Social Startups haben jetzt eine bundesweite Interessensvertretung: SEND | Polarstern
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Social Startups haben jetzt eine bundesweite Interessensvertretung: SEND

Birgit Heilig (auf dem Bild im Computer) erklärt, was das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland, kurz SEND e.V., leistet – und warum wir ein Netzwerk wie dieses brauchen, wenn sich die Wirtschaft verändern soll.

Wie kamt ihr auf die Idee, eine Interessensvertretung für Social Entrepreneurship zu gründen?

BIRGIT Technologische Innovationen werden auf breiter Basis gefördert, soziale und gesellschaftliche Innovationen nicht. Das muss sich ändern! Deutschland kann und muss eine führende Position einnehmen, wenn es darum geht, systemische Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen zu geben. Es sind Sozialunternehmer, die diese Antworten finden, testen und sie vorantreiben. Aber ohne die Unterstützung von Institutionen geht es nicht. Deshalb haben wir unter dem Dach des Bundesverbands Deutscher Startups e.V. eine Fachgruppe zu Social Entrepreneurship ins Leben gerufen, die jetzt in eine Vereinsgründung gemündet ist: Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland – kurz SEND e.V

Es gibt bereits Akademien, Gruppen und Zentren für soziale Unternehmen. Was macht SEND anders?

BIRGIT Jede dieser Organisationen hat einen spezifischen Schwerpunkt, was auch gut ist – dadurch bleibt eine Vielfalt an sozialen Themen gewährleistet. Bislang hat aber keiner der Akteure explizit eine repräsentative Mission verfolgt. SEND vertritt die Interessen von Social Startups und vernetzt sie, damit wir in Zusammenarbeit mit dem BVDS mit einer Stimme Bedürfnisse und Potenziale gegenüber Öffentlichkeit und Politik artikulieren können.

Wie sieht das konkret aus?

BIRGIT Wir planen, das Thema Social Entrepreneurship noch vor der Bundestagswahl sichtbarer zu machen. Es wird eine Crowdfunding-Kampagne geben, um finanzielle Mittel für unsere Arbeit zu generieren und neue Akteure einzubinden. Parallel startet eine Kommunikationskampagne, um Social Entrepreneurship ein Gesicht zu geben, das heißt, Akteure aus der Szene und ihre Lösungen vorzustellen und unsere Positionen zeitgemäß und authentisch bei Politik und Öffentlichkeit zu platzieren. 

Wie geht es nach der Bundestagswahl weiter?

BIRGIT Langfristig ist die Finanzierung sozialer Innovationen unser Hauptanliegen, außerdem wollen wir die Hürden für die Gründung eines Social Startups abbauen und Talente für eine Karriere im Bereich Sozialunternehmertum begeistern. Eine eigene Rechtsformen für Social Entrepreneurship und steuerrechtliche Aspekte möchten wir in späteren Phasen ebenfalls aufgreifen. 

SEND ist ein gemeinnütziger Förderverein für Social Entrepreneurship und zugleich die Fachgruppe Social Entrepreneurship beim Bundesverband Deutsche Startups (BVDS). Liegt bei SEND ein besonderer Fokus auf Neugründungen? Wer sind die SEND-Mitgliedsunternehmen?

BIRGIT Die Verzahnung mit dem BVDS hilft uns, ein größeres Netzwerk für die Kommunikation zu gewinnen und auch Ansprechpartner zu finden. Außerdem stehen Startups  vor den gleichen Herausforderungen, egal ob sie nun social sind oder nicht. Kooperation und gegenseitige Unterstützung liegen dadurch einfach nahe. Mitgliedsunternehmen bei SEND sind derzeit Social Startups, aber auch etablierte Sozialunternehmen, Unterstützer und Förderer von Social Entrepreneuren und Hochschulen.

Wie kann man SEND unterstützen? 

BIRGIT Jeder kann SEND mit einer Mitgliedschaft unterstützen – Unternehmen, Organisationen genauso wie du als Privatperson. Außerdem ist jede Hilfe für unsere Kommunikation willkommen, sei es mit Veranstaltungen oder dem Teilen von Informationen. Wer uns hier helfen möchte, kann sich in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen oder uns auf Facebook und Twitter folgen. Und natürlich sind wir dankbar über alle Kontakte, die uns helfen, Social Entrepreneurship in der breiten Öffentlichkeit und der Politik sichtbar zu machen. Derzeit konzentrieren sich zwar noch viele Aktivitäten in Berlin, aber auch in diversen anderen Regionen ist Social Entrepreneurship stark am wachsen. Den Aufbau von Regionalgruppen fassen wir dabei auch ins Auge. Wer Interesse hat, in seiner Region oder Bundesland aktiv zu werden und beim Aufbau einer übergeordneten schlagkräftigen Truppe vor Ort zu helfen –  meldet euch!

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