Sich das Schenken schenken | Polarstern
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Sich das Schenken schenken

Ding. Bimmel. Kling. Bing. So klingt doch Weihnachten, oder? Um mich herum klingt es aber so: „Uaah! Einkaufen! Tickets? Was, ausgebucht?! Schreibtisch! So viel Arbeit noch auf dem Schreibtisch!” – Oder so: „Oh nein, Weihnachtsgeschenke! Fondue! Plätzchen! Beleuchtung! Deko? Braten! Bitte? Was soll das heißen, die sind jetzt Vegetarier?” – Wenn es gut läuft, kommt einfach nur ein resigniertes „Waaah”. Ich hab sogar schon ein paar Leute buchstäblich im Kreis rennen sehen, mit Hände nach oben. Wirklich. Dabei ist "Last Christmas" gelaufen. Es war nur noch ein kurzer Schritt bis zum Verrücktwerden.

Ein Geschenk an mich: In der Badewanne mit Norah Jones

Nicht mit mir, meine Lieben. Ich tippe diese Zeilen aus der Badewanne. Ich habe eine Norah-Jones Platte reingelegt, ein Handtuch um den Kopf gewickelt und mir so ein pinkes Entspannungszeugs ins Wasser gekippt. Und auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, was es ist – es riecht super. Und ich schwebe fernab von jedem Weihnachtsstress. Ein Geschenk an mich - Fast schon wirklich besinnlich.

Ein schlechtes Geschenk ist schlechter als nichts

Was kann man mit Geschenken schon richtig machen? Klar ist das für Kinder an Weihnachten toll, dieser Overkill an postmodernem Überfluss. Der Fokus auf das supernette Christkind, das einem ein Paket zum Fenster rein wirft (und diese zwei Bücher und Nüsse, aber niemand weiß warum...). Das ist schon okay.

Was soll ich schenken?

Was ich nicht verstehe, ist, warum wir (ja, wir Erwachsenen) uns noch Krawatten schenken und Kerzensets und Topfsets und allerhand Sets und diese kleinen bescheuerten Holzflöten vom Weihnachtsmarkt – die für zwei Minuten aussahen wie das perfekte Weihnachtsgeschenk! Nur um all das dann mit einem halb gequälten Lächeln unterm Baum aufzureißen und eigentlich nur Eins zu wollen: Zurück zum Essen und zum Wein. Bitte. Schnell.

Schenken zu Weihnachten

Das größte Geschenk ist für mich...

Ihr findet das extrem? Okay, ich gebe zu ich war noch nie gut darin, Geschenke zu bekommen. Ich habe dabei immer ein schlechtes Gewissen gehabt. Möchte wirklich nicht wissen, warum. Aber irgendwie hat es mich auch hierhin gebracht, und das finde ich sehr schön: Das größte Geschenk, das mir jemand, den ich mag, machen kann, ist Anwesenheit. Ich freue mich tierisch wenn meine besten Freunde an meinem Geburtstag mich besuchen kommen, oder ich an Weihnachten einfach mit Menschen, die mir etwas bedeuten, an einem schönen Ort sein darf. Das ist mir mehr als genug. Aber dieses Schenken allein um des Schenkens Willen – das muss doch wirklich nicht sein, oder?

Ein Geschenk, das von ganzem Herzen kommt, gibt es selten

Ein Geschenk von ganzem Herzen ist etwas Großartiges. Nur gibt es das eben nicht jedes Jahr und nicht dann, wenn man es gerade braucht. Meine beste Freundin schenkt mir einfach ab und zu etwas, weil sie denkt, ich würde mich freuen. Und das tue ich – wie ein kleines Kind. Ich liebe das. Ich schenke selber auch gerne, wenn mich etwas an jemanden erinnert, wenn ich geben möchte. Aber wenn ich jemanden zu Weihnachten beschenken MUSS, endet das in einem Desaster. Oder in Druckerpapier. Nochmal sorry dafür, Papa.

Weniger Geschenke, lieber besseres Essen!

Meine Familie schenkt sich in den letzten Jahren immer weniger. Letztes Mal war es sogar nur so, dass jeder etwas Besonderes zum Essen mitgebracht hat. Wir hatten dann Körbe voller Obst und Gemüsekisten aus Spanien und Feinkost und den besten Wein – wohin das Auge schaute. Das war schön. Und so leicht. Also, nicht das Essen, die Situation.

Freunde sind die Familie, die man sich aussucht, und Freundschaft das schönste Geschenk

Also meine lieben Freunde, bitte nehmt es mir nicht übel: Von mir werdet ihr dieses Jahr kein Weihnachtsgeschenk bekommen. Ich habe Angst vor der Fußgängerzone. Wenn sich in den Augen der Menschen das Mediamarkt Logo spiegelt, das macht mir Angst. Ich bin so froh, dass ich euch habe, dass wir uns gegenseitig ausgesucht haben, so viel Zeit wie möglich miteinander zu verbringen. Denn Freunde sind doch die Familie, die man sich aussuchen darf, oder nicht? Ich möchte, dass ihr wisst, wie glücklich ich bin, euch zu haben. Und ich hoffe ihr versteht das auch ohne den Apple-Gutschein.

Ein gutes Geschenk würde mir da schon einfallen...

Wirklich Ökostrom aus 100 % deutscher Wasserkraft ist zwar schwierig unter einen Baum zu legen, aber er macht sich trotzdem gut in der Wohnung, verhindert im Jahr bei einer Familie mit zwei Kindern schon an die 1.800 Kilo CO2. Nur so als Tipp. Zusätzlich muss man sich nicht mit der Frage herumschlagen, ob das jetzt euren Liebsten wirklich gefällt. Weil er auch so Sinn macht. Außerdem glauben wir Polarsterne auch daran, dass weniger schenken mehr ist. Weniger Müll. Weniger Wegwerfgüter. Weniger Plastik. Aber was weiß ich schon. Ich bin auch nur ein Mann in einer Badewanne, der vor lauter Schaum kaum noch etwas sieht.

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