Fairtrade Osterhasen: Tipps fürs faire Nest | Polarstern

Tipp: So erkennst du faire Schokolade für Ostern mit einem Blick

Biopionier Rapunzel verrät, auf was beim fairen Schokoladenkauf zu achten ist. Und wir verraten, wo du das gute Zeug bekommst.

Ostern ist unfair. Das fängt schon beim Osterhasen an, also mir. Den halben Ostersonntag verplemperst du mit Ostereier verstecken, am Ende geben dir die Zwerge nichts ab. Aber was jammer ich: Für Jesus muss Ostern richtig unfair sein. Zur Auferstehungsparty kommt keiner in die Kirche, stattdessen bleiben die alle daheim und stopfen sich Schokolade rein. Und nicht mal die ist fair! Im Gegenteil.

Oster-Schokolade mit Gschmäckle

Es ist ja so: Was wir unseren Kindern verstecken, haben oft andere Kinder unter den härtesten Bedingungen erzeugt. Dass in der Schokoladenindustrie Kinder verschleppt und verkauft werden, um auf den westafrikanischen Kakaoplantagen zu arbeiten, ist vielen nicht bewusst oder es wird verdrängt. Allein an der Elfenbeinküste arbeiten laut UNICEF zur Erntezeit etwa eine Million Kinder auf den Plantagen. Sie verätzen sich die Haut an giftigen Pestiziden, verletzten sich an Macheten und machen sich bei der Schufterei Rücken und Knochen kaputt. Das bisschen Lohn reicht am Ende wahrscheinlich noch nicht mal für eine Tafel Schokolade. Ich finde das nicht unfair, sondern empörend, und Jesus bestimmt auch (ja, sagt er gerade).

Was macht eine gute, nachhaltige Schokolade aus?

Zum Glück gibt es gute Schokolade. Aber wie erkennt man sie, ohne sich gleich durch hunderte Beiträge über fairen Handel zu ackern oder Bioexperte zu werden? Wir haben Rapunzel gefragt. Erstens, weil sie Kunden von uns sind und Wirklich Ökogas aus organischen Reststoffen beziehen. Zweitens, weil sie absolute Pionierarbeit geleistet haben. Weltweit war Rapunzel das erste Unternehmen, das Bioschokolade hergestellt hat. Heute gibt es bereits 35 Sorten.

Wirklich Ökogas bestellen – wie Rapunzel

So erkennst du nachhaltige Schokolade mit einem Blick

Rapunzel hat eine schöne Antwort für uns: Es lohnt sich, die Packung umzudrehen oder einmal von der Seite anzusehen. Darauf ist zu achten.

1. Fairhandels-Siegel

Wenige große Marken haben den Schokoladenmarkt in der Hand und drücken die Preise, so weit es geht. So bleiben einem Kakaobauern in der konventionellen Landwirtschaft pro verkaufter Tafel Schokolade vielleicht 3 bis 6 Cent. Fairhandels-Siegel hingegen zeigen, wer sich wirklich für bessere Löhne und Produktionsbedingungen einsetzt; wer die strukturelle Entwicklung vor Ort fördert, den Einsatz bestimmter Chemikalien untersagt, und ganz wichtig: wer die Ausbeutung von Arbeitern, insbesondere von Kindern, verbietet.

Die bekanntesten Siegel sind:

  • Fairtrade
  • GEPA 
  • Hand in Hand
  • Naturland Fair
  • Rainforest Alliance
  • UTZ

Jedes Siegel ist zwar immer noch besser als kein Siegel, allerdings gibt es Unterschiede. Fairtrade, Hand in Hand, Naturland Fair und GEPA sind strenger als Rainforest Alliance oder UTZ, die beispielsweise keine Mindestpreise vorschreiben. Unser Partner Rapunzel spielt noch einmal in seiner eigenen Liga. Bei seinem HAND IN HAND-Siegel müssen mindestens 50 Prozent aller Zutaten eines Produktes fair gehandelt sein. Monoprodukte wie Kakao oder Kaffee sind immer zu 100 % fair und bio. Darüber hinaus pflegt Rapunzel zu seinen Partnern persönliche und langfristige Geschäftsbeziehungen. Das gibt den Lieferanten Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Ein Prozent des Einkaufswertes aller Rohwaren investiert Rapunzel in einen Fonds, um beispielsweise Bildungs- und Gesundheitsprojekte in den produzierenden Regionen zu fördern.

2. Bioqualität

Die Verpackung verrät auch, ob Bioschokolade drin ist. Bioqualität ist immer mit einem entsprechenden Siegel gekennzeichnet. Es garantiert einen schonungsvollen Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen. Bio verbietet den Einsatz von Gentechnik sowie giftigen Pflanzenschutz- und Düngemitteln – Ziel ist immer der Schutz von Trinkwasser, Natur und Artenvielfalt.

3. Gute Zutaten

Kleingedrucktes lesen hilft. Wie viele Zutaten sind in der Schokolade enthalten? Man muss kein Ernährungsexperte sein, um zu wissen, dass Zutaten, die sich kaum aussprechen lassen, und die man nicht gerade mit Schokolade assoziiert, im Osterhasen nichts zu suchen haben. Künstliche Aromen wie Ethylvanillin zum Beispiel oder Palmöl statt Kakaobutter.

4. Marke

Mit dem Handy kannst du beim Einkaufen gleich den Anbieter checken. Was ist das für ein Unternehmen? Veröffentlicht es einen Nachhaltigkeitsbericht? Bei Unternehmen unter 500 Mitarbeitern ist das besonders interessant. Denn diese sind nicht verpflichtet, einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Wer es trotzdem macht, dem ist Nachhaltigkeit auch wichtig, garantiert. Rapunzel zum Beispiel macht die Lieferkette transparent und berichtet über Nachhaltigkeitsstrategien. Die Allgäuer Biopioniere beziehen auch Wirklich Ökogas von Polarstern aus 100 % organischen Reststoffen (da waren wir Pioniere, by the way).

Frau isst einen Fair Trade Schoko Osterhasen

Hier findest du faire Osterschokolade und Schokoladen-Osterhasen

Wer jetzt gleich losziehen und faire Schokolade für Ostern kaufen will: Ganz so einfach ist es nicht. Faire Schokolade gibt es zwar inzwischen in Hülle und Fülle, aber bei Specials wie Ostern ist das Angebot immer noch so mager wie die drei Schokoeier, die mir mein Neffe jedes Jahr übriglässt. Wer weiß, vielleicht gehört Suchen einfach zu Ostern dazu. Hier ist, was ich für Ostern 2018 gefunden habe: 

Glückskäfer von Rapunzel

Sind zwar keine Hasen, aber Käfer gelten auch, finde ich. Hat Polarstern selbst getestet und für sehr gut befunden. Gibt’s überall da, wo’s Rapunzel gibt, also im Bio-Fachhandel. Oder im Rapunzel-Webshop – genauso wie viele weitere schokoladige Überraschungen fürs Fest. 

GEPA Schokohasen

GEPA ist der größte faire Händler in Europa. Auch dieses Jahr gibt es von GEPA Fairtrade Schokohasen. 

Zotter – bio, fairtrade, vegan

Zotter aus Österreich gehört zu den Top-Schokoladenproduzenten. Das komplette Sortiment ist bio und fairtrade, und zu Ostern gibt es sogar Veganes.

Confiserie Riegelein  – faire Schokosaison

Confiserie Riegelein konzentriert sich auf das saisonale Geschäft. Das klingt nach Obst und Gemüse. Gemeint ist natürlich die richtige Schokolade zum richtigen Zeitpunkt. Zum Beispiel Ostern.

Ponchito: Das Fairtrade-Überaschungsei

Die rollen schon eine ganze Weile in unserem hauseigenen Snackbären rum. Ein paar sind schon weg. Müssen also gut sein. 

Was ist vom fairen Handel der "Großen" zu halten?

Faire Schokolade gibt‘s zum Glück immer häufiger in den Standard-Supermärkten. Eigentlich ein gutes Zeichen. Bei der Qual der Wahl ist es trotzdem besser bei denen einzukaufen, die wirklich hinter Veränderung und fairer Produktion stehen. Das ist bei der Schokolade nicht anders als bei Ökostrom.

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