Wärmepumpen erzeugen Wärme aus Erde, Luft und Wasser. Wenn man sich’s überlegt: viel zu gut. Wer sich eine Wärmepumpe zulegt, sollte auf eine Sache dringend achten.

von Michael

Laut Fachverband sind in Deutschland etwa 800.000 Wärmepumpen installiert. Das ist nicht wenig, das heißt aber noch lange nicht, dass die Heiztechnik im Mainstream angekommen ist. Erst vor Kurzem haben wir Freunde und Bekannte gefragt, wie Wärmepumpen aussehen und haben sie das mal zum Spaß aufmalen lassen. Die wildesten Sachen kamen dabei heraus. 

 

Wärmepumpen: Energie aus Nichts?

Tatsächlich sehen Wärmepumpen immer noch etwas old-schoolig nach Klimaanlagen in Metropolen aus. Man sollte die Kästen, die man hier und da in den Vorgärten sieht, aber nicht unterschätzen. Sie sind die Chance für die Energiewende im Wärmemarkt schlechthin. Denn Wärmepumpen benötigen keine Energieträger wie Öl oder Gas. Sie nutzen einfach Elemente: Luft, Grundwasser oder Erdwärme. Elemente, die in unmittelbarer Nähe verfügbar sind. Beispiel: Luft. Luft ist da, Luft ist umsonst. Man muss nicht nach ihr Graben, keine Pipelines verlegen oder neue Fördergebiete in der Arktis erschließen. Das gleiche gilt für die Bodentemperatur oder das Grundwasser unter deinem Haus.

 

Wie Wärmepumpen funktionieren.

Wärmepumpen nutzen die Energie dieser Elemente, "pumpen" ihre Temperaturen auf ein höhere Niveaus durch einen Verdampfungsprozess und leiten diese Wärme dann an das Heizsystem des Hauses weiter. Die Wärmepumpe selbst wird mit Strom betrieben. Für jedes Kilowatt Strom, das du investierst, bekommst du vier Kilowatt Heizenergie raus. Das macht Wärmepumpen oft wirtschaftlicher als Gas- oder Ölheizungen.  

 

Wärmepumpen ziehen viel Strom. Aber welchen?

Wärmepumpen haben eine kleine Kehrseite. Sie ziehen richtig viel Strom. 3.000 bis 7.000 Kilowattstunden benötigt ein Einfamilienhaus zum Beispiel für den Betrieb einer Luft-Wasser-Wärmepumpe im Jahr – zusätzlich zum Strombedarf für die ganze Elektronik im Haushalt. Das heißt auch, dass von deiner Stromwahl abhängt, ob du mit einer Wärmepumpe die Energiewende unterstützt oder nicht. Nutzt du Kohlestrom, verdoppelst du nicht nur deinen Stromverbrauch, sondern den CO2-Abdruck gleich dazu. Da kannst du gleich bei der Gasheizung bleiben.

 

Ökostrom – ein Muss.

Bislang waren es die Grundversorger, die Spezialtarife für Wärmepumpen anboten. Sie waren fast allesamt Denkfehler: Kohle- oder Atomstrom-Tarife. Der Sinn von Wärmepumpen verpufft aber in dem Moment, in dem man eine saubere Möglichkeit zum Heizen mit fossiler Energie ruiniert. Sauber wird dein Energieverbrauch nur, wenn du die Wärmepumpe mit Ökostrom betreibst – und günstig wird dein Wärmepumpenstrom erst, wenn du ihn über einen separaten Zähler mit einem eigen Wärmepumpentarif abrechnest. Wir haben da genau das Richtige.

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Unsere anfangs erwähnten Rätselrater waren übrigens ganz schön erstaunt, wie Wärmepumpen wirklich aussehen. Vielleicht muss man am Design doch noch ein bisschen was machen, dass sich Wärmepumpen stärker durchsetzen. Wir brauchen sie. Seit 2010 haben Deutschlands Wärmepumpen laut Fachverband rund 11 800 043 Tonnen CO2 eingespart. 

Und so viel CO2 sparst du mit Wirklich Ökostrom

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