Wärmepumpe und PV-Anlage: Lohnt sich diese Kombi – für dich und für die Umwelt?

Mit einer PV-Anlage sauberen Strom selbst erzeugen – und den mit einer Wärmepumpe auch für deine Heizung nutzen? Klingt verlockend. Aber wie sehr trägst du damit zur Energiewende bei? Und lohnt sich das auch in Sachen Stromkosten? Wie groß deine Unabhängigkeit vom Stromnetz dabei sein kann, wollten wir zuerst selbst nicht glauben.

Inhalt:

 

Wärmepumpen: Im Prinzip genial – aber woher kommt der Strom?

Das Prinzip Wärmepumpe ist schon ziemlich smart: Du nutzt vorhandene Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser, um deinen Heizungs- und Warmwasserbedarf zu decken. Und das ohne Brennstoffe – also auch ohne unmittelbar CO2 auszustoßen. Eigentlich kein Wunder, dass dieses Prinzip immer mehr Menschen überzeugt: Seit 1995 ist der Absatz von Wärmepumpen um das 46-fache gestiegen. 2017 wurde die Rekordzahl von 91.500  verkauften Geräten erreicht. 

 

Knackpunkt Strombedarf.

Der Knackpunkt dabei: Wärmepumpen brauchen Strom – und zwar soviel Strom, dass sich dein Jahresstromverbrauch durchaus verdoppeln kann. Und hier wird es spannend. Denn mit dem herkömmlichen Strommix aus der Steckdose wäre das mit dem CO2 wieder hinfällig. Denn dann würden die Emissionen ja bei der Stromproduktion entstehen. Und: Es käme einiges an Stromkosten auf dich zu.

 

Wieviel Strom brauchen Wärmepumpen eigentlich?

Wieviel Strom eine Wärmepumpe pro Jahr tatsächlich braucht, hängt natürlich von sehr, sehr vielen Einzelfaktoren ab. (Dazu weiter unten mehr.) Deshalb hier nur eine ungefähre „Hausnummer“ – Beispiele eines großen Herstellers:

 

Möglicher Jahresstromverbrauch bei einer Heizleistung von 10.000 kWh:

  • Luftwärmepumpe: ca. 3.800 kWh.
  • Erdwärmepumpe: ca. 2.500 kWh.
  • Wasserwärmepumpe: ca. 2.100 kWh.

 

Good News: Spezielle Wärmepumpentarife.

Hier wird es Zeit für die erste gute Nachricht: Für Wärmepumpen gibt es nämlich spezielle Stromtarife, die deutlich unter dem Durchschnittspreis für Haushaltsstrom liegen. Hier findest du den Wärmepumpenstrom von Polarstern mit 100 % Wirklich Ökostrom.

>>> Preis für Wärmepumpenstrom von Polarstern berechnen.

Damit bist du absolut flexibel – und nicht etwa an einen bestimmten Hersteller gebunden. Trotzdem: Wäre es nicht noch viel schlauer, die Wärmepumpe mit selbst produziertem, sauberem Strom aus einer PV-Anlage zu betreiben?

Wärmepumpen sind genial: Machen Energie aus den Elementen der Umgebung.

 

(Fast ein) Dreamteam: Wärmepumpe plus PV-Anlage.

 

Tatsächlich raten viele Energieexperten genau zu dieser Lösung. Denn auf diese Weise treibst du nicht nur die Energiewende voran: Du kannst deine Stromkosten auch deutlich senken. Denn: Strom, den du mit einer PV-Anlage selbst erzeugst und auch selbst verbrauchst, ist nicht nur sauber, sondern auch günstiger als Strom aus der Steckdose. Hier findest du ein Beispiel, wie und ab wann sich das für dich rechnet. Und wenn du wegen deiner Wärmepumpe mehr Strom brauchst, kannst du im Prinzip natürlich auch mehr deines selbst erzeugten Stroms nutzen.

 

Spielt da die Sonne mit?

Klar: Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Denn PV-Anlagen erzeugen Strom, wenn die Sonne scheint. Und dein Heiz- und Warmwasserbedarf richtet sich nicht wirklich nach dem Stand der Sonne. Das heißt: Gegebenenfalls müsstest du dann tagsüber überschüssigen Strom einspeisen – und abends Strom hinzukaufen. Ein wichtiger Ergänzungsspieler in unserem Dreamteam ist also ein Stromspeicher. Denn mit ihm kannst du die Ertragsschwankungen deiner PV-Anlage bis zu einem bestimmten Punkt ausgleichen – und so deine Unabhängigkeit vom Stromnetz entscheidend steigern.

 

Das wahre Dreamteam: Wärmepumpe + PV + Stromspeicher.

Wie groß diese Unabhängigkeit konkret sein kann? Ein wichtiger Faktor ist, dass die Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind, und dein Installateur die Freiheit hat, das jeweils optimale Geräte für dich auswählen zu können. Das klappt mit Wirklich Wärmepumpenstrom, denn es ist an keinen bestimmten Hersteller gebunden.   

Angebot einholen

Ein Forscherteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin hat untersucht, mit welcher Kombination die Unabhängigkeit am größten ist. Hier ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse:

 

Wärmepumpe und PV-Anlage: Unabhängigkeit bei verschiedenen Kombinationen.

 

Kombination* Haus 1 (9.250 kWh Jahresstrombedarf) Haus 2 (7.170 kWh Jahresstrombedarf) Haus 3 (6.100 kWh Jahresstrombedarf)
PV + Wärmepumpe ohne Speicher 28 % 31 % 33 %
PV + Wärmepumpe + Warmwasserspeicher 30 % 36 % 41 %
PV + Wärmepumpe + Stromspeicher 49 % 59 % 66 %

Setting: PV-Anlage mit 10 kWp, Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl* 3,5, Stromspeicher mit 6 kWh.


 

66 % Autarkie – und nur noch 1/3 des Stroms aus dem Netz.

Das Resümee der Wissenschaftler (mit Blick auf Haus 3): „Damit muss nur noch ein Drittel des gesamten Strombedarfs aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.“ Bei der Kombination PV + Wärmepumpe + Stromspeicher + Warmwasserspeicher war dieser „Autarkiegrad“ sogar noch ein paar Prozentpunkte höher.

>>> Dein Einstieg in die Autarkie. 

 

Gespart – und zusätzlich gewonnen.

Also ran an die Rechner-App: Nehmen wir den derzeitigen Durchschnittsstrompreis von 0,30 €/kWh. Dann sparen die Bewohner von Haus 3 aktuell 1.220 € Stromkosten im Jahr – und haben dabei nicht nur Ihren Bedarf an Strom, sondern auch den an Heizung und Warmwasser abgedeckt! 

 

Und was ist mit dem Reststrom?

Mit der Kombi aus PV und Wärmepumpe erweiterst du dein PV-System um das große Thema Heizung – aber auch um eine ziemlich stromhungrige Komponente. Deshalb wirst du (wie oben gesehen) auch im Optimalfall mindestens ein Drittel deines Verbrauchs aus dem Netz beziehen müssen.

 

Klimaschutz? Nur mit 100 % Ökostrom.

Dafür kommt natürlich ausschließlich Ökostrom in Frage. Denn du willst mit deiner Anlage ja auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Checke hierfür doch einfach Wirklich Ökostrom von Polarstern. Der erfüllt nämlich – wirklich – die höchsten Qualitätsstandards. Tipp: Wenn du einen großen Reststrombedarf für deine Wärmepumpe hast, kann sich unser spezieller Wärmepumpentarif rechnen. Dafür brauchst du dann einen extra Zähler an der Wärmepumpe. 

>>> Tarif für Wirklich Wärmepumpenstrom berechnen.

 

Unser Fazit: Gut, besser, am besten.

Gut: Mit einer PV-Anlage günstigen, sauberen Eigenstrom erzeugen. Noch besser: Die Solaranlage mit einem Stromspeicher kombinieren und noch mehr eigenen Strom selbst verwenden. Am besten: Mit einer zusätzlichen Wärmepumpe auch Wärme mit Eigenstrom erzeugen – mit bis zu 66 % Unabhängigkeit vom Stromnetz. Und für das restliche Drittel gibt es Wirklich Wärmepumpenstrom aus 100 % Wirklich Ökostrom.

Zum Wärmepumpentarif von Polarstern
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