World Energy Outlook – Ein Ausblick auf Energie und Klima | Polarstern
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World Energy Outlook – Ein Ausblick auf Energie und Klima

WEO ökologoscher Fußabdruck

Heute wird er wieder veröffentlicht – der World Energy Outlook. Der WEO ist eine der wichtigsten Energiemarktanalysen. Darin geht’s um die Zukunft des internationalen Energie- und Ölmarktes, um seine Auswirkungen auf unser Klima und, in diesem Jahr, um Energieeffizienz, den irakischen Energiesektor und das Wasser-Energie-Verhältnis. Wir gucken genauer hin. Wir erahnen die Ermahnungen, die mit der Veröffentlichungen des WEO einhergehen werden: So können wir nicht weitermachen! Überlegt Euch was zum Klimaschutz – bevor es ganz zu spät ist. Es wird eine Diskussion geben, um den WEO, die Energie, und wie wir sie ge- und verbrauchen. Denn eins ist klar: Unser Energieverbrauch zerstört langsam, aber stetig und immer schneller unseren Planeten. In diesem Zusammenhang taucht häufig ein Begriff auf – der ökologische Fußabdruck. Ein Bild, gern bemüht, aber wer weiß schon, was es wirklich bedeutet? Auf was bezieht der sich eigentlich? Und, sollte mein ökologischer Fußabdruck, wie sooft gehört, zu groß für die Welt sein, kann ich daran etwas ändern?

ökologischer Fußabdruck Naturbild

Wie groß ist der ökologische Fußabdruck?

Beim Klimathema spielen zwei Fußabdrücke eine Rolle – der ökologische Fußabdruck und der CO2-Fußabdruck. Es sind zwei artverwandte Modelle, die den Einfluss des eigenen Lebensstils auf das Schicksal unseres Planeten darstellen. Der ökologische Fußabdruck nimmt dazu die tatsächliche Fläche unserer Erde zur Grundlage. Wir können ausrechnen, wie groß die biologisch produktiven Flächen sein müssen, so dass sie für unseren Verbrauch an Energie und Rohstoffen reichen. Und zwar nachhaltig, das heißt, dass auch genügend Land für ein Nachwachsen der Rohstoffe, für Erholung der Böden etc. zur Verfügung stehen muss. Der ökologische Fußabdruck zeigt uns also, wie viel Platz (Acker- und Weideland, Siedlungsfläche, Wald, Wasser/Fischgründe und Energieland, insbesondere Wälder zur Kompensation des CO2 aus dem Verbrauch fossiler Energieträger) wir für unseren Konsum (Wohnen, Ernährung, Verkehr, Konsumgüter) auf diesem Planeten brauchen. Der Weckruf dieser Berechnungen lautet: Würde jeder Mensch leben wie ein durchschnittlicher Deutscher, bräuchten wir zwei Erden, um so weiterleben zu können. Der CO2-Fußabdruck (carbon footprint) dagegen gibt an, wie viel CO2 durch unsere Lebensweise produziert wird. Diese Menge wird dann zu der Menge an produktiven Land- und Wasserflächen, die das CO2 kompensieren könnten, ins Verhältnis gesetzt. Auch hier überschreiten wir bei Weitem das, was unser Planet leisten kann. Wir bräuchten deutlich mehr Natur, unseren CO2-Ausstoß auszugleichen, als es gibt. Das heißt: Wir verbrauchen die Natur. Sie leidet, verschwindet. Es sind unsere Kinder und Enkel, die mit den Folgen werden leben müssen.

Alle Jahre früher: Der World Overshoot Day

An einem Tag im Jahr wird auf diesen andauernden Zustand besonders aufmerksam gemacht.Der World Overshoot Day ist der Tag, an dem wir das „Budget“ der Welt (sollten wir jemals einen Anspruch darauf besessen haben) für dieses Jahr verbraucht haben. Dieser Tag sollte der 31. Dezember sein – dann würden wir genau so viel Natur verbrauchen, wie es gibt und weiter geben kann. Doch 2012 war der World Overshoot Day bereits der 22. August. Das bedeutet: Über ein Drittel des Jahres leben wir voll auf Kosten zukünftiger Generationen. Wir erwirtschaften ein ökologisches Minus und leben von Ressourcen, die sich nie wieder erneuern werden. Jedes Jahr rückt dieser Tag ein paar Tage weiter nach vorne. Denn die weltweite Ressourcenvernichtung steigt allerorts an: Sei es durch ein Konsumverhalten, das generell auf zu hohen Naturverbrauch aufbaut, wie es in Industrienationen der Fall ist, oder durch extremes Bevölkerungswachstum, in Ländern, in denen zwar der Konsum pro Kopf nicht so hoch ist, es die Weltbevölkerung nimmt weiter zu.

World Overshoot Day Klima Atmosphäre

Deinen ökologischen Fußabdruck hast Du selbst in der Hand

Was tun? Man weiß, dass Geburtenraten mit zunehmendem Wohlstand deutlich sinken. Für Wohlstand in Entwicklungsländern wäre die gerechtere Verteilung der natürlichen Ressourcen eine Voraussetzung. Die Erde kann den steigenden Naturverbrauch durch höhere Lebensstandards in den armen Regionen nämlich nur dann dauerhaft umweltgerecht befriedigen, wenn die wohlhabenden Teile der Weltbevölkerung ihren Naturverbrauch verringern. Hier setzen wir an. Und legen los. Wie? Natürlich ist es für Dich allein schwierig ist, das Bevölkerungswachstum zu bremsen und für eine gerechte Verteilung von natürlichen Ressourcen und Wohlstand zu sorgen. Aber Du kannst durch nachhaltiges Verhalten und kritisches Nachfragen Einfluss auf Wirtschaft und Politik in Deinem Land nehmen.

WEO Meeres-Klima

Gut, jetzt willst Du also mitmachen. Wo anfangen? Oft ist die Diskrepanz zwischen dem, was Du vielleicht denkst, wie Dein ökologischer Fußabdruck zustande kommt, und dem tatsächlichen Zustandekommen enorm. Beispielsweise: Licht aus, klar, aber schon mal über Klamotten teilen statt kaufen nachgedacht? Es lohnt sich, den eigenen Fußabdruck einmal auszurechnen. Man muss schließlich wissen, wo was wirklich einen Unterschied macht. Noch ein Hinweis: Der schwerwiegendste und am schnellsten anwachsende Bestandteil des ökologischen Fußabdrucks weltweit ist die von Menschen verursachte, übermäßige CO2-Ausstoß. Das ist der Anteil des CO2-Fußabdrucks am ökologischen Fußabdruck. Momentan liegt der bei etwa 55 Prozent.Daran zeigt sich nun, womit wir gemeinsam unseren Planeten – vor allem anderen Konsum – am meisten belasten: Mit zu viel CO2 in der Atmosphäre aufgrund der Verbrennung fossiler Energieträger. Erdöl, Kohle, Erdgas. Die führen uns in die ökologische Sackgasse. Das steht auch im World Energy Outlook 2012. Das heißt, wir müssen endlich anfangen, Energie zu sparen, sparen, sparen, und unseren schwer vermeidbaren CO2-Ausstoß, wie auf Flugreisen, extra zu kompensieren. Für den tagtäglichen Energieverbrauch daheim bietet Polarstern das Ökostrom Produkt aus Wasserkraft und das Biogas Produkt aus Zuckerrübenresten an. Natürlich Beides, denn nur Biostrom? Dafür ist der Gasanteil der Energiebilanz zu hoch. Warmwasser, Heizung. Denk mit: Deinen ökologischen Fußabdruck hast Du selbst in der Hand! Tu was. Hier und heute. An der richtigen Stelle. In der Hoffnung, dass wir den Punkt, an dem wir aktiv und vereint dagegen kämpfen, unseren Planeten weiter zu zerstören, früher erreichen als den Punkt, an dem wir unseren Planeten so stark ausgebeutet haben, dass er uns kein Leben mehr ermöglicht.

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