Preisvergleich für Stromtarife: was sollte ich beachten? | Polarstern
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Preisvergleich: Bei der Stromtarifauswahl kann man sich am Verbrauchermagazin Öko Test orientieren.
Beim Preisvergleich von Strom- und Gastarifen gibt es einiges zu beachten.

Preisvergleich für Stromtarife: Darauf kommt's an

Keiner will einen teuren Tarif zahlen, das ist klar. Aber oft sind die auf den ersten Blick günstigen Stromtarife am Ende teurer als normale Preise. Erfahre hier, woran das liegt und wie man einen transparenten Ökostrom Preisvergleich macht.

Inhalt

Barney Stinson macht es richtig. Er hat einen „Mann für alles“. Ich hätte das auch gerne. Vor allem, wenn ich etwas kaufen muss, von dem ich keine Ahnung habe. Zum Beispiel irgendein Elektrogerät. Tausend Funktionen stehen zum Vergleich, die ich nicht kenne und mit ziemlicher Sicherheit auch nie brauchen werde. Langsam verzweifelnd wünsche ich mir dann, im Laden stünde nur ein Gerät. Und zwar genau das, welches ich wirklich brauche. Auch bei Strom ist das Angebot unübersichtlich groß. Deshalb soll dieser Artikel dein guter Ratgeber für den Stromvergleich werden. Übrigens: wir haben auch einen Ratgeber für den Gasvergleich.

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1. Tipp: Vorsicht bei großen Online-Vergleichsportalen

Es ist das Erste, was einem bei einem Preisvergleich in den Sinn kommt: Computer an, online gehen, eines der vorgeschlagenen Vergleichsportale aus der Google Suche öffnen. So ist es auch bei der Suche nach dem richtigen Tarif für Biostrom. Eigentlich viel zu einfach: du gibst deine Postleitzahl und deinen Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) an und dann suchen die Stromvergleichsrechner sämtliche Stromtarife für dich raus. Der Strompreisvergleich scheint erledigt. Doch es ist Vorsicht geboten.

 

Du bekommst nicht alle Grünstromangebote angezeigt

Denn Online-Vergleichsportale bieten keine Übersicht aller Tarife am Markt. Öko Test und die Verbraucherzentrale NRW raten sogar davon ab, Energieversorger auf Onlineportalen zu vergleichen. Stromanbieter müssen zahlen, um aufgelistet zu werden. Sehr gute, aber kleine Energieversorger, darunter unabhängige Ökostromanbieter wie Polarstern, kommen gar nicht vor: Sie wollen keine Provision an die Vergleichsportale zahlen. Das Geld ist an anderer Stelle eh sinnvoller investiert.

 

Zertifikate werden oft falsch verstanden

Viele Tarife, die bei einem Ökostromvergleich auf Vergleichsportalen angezeigt werden, tragen Gütesiegel. Allerdings ist das nur bei wenigen ein wirklich glaubwürdiges Siegel. Denn oftmals steckt hinter den Anbietern ein Unternehmen, das mit Atom- und/oder Kohlekraftwerken verbunden ist oder sie sogar betreibt oder mehrheitlich fossile Stromtarife im Portfolio hat.

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Unternehmen werden nicht bewertet

Die meisten Siegel und Zertifikate vergleichen also "nur" einzelne Produkte, nicht aber Unternehmen. So werden Angebote von rundum grünen, unabhängigen Ökoenergieversorgern wie Polarstern mit Angeboten der alten Energiekonzerne Vattenfall, EnBW, RWE und E.ON und deren zahlreicher Tochtergesellschaften verglichen. Grünstrom dient ihnen zwar als gutes Marketinginstrument, sagt aber wenig über die Nachhaltigkeit und das verantwortungsvolle Handeln des Unternehmens aus.

Zu den aktuell glaubwürdigsten und bekanntesten Siegeln zählen das Grüner Strom Label und das ok-Power Siegel für Strom, die auch von Nachhaltigkeitsexperten empfohlen werden. Polarstern trägt beispielsweise das Grüner Strom Label. Bei einigen Vergleichsportalen kann zudem inzwischen nach Siegeln gefiltert werden. Doch das löst nicht das Problem: man erfährt zwar, ob der Tarif glaubwürdig grün ist, aber nicht, ob das Unternehmen dahinter nachhaltig ist.

 

Alternativen zum Vergleichen: Utopia, Öko Test, Robin Wood

Die großen Vergleichsportale sind also oft nicht transparent genug (siehe die Tricks) und betrachten nur das Biostromprodukt selber. Du solltest deshalb direkt die Monatstarife auf den Webseiten der Stromanbieter vergleichen. Oder du nutzt Ökostromvergleiche und Tests wie vom Magazin Utopia, der Verbraucherzeitschrift ÖkoTest oder von der Umweltschutzorganisation Robin Wood. Die berücksichtigen auch Kriterien, die den Energieversorger betreffen. 

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2. Tipp: Monatstarife der Stromanbieter vergleichen

Mach deinen eigenen Vergleich. Am einfachsten machst du den Strompreisvergleich, indem du den neuen Abschlag, also deinen Monatsbeitrag, mit deinem alten vergleichst. Dazu hat jeder Stromanbieter einen Tarifrechner auf der Webseite. Deinen monatlichen Betrag, d.h. deien Abschlag, siehst du sofort, wenn du folgende Angaben eingibst: deine PLZ und deinen ungefähren Jahresverbrauch. Für letztere Angabe stellen Stromrechner Referenzwerte bereit. Oder du schaust auf einer alten Rechnung deines Stromanbieters nach und gibst den entsprechenden Wert ein. So kannst du deinen Preis beim jeweiligen Stromanbieter zuverlässig schätzen und mit dem monatlichen Betrag deines bisherigen Versorgers vergleichen.

 

Spezialtarife vergleichen – Ökostrom für Elektroautos, Wärmepumpen und Nachtspeicheröfen

Beim Strompreisvergleich direkt beim jeweiligen Anbieter, kannst du Ökostrom für die private Nutzung oder als Gewerbestrom vergleichen. Oft gibt es aber auch noch Spezialtarife. Darunter fällt zum Beispiel der HT/NT-Tarif (HT: Haupt-/Hochtarif, NT: Neben-/Niedertarif; oder auch Tag-/Nachtstrom) bei dem verschiedene Strompreise bei der Haupt- und Nebenzeit bezahlt werden oder der Mieterstrom-Tarif bei dem Strom dezentral mit einer Photovoltaikanlage oder in einem Blockheizkraftwerk im eigenen Haus produziert wird. Bei diesen Angeboten handelt es sich um auf deinen individuellen Stromverbrauch angepasste Stromtarife. Mehr dazu auf Spezialtarife.

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Hier Abschlagwert für Ökostrom berechnen!
Preisvergleich Strom- und Gasverbrauchswerte
Beim Preisvergleich an diesen Referenzwerten für den Strom- und Gasverbrauch orientieren.

 

3. Tipp: Billig-Tricks zum Beispiel auf Vergleichsportalen ignorieren

Viele Stromanbieter locken mit Sonderangeboten, wie hohen Wechselbonuszahlungen, Einstiegs- oder Paketpreisen. Solche Angebote sind auf den ersten Blick verlockend, versprechen sie doch sehr günstige Strompreise. Faktisch lassen sie keinen transparenten Preisvergleich zu. Die Erfahrung im Energiemarkt zeigt, dass diese Versprechen selten gehalten werden oder an unschöne Bedingungen geknüpft sind. Die beliebtesten Fallen:

 

Der Vorkasse-Trick

Statt monatlicher Abbuchungen zahlt man bei Vorkasse-Tarifen den jährlichen Energiepreis ein Jahr im Voraus. Im Falle einer Insolvenz des Anbieters ist das Geld aber weg. Außerdem hat man einen vertraglichen Klotz am Bein. Wechseln kann man in der Zwischenzeit nicht.

 

Der Einstiegspreis-Trick

Bei diesem Trick ist der Stromtarif anfangs sehr günstig. Klingt verlockend? Obacht. Nach ein paar Monaten zieht der Preis oft extrem an. Wenn man vertraglich nicht wechseln kann, zahlt man noch lange viel zu viel.

 

Der Paketpreis-Trick

Bei Paketpreisen verpflichtest du dich, deinem Stromanbieter eine fixe Menge an Strom abzukaufen – dafür bekommst du ein günstiges Angebot. Die Sache ist die: wenn du weniger verbrauchst, bekommst du nichts zurück (Mindestverbrauchsregelung). Aber wenn du mehr verbrauchst, will der Energieanbieter auch mehr Geld (Mehrverbrauchsregelung). Du kannst leider nur verlieren.

 

Der Bonus-Trick

Viele Energieanbieter locken mit Bonuszahlungen, wenn du zu ihnen wechselst. Ausgeschüttet werden diese Boni aber selten bis nie. Und wenn, zahlst du am Ende auch nicht weniger. Denn natürlich bezahlst du einen hohen Tarif. So gleichen sich Bonus und Monatsbetrag letztlich aus.

Jetzt kennst du die typischen Tricks der Online-Vergleichsportale beim Preisvergleich von Strom und fällst bestimmt nicht mehr darauf rein.

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4. Tipp: Strompreisvergleich – gute Qualität kann günstig sein!

Der Preisvergleich von Ökostrom bringt so manchen zum Staunen: Ökostrom ist in der Regel günstiger als die Grundversorgung. Es gibt also keinen Grund, auf Qualität zu verzichten – guter Biostrom ist nicht teuer. Achte beim Strompreisvergleich auf Zertifizierungen wie das Grüner Strom-Label oder Öko-Test: so bekommst du wirklich guten, echten Ökostrom und kein Greenwashing-Produkt. Nutze idealerweise die Stromrechner der unabhängigen Stromanbieter.

Hier erhältst du noch mehr Informationen zum Stromanbieterwechsel.

 

Das Ökoenergieangebot von Polarstern

Der Ökoenergieversorger Polarstern bietet ausschließlich Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien an. Polarstern verfolgt als Social Business im Unterschied zu den meisten anderen Ökostromanbietern eine konsequent nachhaltige Linie mit dem Ziel, einen möglichst großen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Als erster Energieversorger hat Polarstern auch eine Gemeinwohlbilanz veröffentlicht. Darin bewerten unabhängige Dritte neben ökonomischen vor allem ökologische und soziale Faktoren des Unternehmens. Berechne einfach mal den Tarif für Wirklich Ökostrom.

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