Tipps zum Strom einsparen mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wärmepumpe.

Stromkosten sparen mit Wärmepumpe – so geht`s

Wärmepumpen gehören zu den effizientesten Heizungsarten – nicht umsonst waren sie 2017 in Neubauten das beliebteste Heizungssystem. Aus 1 kWh Strom machen sie zum Beispiel 4 kWh Heizenergie. Um deine Wärmepumpe zu betreiben brauchst du weder Gas noch Öl, aber Strom. Das erhöht natürlich den jährlichen Gesamtstromverbrauch. Wir geben Tipps, wie du steigende Stromkosten im Zaum hältst.

Um zu beurteilen, wie effizient eine Wärmepumpe tatsächlich arbeitet, kann man sich an der Jahresarbeitszahl (JAZ) orientieren. Für das oben genannte Beispiel von 4 kWh Heizenergie aus 1 kWh Strom beträgt die JAZ 4,0. Je höher sie ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Natürlich steigt damit der jährliche Stromverbrauch eines Haushaltes: Er kann sich in einem Einfamilienhaus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sogar verdoppeln. Mit diesen Tipps kannst du deine Stromkosten reduzieren:

1. Stromkosten sparen mit Wärmepumpentarif:

Der richtige Stromtarif spielt eine entscheidende Rolle, um Stromkosten zu sparen. Meist ist ein Extra-Zähler für die Wärmepumpe erforderlich, um solche Spezialtarife für Wärmepumpen beziehen zu können. Indem die Wärmepumpe einen eigenen Zähler hat, kann der Netzbetreiber die Stromversorgung der Wärmepumpe zeitweise unterbrechen, etwa wenn das Stromnetz stark ausgelastet ist. Aber keine Angst, kalt wird es deshalb nicht: Die Wärmepumpe hat nämlich einen Wärmespeicher und kann so trotz einer Unterbrechung weiter wärmen. Im Gegenzug für die Möglichkeit, die Stromversorgung der Wärmepumpe kurz auszusetzen, gewährt der Netzbetreiber gewisse preisliche Nachlässe. Am Ende sind Wärmepumpentarife so 20 bis 30 Prozent günstiger als klassischer Haushaltsstrom.

Berechne hier den Tarif für deine Wärmepumpe

Wärmepumpe nur mit Ökostrom wirklich CO2-sparend:

Ohne Ökostrom können Wärmepumpen den Stromverbrauch und die CO2-Emissionen sogar verdoppeln. Wärmepumpenstrom von Polarstern ist mit dem Grüner Strom Label ausgezeichnet und entsteht zu 100 Prozent aus deutscher Wasserkraft.

2. Stromkosten sparen mit Photovoltaikanlage und Stromspeicher

Eine weitere, sehr effiziente Möglichkeit, Stromkosten zu sparen, ist die Kombination der Wärmepumpe mit einer PV-Anlage. Dadurch nutzt die Wärmepumpe zum Heizen direkt den in der PV-Anlage produzierten Strom. Wird zusätzlich ein Stromspeicher installiert, steigt die eigene Autarkie vom öffentlichen Stromnetz, wodurch automatisch auch die Ausgaben für Strom weiter sinken. Schlussendlich kann mit einem Stromspeicher noch mehr PV-Strom selbst genutzt werden, sodass trotz stromintensiver Wärmepumpe im Idealfall 60 bis 65 Prozent des benötigten Stroms aus eigener Erzeugung gedeckt werden.

Wichtig beim Kauf der Anlagentechnik ist, dass die Geräte miteinander kommunizieren können. Denn einen einheitlichen Kommunikationsstandard gibt es noch nicht. Entsprechend sind besonders herstellerunabhängige Angebote zur eigenen Stromerzeugung von Vorteil, wie Wirklich Eigenstrom von Polarstern. Hier lässt sich für jede Wärmepumpe eine passende Anlagentechnik finden.

Informier dich hier über Wirklich Eigenstrom.

Individuell, aber machbar:

Solche individuellen Lösungen zur Kombination von PV-Anlage und Wärmepumpe sowie Stromspeicher sind technisch möglich, müssen allerdings mit dem Netzbetreiber abgeklärt werden. Wenn du deine PV-Anlage und deinen Batteriespeicher über Wirklich Eigenstrom kaufst und den Strom auch für deine Wärmepumpe nutzen möchtest, dann kümmern wir uns als Energieversorger darum. Nicht umsonst wurden wir gerade erst für unseren Kundenservice ausgezeichnet :)

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Weitere Tipps zum Stromkosten sparen mit Wärmepumpe:

  • Richtig lüften: Viel Strom verbrauchst du, wenn Räume durch zu langes Lüften auskühlen, denn das anschließende Aufheizen verbraucht viel Energie. Deshalb solltest du vor allem im Winter nur kurz Stoßlüften.
  • Nachrüsten: Wird an besonders kalten Tagen sehr viel Heizungswärme benötigt, etwa weil die Gebäudedämmung nicht optimal ist, kann die Kombination der Wärmepumpe mit einem Gasbrennwertkessel helfen. Er wird dann als Spitzenlastkessel eingesetzt, also nur dann, wenn wirklich viel Energie benötigt wird, die die Wärmepumpe alleine nicht decken kann.
  • Kombination mit Fußboden- oder Flächenheizung: Sie haben eine niedrige Vorlauftemperatur und sind daher ideal für die Kombination mit einer Wärmepumpe geeignet. Achte allerdings darauf, dass sie nicht von Teppichen verdeckt werden.
  • Die richtige Planung: Wenn die Wärmepumpe für warmes Wasser zuständig ist, muss der zukünftige Verbrauch genau abgeschätzt und eingeplant werden. Durch Fehleinschätzungen entstehen höhere Kosten.
  • Umwälz- bzw. Solepumpen: Über die Regelung der Umwälz- bzw. Solepumpen steuert die Wärmepumpe den Heizwasserzufluss in die Heizkörper. Bei der Planung sollte also auch auf die Effizienz der Komponenten geachtet werden. 
  • Vorlauftemperatur: Die Vorlauftemperatur der Heizung beschreibt die Temperatur des Heizungswassers am Austritt des Wärmeerzeugers. Das Wärmeverteilungssystem sollte so ausgelegt werden, dass der benötigte Wärmebedarf bei möglichst geringen Vorlauftemperaturen gedeckt werden kann. Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur ergibt dabei eine Einsparung von bis zu 2,5 Prozent.

 

Insgesamt gilt: Auch mit Wärmepumpe hast du zahlreiche Möglichkeiten, deine Stromkosten zu senken. Die einfachste von ihnen ist wohl der Wechsel in einen Wärmepumpentarif. Du kannst hier deinen Preis berechnen – oder uns bei Fragen einfach direkt anrufen:

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