Stromspeicher kaufen: Darauf kommt es an | Polarstern
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Mit dem Stromspeicher den mit Photovoltaik erzeugten Solarstrom speichern.
Mit einem Stromspeicher kannst du den Solarstrom aus deiner Photovoltaikanlage effizienter nutzen.

Stromspeicher kaufen: Tipps, worauf du achten solltest

Mit einem Stromspeicher kannst du Strom aus Photovoltaik effizienter nutzen und deine Stromkosten senken. Warum einen Stromspeicher zu kaufen jetzt so sinnvoll ist und was du beachten solltest, erklären wir hier.

Inhalt

Solaranlage, Speicher & Öko-Reststrom: Jetzt informieren.

 

Warum es sinnvoll ist, jetzt einen Stromspeicher zu kaufen

Mehr Autarkie

Photovoltaikanlagen liefern den meisten Strom, wenn mittags die Sonne scheint. Zu dieser Zeit sind die meisten Menschen jedoch gewöhnlich unterwegs. Wenn Solarzellen nicht mit einem Speicher kombiniert sind, wird Strom aus der PV-Anlage dann weitestgehend ins Stromnetz eingespeist. Wenn hingegen abends Strom benötigt wird, muss der wieder aus dem Netz bezogen werden und die Eigenverbrauchsquote ist dementsprechend gering.

Autarkie bedeutet: alles, was du verbrauchst, kommt aus eigenen Ressourcen. 100% energieautark zu werden klingt zwar gut, wäre aber nur mit einem unverhältnismäßig großen und damit teuren Speicher zu jeder Jahreszeit zu schaffen. Mit einem Batteriespeicher erhöhst du deinen Autarkiegrad jedoch bereits erheblich - je nach Größe der geplanten oder bereits vorhandenen PV Anlage und des Haushalts.

Drei Trends, die den Stromspeicherkauf nun finanziell sinnvoll machen:

  1. Betrug die Einspeisevergütung für Solarstrom im Jahr 2004 noch 60 ct/kWh, liegt diese mittlerweile bei lediglich 12,30 ct/kWh (Stand April 2017). Diese Veränderung der EEG-Einspeisevergütung bedeutet: es lohnt sich immer mehr, selbst gemachten Strom nicht zu verkaufen, sondern selber zu verbrauchen.
  2. Währenddessen steigen die Energiepreise weiter auf inzwischen 29,16 ct/kWh (Stand April 2017). Gekaufte Energie kostet dich also doppelt so viel, wie du durch verkauften Strom einnimmst. Also warum deinen eigenen Ökostrom erst billig verkaufen, um Strom später wieder einzukaufen?
  3. Warum dann nicht jeder Solaranlagenbesitzer auch einen Photovoltaikspeicher gleich dazu gekauft oder nachgerüstet hat? Vor einigen Jahren waren Batteriespeicher noch recht neu, teuer und für Haushalte nicht rentabel. Wer sie sich leistete, wollte vor allem Unabhängigkeit vom Stromnetz. Steigende Nachfrage, Produktion und Technologiefortschritt führen In den letzten Jahren aber dazu, dass die Kombination aus PV-Modulen und Speicher konkurrenzfähig zum Haushaltsstrompreis wird.

Da Energiespeicher das Stromnetz entlasten und die dezentrale Versorgung mit erneuerbarer Energie voranbringen, hat der Staat das KfW Förderprogramm ins Leben gerufen (mehr dazu unten).

Wenn du ein unabhängiges, faires und wirklich smartes Komplettangebot für die Stromversorgung deines Zuhauses suchst, schau dir das Eigenstrom - Angebot vom Ökoenergieversorger Polarstern und dem Speicher- und Solaranlagenspezialist Memodo an.

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Das Prinzip vom Stromspeicher.
So funktionieren Stromspeicher.
Mit einem Stromspeicher setzt du die dezentrale Energiewende einfach selbst um.
Grün bleiben, wenn graue Wolken aufziehen.

 

Kauftipps: den richtigen Stromspeicher finden

Um Energiespeicher für die Kaufentscheidung zu vergleichen, helfen dir einige Kennzahlen.

Entladetiefe (Depth of Discharge DoD)

Dieser Wert gibt an, wie viel Prozent des gespeicherten Stroms dir tatsächlich zur Verfügung stehen. Je höher die Entladetiefe, desto besser kannst du die Speicherkapazität des Akkus auch nutzen. Ein Energiespeicher kann nicht komplett entladen werden. Je nach Hersteller und verwendeter Technologie können Solarstromspeicher eine maximale Entladetiefe zwischen 50 und 90 Prozent aufweisen. Wird dieser Wert überschritten, verkürzt dies die Lebensdauer des Akkus deutlich. Das wird durch das Batteriemanagement des Speichersystems automatisch gesteuert.

Lebensdauer

Die Lebenserwartung eines Batteriespeichers bemisst der Hersteller üblicherweise auf Grundlage der Entladezyklen, die ein Stromspeicher jährlich durchläuft. Pro Jahr geht man im Schnitt von ungefähr 200 bis 210 Be- und Entladungen aus. Garantiert der Hersteller zum Beispiel 5.000 Vollladezyklen, so ergibt sich daraus eine theoretische Lebensdauer von 5.000/200 = 25 Jahren. 10 Jahre Herstellergarantie sind am Markt üblich.

Speicherkapazität

Diese wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen und gibt dir an, wie viel Energie ein Batteriesystem pro Ladung maximal speichern kann. Ist die Kapazität zu groß, bleibt Strom ungenutzt und du hast Mehrkosten, die sich vermeiden lassen. Ist der Speicher zu klein, musst du Netzstrom zukaufen. Bei Wirklich Eigenstrom wird dein Speicherbedarf genau kalkuliert und auf dein Verbrauchsverhalten abgestimmt.

Systemwirkungsgrad

Diese Kennzahl misst, wie effizient die Energieumwandlung eines Gerätes ist. Es gibt nämlich immer Leistungsverluste, die durch die elektronischen Komponenten zur Steuerung des Akkus verursacht werden. Je höher der Systemwirkungsgrad, desto weniger Energie geht beim Speichern und Transformieren des Stroms verloren. Vor allem bei der AC- oder DC-Kopplung gibt es dabei große Unterschiede.

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Wirklich Eigenstrom: Jetzt Strom produzieren, speichern und nutzen

 

Welche technischen Unterschiede solltest du kennen?

Beim Kauf eines Energiespeichers kann der Kunde zwischen verschiedenen Speichertechnologien wählen:

 AC - oder DC - Kopplung

Energie verbrauchst du in Form von Wechselstrom. Die Photovoltaikanlage erzeugt Strom jedoch als Gleichstrom. Für die Umwandlung ist ein Wechselrichter notwendig, der den Strom transformiert.

Der Batteriespeicher kann entweder mit einer AC-Kopplung (Alternating Current = Wechselstrom) nach oder mit einer DC-Kopplung (Direct Current) vor dem Wechselrichter der PV-Anlage eingebaut werden. Bei AC-Systemen fließt der PV-Strom zunächst in den Wechselrichter, wo er zu Wechselstrom gewandelt wird und anschließend in den Heimspeicher gelangt. Die Akkus des Speichers benötigen jedoch Gleichstrom, so dass ein im Speicher verbauter Batterie-Wechselrichter den Wechselstrom erneut transformiert. Durch die doppelte Transformation weisen AC-Systeme höhere Wandlungsverluste auf als DC-Systeme. Trotzdem werden oft AC-Kopplungen verwendet, denn diese sind meistens einfacher ins gesamte Kabel- und Stromsystem einzubauen. Das gilt besonders dann, wenn deine PV-Anlage mit einem Speicher nachgerüstet wird.

Dreiphasige oder einphasige Einspeisung

Wechselrichter dürfen ab einer Leistung über 4,6 Kilovoltampere (kVA) Strom nur dreiphasig ins öffentliche Netz einspeisen. Man spricht von Dreiphasenwechselstrom oder Drehstrom. Geräte mit kleinerer Leistung dürfen auch einphasig einspeisen. Mit dieser Regelung soll vermieden werden, dass zu viele Systeme auf derselben Phase einspeisen und es somit zu Asymmetrien und Schäden kommt. Diese Entscheidung nimmt dir der Hersteller des Wechselrichters oder Stromspeichers ab. Mit Wirklich Eigenstrom wirst du bei dieser Wahl nicht allein gelassen, sondern rundum kompetent beraten. Frag einfach mal nach!

Blei oder Lithium Technologie

Beide Speichertechnologien haben Vor- und Nachteile. Bleiakkus sind häufig günstiger in der Anschaffung. Die Technologie der Bleistromspeicher wird seit vielen Jahren eingesetzt und hat sich seither weiterentwickelt. Dabei hält sich ihr Wartungsaufwand wegen der stabilen Bauweise in Grenzen. Außerdem können sie nach Ablauf der Haltbarkeit recycelt werden. Allerdings haben sie meist eine kürzere Lebensdauer (ca. 10 Jahre) als Lithiumakkus. Hinzu kommt, dass Bleispeicher ziemlich viel Platz brauchen und eine maximale Entladetiefe von 60% haben.

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Ab wann lohnt sich ein Stromspeicher?

Hier ist es schwierig, eine pauschale Aussage zu treffen, da sich die Kosten aus mehreren Komponenten zusammensetzen. Bei Haushalten, deren Speicher optimal auf die PV Anlage und den eigenen Stromverbrauch abgestimmt ist, rentiert sich der Speicher finanziell nach rund 7 - 11 Jahren. Berechne dafür zuerst deine Stromkosten zum aktuellen Strompreis von 30 ct / kWh im Jahr. Diese werden mit den Ausgaben für Anschaffung, Installation und Wartung von Photovoltaikanlage und Stromspeicher verglichen. Rechne dann aus, wie viele Jahre du den Energiespeicher nutzen musst, so dass die Anschaffungskosten durch die gesparten Stromkosten ausgeglichen sind. Dazu kommt, dass du eine Einspeisevergütung von ca. 12 ct pro kWh für Solarstrom erhältst, den du nicht selbst verbrauchst. 

Unabhängiger von der konventionellen Energieversorgung

Mit einer Photovoltaikanlage ohne Energiespeicher, deckt eine vierköpfige Familie übers Jahr betrachtet ungefähr 30% ihres Strombedarfs. Wird die Solaranlage jedoch mit einem Batteriespeicher nachgerüstet, verdoppelt sich dieser Wert (in Abhängigkeit der Kapazität des Batteriespeichers) und du wirst zu rund 60% autark. Die angegebenen Werte sind Mittelwerte. Dein Autarkiegrad an Sommertagen mit langer, steiler Sonneneinstrahlung auf die Solarzellen unterscheidet sich stark von deiner Autarkie an Wintertagen mit Schnee auf den Solarmodulen.

Ein Solarstromspeicher ist eine gute Investition in die Zukunft

Stromspeicher sind die Grundlage für Elektromobilität und spielen auch für die eigenständige Wärmeversorgung eine zentrale Rolle. In Kombination mit Wärmepumpen ermöglichen Hausakkus, den Bedarf an Wärmeenergie auch aus eigener Erzeugung zu decken. Den großen Akku deines Elektroautos kannst du idealerweise tagsüber direkt mit PV Strom laden oder über Nacht aus dem Stromspeicher auftanken. So bist du rundherum umweltfreundlich unterwegs. Also warum nicht heute in den Speicherkauf investieren und anfallende Kosten über die Jahre hinweg verteilen?

Solarstromspeicher steigert Wert und Sicherheit deiner Immobilie

Die meisten Speichersysteme sind bisher in Einfamilienhäusern und Kleinbetrieben installiert. Ein Batteriespeicher erhöht zusammen mit der Photovoltaikanlage den Wert deiner Immobilie, da sie so besonders energieeffizient wird. Und außerdem: der Hausakku kann je nach System im Ernstfall als Notstromaggregat dienen und dich auch bei Stromausfällen mit der zuvor gespeicherten Energie versorgen.

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Welche Kosten kommen auf dich zu?

Den Preis, den dir dein Solarteur angibt, ist für gewöhnlich der schlüsselfertige Installationspreis. Er beinhaltet also den Gerätepreis des Speichers sowie die Installationskosten durch den Fachbetrieb. Sinnvoll ist es noch, smarte Messsysteme wie den SmartMeter einzubauen, damit du deinen Stromverbrauch möglichst genau erfassen kannst. 

 

Wie du den Kauf deines Stromspeichers finanzierst

Förderung und Finanzierungsmodelle für Solarstromspeicher

Ein Stromspeicher kostet zwischen 6000 und 15000 Euro. Über die Hausbank kannst du im Normalfall einen Kredit bekommen. Außerdem werden Stromspeicher staatlich gefördert. Die KfW 275 Förderung unterstützt Privatpersonen in Deutschland, die einen Stromspeicher kaufen möchten. Die KfW 275 Förderung ist dafür an bestimmte Rahmenkriterien gebunden, die du auf der Website der KfW Bank findest:

  • 1,05 % effektiver Jahreszins
  • für Unternehmen, Freiberufler, Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen
  • für Batteriespeicher in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen, auch für Nachrüstung
  • Kredit mit attraktivem Tilgungszuschuss
  • bis zu 20 Jahre Zinsbindung

Für die Anschubfinanzierung zu den aufgezählten Bedingungen auf der Webseite der Bank gilt: First come, first serve, denn die Fördersätze sinken, sobald die Technologie sich etabliert hat.

Wenn du einen Stromspeicher kaufen möchtest, solltest du dich für weitere Details an einen Elektroinstallateur oder Solarteur wenden, der für dich deine individuelle Photovoltaikanlage inklusive Stromspeicher planen wird. Wirklich Eigenstrom vom Ökostromexperten Polarstern und dem Großhändler für Photovoltaiksysteme und Speicher Memodo hilft dir bei all deinen Fragen und bietet dir eine Komplettlösung aus Solaranlage, Stromspeicher und Ökoenergie in Kombination mit smarter und innovativer Technologie.

Wenn der Speicher leer ist...

Wenn du die Energie aus dem Stromspeicher aufgebraucht hast, beziehst du Netzstrom von einem Stromanbieter. Wenn du nicht aktiv einen ausgesucht hast, bist du automatisch in der Grundversorgung. Dort beziehst du meist Graustrom zu einem teuren Tarif. Wenn du zu einem unabhängigen Ökostromanbieter wie Polarstern wechselst, bekommst du echten Ökostrom zum fairen Preis – das ergänzt den Ökostrom aus Sonnenenergie von deinem Hausdach gut. Mit Wirklich Eigenstrom stehen wir Stromselbstversorgern von Anfang an zur Seite. Bei der Wahl der Solaranlage und des passenden Speichers – oder, wenn du deine PV Anlage nachrüsten möchtest. Und wir liefern die Reststrommenge, welche du nicht selber produzieren kannst. Wirklich Eigenstrom ist ein herstellerunabhängiges Angebot: das garantiert dir eine abgestimmte Lösung, die wirklich zu deinen Bedürfnissen passt.

Mit Wirklich Ökostrom und einem Solarstromspeicher bist du dann perfekt ausgestattet. Übrigens: Heizt du wie die meisten Deutschen mit Gas? Dann könnte Wirklich Ökogas für dich interessant sein.

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