Nachhaltig leben - macht Spaß | Polarstern
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Verhalten ändern durch Spaß

Hier mal ein paar Dinge, die keinen Spaß machen: Zähneputzen ohne Sanduhr. Badputzen. Winterschuhe abputzen. Eigentlich… überhaupt Putzen. Warteschleifen. Auto enteisen. Mit viel Gepäck reisen. Plastikpflanzen im Restaurant. Samstagabend arbeiten. Rad aus Schnee graben. Gegenwind. Fahrradhelm. Rote Ampel. Hundegeschäft. Oder Hundebesitzer. Schweinehunde. Sonntagskater. Alureste vom leeren Plastik-Joghurtbecher abziehen. Macht alles keinen Spaß, nein nein. 

Jetzt ist es ja bewiesenermaßen so, dass wir Dinge, die keinen Spaß machen, nicht gerne tun – also weniger tun. Oder falsch tun. Der „Schweinehund“, den sich jeder hält, sei Schuld. Eine To-Do-Liste und wochenlanges Aufschieben, das an Selbstbetrug grenzt. Was aber, würde man Dinge, die keinen Spaß machen, in Dinge verwandeln, die Spaß machen? Wäre das nicht… angenehm? Dazu wurde vor zwei Jahren eine Initiative gestartet: die Fun Theory. 

Fun Theory Spaß

Die Fun-Theory

Gesponsert von VW dreht sich diese Fun Theory um unseren Alltag und um Ideen, wie wir uns lästiger Dinge auf listige und lustige Weise mit Spaß entledigen können. Gesellschafts-Tüftler aus der ganzen Welt machen sich Gedanken. Was heraus kam, waren sprechende Mülltonnen, überdimensionale Klaviertreppen, die Rolltreppen Konkurrenz machen, Telefone und Ratespiele an roten Ampeln, Bushaltestellen, eine Blitzer-Lotterie auf Stockholms Straßen, Gitarren-Optik-Anschnallgurte für Kinder, Rutschen in der Berliner Ubahn, Skateboards unterm Einkaufswagen, Altglas-Casino – oder eine Fußmatte mit DJ-Scratch-Funktion. Kaum eine Facette unseres Alltags, die nicht vorkommt. Auch Projekte zum Thema Wasser sparen, Licht bewusster einsetzen. Gerade im Hinblick auf unseren Umgang mit Energie ist da noch viel Spielraum.  

Raser zahlen – den Hauptgewinn

Unter dem Namen der Fun Theory gab es sogar einen Wettbewerb, offen für die ganze Welt, jeder konnte mitmachen. Vor zwei Wochen wurde ein Gewinner gekürt: Eine leuchtende Blitzer-Lotterie, erfunden von Kevin Richardson aus Stockholm. Jeder, der zu schnell fährt, zahlt in einen Pott; jeder der sich an die Regeln hält, wird auch geblitzt und nimmt so an einer Verlosung dieses Pottes teil. 

Ob sich jeder blitzen lassen will, und damit seine Daten frei gibt (auch noch auf der Straße), oder wo dieses Geld dann dem Bezirk fehlt und wie lange der Effekt anhält ist ein andere Sache, aber das Ergebnis ist spannend: Während dem Experiment haben sich die Menschen eher an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten. Von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 km/h in einer 30-er Zone auf 25 km/h. 

Wer hat sich den Spaß erlaubt? - Überflieger oder Eintagsflieger? 

Natürlich könnte man sich bei all diesen Fun Theory Ideen fragen, ob das nicht Effekte sind, die schnell verpuffen. Vielleicht nervt einen der Ton auf der Klaviertreppe ja irgendwann so sehr, dass man wieder die Rolltreppe nimmt. Oder man möchte in Ruhe telefonieren und plötzlich schreit die wartende Menge an der Spaß-Ampel Antworten aus einem Quiz, das gerade läuft. Der Musikladenbesitzer mit der DJ-Scratch-Fußmatte wird sicher irgendwann verrückt, ähnlich den Anwohnern der Mülltonne mit dem Raketensound bei Mülleinwurf. Wir müssen es wohl abwarten. 

Wie dem auch sei, ich glaube ich bastele mir heute vor dem ins Bett Gehen noch eine kleine drehbare Sanduhr an den Spiegel im Bad, färbe meine Zahnpasta blutrot und schraube mir einen Plastikmessergriff an die Bürste, dann macht wenigstens das Zähneputzen wieder ein bisschen Spaß. Könnte auch was sein für das nächste Halloween. Der Mann mit der Zahnbürste. Kreisch! 

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