Mieterstrom Förderung NRW & Thüringen | Polarstern
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Mieterstrom: Was die neuen Förderprogramme in NRW und Thüringen bringen

Nordrhein-Westfalen und Thüringen haben Programme zur Förderung von Mieterstrom vorgelegt. Was sie beinhalten und was jetzt passieren muss, damit die Programme die dezentrale Energiewende wirklich abheben lassen.

Mieterstrom, das ist so etwas wie der Gegenentwurf zum Großkraftwerk oder Riesendamm. Viele Unterstützer kommen an vielen Orten mit ihren individuellen Lösungen und Ideen zusammen, um die Energieversorgung immer dezentraler und sauberer zu machen, statt immer zentraler und schmutziger. 

Wirklich dezentral

Mieterstrom Förderung in NRW und Thüringen

Auch in den Landesregierungen scheint angekommen zu sein, dass man nicht auf Berlin warten muss, wenn man etwas verändern will. Nachdem Hessen bereits vorgelegt hat, ziehen jetzt Nordrhein-Westfalen und Thüringen nach und legen jeweils eine eigene Mieterstrom Förderung vor. Das Signal: Die Energiewende ist gewollt und sie muss dezentral und fair sein. Auch letzteren Punkt können Mieterstrommodelle leisten, schließlich profitieren alle davon – Mieter genauso wie Immobilien- und Baufirmen, Projektierer oder Architekten. 

Was die Politik für Mieterstrom leisten muss

Der Rückenwind für Mieterstrom ist da, jetzt muss sich zeigen, ob er genutzt wird. Es bedarf einer flächendeckenden Forderung nach Mieterstrommodellen bei Neubauten und ihre Befreiung von der EEG-Umlage. Denn dies macht die Investition in die dezentrale Energiewende nicht zur Option, sondern zur Pflicht und würde eine wirtschaftlich nachhaltige Umsetzung der Energiewende unterstützen statt zu bremsen, wenn das Budget aufgebraucht ist (so wie wir es aktuell bei der KfW-Speicherförderung erleben).

Was die Wirtschaft für Mieterstrom leisten muss

Die Politik kann selbstverständlich nur den Rahmen geben, in dem die dezentrale Energiewende gedeihen kann. In der konkreten Umsetzung verlangt Mieterstrom eine hohe Schnittstellenkompetenz und Prozessexzellenz, die bislang nur wenige Akteure im Markt beherrschen (nicht selten werden wir bei Polarstern bei gescheiterten oder zu scheitern drohenden Projekten angefragt). 

Realistische Erwartungen

Die Förderungen der Bundesländer und die damit verbundenen niedrigen Kosten in der Finanzierung, werden sicherlich für ein größere Nachfrage nach Mieterstromprojekten fördern. Was Mieterstrom als Geschäftsmodell betrifft, sollten die Erwartungen dennoch realistisch bleiben. Natürlich lohnt es sich, aber niemand wird hier eine Goldgrube ausheben, und darum darf es auch nicht gehen, sondern darum:

Mieterstrom: an einer großen Sache mitarbeiten

Alle, die an Mieterstromprojekten mitarbeiten, arbeiten für eine große Sache, auch wenn es jeweils immer nur um ein Gebäude geht: An einer Zukunft, die mit immer weniger Großkraftwerken und ihren Schäden an der Umwelt auskommt. Neben wirtschaftlicher Attraktivität muss man auf Mieterstrom – salopp gesagt – Lust haben. Und das macht es! Unsere ersten Projekte sind umgesetzt. Und wenn Häuser erst mal ihre eigene, hausgemachte Energie nutzen, und alle waren daran beteiligt, dann ist das einfach was Besonderes. 

Yes!

Das war jetzt viel Pep-Talk, aber was bedeuten die Förderungen in den Bundesländern nun konkret? Gehen wir alphabetisch vor. Erst NRW, dann Thüringen. 

Förderung von Mieterstrom in NRW

Nordrhein-Westfallen stellt Zuwendungen für die Ausgaben bei Kauf und Installation von passenden Zählern zur Bilanzierung des Mieterstrom-Stromverbrauchs von Mietern bereit. Die Unterverteilung mit Smart-Meter-Technik wird aber nur gefördert, wenn der Einsatz von intelligenten Zählern nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften ohnehin notwendig ist. Zuwendungsfähig sind außerdem Hard- und Software für Abrechnungssysteme, damit diese automatisiert und sauber laufen.

Wie hoch ist die Mieterstrom Förderung in NRW?

Je Vorhaben sind in Nordrhein-Westfalen maximal 30.000 Euro möglich. Außerdem können 50 Prozent der Ausgaben für stationäre Batteriespeicher in Verbindung mit eine Photovoltaikanlage, die eine Peakleistung größer 30 kW aufweist, bezuschusst werden. Die Obergrenze der Förderung pro Speicher liegt bei 75.000 Euro. Bei den PV-Anlagen ist es egal, ob es sich um eine Neuanlage oder eine Nachrüstung einer bestehenden Anlage handelt, wenn diese nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde. Die Förderung betrifft konkret die Ausgaben für entsprechende Mess- und Steuerungseinrichtungen sowie für Informations- und Kommunikationsmaßnahmen zum Betreiben des Stromspeichers. Die Höhe der Förderungstopfes liegt bei 12 Mio. Euro. 

Welche Voraussetzungen für die Mieterstrom Förderung in NRW gegeben sein müssen

Damit Betreiber die Förderung erhalten, müssen sie garantieren, dass der günstigste Tarif des örtlichen Grundversorgers im Mieterstrom-Arbeitspreis zum Zeitpunkt der Umsetzung des Vorhabens um mindestens 1,5 ct/kWh (brutto) unterschritten wird und der Mieterstrom-Grundpreis höchstens dem Stromgrundpreis des genannten Tarifs entspricht. Zweitens verpflichten sich Zuwendungsempfänger die Preise des den Mietern angebotenen Mieterstromtarifs für eine Lieferdauer von zwei Jahren nicht zu ändern.

Solarstrom Förderung und Mieterstrom Förderung in Thüringen

Jetzt haben wir viel über NRW geredet, dabei ist in Thüringen ebenfalls einiges passiert. Mit dem neuen Programm „Solar Invest“ werden Solaranlagen mit bis zu 40 Prozent und Energiespeicher mit bis zu 50 Prozent der Investitionskosten gefördert. Der Solarstrom muss allerdings vollständig für den Eigenverbrauch genutzt werden. Investitionen in Mieterstrommodelle werden sogar mit bis zu 80 Prozent gefördert, dazu zählen auch Beratungsleistungen. Der maximal mögliche Zuschuss je Vorhaben beträgt 100.000 Euro. Der Fördersatz sollte nicht weniger als 10 % betragen.

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