Stromsparende Geräte: so schöpfst du das Potenzial aus | Polarstern
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Energieeffiziente Geräte: Stromsparende Geräte effizient nutzen

Stromsparende Geräte: so schöpfst du das Potenzial aus

Wie die meisten Menschen habe ich eine strikte Hosentaschenordnung. Schlüssel und Handy kommen in die linke Tasche, das Geld liegt rechts, und die hinteren Hosentaschen sind für den ganzen Firlefanz reserviert, der sich so im Laufe der Woche ansammelt: Flyer, Visitenkarten, meistens Coffee Shop-Bonuskärtchen. Mit den Bonus-Kärtchen habe ich ein besonderes Problem. 

Chronisch vergesse ich die Kärtchen in der Tasche, und kurz vorm zehnten Stempel ist die Hose längst in der Waschmaschine. Vom Gratiskaffee bleibt meistens nicht mehr übrig als ein paar Papierpopel. 

In der Zwischenzeit entsteht ein kleines Pyramidensystem. Weil ich denke, ich spare mit den Kärtchen sowieso, kaufe ich mir mindestens einen Kaffee mehr, wenn nicht zwei. Wenn nicht drei. Am Ende verplempere ich mit den Karten wahrscheinlich mehr Geld als ohne. 

Geräte werden immer energieeffizienter, aber...

Die gleiche Gefahr zum Prassen lauert bei energieeffizienten Geräten, obwohl sie eigentlich nichts dafür können. Sie sparen ja Energie. Inzwischen liegen manche Waschmaschinen in ihrem Verbrauch schon zwischen 50 % bis 70 % unter der Energieeffizienzklasse A+++. Und trotzdem taucht das am Ende manchmal gar nicht auf der Stromrechnung auf. Warum nicht? 

Verführen effiziente Geräte zum Stromprassen?

Mit energieeffizienten Geräten ist es eben wie mit Kaffeekärtchen. Man muss „den Gutschein“ auch einlösen, das heißt, die Geräte richtig nutzen. Das Paradoxe ist, gerade wegen ihrer Effizienz ist es oft verführerisch, Strom zu verprassen. Dann werden Standby-Knöpfe doch nicht bedient oder eine Maschine wegen einer mit Bonuskärtchen vollgestopften Hose angeworfen. Die angegebenen Stromsparpotenziale werden so verfehlt oder ins Gegenteil verkehrt. 

Elektronik: Mehrfachnutzung steigt

Auch die Mehrfachnutzung verhindert den Stromspareffekt einzelner Geräte. Man kennt das von Fernsehern. Pärchen oder Familien legen sich ein neues stromsparendes Gerät zu, und der Plan, den alten zu verschenken oder zu verkaufen, wird dadurch durchkreuzt, dass zwei Fernseher auch zwei Fernbedienungen bedeutet, also zwei parallel laufende Programme und damit zwei zufriedene Partner. 

So holst du das Beste aus neuen (und alten) Geräten heraus

Zunächst sollte man sich sowieso immer nur kaufen, was am Ende auch wirklich oft genutzt wird. Bei einer Familie mit vielen Kindern, die einfach viel waschen muss, lohnt sich eine superenergiesparende Waschmaschine vergleichsweise schnell. Entscheidend ist, dass man trotz all der Effizienzverheißungen der Geräte Stromsparroutinen nicht aufgibt. Nur so kann sich das Energiesparpotenzial neuer Geräte entfalten. 

1. Mit 30 Grad waschen, kostet bereits nur die Hälfte eines Waschgangs mit 60 Grad. 

2. Konsequent Geräte wie Fernseher etc. vom Netz nehmen. Allein für den Standby-Betrieb gehen in einem typischen Haushalt von drei Personen ca. 85 Euro im Jahr flöten.

3. Elektrogeräte putzen und pflegen: ein neuer Kühlschrank kann noch so effizient sein –eine 1cm-Eisschicht im Gefrierfach kann den Energieverbrauch schon um 50 Prozent erhöhen. Immer auf ein gutes Kühl-Klima achten: die empfohlenen Temperaturen für Kühlschränke sind: 7 °C für den Kühlschrank und -18 °C für das Gefrierfach. 

4. LED ist zwar die energiesparendste Form von elektrischem Licht, trotzdem gilt: immer schön das Licht ausmachen, wenn man es gerade nicht braucht. 

5. Geschirrspülmaschinen oder Waschmaschinen immer nutzen, wenn sie wirklich voll sind.

6. Lass dir von den Geräten Feedback geben. Hilfreich ist, dass viele neue Elektrogeräte ihren aktuellen Energieverbrauch anzeigen. So bekommt man ein Gespür dafür, dass zum Beispiel ein Eco-Programm beim Waschen viel weniger Strom verbraucht als ein Schnell-Waschprogramm. 

Wenn du jetzt noch auf der Suche nach einem guten Gerät bist: EcoTopTen gibt Tipps für einen sinnvollen Neukauf von Waschmaschinen. Und ich löse jetzt endlich mal meine Gutscheine ein, versprochen. Oder ich trinke einfach weniger Kaffee. Tut mir auch mal ganz gut, glaub ich. 

Quelle

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