Tschernobyl: So haben wir es erlebt | Polarstern
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Wie hast du als Kind Tschernobyl wahrgenommen?

26. April 1986: Rund 1500 km von Berlin entfernt explodierte kurz vor Mitternacht in der Ukraine der Reaktor eine AKWs. Danach war nichts mehr wie davor.

Bei manchen Ereignissen weiß jeder noch, was er damals gemacht hat. Heute jährt sich der Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl. Ein Teil des Polarstern-Teams war da noch gar nicht auf der Welt, für den anderen Teil war es ein einschneidendes Ereignis. Heute verändern wir mit Energie die Welt. Zum Guten.

Polarstern-Mitarbeiterin Anna

Irgendwann gab es nur noch diese eklige Milch in Plastiktüten. Dass ich weniger Gemüse essen musste, fand ich aber gar nicht so schlecht. Als das Unglück passierte, war ich mit meiner Zwillingsschwester bei Oma und Opa in Karlsruhe. Mein Opi war damals Chemieprofessor und hat sich genau informiert. Wir durften erst mal nicht mehr in den Garten. Anfangs fand ich das alles total aufregend, aber es wurde schnell langweilig im Haus. Opi hat uns in den nächsten Wochen auf dem Laufenden gehalten, welches Gemüse wir essen durften und woher es kommen musste. Insgesamt wurde bei uns alles sehr sachlich diskutiert, sodass ich keine Angst hatte. Höchstens Langeweile.

Polarstern-Mitarbeiter Florian

Es wurde nur noch von "der Wolke" gesprochen und Windrichtungen waren auf einmal das Wichtigste überhaupt. Von heute auf Morgen gab es keine Pilze und kein Wild mehr, und in der Schule haben wir "Die Wolke" gelesen. Das war irgendwie total surreal: Ich hatte eine riesen Angst, wusste aber gar nicht wirklich, vor was. Eine total hilflose Angst.

Polarstern-Mitarbeiter Michi

Als Kind kapiert man sofort, wenn etwas nicht stimmt. Ich saß hinten bei meiner Mutter im Auto. Ein paar Minuten vorher lief noch ein Song, der mal „80’s“ sein würde und jetzt sagte der Sprecher etwas über eine Wolke und Windrichtungen. Ich weiß noch, dass ich mich darüber wunderte, dass eine Wolke eine Meldung wert sein könnte. Aber meine Mutter war nervös. Wenn du wohlbehütet aufwächst, denkst du, dass dir nichts passieren kann, solange deine Eltern da sind. Und zum erstem Mal verstehst du, dass es Dinge gibt, vor denen sie dich auch nicht schützen können. In der Schule wurde bald darauf der Sand vom Spielplatz durch Schaumstoffmatten ersetzt. Im Fernsehen lief Wenn der Wind weht. Der Film hat mich fertig gemacht. Ich hatte die beste Kindheit. Aber manchmal lag über allem ein beklemmendes Gefühl aus Mauer und Atomkrieg. 80’s halt.  

Polarstern-Mitarbeiter Simon

Ich war beim Geigenunterricht im „Auenland“, als meine Mutter dort anrief, um zu sagen, dass ich schnell nach Hause kommen soll – wegen der Wolke. So richtig verstanden habe ich es nicht. Angst hat es mir trotzdem eingejagt. 

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