Smart Home im Garten: Die Trends und wie du sie bewusst nutzt

Das Leben verlagert sich immer mehr nach draußen. Ganze Küchen gibt es für den Garten. Welche Trends im Kommen sind und mit welchen Smart-Home-Technologien du sie effizient nutzen kannst, verraten wir hier.

Der Sommer ist für Gartenpartys da! Wer keinen hat, der muss auf eine Einladung hoffen. Eine solche hatte ich letztes Wochenende. Und ich war baff. So einen Garten hatte ich noch nicht gesehen: Riesiger Elektrogrill mit allen möglichen Funktionen, Kühlschrank, fettes Soundsystem und eine Beleuchtung, die sich viel eher als Lichtershow beschreiben lässt. Ich spreche hier von Outdoor Living! Bei so viel Komfort ist es kein Wunder, dass wir immer mehr Zeit draußen verbringen und immer mehr Geräte smart vernetzen. Aber welche Trends gibt es eigentlich? Und wie wirkt sich das auf den Stromverbrauch aus?

 

 

1. Outdoor-Küche

Warum drinnen kochen, wenn man auch im Garten eine Küche haben kann? Das denken sich immer mehr Leute. Ein einfacher Elektrogrill reicht nicht mehr. Der Trend geht zum Multifunktionsgrill. Auf dem kann man nicht nur Würstchen braten, sondern auch ein leckeres Asia-Wok-Gericht zaubern. Auch integrierte Waffeleisen oder Fritteusen sind möglich. Manche Grills sind mit einem Bluetooth-Thermometer ausgestattet, mit dem man Garzeit und Temperatur genau einstellen kann. Sobald das Essen fertig ist, bekommt man eine Benachrichtigung aufs Handy. Smart. Auch Outdoor-Kühlschränke werden immer häufiger genutzt. Beim Stromverbrauch fällt ein Elektrogrill alleine noch nicht ins Gewicht – eine Stunde Betrieb kostet nicht mal einen Euro. Allerdings ändert sich dies bei einer ganzen Outdoor-Küche. Die Stromkosten für einen Outdoor-Kühlschrank allein liegen bei rund 50 Euro im Jahr und mehr.

Ökostrom für den Garten

2. Vernetzte Outdoor-Beleuchtung.

Smarte Beleuchtungssysteme im Garten sind einfach zu installieren und fallen beim Stromverbrauch kaum ins Gewicht. Mit vernetzten Leuchten kann man verschiedene Lichtszenarien einstellen. Gesteuert wird das Ganze übers Smartphone. Die Outdoor-Beleuchtung basiert häufig auf Solartechnik und LED, die wenig Energie verbrauchen.

 

3. Smartes Soundsystem.

Der richtige Sound macht eine gute Party. Für draußen gibt es portable Bluetooth-Lautsprecher. Man kann wasser- und staubabweisende Lautsprecher für den Garten auch fest installieren. Zum Beispiel versteckt im Blumenbeet, in Steinoptik oder als Skulpturen. Hierbei muss jedoch ein Kabel verlegt werden.

Mähroboter mit Ökostrom

4. Mähroboter.

So ein Mähroboter nimmt eine eher lästige Aufgabe im Garten ab und wirkt sich vergleichsweise gering auf die Stromrechnung aus. Der Stromverbrauch eines sparsamen Roboters liegt bei etwa 24 Kilowattstunden pro Jahr. Das elektronische Gerät ist dazu noch ziemlich emissionsarm. Ein ganzes Drittel CO2 kann man einsparen im Vergleich zu mit Benzin betriebenen Rasenmähern. Am besten lädt man den Roboter mit Ökostrom. So kann man seinen CO2-Abdruck noch stärker verringern. Der geringe Geräuschpegel und keine stinkigen Abgase sind weitere Pluspunkte für den Mähroboter. Beim Kauf sind vor allem Gartengröße und eventuell vorhandene Hanglage entscheidend. Bevor der Roboter seine Arbeit antreten kann, muss ein Begrenzungsdraht verlegt werden. Von diesem geht ein Magnetfeld aus, an welchem sich der Mähroboter orientiert. Nach getaner Arbeit fährt dieser automatisch zur Ladestation zurück. Das sehr klein geschnittene Gras kann meist liegenbleiben und als Dünger für den Rasen dienen. Wichtig ist die gute Vorbereitung, damit der Roboter tatsächlich Arbeit abnimmt und nicht mehr Arbeit macht. Am besten teilt man sich das Gerät mit den Nachbarn. So kann die ganze Nachbarschaft ohne fossile Brennstoffe mähen. Und davon haben wir alle was.

 

5. Intelligente Bewässerung.

Wer keinen grünen Daumen hat, macht schnell mal Fehler bei der Bewässerung. Es ist auch echt nicht einfach. Augenscheinlich trockener Boden kann unterirdisch nass sein. Intelligente Bewässerungssysteme messen mit Sensoren Temperatur, Boden- und Luftfeuchtigkeit. Mithilfe dieser Messwerte erfolgt eine optimale Bewässerung. Das spart Wasser. Verbunden mit einer Wetterstation schaltet die Technik die Bewässerung aus, sobald Regen angesagt ist. Außerdem kann man einstellen, welche Bereiche im Garten am meisten Wasser bekommen sollen. Wasserintensive Pflanzen sollte man daher am besten von Anfang an nah beieinander setzen. Betrieben wird die intelligente Bewässerungsanlage idealerweise mit Solarmodulen.

 

6. Automatische Markisen und Rollläden.

Automatische Markisen helfen dabei, die Temperatur innen effizient zu regeln. Denn knallt die Sonne, wird die Markise automatisch ausgefahren. Mithilfe der Wetterstation und Temperatur- und Helligkeitssensoren regelt das System das Aus- oder Einfahren der Markisen und Rollläden. So heizt sich das Haus nicht unnötig auf. Die Klimaanlage kann ausbleiben. Zum anderen entsteht in der kalten Jahreszeit kein unerwünschter Wärmeverlust.

 

Smarte Gartentechnik bewusst einsetzen.

Smarte Technologien im Garten sind zwar trendy – allerdings ist es auch wichtig, sie effizient einzusetzen. Mit der All-in-one-App von unserem Partner iHaus, lassen sich die Anwendungen sinnvoll miteinander vernetzen. Und natürlich müssen nicht alle Heckenscheren und Co. müssen mit Strom betrieben werden. Mithilfe eines Smart Meters lässt sich zusätzlich der Stromverbrauch kontrollieren. Dieser intelligente Stromzähler stellt den Strombedarf und -verbrauch bildlich dar, wodurch man einen genauen Überblick über den eigenen Stromverbrauch bekommt. Nur wer ihn kennt, weiß, wo auch Einsparpotenzial liegt. Wer dann auch noch Wirklich Ökostrom bezieht, hat auch wirklich einen smarten Garten.

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