Zu Ökostrom wechseln: wie es geht und was es bringt | Polarstern
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Zu Ökostrom wechseln - mit der Natur erzeugte Energie beziehen
Zu Ökostrom wechseln ist schnell erledigt und sinnvoll.

Zu Ökostrom wechseln - geht wirklich einfach & schnell!

Jeder kann schnell und einfach nachhaltigen und grünen Strom beziehen. Warum zu Ökostrom wechseln sinnvoll ist und wie du zu einem echten Ökostromanbieter wechselst, erfährst du hier.

Inhalt

Hier zu Wirklich Ökostrom wechseln.

Veränderung ist etwas Schönes. In Deutschland passiert sie bereits, seit 2011 ist der Atomausstieg beschlossen. Und jeder einzelne kann etwas verändern, denn je mehr Menschen zu Ökostrom wechseln, umso stärker werden erneuerbare Energien ausgebaut. Ganz einfach Gutes für die Umwelt tun – ohne Konsumverzicht und Einschränkungen. Beim Ökostromanbieter Polarstern beziehst du mit der Natur erzeugte Energie, denn wie Gary Snyder so schön sagte: "Nature is not a place to visit. It is home."

Beim Wechsel zum Ökostromanbieter Polarstern beziehst du Ökostrom aus 100 % Wasserkraft.
Zum Ökostromanbieter Polarstern wechseln und damit Ökostrom aus Wasserkraft beziehen.
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Warum zu Ökostrom wechseln?

Erneuerbare Energieträger liefern schon fast jede dritte Kilowattstunde und deckten im Jahr 2016 mehr als 32 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Das führt dazu, dass Ökostrom nicht unbedingt teurer als Graustrom ist. Fast immer sind Ökostromtarife sogar billiger als die Grundversorgung. Dort bist du angemeldet, wenn du nie aktiv den Stromlieferanten gewechselt hast. Hier findest du auf einen Blick die Argumente, weshalb Ökostrom sinnvoll ist.

 

1. Unendlich vorhandene, natürliche Energiequellen nutzen

Ökostrom wird aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Wasser und Sonne erzeugt und über Ökokraftwerke wie Windräder, Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen gewonnen. Regenerative Ressourcen gehen nicht irgendwann aus, sondern stehen nach menschlichem Ermessen unendlich für die Energieerzeugung zur Verfügung – anders als Kohle und Erdgas.

 

2. Fossile Ressourcen vom Markt drängen und die Energiewende schaffen

Mit dem Wechsel zu echtem Ökostrom bewirkst du, dass der allgemeine Strommix mehr nachhaltig produzierten Strom enthält. Fossile Energiequellen werden so verdrängt. Denn um die Nachfrage nach Ökostrom zu befriedigen, werden neue Photovoltaikanlagen, Windräder oder Wasserkraftwerke gebaut und ihr Strom ins Netz eingespeist.

 

3. Mit umweltfreundlicher Stromproduktion das Klima schützen 

Grüner Strom verursacht keine zusätzlichen CO2 Emissionen. Das ist gut, denn nur mit einem deutlich reduzierten Ausstoß des Treibhausgases können wir die Erderwärmung reduzieren. Indem du zu Ökostrom wechselst, verringerst du deinen persönlichen CO2 Fußabdruck: Ein Zwei-Personen-Haushalt vermeidet mit echtem Ökostrom pro Jahr durchschnittlich über eine Tonne CO2 (1142 kg) und produziert zudem keinen radioaktiven Abfall.


In 40 Sek. erklärt: Mit Ökostrom von Polarstern bewirkst du Jahr für Jahr ganz einfach Gutes. 

  • Welche Menge CO2 du jährlich einsparst,
  • was du für das Klima und die Energieversorgung weltweit tust
  • und wieviele neue Anlagen zum gewinnen von Ökoenergie dadurch gebaut werden: im Video!

 

 

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Welche Unterschiede gibt es zwischen den Ökostromangeboten am Markt?

Viele – bezüglich 

  • Kundenfreundlichkeit,
  • Vertragsbedingungen,
  • der Geschäftsphilosophie der Energieunternehmen
  • – aber auch bezüglich der Stromqualität.

Denn der Begriff Ökostrom ist nicht geschützt. Und es sind zahlreiche Synonyme im Umlauf, wie Grünstrom, Naturstrom oder Biostrom. 

Viele Kunden starten den Wechsel zum Grünstromlieferant mit einem Vergleich von Naturstromprodukten auf Vergleichsportalen und sind danach umso verwirrter. Bei manchen Stromtarifen in der Auswahl merkst du aber sofort, dass sie nicht wirklich öko sind. Ein Kriterium ist beispielsweise die Zusammensetzung vom Stromangebot der jeweiligen Stromanbieter.

Zusammensetzung Strom Deutschland – Ökostromanbieter Polarstern
Stromanbieter müssen die Zusammensetzung ihrer Produkte offenlegen. Hier siehst du im Vergleich den Strommix im deutschen Stromnetz und die Zusammensetzung des Ökostroms vom Ökostromanbieter Polarstern.
Nur mit echtem Ökostrom trägst du aktiv zur Energiewende bei...
... wie aus diesem Wasserkraftwerk mitten in der Natur.

 

Worauf muss ich bei Ökostromversorgern achten?

Generell unterscheidet man auf dem Energiemarkt Netzanbieter, Grundversorger, Energiegroßkonzerne und unabhängige Stromanbieter. Die meisten Energieversorger bieten Tarife mit unterschiedlichen Anteilen aus Kohle-, Atom- und Ökostrom an.

 

1. Unabhängiger Ökostromversorger

Wenn du wirklich 100 % umweltfreundlichen Strom beziehen willst, solltest du zu einem unabhängigen Anbieter wie Polarstern wechseln. Bei Polarstern unterstützt du als Stromkunde ausschließlich Ökokraftwerke. Viele Ökostromlieferanten sind hingegen Tochtergesellschaften großer Energiekonzerne, die Strom aus Atomenergie und Kohlekraft verkaufen und die entsprechenden Kraftwerke betrieben.

 

2. Die Nutzung regenerativer Energie fördern

Dein Grünstromanbieter sollte über gesetzliche Verpflichtungen hinaus den Bau neuer Ökostrom-Kraftwerke fördern. Nur dann wird immer mehr sauberer Strom erzeugt. Polarstern investiert mit jeder verbrauchten Kilowattstunde Wirklich Ökostrom 1 Cent extra in neue Ökostrom-Erzeugungsanlagen und in Maßnahmen zur Energieeffizienz.

 

3. Transparenter Stromvertrag mit guten Konditionen

Auch bei der Vertragslaufzeit und der Kündigungsfrist für Stromtarife unterscheiden sich die Öko-Energieversorger. Der Tarif eines Ökostromangebots sollte möglichst ...

  • Verständlich aufgebaut sein, zum Beispiel ohne Einberechnung eines Bonus in die monatlichen Kosten,
  • die Tarifzusammensetzung transparent darstellen,
  • ohne Vertragslaufzeit,
  • mit kurzer Kündigungsfrist, zum Beispiel monatlich und
  • mit voller Preisgarantie.

Polarstern zum Beispiel legt die Preisbestandteile des Ökostromtarifs offen. Wir halten auch nix davon, Kunden an uns zu fesseln. So kannst du mit einer Frist von zwei Wochen zu jedem Monatsende kündigen – der Wechsel ist für dich deshalb völlig ohne Risiko.

 

4. Boni, Kundenservice und Extras

Boni für den Anbieterwechsel sind verlockend. Aber brauchst du die Koffer, Küchengeräte und MP3 Player wirklich? Boni rechnen sich für Anbieter von Ökostromprodukten, wenn die Neukunden lange bleiben und der Bonus-Wert sich amortisiert. Überprüfe deshalb, ob du 12 oder sogar 24 Monate gebunden wirst, ob es Zusatzkosten gibt und ab wann der Strompreis steigt. Ökostromangebote mit Bonus lohnen sich eventuell nur, wenn du nach einem Jahr wieder wechselst.

Hohe Wechselboni gibt es bei Polarstern nicht. Wir spenden für deinen Wechsel zu Ökoenergie lieber an Partner wie SeaShepherd. Und wir engagieren uns als Gemeinwohl Ökonomie-zertifiziertes Social Business für saubere Energie im ländlichen Kambodscha und für Umweltprojekte. Zusätzlich investiert Polarstern in den Ausbau von Photovoltaik und anderen Anlagen, um die Energiewende zu fördern. Großen Wert legen wir auch auf exzellenten Kundenservice, wie du auf dem Bewertungsportal eKomi überprüfen kannst.

 

 

5. Auf diese Zertifikate für Versorger und Ökostrom kannst du dich verlassen

Zertifizierungen und Gütesiegel helfen beim Vergleich der Stromversorger und ihrer Angebote. Der Ökostrom Testsieger Wirklich Ökostrom von Polarstern ist vom TÜV Nord zertifiziert und trägt das Grüner Strom-Label, das älteste Gütesiegel für Ökostrom in Deutschland: der Ökostrom muss dafür aus 100 % erneuerbaren Energien erzeugt werden und der Stromanbieter muss den zusätzlichen Ausbau von Anlagen zur Ökoenergiegewinnung fördern.

Die am europäischen Strommarkt gehandelten RECS-Zertifikaten (Renewable Energy Certificate System) sind hingegen kein Qualitätsmerkmal. Ökostromanbieter können die Zertifikate von Ökostromanlagen abkaufen. Dafür können sie Strom aus Atom- und Kohlekraft oder gemischten Graustrom als Ökostrom anbieten. Zu einem Produkt mit solch unklarer Stromherkunft willst du nicht wechseln? Dann wechsle zu einem Anbieter wie Polarstern, der feste Verträge mit einer Erzeugungsanlage hat und dort Ökoenergie inklusive deren Herkunftszertifikate einkauft.

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Wer auf "Nummer sicher" gehen will, sollte zu zertifiziertem Ökostrom wechseln. Das Grüner-Strom-Label stellt sicher, dass der Verbraucher 100 % Ökostrom bezieht.
Zertifizierungen bieten dem Verbraucher Orientierung beim zu Ökostrom wechseln.
Bei der Suche nach einem Ökostromanbieter helfen Zertifizierungen.

 

Wie kann ich zu Ökostrom wechseln?

Ökostromtarif berechnen

Um den passenden Stromtarif zu finden, kannst du die Stromrechner der Ökostromanbieter verwenden. Gebe deinen geschätzten Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) und deine Postleitzahl im Stromrechner ein, um den Tarif zu kalkulieren. Um in den Ökostromvertrag zu wechseln, braucht der grüne Energieversorger noch deine Zählernummer. Diese findest du auf einer alten Stromrechnung oder auf dem Stromzähler.

 

Stromverbrauch in Kilowattstunden als Basis des Stromtarifs

Deinen Jahresverbrauch entnimmst du der Rechnung deines alten Anbieters oder du schätzt ihn anhand von Referenzwerten: Bei Polarstern berechnen wir für einen Singlehaushalt 1300 Kilowattstunden und für 2-Personen 2400 Kilowattstunden.

Kontrolliere nach einigen Monaten, ob du weniger oder mehr Kilowattstunden als geschätzt verbrauchst, so dass der Grünstromanbieter die Abschlagszahlungen anpassen kann. Andernfalls wird mit der Jahresabrechnung alles ausgeglichen und du erhältst entweder eine Rückzahlung oder musst eine Nachzahlung leisten.

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Schätz mal deinen Verbrauch.

Den alten Stromvertrag musst du nicht kündigen

Darum kümmert sich der neue Ökostromanbieter. Außerdem meldet er dich beim zuständigen Netzbetreiber an. Der Anbieterwechsel ist eine rein administrative Angelegenheit – niemand stellt dir zwischenzeitlich den Strom ab und du wirst durchgehend über das Stromnetz versorgt. In der Kündigungsbestätigung vom bisherigen Stromlieferant wirst du noch aufgefordert, den Zählerstand abzulesen. Solltest du nicht informiert werden, notiere den Zählerstand zum Wechseltermin trotzdem, um ihn eventuell nachreichen zu können.

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Der Anteil von Ökostrom an der gesamten Energieerzeugung steigt stetig an.

Wenn du neben Ökostrom auch Gas beziehen willst: wir haben auch 100% co2 neutrales Biogas. Nicht aus Gülle oder aus extra angebauten Energiepflanzen, sondern aus organischen Reststoffen.

Ökostrom + Ökogas = Große CO2 Ersparnis!

 

Zu Ökostrom wechseln: Checkliste für Eilige

1. Warum zu Ökostrom wechseln?

  • Weil die Nachfrage das Angebot bestimmt, unterstützt du als Ökostromkunde die Produktion von sauberem Strom aus den Energiequellen Wasser, Wind oder Sonne.
  • Kohle, Gas, Öl und Atomkraft als Stromquellen lehnst du als Ökostromverbraucher ab: du bezahlst ausschließlich für eine grün produzierte Strommenge.
  • Damit mehr Ökokraftwerke für eine nachhaltige Energieversorgung gebaut werden.

2. Was spricht gegen konventionellen Strom?

  • Atomkraftwerke sind potentiell gefährlich. Radioaktiver Abfall strahlt tausende Jahre und verursacht dadurch "Ewigkeitskosten" .
  • Der Klimawandel: besonders Kohle ist ein schmutziger Energieträger und führt zu mehr CO2.
  • Öl und Gas sind endliche Ressourcen und werden extra importiert – Sonne, Wind und Wasser sind hingegen fast überall frei verfügbar.

3. Was bringt es mir, zu Ökostrom zu wechseln?

  • Ökostrom stammt aus erneuerbaren Ressourcen, ist CO2 frei und die Produktion ist umweltfreundlich.
  • Je mehr Leute wechseln, desto mehr Ökoenergie wird in das öffentliche Netz eingespeist.
  • Die Energiewende kommt voran – je mehr Stromverbraucher mitmachen, desto mehr klimaschädliches CO2 wird eingespart.
  • Für deinen Stromverbrauch fließt kein Cent in Kohle, Gas oder Uran. Wenn das alle machen, fließt irgendwann gar kein Atomstrom mehr in den Leitungen.
  • Finanziell lohnt sich echter Ökostrom besonders im Vergleich zur Grundversorgung.

4. Kommt Ökostrom aus meiner Stromleitung?

  • Aus deiner Steckdose fließt der gleiche Strommix, wie bei deinen Nachbarn: Physikalisch gesehen kommt dein Strom aus dem Mix in den Stromleitungen – aus dem allgemeinen Stromnetz also. Das geht technisch gar nicht anders.
  • Als Verbraucher hast du aber die Macht: du entscheidest welche Stromanbieter und welche Formen der Stromproduktion du unterstützt, und welche nicht.

5. Zu welchem Ökostromanbieter wechseln?

  • Gute Ökostromversorger weisen ihre Stromquellen transparent aus.
  • Sie investieren in den Bau neuer Öko- Stromanlagen und handeln nicht mit bestimmten Herkunfts-Zertifikaten.
  • Siegel (TÜV, GSL, ok-Power), Tests (Öko-Test, Stiftung Warentest, Finanztest) und Kundenbewertungen zeigen die Seriosität von einem Ökostromlieferanten.
  • Suche einen Stromanbieter, der transparente Ökostromtarife mit guten Konditionen anbietet.
  • Achte auf grünen Strom ohne Mindestvertragslaufzeit (kurzfristig kündbar), ohne Mindestverbrauch und ohne Vorkasse.
  • Berechne den Strompreis ohne Bonus, so dass du den wahren monatlichen Tarif vergleichen kannst.

5. Zu welchem Ökostrom wechseln? 

  • Zu 100 %igem Naturstrom: wirklich grüner Strom ist ohne Anteile aus anderen Quellen. Mischtarife und Klimatarife mit CO2 Kompensation enthalten nicht nur umweltfreundlichen Strom.
  • Zu Ökostrom mit einem transparenten Preis, zusammengesetzt aus dem monatlichen Grundpreis und dem Arbeitspreis pro Kilowattstunde.
  • Zu TÜV-zertifiziertem grünem Strom mit dem ok Power Label, Grüner Strom Label oder einer guten Öko Test Bewertung.
  • Vorsicht bei Lockangeboten mit hohen Wechselboni: rechne genau nach, ob sich dieser Tarif langfristig lohnt und beachte die Tarifkonditionen.

6. Wie wechsle ich zu Ökostrom?

  • Online über den Tarifrechner auf der Homepage des Anbieters, telefonisch, postalisch oder per Chat.
  • Du brauchst neben Name und Adresse die Nummer von deinem Stromzähler und den Stromverbrauch von der letzten Abrechnung. Alternativ können die Tarifrechner der Stromanbieter deinen Verbrauch über die Personenanzahl in der Wohnung schätzen.
  • Der neue Ökostromanbieter kündigt für dich beim alten.
  • Deine Energieversorgung ist dabei gesichert und bleibt bestehen, das ist gesetzlich garantiert.
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