Richtig lüften | Polarstern
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Lüften: Wie du's wirklich richtig machst

Diese Tipps vermeiden Schimmel und sparen Energie. Wirklich.

„Ja mei, Sie schwitzen halt a bisserl viel“, sagte die Hausverwalterin, als ich ihr die grünen Schimmel-Punkte in der Ecke im Wohnzimmer zeigte. Blöde Kuh. Ein paar Wochen später war die Bude schwarz. Und die von meinen Nachbarn links, rechts und unter mir auch. 

Zum Glück stellte sich heraus: Ich war’s nicht. Das hätte ich auch nicht verkraftet. So zu schwitzen, dass gleich das ganze Haus abschimmelt und evakuiert werden muss. Geglaubt hätte ich es auch nicht. Bis jetzt hat mir noch niemand gesagt, dass ich besonders schwitzen würde, und überhaupt – Lüften, das kann ich. Das habe ich bei Polarstern gelernt. Mit unseren Top-Tipps kriegst du garantiert keinen Schimmel und sparst wirklich Energie. 

Die Schäfchen im Trockenen

1. Kipp nicht die Fenster

Gekippte Fenster kühlen nur die Wand aus und erhöhen den Energieverbrauch. Nimm Tipp 2.

2. Stoßlüfte! Lüfte stoß?

Stoßlüften ist wirklich am besten. Du lässt frische Luft rein, Feuchtigkeit und CO2 geht raus. Am besten machst du gleich mehrere Fenster auf. Wenn es kalt draußen ist, reichen 3 bis 5 Minuten Stoßlüften, wenn es wärmer ist, dann 10 bis 15. Mehrmals am Tag für kurze Zeit lüften ist dabei effektiver als ein Mal ganz lang und führt dazu, dass deine Wände nicht auskühlen. Mach auch die Innentüren auf, damit sich die frische Luft wirklich schön ausbreiten kann. Allerdings sollten Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Zimmern zu bleiben. Wenn du neue, extrem abschließende Fenster hast, solltest du etwas öfter lüften. 

3. Schließ die Tür von Bad und Küche

Kennt man nach dem Duschen: Wenn vor lauter Wasserdampf dein Spiegelbild aussieht, als hätte es Francis Bacon gemalt. Diese kleinen Wassertropfen nennt man „Feuchtespitzen“. Du kannst sie nur mit langem Stoßlüften loswerden. Aber: Anders als in den anderen Räumen solltest du dann in der Küche und im Bad die Tür schließen, damit sich die Feuchtigkeit eben nicht in der ganzen Wohnung verteilt, sondern nach draußen entweicht. 

4. Trockne Wäsche richtig

In Wohnungen ohne Waschkeller bleibt nichts anderes übrig, als die Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Wie du vorgehst, damit sich die Feuchtigkeit nicht überall im Raum absetzt?  Rate mal:

a) Du lüftest häufiger.

b) Du hältst die Tür zum Raum, in dem du deine Wäsche trocknest, geschlossen. 

Und richtig ist: Eine Kombination aus beiden Antworten. 

5. Pass auf, wo die Möbel stehen

Besonders vor schlecht gedämmten Außenwänden sollten keine Schränke oder sonstige Möbel stehen. Ein bisschen mehr Platz zwischen Schrank und Wand ist ebenfalls besser, und Vorhänge solltest du ebenfalls aufziehen, wenn sie ihren Job gemacht haben. 

So, jetzt kennst du dich aus. Jetzt darfst du halt nur nicht so schwitzen :)

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