Social Enterprises und Politik: was wollen die Parteien? | Polarstern
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Mitarbeiter im Social Entrepreneurship Polarstern.

Wahl-Check: Wie stehen die Parteien zu Social Entrepreneurship?

Diese Frage diskutierten wir zusammen mit der Interessensvertretung für Social Entrepreneure in Deutschland (SEND) auf dem Social Business Meetup Munich.

Dieses Mal gab es in unserer Stadt besonders schöne Wahlplakate. Der Linke-Kandidat hatte ganz vergessen, sein Spiderman-Kostüm auszuziehen, und die SPD grüßte alle Gaynossinnen und Gaynossen. Je näher die Wahl rückt, desto klarer spucken die Parteien endlich aus, was sie eigentlich wollen: "Law and Order" hier, "Öko!" da – klare Statements.

Wie aber stehen die Parteien zu Social Entrepreneurship?

Für mich ist das eine ganz entscheidende Frage bei dieser Wahl. Denn Social Entrepreneurship ist mit vielen politischen Fragen wie Integration, Inklusion oder Klimaschutz eng verknüpft. Social Entrepreneure können wirklich helfen. Sie bieten Produkte und Dienstleistungen an, die gleichzeitig Lösungsvorschläge für gesellschaftliche Herausforderungen sind oder diese unterstützen. Und dann kaufe ich doch lieber bei diesen Unternehmen als bei konventionell wirtschaftenden. So gestalte ich ganz bewusst auch meine Zukunft mit.

Wirtschaft, wie sie sein sollte

Das Paradox ist, dass Social Entrepreneure der Politik (die sich auch nicht um alles kümmern kann und soll) unter die Arme greifen, umgekehrt aber nicht die gleiche Förderung bekommen wie konventionell wirtschaftende Unternehmen. Die Bundestagswahl ist eine Gelegenheit, diesen Missstand zu beheben. Nur muss man dazu wissen, welche Partei für was steht.

Social Business Meetup München: Was wollen die Parteien?

Einen Vorgeschmack darauf gab es beim Social Business Meetup München. Stargast war dieses Mal das neu gegründete Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland, kurz SEND. Seine zentralen Ziele und Forderungen sind:

  • Bessere Finanzierung sozialer Innovationen von Social Startups. 
  • Mehr Sichtbarkeit und Vernetzung von Social Startups. 
  • Abbau der Einstiegshürden für die Gründung eines Social Startups. 
  • Karriere im Bereich Sozialunternehmertum fördern.
norbert-kunz-social-impact
Norbert Kunz, Geschäftsführer von Social Impact GmbH, stellt SEND vor.

SEND legt den Parteien Wahlprüfsteine vor

Mit Blick auf die Bundestagswahl hat SEND den Parteien Wahlprüfsteine vorgelegt, um zu prüfen, welche Partei die zentralen Forderungen am ehesten erfüllen wird. Befragt wurden Bündnis 90 / Die Grünen, CDU/CSU, FDP, Die Linke und SPD. Welche Partei vertritt die Interessen der Gründer am besten? 

Ein Vorgeschmack der Parteienumfrage

Wir wollen nicht so sehr ins Detail gehen, aber es ist schon einmal gut zu wissen, dass allen Parteien das Thema Social Entrepreneurship wichtig ist. Es ist keine Partei dabei, die Social Entrepreneurship in der nächsten Legislaturperiode nicht stärker fördern möchte. Unter anderem erwähnen die Parteien bessere Finanzierungsmöglichkeiten, Bürokratieabbau und gesetzliche Anpassungen für einen leichteren Marktzugang. 

Das Was und das Wie

Aber manchmal geht es weniger darum, was man sagt, sondern wie. Während die Linke, die Grünen, SPD und FDP alle Fragen beantworten, packt die Union gleich alle in eine und erzählt lieber, was sie schon erreicht hat. Interessant ist auch, dass die SPD als einzige Parte explizit Gründerinnen stärker fördern möchte, oder die FDP den Fokus ganz klar auf neues Recht setzt, damit bestimmte Leistungen im sozialen Sektor überhaupt erbracht werden dürfen. Die Linke hält es für denkbar, Social Entrepreneure bei öffentlichen Ausschreibungen zu bevorzugen, und die Grünen fordern, dass Social Entrepreneurship eine strategische Aufgabe der Wirtschaftspolitik werden muss. Wie die Parteien im Detail geantwortet haben, kannst du im Folgenden einsehen. 

Zu den Wahlprüfsteinen

Und jetzt geht wählen :)

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