Wärmepumpe mit Photovoltaik: So lohnt sich diese Kombi – für dich und für die Umwelt

Mit Photovoltaik sauberen Strom selbst erzeugen – und den mit einer Wärmepumpe auch zum Heizen nutzen? Klingt verlockend. Aber wie sehr trägst du damit zur Energiewende bei? Und wann lohnt sich die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik für dich auch in Sachen Stromkosten? Wie groß deine Unabhängigkeit vom Stromnetz dabei sein kann, findest du hier heraus.

Inhalt:

Wärmepumpentarif berechnen

 

Wärmepumpe: Ein super Konzept – mit dem richtigen Strom.

Das Prinzip Wärmepumpe ist schon ziemlich smart: Du nutzt vorhandene Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser, um deinen Heizungs- und Warmwasserbedarf zu decken. Und das ohne Brennstoffe – also auch ohne unmittelbar CO2 auszustoßen. Eigentlich kein Wunder, dass dieses Prinzip immer mehr Menschen überzeugt: Seit 1995 ist der Absatz von Wärmepumpen um das 46-fache gestiegen. 2018 wurde die Rekordzahl von 99.000 verkauften Geräten erreicht. In etwa jeden zweiten Neubau wird heute bereits eine Wärmepumpe installiert – mit steigender Tendenz. 

 

Stromverbrauch für die Wärmepumpe.

Der Knackpunkt dabei: Wärmepumpen brauchen Strom – und zwar soviel Strom, dass sich dein Jahresstromverbrauch durchaus verdoppeln kann. Und hier wird es spannend. Denn mit dem herkömmlichen Strommix aus der Steckdose wäre das mit dem CO2 wieder hinfällig. Denn dann würden die Emissionen ja bei der Stromproduktion entstehen. Und: Es käme einiges an Stromkosten auf dich zu.

 

Wieviel Strom brauchen Wärmepumpen eigentlich?

Wieviel Strom eine Wärmepumpe pro Jahr tatsächlich braucht, hängt natürlich von sehr, sehr vielen Einzelfaktoren ab. (Dazu weiter unten mehr.) Entscheidend ist vor allem auch der Energiestandard des Gebäudes. Deshalb hier nur eine ungefähre „Hausnummer“ – Beispiele eines großen Herstellers:

 

Möglicher Jahresstromverbrauch bei einer Heizleistung von 10.000 kWh:

  • Luftwärmepumpe: ca. 3.800 kWh.
  • Erdwärmepumpe: ca. 2.500 kWh.
  • Wasserwärmepumpe: ca. 2.100 kWh.

 

Good News: Spezielle Wärmepumpentarife.

Hier wird es Zeit für die gute Nachricht: Für Wärmepumpen gibt es nämlich spezielle Stromtarife, die deutlich unter dem Durchschnittspreis für Haushaltsstrom liegen. Hier findest du den Wärmepumpenstrom von Polarstern mit 100 % Wirklich Ökostrom.

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Damit bist du absolut flexibel – und nicht etwa an einen bestimmten Hersteller gebunden. Trotzdem: Wäre es nicht noch viel schlauer, die Wärmepumpe mit selbst produziertem, sauberem Strom aus einer Photovoltaikanlage zu betreiben?

 

Wärmepumpe mit Photovoltaik: So autark macht dich die Kombi.

Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage? Tatsächlich raten viele Energieexperten genau zu dieser Lösung. Denn auf diese Weise treibst du nicht nur die Energiewende voran: Eigenheimbesitzer können ihre Stromkosten senken und durch einen höheren Eigenverbrauch auch die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage verbessern. Denn Strom, den du mit einer PV-Anlage selbst erzeugst und auch selbst verbrauchst, ist nicht nur sauber, sondern auch günstiger als Strom aus der Steckdose. Hier findest du ein Beispiel, wie und ab wann sich das für dich rechnet. Und wenn du wegen deiner Wärmepumpe mehr Strom brauchst, kannst du im Prinzip natürlich auch mehr deines selbst erzeugten Stroms nutzen. Und das ist ganz schön clever. Denn die Vergütungssätze für selbst erzeugten Solarstrom, den du ins Netz einspeist, sind in den vergangenen 10 Jahren um etwa ein Drittel gesunken. Es lohnt sich also durchaus, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms aus der Photovoltaikanlage auch selbst zu verbrauchen.

 

Aber: Heizen mit Photovoltaik...spielt da die Sonne mit?

Klar: Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Denn Photovoltaik erzeugt Strom, wenn die Sonne scheint. Und dein Heiz- und Warmwasserbedarf richtet sich nicht wirklich nach dem Stand der Sonne. Im Gegenteil. Das heißt: Gegebenenfalls müsstest du tagsüber überschüssigen Strom einspeisen – und abends Strom hinzukaufen. Ein wichtiger Ergänzungsspieler in unserem Dreamteam ist also ein Stromspeicher. Denn mit ihm kannst du die Ertragsschwankungen deiner Photovoltaikanlage bis zu einem bestimmten Punkt ausgleichen – und so deine Unabhängigkeit vom Stromnetz entscheidend steigern.

 

Das wahre Dreamteam: Wärmepumpe + Photovoltaik + Stromspeicher.

Wie groß diese Unabhängigkeit konkret sein kann? Ein wichtiger Faktor ist, dass die Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind, und dein Installateur die Freiheit hat, das jeweils optimale Geräte für dich auswählen zu können. Das klappt mit Wirklich Eigenstrom von Polarstern, denn das Angebot ist an keinen bestimmten Hersteller gebunden. 

Wärmepumpe und Photovoltaik: Strom-Autarkie bei verschiedenen Energiestandards.

 

Kombination Durchschnittliches Gebäude Effizienzhaus 70 Effizienzhaus 55 Effizienzhaus 40 Passivhaus
PV-Anlage + Wärmepumpe 26% 32% 33% 34% 35%
PV-Anlage + Wärmepumpe + Speicher 43% 60% 63% 67% 71%

Setting: Stromverbrauch Elektrogeräte 3.000 kWh, Photovoltaikanlage mit 7 kWp, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Stromspeicher mit 6 kWh, Wohnfläche von 160qm.


 

Rund 70 % Autarkie sind bei hohem Energiestandard möglich.

Durch eine intelligente Kombination von Photovoltaik, Wärmepumpe und Stromspeicher ist bei Gebäuden mit hohem Energiestandard ein Autarkiegrad von rund 70 % möglich. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HWT) Berlin: „Damit muss nur noch ein Drittel des gesamten Strombedarfs aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.“ Bei der Kombination Photovoltaik + Wärmepumpe + Stromspeicher + Warmwasserspeicher war dieser „Autarkiegrad“ sogar noch ein paar Prozentpunkte höher.

 

>>>> Was kostet dich das? Nutze jetzt den Tarifrechner und erfahre den Strompreis für deinen individuellen Verbrauch.

 

Vernetzung von Photovoltaikanlage und Wärmepumpe.

Bei der Vernetzung deiner Wärmepumpe mit der Photovoltaikanlage ist ein Installateur gefragt: Über einen Wechselrichter kann er zum Beispiel Photovoltaik und Wärmepumpe verbinden. Um den selbst erzeugten Strom noch effizienter zum Heizen zu nutzen, sind Smart Meter, Energie-Management-Systeme und steuerbare Wärmepumpen die ideale Geräte bzw. Systeme.

 

 

Die perfekte Ergänzung: Ökostrom.

Mit der Kombi aus Photovoltaik und Wärmepumpe erweiterst du dein PV-System um das große Thema Heizung – aber auch um eine ziemlich stromhungrige Komponente. Deshalb wirst du (wie oben gesehen) auch im Optimalfall mindestens ein Drittel deines Verbrauchs aus dem Netz beziehen müssen.

 

Klimaschutz? Nur mit 100 % Ökostrom.

Dafür kommt natürlich ausschließlich Ökostrom in Frage. Denn du willst mit deiner Anlage ja auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Checke hierfür doch einfach Wirklich Ökostrom von Polarstern. Der erfüllt nämlich – wirklich – die höchsten Qualitätsstandards. 

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Unser Fazit: So macht die Kombination Wärmepumpe und Photovoltaik Sinn.

Mit einer Photovoltaikanlage günstigen, sauberen Strom erzeugen, ihn im Stromspeicher speichern und ihn auch zum Betrieb deiner Wärmepumpe nutzen klingt super – und ist es oft auch. Gerade bei besonders energieeffizienten Gebäuden erreichst du damit bis zu 70 % Unabhängigkeit vom Stromnetz. Bei Häusern mit einem schlechteren Energiestandard sind es nur ca. 35 %. Wichtig ist in jedem Fall, dass du auch beim restlichen Energiebedarf für deine Wärmepumpe auf Ökostrom setzt: nur dann ist das Heizen nachhaltig und klimafreundlich. Wir haben zwei Tarife für dich, abhängig vom jeweiligen Reststrombedarf deiner Wärmepumpe: Bei einem hohen Reststrombedarf lohnt sich unser Wärmepumpenstrom und wenn du nur wenig Strom beziehen musst, ist Wirklich Ökostrom die beste Lösung für dich.

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