger auffordern, deinen Zählerstand einzuschicken. Die Aufforderung erhältst du zusammen mit der Kündigungsbestätigung, darin steht auch, zu welchem Zeitpunkt du den Zählerstand ablesen sollst. Solltest du nicht informiert werden, notiere den Zählerstand zum Wechseltermin trotzdem, um ihn eventuell nachreichen zu können.

Darstellung: So wechselst du Schritt für Schritt zu Ökostrom
Du bauchst wirklich nur: 5 Minuten Zeit, deine Zählernummer (siehe Mietvertrag oder Zähler), deine Daten (Name, Adresse). Deinen Stromverbrauch und die Abschläge kann der Ökostrom Rechner über die Personenanzahl schätzen. Wichtig: Zu Ökostrom von Polarstern wechseln ist ohne Risiko. Du bezahlst nur den verbrauchten Ökostrom und kannst immer zum Monatsende kündigen.

Du musst wirklich nicht mehr machen, als ein paar Informationen an deinen Ökostromanbieter zu schicken, damit du zu Ökostrom wechseln kannst. Zu Ökostrom wechseln ist also einfach und sinnvoll. Wie du dann auch noch sinnvoll Strom sparen kannst, erfährst du in unseren 8 besten Stromspartipps.

Heizt du oder kochst du mit Gas? Dann interessiert dich vielleicht auch Wirklich Ökogas von Polarstern, komplett frei von Treibhausgasen.

 

Zu Ökostrom wechseln: Checkliste für Eilige

1. Warum zu Ökostrom wechseln?

  • Weil du als Ökostromkunde sauberen Strom aus den Energiequellen Wasser, Wind oder Sonne unterstützt und Kohle, Gas, Öl und Atomkraft ablehnst.
  • Damit mehr Ökokraftwerke gebaut werden: für eine umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung ohne CO2 Ausstoß und gefährlichem Müll.

2. Was spricht gegen konventionellen Strom?

  • Atomkraftwerke sind potentiell gefährlich. Radioaktiver Abfall strahlt tausende Jahre.
  • Der Klimawandel: besonders Kohle ist ein schmutziger Energieträger und führt zu mehr CO2.
  • Öl und Gas sind ebenso endliche Ressourcen und werden extra importiert.

3. Was bringt es mir, zu Ökostrom zu wechseln?

  • Du setzt dich für die Energiewende und gegen den Klimawandel ein.
  • Ökostrom ist sauber und stammt aus erneuerbaren Ressourcen.
  • Als Ökostromkunde konsumierst du du nicht auf Kosten zukünftiger Generationen Energie.
  • Finanziell gesehen lohnt sich echter Ökostrom im Vergleich zu Billigstrom eher nicht, im Vergleich zur Grundversorgung schon.

4. Zu welchem Ökostromanbieter wechseln?

  • Gute Ökostromanbieter weisen ihre Stromquellen transparent aus.
  • Sie investieren in den Bau neuer Öko- Stromanlagen und handeln nicht mit bestimmten Herkunfts-Zertifikaten.
  • Siegel, Tests und Kundenbewertungen zeigen die Seriosität von einem Ökostromanbieter.
  • Gute Konditionen: such einen Ökostromanbieter ohne Vertragslaufzeit und mit jederzeit kündbaren Verträgen.

5. Zu welchem Ökostrom wechseln?

  • Zu 100 %igem Naturstrom: wirklich grüner Strom ist ohne Anteile aus anderen Quellen und kein Klimatarif mit CO2 Kompensation.
  • Zu Ökostrom mit einem transparenten Preis: monatlicher Grundpreis und Arbeitspreis pro Kilowattstunde.
  • Zu TÜV-zertifiziertem grünem Strom mit dem ok Power Label, Grüner Strom Label, einer guten Öko Test Bewertung.
  • Vorsicht bei Lockangeboten mit hohen Wechselboni: genau nachrechnen und Tarifkonditionen lesen.

6. Wie wechsle ich zu Ökostrom?

  • Am schnellsten Online über den Tarifrechner auf der Homepage des Anbieters.
  • Du brauchst neben Name und Adresse die Nummer von deinem Stromzähler und den Stromverbrauch von der letzten Abrechnung. Alternativ kann der Tarifrechner den Verbrauch für die Abschläge mit der Personenanzahl in deiner Wohnung schätzen.
  • Der neue Ökostromanbieter kündigt für dich beim alten. Deine Stromversorgung ist gesetzlich immer gesichert.

 

 

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